Beiträge von Arcosh

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    Die Spanier, die auf ihre beiden verletzten Leistungsträger Dalibor Doder und Hussein Ali Zaky verzichten mussten, stehen bereits zum dritten Mal hintereinander im EHF-Pokal-Halbfinale. Das Endspiel haben sie aber bislang noch nie erreicht. Stets stand Aragon eine deutsche Mannschaft im Weg: 2007 der SC Magdeburg und 2008 die HSG Nordhorn.

    Quelle: dpa (nachzulesen u.a. bei Financial times Deutschland)


    Auch wenn es heute nicht den Anschein gemacht hat, aber Aragon stand 2007 gegen Magdeburg im Finale des EHF-Pokals. Und Dalibor Doder hat mitgespielt, auch wenn er nur in der zweiten Halbzeit kurz zum Einsatz kam.

    War ein tolles Spiel des VfL. Vor allem die Abwehr hat hervorragend gearbeitet. Erschreckend war wie Aragon im zweiten Durchgang komplett eingebrochen ist. Das Fehlen von Zaki und ein angeschlagener Doder allein können das kaum erkären. Ich bin gespannt, ob sich die Spanier im Rückspiel am Freitag in anderer Form präsentieren.


    Da Gorenje Velenje im zweiten Halbfinale einen deutlichen 27:20 (15:10)-Heimsieg feiern konnte, kann man sich so langsam mit dem Gedanken an eine Finalreise nach Slowenien beschäfftigen. :D

    Der THW müsste sowohl gegen Ciudad Real als auch gegen den HSV das Rückspiel in fremder Halle bestreiten, weil sie bei der letztjährigen Finalteilnahme das Heimrecht im Rückspiel hatten. Bei einem Finale ohne den THW müsste das Los über das Heimrecht im Rückspiel entscheiden.

    UlfN
    Ich stimme Dir in allen Punkten zu. Allerdings dürfte bei körperfremden Stoffen der Grenzwert für eine positive Dopingprobe sehr niedrig sein, sofern es überhaupt einen Grenzwert gibt und nicht schon das Überschreiten der Nachweisbarkeitsgrenze ausreicht.

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    Original von Felix0711
    Ich meine das Gebäude in Leiden erspäht zu haben, aber ich finde keine Details dazu.


    Die Region ist nicht verkehrt, aber in Leiden steht dieses Bauwerk nicht.

    Der EnergyDome ist keine Alternative. Beim Basketball hat die Halle eine Kapazität von 3200 Plätzen, aber das fast doppelt so große Handballfeld würde kaum hinein passen. ;) Die Halle ist für den Basketball zweckmäßig, aber für Handball ungeeignet.

    Und als "Interims-Zelt" hat der VfL die Eugen-Haas-Halle. :D

    Templer
    Ich hatte die Statistik der HBL übernommen, weil dort bereits das Stralsund-Spiel miteingerechnet worden war, wobei es sehr gut möglich ist, dass deine Zahlen eher stimmen, weil ich die HBL-Übersicht u.a. auch im Hinblick auf die Zuschauerzahlen in der Kieler Ostseehalle anzweifeln würde.


    Unabhängig von den genauen Zahlen ging es mir darum, dass die Löwen bei den Auswärtsspielen eben nicht der ganz große Zuschauermagnet sind, der unbedingt für eine Spielverlegung in eine größere Halle spricht. Da wären aus Sicht des Stralsunder HV wohl andere Mannschaften geeigneter gewesen. So etwas ist natürlich auch immer eine Frage der Termine und Hallenbelegungen.

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    Original von Axxelerator
    Wir reden doch die ganze Zeit über die Kölnarena, oder ?!

