Beiträge von Arcosh

    Zitat

    Original von Wöller
    HOFFE allerdings auf eine Leistung wie in Flensburg (die stirbt ja bekanntlich zuletzt) ;)

    Wer stirbt? Die Leistung? Oder die SG Flensburg-Handewitt? ;)


    Mal im Ernst. Ein Sieg in Mannheim käme genau zur rechten Zeit. Man könnte die Löwen hinter sich lassen und mit den danach folgenden leichteren Aufgaben gegen Essen und Dormagen könnte sich der VfL für längere Zeit im oberen Tabellendrittel festsetzen. Im Falle einer Niederlage droht erstmal das graue Mittelfeld. Es wird sicherlich nicht leicht, aber wenn der VfL sich in guter Verfassung präsentiert, dann sind Punkte möglich.

    Du hast Recht. Großwallstadt ist letzt Saison in der dritten Runde auf Yuzhny getroffen und gescheitert. Das Hinspiel in der Ukraine mit zwei Toren verloren und dann im Rückspiel hat es nur zu einem Sieg mit einem Tor gereicht. Damit war der Ausflug in den Europapokal für den TVG nach gerade einmal zwei Spielen wieder beendet.

    Die Ergebnisse der zweiten Runde im EHF-Pokal stehen fest und damit auch, welche Mannschaften bei der Auslosung am Dienstag als mögliche Gegner der drei Bundesligisten im Lostopf sein werden.

    Ein wenig überraschend ist das Ausscheiden von IK Sävehof, immerhin schwedischer Vizemeister und eines der topgesetzten Teams dieser Runde. Aber nach einem 36:30-Heimsieg im Hinspiel haben sie das Rückspiel gegen die Italiener von A.S.D. Pallamano Conversano deutlich mit 23:32 verloren.

    Verwunderlich auch, dass von den acht Landesmeistern, die in der Qualifikatonsrunde zur Champions-League teilweise nur knapp gescheitert waren, lediglich zwei (Pölva Serviti (EST) und HC Meshkov Brest (BLR)) die zweite Runde im EHF-Pokal überstanden haben.


    Die 16 potentiellen Gegner in der dritten Runde sind:

    Aon Fivers (AUT)
    HC Meshkov Brest (BLR)
    HC "Lokomotiv MB" Varna (BUL)
    RK Nexe (CRO)
    HC Kehra (EST)
    Pölva Serviti (EST)
    Fram Reykjavik (ISL) (hier kenen ich zwar das Rückspielergebnis noch nicht, aber der 9-Tore-Auswärstsieg in den Niederlanden sollte reichen.)
    Maccabi Rishon Le Zion (ISR)
    A.S.D. Pallamano Conversano (ITA)
    ASK-AB.LV Riga (LAT)
    HC Lovcen - Cetinje (MNE)
    Elverum Handball (NOR)
    OS Belenenses (POR)
    H.C. "Kolubara"-Lazarevac (SRB)
    Milli Piyango SK (TUR)
    HC Portovik Yuzhny (UKR)


    Aus rein sportlicher Sicht sollte keine dieser Mannschaften den deutschen Bundesligisten ernsthaft Kopfzerbrechen bereiten. Dennoch gibt es Gegner, die mir für den VfL lieber wären als andere. Der "worst case" für die nächste Runde dürfte der HC Portovik Yuzhny sein. Die Ukrainer von der Schwarzmeerküste zählen einerseits sportlich zu den besten Mannschaften im Lostopf und andererseits wäre ein Duell eventuell mit erheblichen Reisestrapazen verbunden. (Die HSG hatte letzte Saison das Vergnügen im EHF-Pokal-Viertelfinale auf Portovik Yuzhny zu treffen. Allerdings konnten sie sich die lange Reise ersparen, indem sie den Ukrainern das Heimrecht abkauften und das Hinspiel in der Sporthalle Bielefeld-Jöllenbeck austrugen - also dort wo am Mittwoch der VfL um dem Einzug ins Achtelfinale des DHB-Pokals kämpft.)

    Da die meisten Mannschaften aus dem nahen Ausland gescheitert sind (beide Vertreter aus den Niederlanden, sowie der belgische und der luxemburgische Meister), wären die Aon Fivers aus Wien mein persönliches Traumlos. Ein sportlich ordentlicher Gegner, der sich zudem mit einer schönen Städtereise nach Wien kombinieren ließe.

    Haukar Hafnarfjördur - MKB Veszprém KC 27:26 (16:10)

    Und die nächste Überraschung. Auch die Isländer gewinnen ihr zweites Heimspiel. Damit sind in der Flensburger Gruppe F nun drei Teams mit jeweils vier Punkten gleichauf. Mal sehen, ob am nächsten Spieltag auch die SG auf Island strauchelt.

    Steaua Bukarest - Chehovskie Medvedi 34:32 (20:17)

    Die Gruppe E entwickelt sich zum Überraschungs-Ei der diesjährigen Champions-League. Bukarest, die ich eigentlich auf Platz Vier in dieser starke Gruppe getippt hätte, gewinnt auch das zweite Heimspiel und steht mit 4 Punkten ganz vorne in der Gruppe. Bukarest lag schon mit 32:27 in Führung ehe die Russen noch einmal auf 33:32 herankamen.