Beiträge von Arcosh

    Block-D

    Keine Auffälligkeiten in den Büchern von 2007? Dann empfehle ich dir z.B. den Spiegel-online-Artikel vom 21.03.2009 zu lesen: [URL=http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,614667,00.html]Dubiose Überweisungen belasten THW Kiel[/URL]

    Die Überweisungen an Volarevic in Zagreb sollen Ende April und Mitte Juni 2007 gewesen sein. Im selben Artikel wird auch das CL-Halbfinale gegen Portland San Antonio als Kandidat für eine Spielmanipulation genannt.

    2008 waren die beiden bislang nicht erklärten Bargeld-Abbuchungen - zeitnah zu den Champions-League-Spielen gegen Ademar Leon und den FC Barcelona.

    Zitat

    Original von Brownie
    Mein Wunschnachfolger für Müller, dafür müsste der wohl aber dieses Jahr schon gehen und dafür müssten die RNL noch einen RR loswerden, wofür es momentan aber kaum Interessenten geben dürfte?? Ausser vll. Alvanos zum SCM, ist aber wahrscheinlich schwer bezahlbar. :/:


    Im VfL-Forum war das Gerücht zu lesen, dass Alvanos möglicherweise nach Wetzlar ausgeliehen werden solle. Wie dabei die Finanzierung aussähe, weiß ich aber auch nicht.

    Sie sind nicht per se unschuldig, sondern sie haben unter juristischen Gesichtspunkten bis zu einer möglichen Verurteilung als unschuldig zu gelten. (Ein kleiner aber feiner Unterschied) ;)

    Und dennoch darf ich mir persönlich eine Meinung bilden. Aus meiner Sicht stellt sich die aktuelle Lage so dar, dass Schwenker, Serdarusic und die zuständigen THW-Gremium sich zu allen konkreten Vorwürfen ausschweigen. Das mag juristisch ihr gutes Recht sein (oder auch nicht wie im Falle von Herrn Grote), aber dann sollen sie auch aufhören gegenüber der Presse von "Transparenz" und "Unterstützung bei der vollständigen Aufklärung" zu reden.

    Die Aktion von Schwenke war natürlich überflüssig, weil die Zeit sowieso abgelaufen war. Aber wenn man Schwenke kritisiert, dann kann man auch fragen, was Schwalb in dieser Situation vor der Bank der Rhein-Neckar-Löwen zu suchen hat. Wahrscheinlich wollte er den Ball holen um ihn möglichst schnell wieder ins Spiel zu bringen. Im Endeffekt hat er dort aber nichts zu suchen.

    Langsam wird es lächerlich. Wie oft haben Wegner & Co jetzt eigentlich schon erzählt, dass Missverständnisse in einem Gespräch ausgeräumt werden konnten? Und wenige Tage später hat sich meistens herausgestellt, dass diesen "Missverständnissen" doch konkrete Hinweise zu Grunde liegen. Und dann diese völlig unnötige Spitze gegen Bohmann, weil dieser sich erdreistet hat die andauernnde Hinhaltetaktik der THW-Gremien anzuprangern. Der Spiegel-Titel "Die Könige von Kiel" hätte wohl nicht treffender gewählt werden können.

    Es ist ja nicht gesagt, dass die Verlängerungsoption einseitg war. Möglicherweise hatte Jurasik ebenso die Option den Vertrag um ein weiteres Jahr zu verlängern, diese aber nicht gezogen, weil er nicht zu den alten Konditionen bleiben wollte.

    Zitat

    Die EM 2008 in Norwegen hatte mit 1,2 Milliarden kumulierten Zuschauern alle Rekorde geschlagen. Vor allem in Deutschland waren die TV-Übertragungen in ARD und ZDF ein Erfolg. Die Einschaltquoten verdreifachten sich im Vergleich zum Turnier 2006 in der Schweiz. Mitentscheidend dafür waren auch fernsehgerechte Anwurfzeiten. Beim Halbfinale Deutschland gegen Dänemark am frühen Abend schauten 8,02 Millionen zu, was einem Marktanteil von 32,8 Prozent entsprach. Das war zum damaligen Zeitpunkt ein Rekordwert für ein Handballspiel.

    [...]

