Ist doch gut zu wissen, dass es auch an vielen eigenen Fehlern gelegen hat. Könnte man in einem möglichen Finale dann besser machen.
Aber erstmal am Mittwoch alle Sinne beisammen haben und Frankreich niederringen.
Ist doch gut zu wissen, dass es auch an vielen eigenen Fehlern gelegen hat. Könnte man in einem möglichen Finale dann besser machen.
Aber erstmal am Mittwoch alle Sinne beisammen haben und Frankreich niederringen.
Den Unterschied macht mal wieder der Wolf!
Aber ich freue mich riesig für Grgic😁
Ich sehe es nach wie vor so, dass die Regel nicht eindeutig formuliert ist und die jeweiligen Experten, diese eben unterschiedlich auslegen!
Für mich ist das Regelwerk eindeutig. Da verstehe ich überhaupt nicht, wie man auf die Idee kommen kann, dass das Tor regulär gewesen sein soll.
Die Aussagen der Experten sind für die Öffentlichkeit doch vermutlich auch getrieben von dem Bestreben, weder die Schiedsrichter, die IHF oder sonst welche Offiziellen in die Kritik zu bringen.
Nichtsdestotrotz kann eine neue, noch besser verstehbare, Formulierung der Regeln sicher nicht schaden.
Ich weiß noch, wie ich vor ca. 40 Jahren als B-Jugendlicher vor die Wahl gestellt wurde, als Schiedsrichter zusammen mit meinem Kumpel "Karriere" zu machen oder weiter aktiv zu spielen.
Ein Grund für meine Entscheidung die Entwicklung als Spieler zu bevorzugen, waren damals schon die Diskussionen mit den erfahreneren Kollegen um solche Situationen.
Oftmals wurden da in Sitzungen und Schulungen hanebüchene Begründungen für völlig beknackte Entscheidungen zu Spielsituationen erzählt und als regelkonform erklärt.
Wenn von uns, bezüglich Regelwerk ausgebildeten Spielern, da Kritik kam, wurden wir, meistens mit dem Verweis auf das hohe Amt des vortragenden Funktionärs, in unsere Schranken gewiesen.
Irgendwie hab ich das Gefühl, dass sich da nicht viel geändert hat. Vor allem, wenn man so einen Blödsinn hört, wie von Herrn Scharoff.
Wobei ich für ihn persönlich immer noch hoffe, dass er falsch zitiert wurde, oder die Situation aus irgendwelchen mir unbekannten Gründen nicht richtig beurteilen konnte.
Warum wird da nicht mal ganz offiziell Stellung bezogen? Kann doch nicht so schwierig sein.
Alles anzeigenTja, befindet sich ein Spieler laut Regel in einer unkorrekten Position, wenn dieser nur auf einem Fuß steht? Nein! Aber das ist dann der Fuß, der ununterbrochenen Bodenkontakt haben muss. Geht ja beim anderen auch nicht mehr.
Ist er dann bereits in einer von dir beschriebenen Wurfausführung? Klar, wenn er sich diese Position ausgesucht hat.
Verwirkt der Spieler die Korrekte Position wenn der Spieler bei begonnener Wurfausführung auf den sich zuvor in der Luft befundene Fuß wechselt? Nein. Er darf mit dem anderen Fuß sogar mehrfach den Bodenkontakt wieder verlassen.
Dies in dem beide Füße zwischenzeitlich Bodenkontakt haben? Auch okay.
Ist dies Bereits eine Unkorrekte Position?
Nein, warum auch?
Erst wenn er den zu Beginn allein auf dem Boden stehenden Fuß vom Boden abhebt ist es nicht mehr korrekt.
Und genau das war die Situation im HF. Nur, dass er den rechten Fuß zu Beginn auch auf dem Boden hatte. Dadurch, dass er seinen rechten Fuß aber angehoben hatte, durfte der linke bei Wurfausführung nicht mehr abgehoben werden.
Sorry, wenn ich Peter2000 da vorgreife. Ich denke aber da mit ihm einer Meinung zu sein.
Ein SR sagte mir, daß das solange der Wurf innerhalb 3 s nach dem Anpfiff kommt und er hinter der 7m Linie stehenbleibt und ein Fuß auf dem Bodden bleibt regelkonform wäre.
Da hat der SR solange Recht mit, solang entweder der linke oder der rechte Fuß dauerhaft Bodenkontakt hat.
Nee, der linke Fuß war unstrittig nicht mehr am Boden.
Der Knackpunkt ist die Frage, ob die ganze Zeit derselbe Fuß am Boden sein muss.
Ich denke, man wird die Regel jetzt klarer formulieren.
Es ist doch eindeutig formuliert. Man muss nur den nächsten Satz mitlesen.
... der Werfer bei der Wurfausführung mit einem Teil eines Fußes ununterbrochen den Boden berühren bis der Ball die Hand verlassen hat (siehe jedoch 10:3b). Der andere Fuß darf wiederholt vom Boden abgehoben und wieder hingesetzt werden (siehe auch 7:6).
