Beiträge von Arcosh

    Fr, 13.03.2026, 19:00 Uhr: TSV Hannover-Burgdorf - HSV Hamburg
    Fr, 13.03.2026, 19:00 Uhr: ThSV Eisenach - Rhein-Neckar Löwen
    Fr, 13.03.2026, 20:00 Uhr: MT Melsungen - VfL Gummersbach
    Sa, 14.03.2026, 19:00 Uhr: TSV GWD Minden - HSG Wetzlar
    Sa, 14.03.2026, 20:00 Uhr: THW Kiel - SG Flensburg-Handewitt
    So, 15.03.2026, 15:00 Uhr: TBV Lemgo - Frisch Auf! Göppingen
    So, 15.03.2026, 16:30 Uhr: Bergischer HC - SC Magdeburg
    So, 15.03.2026, 16:30 Uhr: SC DHfK Leipzig - TVB 1898 Stuttgart
    So, 15.03.2026, 18:00 Uhr: Füchse Berlin - HC Erlangen

    Der 25. Spieltag der HBL hat viel Potenzial. Im 116. Nordderby steht der THW Kiel nach zwei Bundesliga-Niederlagen in Folge unter enormen Druck, aber auch für die SG Flensburg-Handewitt ist das Spiel ein wichtiger Benchmark angesichts des knappen Rennens um die Vizemeisterschaft und die noch anstehenden Topspiele in fremder Halle für den derzeit Tabellenzweiten. Darüber hinaus reist der Tabellensechste VfL Gummersbach zum Tabellenachten MT Melsungen, der Tabellenneunte TSV Hannover-Burgdorf empfängt den Tabellenelften HSV Hamburg und die neuntbeste Heimmannschaft ThSV Eisenach empfängt die neuntbeste Auswärtsmannschaft Rhein-Neckar Löwen. Der SC DHfK Leipzig und die HSG Wetzlar, die beiden Vereine auf den Abstiegsrängen spielen gegen Gegner auf Augenhöhe und haben die Chance zu punkten ... oder ist es der Druck punkten zu müssen?

    Dieses Wochenende wäre ich mit 6/9 richtigen Spielausgangstipps bereits zufrieden.

    Janos:

    Unterschätze nicht die möglichen Überraschungen, wenn am Saisonende die Mannschaften im Mittelfeld keine sportlichen Ziele mehr haben und in Gedanken schon bei der Mallorca-Abschlussfahrt sind (oder vielleicht sogar am Vortag von ebendieser zurückgekehrt sind) und sich Spieler vor dem Sommerurlaub keine Verletzungen mehr zuziehen wollen. Das hebt traditionell den Punkteschnitt der Vereine, die gegen den Abstieg kämpfen.

    Die HSG Wetzlar hat einen vermeintlich guten Spielplan erwischt:

    • 31. Spieltag: Frisch Auf! Göppingen (A)
    • 32. Spieltag: HC Erlangen (H)
    • 33. Spieltag: HSV Hamburg (A)
    • 34. Spieltag: SC Magdeburg (H)

    Da sind für eine kämpferische HSG-Mannschaft sechs Punkte möglich und deshalb sollte nicht zu früh die Hoffnung aufgegeben werden und es würde mich wundern, wenn diese Saison schon vor dem 32. Spieltag eine Mannschaft sicher abgestiegen wäre.

    Wow, was ein Ergebnis. Und das zu einer Zeit, als der Handball noch nicht im Ansatz so schnell war wie heute. Muss ein völlig verrückter Abend/ Nachmittag gewesen sein, 81 Tore in 60 Minuten.

    Damals war der Handball durchaus schnell und athletisch und es gab kurze Angriffe, weil viel mehr aus dem Rückraum geworfen wurde. In der 1. Handball-Bundesliga stammen die Tor-Rekorde auch alle aus dieser Zeit.

    • 2005/06: THW Kiel - SC Magdeburg 54:34
    • 2007/08: MT Melsungen - SG Flensburg-Handewitt 40:47
    • 2005/06: SG Flensburg-Handewitt - SG Kronau/Östringen 43:40
    • 2007/08: MT Melsungen - SG Kronau/Östringen 42:40

    werden sie mit 2 Punkten (nach mehr sieht es wirklich nicht aus) am Ende auch der schlechteste Verein in der 2 Buli werden?

    Durch die wechselnden Mannschaftszahlen der 2. HBL ist der Vergleich schwierig, aber mit 2 Punkten in einer 18er-Liga würden sie wohl zurecht als schlechteste Mannschaft der 2. Handball-Bundesliga betrachtet werden dürfen.