    Beim WM-Triumph des DHB-Teams 2007 im eigenen Land hatten in der ARD durchschnittlich 16,17 Millionen Zuschauer das Finale gegen Polen (29:24) verfolgt. In der Spitze waren sogar 20,53 Millionen Fans (Marktanteil 58,3 Prozent) zugeschaltet.


    Das ist wohl ein Fall für "Fehler in den Medien". Da das EM-Halbfinale 2008 zweifellos nach der WM 2007 stattfand, waren 8,02 Millionen Zuschauer oder 32,8 Prozent Marktanteil kein neuer Rekordwert.

    Zudem dürfte die Verdreifachung der Quoten bei der EM 2008 im Vergleich zur EM 2006 in erster Linie am deutschen WM-Sieg 2007 gelegen haben und der Effekt der fernsehgerechten Anwurfzeiten vergleichsweise marginal gewesen sein.

    :bigok: Wie immer eine umfassende Antwort.

    Ich möchte noch hinzufügen, dass dem Physiker Jean Bernard Léon Foucault 1851 im Pantheon mit dem nach ihm benannten Focaultschen Pendel der empirische Nachweis der Erdrotation gelang.

    "Paris"? :D

    Kulturelle Einrichtung? :nein: Den Begriff Kultur kann man ziemlich weit fassen und die Abgrenzungen sind meist sehr wage definiert, aber ich tendiere in diesem Fall eher zu einem Nein.

    Es ist das Steinerne Haus in Kutná Hora.

    Das bekanntste Haus in Kutná Hora mit seinem wunderschönen dreieckigen Giebel beherbergt heute das Tschechische Silbermuseum. Das Steinerne Haus ist Ausdruck des früheren Reichtums Kuttenbergs. Es wurde bereits vor der hussitischen Eroberung der Stadt errichtet. Sein jetziges Aussehen erhielt es 1489 durch den Baumeister Briccius Gauske aus Görlitz. Die prunkvollen Verzierungen künden noch heute vom Können dieses Baumeisters und Steinmetzen. Die Stadt erwarb das Haus Ende des 19. Jahrhunderts und ließ es 1901 bis 1902 als Museum umgestalten.


    Und mit diesem Bauwerk geht es weiter:

    Zitat

    Original von netrojaner
    Ist es beim Eishockey / Rugby nicht so, dass die SR entscheiden, wenn sie den Videobeweis brauchen / sehen wollen? Das könnte ich mir schon vorstellen. Gerade in hitzigen Spielen und heiklen Situationen (z.B. vor einer Disqualifikation) - ich kann mir gut vorstellen, dass das auch eine "gute" Wirkung auf das Publikum hat (wenn es sparsam und sinnvoll eingesetzt würde)


    Beim Eishockey gibt es den Videobeweis nur bei der Frage nach der Gültigkeit eines Tores. Hier kann der Schiedsrichter per Videobeweis kontrollieren lassen, ob der Puck hinter der Torlinie war und ob das Tor regelkonform erzielt wurde. Bei allen anderen Spielsituationen muss der Schiedrichter seine Entscheidung ohne technische Hilfsmittel treffen.

    Beim Basketball gibt es in der NBA ebenfalls den Videobeweis zur Überprüfung, ob der Ball vor Ablauf der 24-Sekunden-Uhr bzw. vor Spielende die Hand des Werfers verlassen hatte und somit der Korb zählt oder nicht. Zusätzlich haben die NBA-Schiedsrichter seit letzter Saison die Möglichkeit sich bei potenziell unsportlichen Fouls eine Videoaufzeichnung der Szene anzusehen, bevor sie ihre Entscheidung treffen. Der Videobeweis ist dort auch für die nachträgliche Aufarbeitung von Handgemengen zwischen Spielern zulässig.


    Den Videobeweis zur Überprüfung eines Torerfolges halte ich im Handball nicht für angebracht. Aber bei Fouls die zu einer Disqualifikation oder einem Ausschluss führen können, könnte eine Unterstützung der Schiedsrichter durch die Nutzung von Videomaterial durchaus sinnvoll sein. Die Entscheidung ob eine strittige Situation überprüft wird oder nicht, sollte aber allein bei den Schiedsrichtern liegen und nicht durch die Trainer beeinflusst werden können. Außerdem würde eine derartige Regeländerung erfordern, dass z.B. bei allen Spielen der 1. Bundesliga eine einheitliche Videoaufzeichnung stattfindet.