Der "andere" Fuß sagt aus, dass der Fuß, der ununterbrochen auf dem Boden bleiben muss definiert ist, wenn dieser andere Fuß einmal den Boden verlassen hat.
Daher ist Variante 1 falsch. Der Rest okay.
Ich vermute, dass einige Regelkundige bei ihren Erläuterungen davon ausgehen, dass er mit dem linken Fuß noch Kontakt hatte. Dann wäre es ja ein korrektes Supertor.
Wenn es dann dem nicht so mit den Regeln vertrauten Publikum erklärt werden soll, kommen vielleicht solche Aussagen zustande.
Auch der Ort der Ausführung ergibt sich daraus, da ein "Lau
fen" nicht möglich ist. Mit der Schrittgröße kann es nichts zu tun haben. Ab wann wäre es denn ein großer Schritt? 10cm, 50cm oder erst ab einem Meter?
Dieses Wechseln des Fußes gab es schon zigfach und nie wurde das in Frage gestellt, geschweige denn gepfiffen.
Es war m.E. immer klar, dass es drauf ankommt, dass zu keinem Zeitpunkt beide Füße gleichzeitig in der Luft sind.
ist doch klar formuliert:
Außer bei der Ausführung eines Abwurfs muss der Werfer bei der Wurfausführung mit einem Teil eines Fußes ununterbrochen den Boden berühren bis der Ball die Hand verlassen hat. Der andere Fuß darf wiederholt vom Boden abgehoben und wieder hingesetzt werden (siehe auch 7:6).
Der Werfer muss diese Stellung einnehmen, bis der Wurf ausgeführt ist (15:7, Absatz 2 und 3).
Da steht: ..mit einem Teil eines Fusses "UNUNTERBROCHEN" den Boden berühren...
Das bedeutet: irgend ein Teil eines Fußes (rechts oder links) darf den Boden nicht verlassen.
Explizit steht da, dass der ANDERE Fuß machen kann, was er will. Es geht daher eindeutig darum, dass einer von beiden Füßen auf dem Boden bleiben muss.
Hab selbst hunderte 7-Meter geworfen. Ist die gleiche Situation. Niemals darfst du da einen Schritt ausführen. Und nichts anderes wäre es
Trotzdem war das Tor sensationell - da gibt's wohl keine zwei Meinungen.
Wenn wir uns jetzt am Sonntag gegen Schweden (der Protest wird m.E. leider abgebügelt werden) die Olympiaquali holen, war es doch ein supertolles Turnier mit einem Supererfolg.
Aber auch wenn nicht, haben mich die Leistungen der Mannschaft überzeugt.
Jetzt sind wir Außenseiter gegen Frankreich - vielleicht unterschätzen sie uns ja ![]()
Hmm, streng genommen gibt's ja im Handball auch keine Ecke...
Als Isländer hatte ich das am Ende nicht so locker gesehen wie Jacobsen..
Ups, danke für den Hinweis.
Oha, 5:1 nach 5 Minuten.
ZitatAlles anzeigenOriginal von nosp52
Hallo Enno2,Dein Optimismus für die Zukunft in allen Ehren. Und jeder deutsche
Handballfreund wäre glücklich, wenn sich Deine positiven Erwartungen
verwirklichen würden.
Deine statistischen Argumente erinnern mich auch etwas an die Analysen, die inzwischen zu den Spielen des Damenteams bei der WM 2009 veröffentlicht werden. Es wird schöngeredet.Bei den Beispielen zu den "knappen" Ergebnissen des Herrenteams lässt sich doch anmerken, dass die Gegner das Spiel relativ frühzeitig im Griff hatten, mit stabiler Abwehr die z.T. hektischen Deutschen zu "Wegwerfaktionen" zwangen oder sehr durchsichtige Anspielversuche zum Kreis abfingen. Die Folge waren leichte Gegenstoßtore. Die Gegner begannen bei komfortablen, stabilen
Ergebnisvorsprüngen frühzeitig mit dem Einwechseln der Ergänzungsspieler und so manch einer der gegnerischen Spieler
nahm sich einen Wurf oder ein Anspiel das riskant war und die Deutschen u.U. das Ergebnis verkürzen liess.
Auch bei mir als TV-Zuschauer keimte die Hoffnung auf, als mit kämpferischem Einsatz der Rückstand verkürzt wurde und ich schimpfte auch auf Schiris, die mit unverständlichen Entscheidungen gegen uns,das Fünkchen Hoffnung austraten.
Ich bin aber auch der Ansicht, dass einige Ergebnisse noch wohlwollend knapp ausfielen, weil die Gegner nicht volle Pulle durchgespielt haben.
