Beiträge von Arcosh

    VIDEOBEWEIS IN DIE TONNE!

    ES IST GANZ EINDEUTIG!

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    Danke.

    Mehrfach diese Saison passte der Audio-visuelle Eindruck nicht zu den im Rahmen des Videobeweises dargestellten Zeiteinblendungen im Bild. Hier muss eine valide technische Überprüfung her, denn aktuell macht es den Eindruck, dass der Videobeweis für die Beurteilung der Spielzeit nicht nur unbrauchbar, sondern tatsächlich falsch ist.

    Eine transparente, öffentliche Aufarbeitung seitens der HBL (als Verantwortlichen für die technische Umsetzung des Videobeweises) wird es wohl nicht geben.

    Sportlich haben sich mit Aalborg Handbold und Skanderborg-Århus Håndbold der Erst- und Zweitplazierte der Hauptrunde souverän für das Meisterschaftsfinale qualifiziert. Beide Vereine gewannen ihren Gruppen in der Meisterrunde und setzten sich in den Halbfinals jeweils mit 2:0-Spielen durch.

    Finalspiele:

    • So, 31.05.2026, 16:00 Uhr: Aalborg Håndbold - Skanderborg Aarhus Håndbold
    • Do, 04.06.2026, 20:30 Uhr: Skanderborg Aarhus Håndbold - Aalborg Håndbold

    SAH, die diese Saison in der Play-Off-Runde der European League gegen die SG Flensburg-Handewitt ausgeschieden waren, dürfen sich somit Hoffnung auf eine Champions-League-Teilnahme in der kommenden Saison machen.

    Gemäß Zeitungsberichten steht die Finanzierung der Multifunktionshalle, aber es gibt keine Angaben zur geplanten Größe und keine Entwürfe. Im Frühjahr 2026 soll der Bauträger festgelegt werden, aber mir scheint die geplante Eröffnung im März 2028 sehr optimistisch geplant zu sein. Andererseits erwarte ich bei einer kleinen Kommune im Umland von Kopenhagen keine große Arena, sondern würde eher von einer modernen Halle für 2000-3000 Zuschauer ausgehen, die man in unter zwei jahren errichten könnte.

    Ølstykke Multiarena

    BM Logroño La Rioja steht bereits vor dem letzten Spieltag in der Liga Asobal als spanischer Vizemeister fest und kann sich Hoffnungen machen, zehn Jahre nach der letzten Teilnahme mit einer Wildcard in die EHF Champions-League zurückzukehren.

    Wie läuft das in der Praxis ab?

    So sieht das üblicherweise aus:

    Es gibt pro Spielfeldhälfte zwei Kameras, die die Torlinie erfassen, damit für die Schiedsrichter zu erkennen ist, ob und wann der Ball vollständig die Torlinie überschritten hat.

    Am VAR-Operatorplatz stehen alle Kamerabilder zur Verfügung und zusätzlich wird durch den Heimverein das offizielle Zeitsignal bereitgestellt. Dieses wird beim Videobeweis direkt im Videomaterial eingebunden. Wie die Synchronisation zwischen Videobildern und Zeitsignal technisch umgesetzt ist, weiß ich nicht. Aber ich stimme Rheiner zu, dass in dieser Saison bereits zuvor ein oder zweimal der Eindruck entstand, dass das eingeblendete Zeitsignal nicht mit der Realität übereinstimmen konnte und das bestärkt nicht gerade das Vertrauen in die Technik, auf die die Schiedsrichter vertrauen müssen.

    Zu Saisonbeginn fand ich Leif Tissier bei Hannover-Burgdorf schwach und weit von seinen Leistungen beim HSV Hamburg entfernt. Aber inzwischen hat er sich deutlich gesteigert. Ob es einfach Zeit gebraucht hat sich mit der neuen Mannschaft einzuspielen oder ob der Trainerwechsel das ausschlaggebende Element war, vermag ich nicht zu sagen. Dafür habe ich Hannover nicht eng genug verfolgt.

    Gemäß Internationaler Handballregeln gilt:

    Zitat

    Regel 2.3: Schlusssginal

    Die Spielzeit beginnt mit dem Anpfiff des Anwurfs durch einen Schiedsrichter und endet mit dem automatischen Schlusssignal der öffentlichen Zeitmessanlage oder dem Schlusssignal des Zeitnehmers. Ertönt kein derartiges Signal, pfeift der Schiedsrichter, der Zeitnehmer oder der Delegierte, um anzuzeigen, dass die Spielzeit abgelaufen ist (17:9).

    Insofern ist das akustische Signal auschlaggebend und man könnte hinterfragen, ob die von der HBL beim Videobeweis praktizierte Kontrolle der Spielzeit überhaupt regelkonform ist.