    SteamboatWillie
    Den Vergleich mit dem Videobeweis beim Tennis kann ich nicht nachvollziehen. Beim Tennis ist die Situation ungleich einfacher. Es lediglich um die Frage geht, ob der Ball im Aus war oder nicht. Mit der "Hawk-Eye"-Technik erzeugen sechs Kameraperspektiven ein dreidimensionales Abbild des Tennisplatzes und die Flugbahn des Balles kann eindeutig nachvollzogen werden. Wenn der Spieler die Überprüfung des letzten Ballwechsels einfordert ist binnen weniger Sekunden das Ergebnis für alle ersichtlich und das Spiel kann ohne nenneswerte Unterbrechung fortgesetzt werden. (Allerdings ist im Tennis das System durchaus umstritten. Aufgrund der Kosten für die Installation des Kamerasystems ist es meist nur auf den Hauptplätzen der großen Turniere verfügbar, sodass zwar die Topspieler bei ihren Spielen auf dem Center court auf die Technik zurückgreifen können, aber die unzähligen anderen Spieler bei den Erstrunden-Matches auf den Nebenplätzen ohne auskommen müssen.)

    Ein Videobeweis bei dem die Trainer die Möglichkeit haben strittige Situation überprüfen zu lassen, würde im Handball wohl eher in die Richtung des Videobeweises im American Football gehen. Im Handball würde es im Normalfall ja nicht darum gehen, ob der Ball im Aus war, sondern ob in der strittigen Situation ein Foul vorlag oder welche Strafe bei einem Vergehen angemessen ist. In der NFL kann gegen nahezu jede Schiedsrichter-Entscheidung Protest eingelegt werden. Stellt sich die Schiedsrichter-Entscheidung dann nach Studium des Videomaterials als falsch heraus, wird der Fehler korrigiert. Sollte der Schiedsrichter jedoch bei seiner Entscheidung bleiben, so wird dem Team, dass den Videobeweis eingefordert hatte eine Auszeit abgezogen. Pro Mannschaft sind zwei "Challenges" pro Spiel erlaubt. Falls in beiden Fällen für die Einspruch einlegende Mannschaft entschieden wird, darf sie sogar noch ein drittes Mal den Videobeweis einfordern. In den letzten beiden Spielminuten sowie in einer mögliche Verlängerung kann bei strittigen Situationen jedoch nur noch der Schiedsrichter von sich aus einen Videobeweis anstreben. Da beim Football zwischen den Spielzügen und vorallem beim Wechsel des Ballbesitzes sowieso längere Spielpausen auftreten, fällt die Unterbrechung für einen Videobeweis kaum ins Gewicht. Im Handball könnten diese im Zweifelsfall minutenlangen Unterbrechungen jedoch den Spielfluss merklich stören.

    Zitat

    Original von Lord Vader


    Dann würde ich an Houlets Stelle schon mal nach Ersatz suchen ...


    Wie leicht hier wilde Gerüchte augelöst werden können. :lol:

    Houlets Aussage ist dahingehend zu deuten, dass u.a. der Kölner Express unlängst gemeldet hatte, dass der VfL Ilic einen Vertrag bis 2012 abgeboten habe inklusive einer Ausstiegsklausel für einen Wechsel 2011 gegen festgeschriebene Ablösesumme. Das Gerücht über diese angebliche Klausel hat Houlet nun einfach richtig gestellt.

    Ansonsten finde ich das Ultimatum nachvollziehbar. Es geht ja nicht darum, dass sich Ilic sofort für oder gegen den VfL entscheiden muss. Er muss lediglich entscheiden ob er das aktuelle Angebot des VfL annimmt und bereits ab nächster Saison zu deutlch verbesserten Konditionen spielen wird oder ob er die Entwicklungen bei anderen Vereinen abwarten will und im Rahmen seines bestehenden Vertrages beim VfL die nächste Saison bestreitet und zu einem späteren Zeitpunkt über seine sportliche Zukunft entscheidet. Der VfL muss einfach wissen, was ihn Ilic in der kommenden Saison kosten wird um dementsprechend die verfügbaren Gelder für andere Spieler kalkulieren zu können.