Beiträge von Arcosh

    Das waren heute zwei spannende Halbfinalspiele. :respekt:

    Für die EHF European-League finde ich ein internationales Finale gut und sehe das morgige Endspiel komplett offen. Wird Flensburg die Halle hinter sich haben oder werden die THW-Fans dem Nordrivalen maximal neutral gegenüberstehen?

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    Wieso ist das Finale eigentlich,anders als beim CL Final 4 um 15 Uhr, erst um 18 Uhr ??

    Das ist doch für Fans von Melsungen und Montpellier maximal Banane

    Beim Champions-League Final4 sind die Anwurfzeiten identisch. Das Finale beginnt dort auch erst um 18 Uhr.

    Fan-freundliche Anwurfzeiten gibt es beim DHB-Pokal Final Four in Köln.

    Durch den Auswärtssieg reißt Bietigheim die Stuttgarter in den Abstiegskampf hinein.

    PlatzVereinSpielePunkteTore
    14HSG Wetzlar3018:42-102
    15TVB 1898 Stuttgart3014:46-131
    16SG BBM Bietigheim3014:46-140
    17HC Erlangen3114:48-97
    181. VfL Potsdam294:54-163

    Restprogramm:

    Stuttgart: RNL (A), Berlin (H), FAG (A), Leipzig (H)

    Bietigheim: Flensburg (H), Erlangen (H), Leipzig (A), Magdeburg (H)

    Erlangen: Magdeburg (H), Bietigheim (A), Wetzlar (A)

    Alle können noch punkten und bei Gegnern wie Leipzig, Wetzlar oder Göppingen, deren Saison nur noch ausklingt, ist so manche "Überraschung" denkbar.

    • Für Erlangen spricht im Zweifelsfall die Tordifferenz
    • Bietigheim hat den Nachteil am letzten Spieltag keine reelle Chance auf Punkte zu haben und im Zweifelsfall hilflos in die anderen Hallen schauen zu müssen. Sie würden wohl einen Heimsieg gegen Erlagen benötigen, um sich zu retten.
    • Gegen Stuttgart spricht das Momentum. Falls sie erwartungsgemäß in Mannheim und gegen Berlin verlieren, dann müssten sie nach acht Niederlagen in Folge an den letzten beiden Spieltagen plötzlich das Ruder herumreißen.

    Und bei Einarsson wäre ich mir auch nicht gänzlich sicher dass er bleibt. Er spielt aktuell wie zu seinen besten Flensburger Zeiten. Entweder akut auf Vereinssuche oder einfach wieder fit. So wie aktuell bereits die ganze Saison und der VfL hätte deutlich mehr Möglichkeiten gehabt.

    Mein Bauchgefühlt ist, dass ein Duo Teitur Einarsson / Joao Gomes die erfolgversprechendere Wahl ist gegenüber dem Duo Kay Smits & Joao Gomes. Letzteres ist mit zu viel Unwägbarkeiten verbunden, wenn auf der wichtigen Position im rechten Rückraum gleichzeitig zwei "Experimente" gewagt werden.

    Ich gehe davon aus, dass Giorgi Tskhovrebadze als junger Nachwuchsspieler mit seinem ersten HBL-Vertrag auch nicht zu den Bestverdienern in der Mannschaft gehört. Evtl. sollte man sich den Luxus gönnen, ihn noch wenigstens bis zur EM-Pause 2026 im Kader zu behalten, falls man für kommende Saison auf den Niederländer und den Portugiesen setzen möchte.

    Eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung des VfL Gummersbach in Mannheim bringt zwei Punkte und realistische Chancen auf Platz 7 in der HBL!

    PlatzVereinSpielePunkteTordifferenz
    7TBV Lemgo3035+30
    8Rhein-Neckar Löwen3135+12
    9VfL Gummersbach3034+27

    Restprogramm

    TBV Lemgo: Wetzlar (A), Magdeburg (H), Melsungen (A), Göppingen (H)

    Rhein-Neckar Löwen: Stuttgart (H), Wetzlar (A), Berlin (H)

    VfL Gummersbach: Göppingen (H), Leipzig (H), Berlin (A), Hannover (H)

    Bei Lemgo und den Rhein-Neckar Löwen gehe ich davon aus, dass sie noch je vier Punkte holen werden. Der VfL Gummersbach könnte dann mit fünf oder sechs Punkten aus den drei Heimspielen noch an den anderen beiden vorbeiziehen.

