Beiträge von Arcosh

    :lol: Bevor hier noch wilde Spekulationen losbrechen, verweise ich einfach auf das Gunnarsson-Interview der Kölnischen Rundschau, das wohl der Ursprung dieser ganzen Gerüchte war.

    Zitat

    „Es macht einfach Spaß“

    Von Ulrich Klein, 02.12.08

    [...]
    Es geht um die Finanzen?
    Nein, gar nicht. Es geht vielmehr um die Laufzeit. Der VfL möchte eine längerfristige Bindung, ich dagegen möchte mich nicht für einen längeren Zeitraum festlegen, sondern flexibel bleiben. Wenn es allein nach mir ginge, würde ich sogar für fünf Jahre beim VfL unterschreiben. Aber meine Freundin Svala hat natürlich auch einen Anspruch auf eine berufliche Karriere. Im Moment studiert sie noch Medizin in Dänemark. Wenn sie fertig ist, müssen wir weiter sehen, was wir dann machen werden. Wir wollen sicher irgendwann in die Heimat nach Island zurückkehren. Aber das kann erst in sechs, sieben Jahren der Fall sein. Bis dahin möchte ich auf jeden Fall noch im Ausland spielen. Einige Jahre davon möglicherweise beim VfL.
    [...]

    Quelle: Kölnische Rundschau

    Wenn Du eine Antwort/Bestätigung haben willst, dann hättest Du vielleicht deine Aussage als Frage formulieren sollen. ;)

    Bei einer so ausführlichen Antwort geht man wohl davon aus, dass Du dir deiner Sache sicher bist.

    Zitat

    Original von Handball-SR
    Ich würde ja jederzeit darüber diskutieren, aber bislang habe ich noch nicht einen Kommentar gelesen, der sachlich und inhaltlich korrekte Bedenken gegen die Anweisung geäussert hat.


    Ich denke schon, dass hier bereits sachlich und inhaltlich korrekte Bedenken vorgetragen wurden. Wie stehst Du denn zu der Tatsache, dass der Torwart ausserhalb seines Torraums wie ein normaler Feldspieler zu behandeln ist? Eine Sonderbehandlung des als Torhüter gekennzeichneten Spielers ausserhalb des Torraums ist daher in meinen Augen nicht mit den bestehenden Handballregeln zu vereinbaren. Das heißt die Regelklarstellung müsste auch für alle anderen Spieler gelten, die mit einem nach hinten blickenden Spieler zusammenstoßen - sei es in der hier primär diskutierten Gegenstoßsituation oder aber in einer alltäglicheren Situation, wie z.B. das Provozieren eines Stürmerfouls wie ich es gestern hier geschildert habe.

    Zitat

    EURO-Auftakt mit Top-Quote im DSF

    Das Spiel der deutschen Handballerinnen gegen Mazedonien war nichts für schwache Nerven – und damit ein Garant für eine Top-Quote im Deutschen Sportfernsehen. Im Schnitt 470000 Zuschauer verfolgten die DSF-Liveübertragung. In der Spitze schalteten sogar 760000 Handball-Fans ein. „Das ist eine Sensation“, sagt DSF-Kommentator Karsten Petrzika. „Wir sind sehr angenehm überrascht und stolz auf diese Zahl.“ Der Marktanteil bei den Gesamtzuschauern lag bei 1,5 Prozent.


    Quelle: DHB.de


    Durchaus beachtliche Zuschauerzahlen für Damenhandball zur Primetime.

    Zitat

    Original von Handball-SR
    Jeder TW in der Bundesliga weiss jetzt, dass er bei einem Gegenstoß der gegnerischen Mannschaft besser in seinem Torraum bleibt, da er ansonsten im Falle eines Zusammenpralls mit dem Gegenspieler disaqualifiziert wird.


    Mich stört, dass das bei den Formulierungen stets der Torwart als Alleinverantwortlicher betrachtet wird. Es heißt lapidar, dass bei einem Zusammenstoß der Torhüter zu disqualifizieren sei. Vom Verhalten des Spielers ist nie die Rede.

    Ide71
    Und wieso weiß A5 nicht, dass die gegnerische Mannschaft auch mit Torwart spielt, der seinen Torraum verlassen darf?


    Ich würde es begrüßen, wenn man eine sinnvolle Regelung findet, um derartige Zusammenstöße weitestgehend zu vermeiden, aber ein derartiger Freibrief für Angreifer entgegen geltender Handballregeln kann nicht die Lösung sein.

    Zitat

    Original von Ide71
    Ja, aber nur ein einem ganz konkreten, speziellen und sehr deutlich beschriebenen Fall, der in meinen Augen dem gesunden Menschenverstand folgt. Wenn der Torwart sich beim Tempogegenstoß einem Spieler in den Weg stellt (egal ob um den Spieler abzuwehren, oder um selbst den Ball zu fangen), während der nach hinten auf den heranfliegenden Ball schaut, dann hat nur der Torwart eine Chance, einen ernsthaften, gesundheitsschädlichen Zusammenstoß zu vermeiden. Und deswegen muss er aus dem Weg gehen. Ich weiß nicht, warum so viele damit ein Problem haben.


    Folgende Situation sieht man regelmäßig in Handballspielen:
    Abwurf für Mannschaft A. Mannschaft B zieht sich in die eigene Hälfte zurück, während der Torwart von Mannschaft A die zweite Welle einläutet. Er spielt den Pass auf A5, der sich in der eigenen Hälfte kurz vor der Mittellinie befindet und in Richtung des eigenen Torwarts blickt, weil er auf den Pass wartet. Der gegnerische Spieler B3, will das schnelle Umschalten unterbinden und ein Stürmerfoul provozieren. Dazu stellt sich B3 etwa ein bis zwei Meter hinter A5 in korrekter Abwehrposition auf. A5 bekommt davon nichts mit, da sich dies hinter seinem Rücken abspielt. Er bekommt den Pass vom Torwart, dreht sich im Laufen um und rennt in den stehenden B3 hinein.


    Warum gibt es hier keine Disqualifikation gegen B3? Der einzige Unterschied zum Zusammenstoß zwischen einem Torwart und einem Spieler beim Tempogegenstoß ist die Geschwindigkeit beim Zusammenstoß. Ab wieviel km/h hat denn jetzt der Spieler (und ein Torwart ausserhalb seines Torraums ist nicht anders zu behandeln als ein Feldspieler) die Verantwortung für diesen Zusammenstoß und ist zu disqualifizieren?