    Hat inzwischen ein journalistisches Medium ( capitano19, ciemalla , ) bei der HBL nachgefragt, wie "für die Champions League qualifiziert" und "in der Champions League spielt" offiziell ausgelegt wird? Aktuell sind fünf Vereine (zunächst Bergischer HC und THW Kiel, im Falle eines deutschen Sieges in der EHF European League aber eventuell auch die MT Melsungen, der TBV Lemgo und die Rhein-Neckar Löwen) von der Frage betroffen, unter welchen Umständen der Vizepokalsieger kommende Saison in der EHF European-League antreten darf. Genügt dafür eine Champions-League-Wildcard der EHF für den Deutschen Pokalsieger? Genügt dafür ein Champions-League-Upgrade der EHF für den Deutschen Pokalsieger? Der letzte Spieltag rückt näher und ich hoffe inständig, dass es eine klare Vorgehenswiese seitens der HBL gibt und nicht nach dem Prinzip "Wir warten erstmal die sportlichen Ergebnisse ab, ob wir dazu überhaupt eine Klarstellung brauchen" verfahren wird.

    Zitat

    Der Deutsche Pokalsieger nimmt an der European League teil, wenn er nicht für die Champions League qualifiziert ist. Der Deutsche Vizepokalsieger nimmt an der European League teil, wenn der Deutsche Pokalsieger in der Champions League spielt und der Vizepokalsieger sich nicht für die Champions League qualifiziert hat.

    Quelle: HBL, Richtlinie für die Durchführung von Spielen des DHB-Pokals (Saison 2025/26)

    Der Gewinner des Spieltages ist neben offensichtlich SCM auch Gummersbach. Sie holen vermutlich Punkte auf und wenn Magdeburg mal vielleicht nicht all in ist dann zu einem Zeitpunkt wo sie sich als Meister auf Köln vorbereiten. Platz 3 wäre für Gummersbach also möglich.

    Selbst wenn der VfL Gummersbach, die verbleibenden drei Spiele tatsächlich gewinnen sollte (obwohl sie noch in Magdeburg antreten müssen), sehe ich nicht wo die SG Flensburg-Handewitt drei Punkte oder die Füchse Berlin gar vier Punkte in den letzten drei Spielen abgeben sollen.

    Es steht und fällt mit der Tagesleistung vom Punkt. Die Abwehr ist titelreif. Die Abschlüsse sind entscheidend.


    Barcelonas Trumpfkarte ist Emil Nielsen. Diesen Trumpf kann bzw muss man kompensieren können. Auf jeden Fall kreiert Nielsen die Konterfalle. Ich sehe da alle Chancen und vertraue auf den Maschinenraum hinten und den ultimativen Zweikampfwillen vorne.

    Bei internationalen Schiedsrichtern wird der SC Magdeburg nicht diese Flut an Siebenmetern zugesprochen bekommen.

    Zitat

    60 Jahre HBL: Die mediale Entwicklung der "stärksten Liga der Welt"

    [...]

    Wenn es nach Dyn-Chef Seifert geht, wird der Handball bis dahin enormes Wachstum verzeichnen. Eine weitere Startrampe für die „Rakete“, wie Seifert es formuliert, werde die Heim-WM 2027 in Deutschland sein: „Das wird das größte Sportereignis, das Deutschland in den letzten 30 Jahren gesehen hat.“

    Quelle: HBL

    Nach welcher Metrik? Ohne lange zu überlegen, fallen mir die Fußball-WM 2006, die European Championships 2022 oder die Fußball-EM 2024 ein.

    Für die geringe CL-Chance vom THW ist das sehr wichtig. Selbst wenn Flensburg in Magdeburg gewinnen sollte, kann Berlin am letzten Spieltag aus eigener Kraft Platz 2 sichern.

    Glaubst Du wirklich, dass die Füchse Berlin in der aktuellen Form und bei der Konkurrenz in Köln die Champions-League gewinnen werden?

    Fünf gute Minuten nach der Halbzeitpause haben genügt, um den Spielstand auszugleichen und beim 25:22 in der 49. Minute schienen die Gastgeber das Spiel im Griff zu haben. Aber für mich überraschend konnte die TSV Hannover-Burgdorf eine frühzeitige Entscheidung verhindern, sich ins Spiel zurückkämpfen und gar wieder in Führung gehen. Respekt an die Niedersachsen zu dieser Leistung! :respekt:

    Niederlande auch raus.

    Das ist in meinen Augen eine absolute Sensation - in dieser Deutlichkeit und in einer Sportart, die Außenseitern im "Hin- und Rückspiel"-Format wenig Chancen lässt.

    Griechenland mit einer Mannschaft, die bis auf zwei Spieler (in Mazedonien und Spanien) komplett in der heimischen Liga spielen und einem bunten Mix aus diversen griechischen Vereinen. Da werden sich jetzt wohl die Scouts Videomaterial besorgen.