Wieder einmal wurde einem die Zweiklassengesellschaft der Liga, zumindest von Sport1 vor Augen geführt. Da hauen sich hochbezahlte Handballstars sechzig Minuten lang auf die Fresse. Sichtbare und versteckte Fouls vom Feinsten, Aktionen die in anderen Sportarten per Videobeweis im Nachhinein zu Sanktionen führen und Sport1-Kommentator Markus Götz findet dafür die bewundernden Worte (Zitat): "Zermürbungskampf auf aller höchstem Niveau".
Wendet eine Mannschaft aus der Abstiegszone die gleichen taktischen Mittel an, sind es dann grenzwertige Aktionen die mit Handball nichts mehr zu tun haben, oder limitiertes Können der Akteure, die kein Erstliganiveau haben.
Das Bedauerliche an der Geschichte ist nur, dass solche Sprüche Schule machen und wenn der eine dem anderen den Ellbogen im Gesicht platziert, dann gehört es zum überragenden Können eines Nationalspielers dazu und ist der Bedeutung des Spieles durchaus angemessen. In der Abstiegszone ist es eine Schlägertruppe die von Handball keine Ahnung hat.[/quote
Hallo zusammen,
habe obigen Beitrag unter der Überschrift "Zweiklassengesellschaft" vor einiger Zeit zum Spiel Rhein-Neckar-Löwen - HSV Handball geschrieben und passt ohne jegliche Änderung zu diesem Thread wie die Faust aufs Auge - im wahrsten Sinne des Worte.