Übrigens nur so am Rande:
Der HBW hat diese Saison, ich glaube es war vom Stellvertreter von Herrn Stemberg, wegen dem gleichen Titel bereits eine Geldstrafe bekommen. Da gab es vorher keinen Hinweis, keine Verwarnung oder sonst etwas. Nur einen Eintrag im Spielbericht und einen Strafbefehl.
Interessant an der Geschichte wäre mal die Frage, wem man mit so einem Jingle überhaupt auf den Schlipps tritt. Dem Spieler, den Schiedsrichtern, der Gästemannschaft, den Gästefans oder ob es tatsächlich nur dem Spielleiter nicht in den Kram passt. Ich vermute Letzteres, denn ich habe noch nie gehört, dass sich nach dem Schlusspfiff in einem Spiel auch nur ein einziger, außer der für ein Handballspiel wichtigsten Person am Zeitnehmertisch, über einen abgespielten Jingle aufgeregt hat.
Das Verhalten der Spielleiter in dieser Sache ist für mich gleich zu setzen mit dem Maulkorberlass für Trainer, Spieler und Verantwortliche. Irgendwann werden wir soweit sein, dass die Herren Spielleiter erst um Erlaubnis gefragt werden müssen, ob geklatscht oder gejubelt werden darf. Wehe die Zuschauer pfeifen bei einer vermeintlich falschen Schiedsrichterentscheidung. Sie müssen damit rechnen, dass sie die Halle verlassen müssen.
Gedanklich stelle ich mir gerade einen römischen Kaiser vor, der in der Arena hoch droben auf seinem Thron sitzt und den Daumen nach oben oder nach unten dreht.