    Laut dem Artikel von gestern hier auf der Internetseite, sind es die genannten Zuschauerzahlen:
    http://www.handball-welt.de/o.red.c/news.p…1&auswahl=20130

    Da ist es dann kein bemerkenswerter sondern ein bemerkenswert schlechter Wert


    Ob der Wert wirklich so schlecht ist, darüber kann man geteilter Meinung sein. Beim Zuschauerinteresse bewegt sich der VfL auf dem Niveau von Lemgo, Magdeburg oder Göppingen, die allesamt einen Schnitt von rund 5000 Zuschauern pro Heimspiel aufweisen und mit denen die Gummersbacher auch sportlich etwa auf einer Stufe stehen. Besser schneiden nur die sportlich viel erfolgreicheren Mannschaften aus Kiel, Hamburg und Mannheim ab - sowie Flensburg und Berlin. In Flensburg hat man eine langgewachsene Fankultur und bei über 5000 Dauerkarteninhabern halten sich die kurzfristigen Auswirkungen sportlicher Schwächephasen in Grenzen. In Berlin ist der Boom nach dem Aufstieg ungebrochen. Hier wird sich erst in den kommenden Jahren zeigen, ob man die Zuschauerzahlen auf diesem hohen Niveau halten kann, wenn der Effekt des Neuen (den es in den ersten Jahren auch in der Kölnarena gab) verflogen ist.

    Andererseits muss man natürlich eingestehen, dass Köln als Millionenstadt ein wesentlich höheres Zuschauerpotential bietet als beispielsweise Lemgo oder Magdeburg. Aber es ist nicht einfach als "neuer" Verein in Köln Fuß zu fassen. Das mussten auch schon die Basketballer der Köln 99ers erfahren, deren Ausflüge in die Kölnarena noch schneller beendet waren.


    Die Zuschauerzahlen an sich sind nicht das Problem, sondern die überdimensionierte Arena. Die Auslastung ist einfach zu gering um die Kosten zu decken und um eine vernünftige Heimspielathmosphäre zu erzeugen. Von den Kölner Haien war vor ein paar Jahren zu lesen, dass sie in der Kölnarena erst ab 10.000 Zuschauern in die Gewinnzone kämen. Man würde also etwa 11.000 bis 12.000 zahlende Besucher in der Arena brauchen um denselben Gewinn aus Zuschauereinnahmen zu generieren wie wenn man vor 2000 Zuschauern in einer kleinen kostengünstigen Halle spielt. Die genauen Zahlen mögen für den VfL anders aussehen, aber ich denke die Relationen werden durch diesen Vergleich deutlich. Der VfL spielt wohl eher wegen der Sponsoren als wegen der Fans in Köln.

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    Original von Ustra

    Weil manchmal das "Heim-/Stammpublikum" weitere Anreisde scheut und die vermeintlich größere Halle weniger Leute zieht als gewünscht...ist schon mehr als einem 1.Ligisten so geschehen und ruck zuck waren die Hallenmieten zu zahlen und die Verpflichtungen stiegen...

    Grundsätzlich halte ich es aber für sinnvoll, eine bessere Leistung(größere Halle...etc.) zum besseren...oder gleichen Preis anzubieten...mir ging es um das Problem, das die kleine "Dorfhalle" halle meist für richtig kleines Geld zu bekommen ist...i.d.R. um 1000 bis 2500€ und die große halt nicht...da hängt meist richtig was dran...


    Ich gebe Dir Recht, dass man mit einer gut gefüllten Dorfhalle unterm Strich an den Zuschauereinnahmen mehr verdienen kann als an einer mäßig gefüllten Arena, die horrende Kosten verursacht. Allerdings muss man dabei berücksichtigen, dass die Kölnarena auch ein wichtiger Faktor bei der Sponsorenakquise ist, den die veraltete Dorfhalle nicht bieten kann.

    Und spätestens an diesem Punkt wird es unmöglich ohne Kenntnis der tatsächlcihen Bilanzen eine aussagekräftige Abschätzung über Kosten und Nutzen der einzelnen Hallen abzugeben.