    • 1981/82: SV Grunewald 1960, 2:42 Punkte (12er-Liga)
    • 1989/90: VfL Lichtenrade, 2:50 Punkte (14er-Liga)
    • 1992/93: SV Grün-Weiß Wittenberg, 3:49 Punkte (14er-Liga)
    • 2019/20: HSG Krefeld, 2:46 Punkte (18er-Liga, Abbruch nach 24 Spieltagen)

    Überspitzt formuliert, sind wir noch beim Handball oder schon beim Basketball angekommen??

    Das sind 2 Minuten,keine Frage aber doch keine Disqualifikation

    Schläge ins Gesicht sind in fast keiner Sportart zulässig.

    Einfach den Wortlaut von Regel 8:5 durchlesen und mit der Spielsituation vergleichen. Dort wirst Du Worte lesen wie "Gefährdung des Spielers", "den Gegenspieler unvorbereitet trifft" oder "nicht in der Lage ist, sich zu schützen"

    Ein Fast-Start-Ziel-Sieg des VfL Gummersbach und zwei extrem wichtige Punkte im Streben nach einem Europapokalplatz! :klatschen: Die übrigen Ergebnisse haben den Abend abgerundet. :bier:

    Der VfL Gummersbach war über weite Strecken die bessere Mannschaft, aber hat es verpasst sich vorentscheidend abzusetzen, weil vier oder fünf freie Tempogegenstöße und ein Siebenmeterwurf vergeben wurden. Dadurch hätten sich die Gastgeber fast um den verdienten Lohn ihrer Arbeit gebracht. Am Ende scheiterte Lemgos 73-Sekunden-Angriff (davon die letzten 30 Sekunden (!) bei angezeigtem passiven Vorwarnzeichen) zum Glück an der gewohnt aufmerksamen VfL-Abwehr.

    Immerhin haben Marcus Hurst & Mirko Krag seit dem Magdeburg-Spiel gelernt, dass bei einer unklaren Spielsituation am Spielende der Videobeweis für Klarheit sorgen kann. Irritiert hat mich allerdings, dass gemäß DYN-Einblendung ein "Spielentscheidender Regelverstoß" überprüft wurde. Wäre da ein Blick auf die Spielzeit und wann der Ball die Torlinie überquert hat überhaupt zulässig gewesen? Die Regeln zum Videobeweis bedürfen dringend einiger Klarstellungen und gegebenenfalls Ergänzungen seitens des DHB und der HBL.

    Wir sind eingebrochen. Da lief dann gar nix mehr. Auch der Appell in der letzten Auszeit verhallte. Aber egal. Besser heute als gegen Hannover. Komische Situation: Beide mit klaren Heimniederlagen im letzten Spiel.

    Hannover hat am Dienstag das Heimspiel in der EHF European-League deutlich gewonnen.

    Beim 4:9 nach knapp einer Viertelstunde war der Außenseiter doch eigentlich in die Schranken gewiesen und das Spiel hätte einfach runter plätschern können. Aber der THW Kiel holt die Gastgeber wieder zurück ins Spiel

    • 21. Spielminute, Auszeit THW Kiel: Es folgt ein 0:2 in den nächsten zwei Minuten.
    • 44. Spielminute, Auszeit THW Kiel: Es folgt ein 1:5-Lauf in den sieben Minuten bis zur nächsten Auszeit.
    • 51. Spielminute, Auszeit THW Kiel: Es folgt ein 0:1 in den nächsten zwei Minuten.

    Drei Auszeiten, die komplett verpuffen und keine erfolgreichen Impusle für das schwächelnde Angriffsspiel der Kieler bringen.

    irgendwann greift dann auch in Kiel die normative Kraft des faktischen. Dort sehe ich dann aber auch Szilagyi wackeln.

    Es folgen für Kiel zwei Nordderbys zu Hause gegen die SG Flensburg-Handewitt und dann ein Auswärtsspiel in Kassel. Das Derby in der EHF European League hat sportlich keine Relevanz, aber wird für Filip Jicha zum nächsten Prüfstein. Spätestens in Kassel zählt auch das Argument des engen Spielplans nicht mehr (Die Organisation hat doch eine Mannschaft zusammen gestellt, für das Ziel in drei Wettbewerben um Titel zu spielen und jetzt sind schon zwei zu viel?), denn vorher haben sie 12 Tage Pause.