    Zunächst sollten die IHF Handball-Regeln gelten. Sofern für die Handballliga Austria diesbezüglich keine abweichenden Regeln gelten, dann dürfen nach den ersten fünf Schützen für die nächsten fünf Siebenmeterwürfe auch neue Spieler benannt werden. Die Reihenfolge, in der die fünf Spieler zur Linie schreiten, kann kurzfristig (nach jedem Paar) entschieden werden, aber die fünf Spieler für den Durchgang müssen vorher festgelegt werden.

    Zitat

    Regel 2:2

    [...] Jede Mannschaft benennt 5 Spieler. Diese Spieler führen im Wechsel mit der anderen Mannschaft je einen Wurf aus. Die Reihenfolge der Werfer ist den Mannschaften freigestellt. Die Torwarte können frei gewählt und gegen einen anderen zur Teilnahme berechtigten Spielern ausgewechselt werden. Spieler dürfen sowohl als Werfer als auch als Torwart eingesetzt werden.


    Die Schiedsrichter bestimmen das Tor, auf das geworfen wird. Die Mannschaft, die das Losen gewinnt, entscheidet, ob sie oder die andere Mannschaft mit dem Werfen beginnt. Nachdem beide Mannschaften je fünf Würfe durchgeführt haben, wechselt die beginnende Mannschaft für die nächsten fünf Würfe, wenn das 7-m-Werfen fortgeführt werden muss, da der Spielstand nach je fünf Würfen immer noch ausgeglichen ist.


    Für diese Fortsetzung benennt jede Mannschaft wiederum 5 Spieler. Hierbei dürfen dieselben Spieler wie beim ersten Durchgang benannt werden, auch ein Wechsel einzelner oder aller Spieler ist möglich. Diese Regelung ist bis zur endgültigen Entscheidung anzuwenden. Ein Sieger steht jedoch bereits fest, wenn eine Mannschaft nach einem Wurfwechsel in Führung liegt. [...]

    Wie ist in Melsungen die Gemütslage vor den kommenden drei Spielen? Volle Kraft voraus nach Hamburg, um im EHF European League Final4 den möglichen ersten Vereinstitel anzugreifen? Oder den Europapokal als Pflichtübung absolvieren, denn am Donnerstag danach kann mit einem Coup in Berlin die Deutsche Meisterschaft und Champions-League-Qualifikation erreicht werden.

    Welcher Titel erscheint realistischer bzw. welcher erstrebenswerter? Mein Bauchgefühl sagt: All-in gehen und die nächsten zehn Tage Fokussierung auf Berlin.

    Es wäre toll, wenn man endlich klarstellen würde, ob Kopftreffer beim Torwart aus dem Spiel heraus geprüft werden dürfen - und wenn ja, nach welchem Videobeweis-Grund!

    Was spricht denn gegen Grund #7 "Simulation" (Wenn die Schiedsrichter ernsthafte Zweifel daran haben, ob ein Spieler progressiv bestraft werden sollte oder, wenn ein Spieler versucht, die Schiedsrichter durch Simulation zu täuschen?)

    Zurück von einem schönen Wochenende in Eisenach, das durch einen VfL-Sieg und das anschließenden Abendessen beim Italiener abgerundet wurde. Die Werner-Aßmann-Halle ist ein Erlebnis. Da wird jede Ecke genutzt, um noch ein paar Stehplätze hineinzuquetschen ... aber von fast allen Plätzen hat man eine sehr gute Sicht.

    Die in meinen Augen spielentscheidende Szene war der vergebene Tempogegenstoß in der 50. Minute als Malte Donker völlig frei und mit (zu) viel Zeit den Ball an den Außenpfosten wirft. Der ThSV hatte zuvor einen Drei-Tore-Rückstand wieder ausgeglichen und hätte erstmals im Spiel in Führung gehen können. Ich denke, dann wäre das Spiel gekippt. Stattdessen legte der VfL Gummersbach immer wieder vor und am Ende gingen den Gastgebern die Kräfte und vor allem die Zeit aus.

    Damit ich es richtig verstehe:

    Ihr glaubt, Pro 7 kann bei der Heim-WM bei deutschen Spielen auch an 8 Millionen Zuschauer kommen?

    8 Mio. TV-Zuschauer bei einem Spiel der deutschen Handball-Nationalmannschaft in der ARD klingt erstmal toll. Aber welchen Wert hätten diese 8 Mio. falls Du Recht hättest und bei 5 Mio. davon das Interesse am Handball nicht einmal ausreicht, um die Information zu erhalten, auf welchem Sender die Handball-WM 2027 übertragen wird und ihren Fernseher auf ProSieben umzuschalten.