Zur Entlassung von Chevtsov und der Suche nach möglichen Nachfolgern gibt es auch zwei interessante Aussagen von Storm gegenüber Bild.de
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„Der Vorstand und ich hatten kein gutes Gefühl mehr“, sagt Manager Thorsten Storm, ergänzt: „Da wir den Vertrag im Sommer sowieso nicht verlängert hätten, haben wir ihn jetzt gleich gelöst.“
Quelle: Bild.de
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Der in Kiel gefeuerte Zvonimir „Noka“ Serdarusic, mit dem sich Storm erst kürzlich versöhnte? Der Manager: „Diese Saison nicht. Noka will erst mal sein kaputtes Knie hinkriegen und eine Auszeit.“
Quelle: Bild.de
Die Löwen werden wohl kaum den Rest der Saison mit einer Übergangslösung auf der Trainerbank agieren, sodass Noka Serdarusic (wenn die Aussagen stimmen) wohl ausscheidet. Zumal ich persönlich Noka eher an der Spree als am Neckar erwarte.
Ola Lindgren wäre natürlich ein Kandidat, weil er in Nordhorn bewiesen hat, dass er eine Mannschaft erfolgreich formen kann und die HSG könnte mit der Ablösesumme die belastenden Altlasten abbauen. Andererseits kann ich mir nicht vorstellen, dass Lindgren an einem Wechsel interessiert ist. Er hat sich in den vergangenen jahren in Nordhorn seine Wunschmannschaft zusammengestellt und kann dort relativ ruhig arbeiten. Bei Kronau müsste er ganz von vorne anfangen und hätte zu dem direkt den Erfolgsdruck und die Mannheimer Medienlandschaft im Nacken sitzen. Die Löwen haben für dieses Jahr als Ziel einen Titel ausgegeben und werden sich daher ein Übergangsjahr nicht leisten können und wollen.
Vereinzelt wird auch der Name Lajos Mocsai ins Spiel gebracht. Ohne Frage ein exzellenter Trainer, aber er steht bis 2010 Vertrag in Veszprem unter Vertrag und kann in Ungarn mit der nationalen Meisterschaft und dem Gewinn des Europapokals große Erfolge aufweisen. Hinzu kommt, dass ich nicht sicher bin wie aktuell der Stand seiner Professur an der Semmelweis-Universität in Budapest ist. Den VfL musste er ja 2005 verlassen, weil ihn die Universität nicht mehr länger freistellen wollte.
Bogdan Wenta wäre natürlich eine interessante Variante. Einer der unbeliebtesten Trainer bei den deutschen Handballfans heuert ausgerechnet bei dem Verein an, der aufgrund seines Wirtschaftsmodells schon genug Gegenwind in der Handballszene erfährt. Da wäre das Feindbild ja perfekt. 
Im Moment glaube iich, dass Thorsten Storm Anfang nächster Woche eine Lösung präsentieren wird, mit der niemand rechnet. Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass er Chevtsov vor die Tür setzt ohne einen Plan B im Schreibtisch parat liegen zu haben.