Beiträge von Celje 2002

    Sportfreund Horak auf Handballwelt

    hr Mannschaftskollege Petar Djordjic traf im Interview vor drei Tagen die Aussagen, dass Sie in Brest nicht im Angriff spielen. Stimmt das wirklich?

    Pavel Horak:
    Ja, in Erlangen erlitt ich vor zwei Jahren einen Kreuzbandriss. Danach wurde ich in Erlangen kaum noch im Angriff einsetzt. Seit dem Wechsel nach Brest vor anderthalb Jahren bin ich dann nur noch mit Abwehraufgaben betraut worden. Auch im Training mache ich kein ernsthaftes Wurftraining mehr.

    Welche Erklärung haben Sie dafür, dass Ihre Mannschaft, welche mit vier Zweitligaakteuren in diesem Turnier steht, zu einer derartigen Energieleistung fähig ist?

    Pavel Horak:
    Wir haben eine einmalige Stimmung im Team und uns hatte keiner auf der Rechnung. Wir haben keinen Star in der Mannschaft. Deshalb ist das Einzige was uns bleibt, in jedem Spiel alles in die Waagschale zu werfen. Gegen Dänemark und Ungarn haben wir Rückstande gedreht und riesiges Selbstvertrauen aufgebaut. Wir haben uns bis auf die Knochen aufgerieben, um das Spiel noch zu drehen.

    Durch den von Tomas Mrkva gehaltenen Strafwurf nach Schlusspfiff ist ihr Gegner Slowenien nicht mehr in der Lage, sich für Halbfinale zu qualifizieren. Erwarten Sie dadurch ein einfacheres Spiel?

    Pavel Horak:
    Überhaupt nicht. Die Slowenen wurden mit jedem Spiel stärker und sind der Meinung, in der Vorrunde gegen Deutschland verschaukelt worden zu sein. Die wollen allen zeigen, dass sie eigentlich in Halbfinale gehört hätten.

    Das sind doch keine Sachen die im Vakuum stattfinden. Eine Fußball-WM kann sich in den allermeisten Fällen doch ach darauf verlassen das Leute hunderte Euro für ...sagen wir mal Wales gegen Angola ausgeben, einfach nur ein Fußball-WM-Spiel zu sehen ist schon was. Gleichzeitig dürfte das ein Event sein das die höchsten weltweiten Einschaltquoten hat, selbst bei den weniger wichtigen Spielen. Aber auch da sieht man immer wieder das Spielansetzungen mit Rücksicht auf die Märkte vogenommen werden. Japan hatte zum Beispiel mindestens ein Spiel in Brasilien, was außerhalb der normalen Zeiten für den japanischen Markt angesetzt wurde.

    Ich kenne die Bedingungen für 2005 und die WM damals nicht bzw. kann mich auch nicht daran erinnern. Wir sehen aber zum Beispiel dieses mal, das zum Beispiel Deutschland bis heute alle Spiele um 18:15 hatte...ich vermute daher schon das man her guckt, wo in Deutschland der ideale Platz für Handball ist und das scheint der Vorabend zu sein. Kroatien spielt Prime Time usw.

    Man sieht ja wie leer die Hallen selbst um 18:15 noch sind...wie leer wären sie erst um 16 Uhr? Es gibt sicherlich Turniere auch im Handball da kriegt man sie um die Zeit anständig gefüllt, aber hier ist das nicht der Fall und das konnte man mutmaßlich bereits sehr lange kalkulieren. Gleichzeitig weiß man vermutlich was für Quoten zu erwarten wären. Deutschland gegen Dänemark 16 Uhr? Ich weiß ja nicht ob an da auf 6 Millionen kommen würde. Gleichzeitig macht es wie gesagt wahrscheinlich kaum Sinn, die Halle immer nur für jeweils ein Spiel zu öffnen, wenn sage ich mal das erste Spiel das Tages von Gruppe 1 an Ort A und das zweite Spiels des Tages für Gruppe 2 dann an Ort B stattfindet.

    Für meine Begriffe ist es daher sehr offensichtlich warum der Spielplan so gestrickt ist. Ich finde das sportlich sehr fragwürdig. Nein ich finde das sogar völlig verzerrend, aber das hindert mich daran die Gründe dahinter nachzuvollziehen. Ich hatte mir im Vorfeld vorgestellt das es gerade in Kroatien ein Selbstläufer sein müsste, aber vermutlich sind die Hallen zu groß, die Preise zu teuer usw.

    Die Hallen sind leer, weil die Kroaten sich nur für ihre Mannschaft interessieren.
    Der Veranstalter wird froh sein, daß Slowenien und Mazedonien dabei sind, sonst würde es noch viel leerer sein.

    Aber das war ja schon oft so, EM in Serbien, Spiel um Platz 3, Geisterkulisse im 20.000 Mann- Kessel, im Finale Serbien- Dänemark rammelvoll die Bude.


    Danke, das geht sehr in die Richtung dessen, was ich unter anderem auch meine. Man kann sich mit der Rolle des Spielers, dessen Namen ich nicht mehr erwähne, so wie er jetzt spielt, abfinden, die Rolle und den ihm zugesprochenen Status als non plus ultra und bis in alle Ewigkeit festgelegt akzeptieren und alles, was darüber hinaus mal angeregt wird als Majestätsbeleidigung oder Herabwürdigung betrachten oder man lässt einfach mal den Gedanken auf sich wirken, ob der Mann sein Potenzial schon bis zur Grenze ausgereizt hat und vielleicht nicht ein bißchen mehr von dem, was er sogar schon mal konnte, bereit ist, wieder in sein Spiel zu integrieren und damit vielleicht noch effektiver und wertvoller für das Team zu werden. Es gab auch mal eine Zeit vor dem "Abwehrchef" und "Ober-Bad-Boy". Vielleicht zeigt der Spieler ja auch mal echtes Interesse daran das beste aus diesen beiden Zeiten zu vereinen und so ganz nebenbei würde er damit seine Aussagen zum MT-Wechsel, weil er ja mehr Zeit im Angriff spielen möchte, auch mal mit Leben erfüllen, weil bis jetzt ist es leider ein Treppenwitz des Handball-Business.

    Köstlich, vollmundig im Eintrag 822 ankündigen, sich zu Lemke nicht mehr äußern zu wollen und nun das. Was denn nun?
    Schlußstrich oder nicht?

    Schrieb ich doch, man wollte sich nicht weh tun,
    unsere permanent mit 7 im Angriff, oft ging es in die Hose,
    Torhüter, die das Wort Torhüter nicht verdienten.

    Ich könnte mir vorstellen, daß es im richtigen Training oft mehr zur Sache geht

    Petkovic war gar nicht, er weilte wohl in Kroatien