Wir hatten kein Abwehrbollwerk, um auch eine effektive 1. und 2.Welle
konstant und erfolgreich zu spielen und der Positionsangriff krankte daran, dass keine Einzel- und Gruppenaktion sauber,d.h. gegnerbindend, gespielt wurde. Und das ist die Grundlage um mit schnellen Pässen Torwurflücken zu schaffen. Stress und allgemeine Kopflosigkeit in der Ausführung der Spielaktionen liessen den Eindruck entstehen, dass es deutsche Nationalspieler aus der stärksten Liga der Welt gibt, die gravierende Defizite in den Grundlagenfertigkeiten,dem Handball-ABC haben.
Die im time-ot geforderten Spielübergänge bringen eine gewisse Ordnung im method. Herbeiführen von Überzahlsituationen,erfordern aber auch eine individuelle Klasse in der Entscheidungssituation,im Erkennen des Vorteils, der Qualität des Durchbruchs,des Torwurfs oder des Anspiels. Diese Qualität war individuell nicht sichtbar.
Daraus erklärt sich auch die Unfähigkeit 6:5 oder 6:4 Überzahlsituationen
mit Torerfolgen zu gewinnen, im Gegenteil, der Stress des verlorenen Balles im Angriff wirkte noch im anschliesseneden Abwehrspiel nach.
Wieviele eigene Überzahlsituation führten zu Torerfolgen des Gegners.
Ergebnismässig sah es vielfach am Ende noch so gut aus, als hätten wir eine Chance gegen den Gegner gehabt, der angesichts klarer Tordifferenzen aber auch in der Konzentration,dem Spieltempo oder der Disziplin nachgelassen hatte,Kräfte schonte, so dass das Ganze mit dem kämpferischem Einsatz der Deutschen noch geschönt werden konnte.Wenn dann noch nach dem Spiel von den Kommentatoren der Kampfgeist und Einsatz in den Vordergrund gestellt werden und das emotionale Erlebnis für den Zuschauer hervorgehoben wird, meinen manche der Verantwortlichen noch, dass es gut gewesen sei. Auch Schwalb entpuppte sich als "Softie-Kommentator". Den möchte ich mal erleben,wenn sein HSV so spielen würde. Ein HB-Männchen wäre nichts dagegen.
Ich hatte immer den Eindruck, dass die individuelle Stärke einzelner gegnerischer Spieler, mit sicheren,technisch/motorisch kontrollierten Aktionen im Durchbruch,Torwurf oder Anspiel immer ausgereicht hätten auch wieder die lockere Leine anzuziehen,wenns nötig gewesen wäre.
Bei Deutschland habe ich solche individuell starken,ausgebufften Akteure vermisst, die das kontrolliert und clever ausführen.Ich meine, dass man nicht vom Balkan oder aus Skandinavien kommen muss , um clever Handball zu spielen !
Beim DHB-Team gab es neben viel Kopflosigkeit,Verzweiflung und Hilflosigkeit auch Phasen von bewunderswertem Kampfgeist, starkem körperlichen Einsatz, und glücklichen Torwürfen. Demgegenüber standen aber viele Torwürfe,die für den gegn.TW kein Problem waren, verballerte 100%ige, durchsichtige Anspielversuche zum Kreis und Fehlpässe im Querspiel des Rückraums,weil sehr oft der zeitl.-räumliche Ablauf zwischen benachbarten Positionen ohne jegliche Harmonie war.
Die Aussen wurden nicht ins Spiel einbezogen und auch nicht in den Parallelstoß gebracht ,weil keine Aktion der Rückraumspieler auf die Nahtstelle 1/2 ging.Das Angriffspiel war das schwächste aller Endrundenteilnehmer, die Abwehr harmonierte nicht, die gegnerischen Schlagwurfschützen hatten nach sauber gespielten Gruppenaktionen immer das ganze Tor vor sich und liessen den Keepern kaum eine Abwehrchance.
Die Statistik der knappen Ergebnisse stellt das Ganze viel positiver dar, als es in in der spielerischen Realität auf dem Spielfeld war.
Sorry, wenn ich diesen sehr langen Beitrag komplett noch mal komplett einstelle!
Aber ich finde ihn supergut geschrieben.
Er könnte (natürlich ohne den Bezug auf mich) so z.B. in der Handballwoche veröffentlicht werden.
Ich werde Ausschnitte daraus verwenden, um sie meiner Bezirksligamannschaft (deren Trainer ich bin) vorzulesen.
wir machen nämlich die gleichen Fehler, nur eben auf niedrigerem Niveau!
Meinen Optimismus lasse ich mir aber nicht nehmen.
Ich stehe auf dem Standpunkt, dass wir im Spitzenhandball ein Dutzend Nationen haben die ungefähr auf Augenhöhe sind.
Und da reichen Kleinigkeiten um so ein Turnier zu vergeigen, oder erfolgreich zu gestalten.
Das kann an einem Tag mal der überragende Akteur, an einem anderen Tag eine Mannschaftsleistung sein.
Wir haben zur Zeit keinen Jicha, Balic oder Karabatic und sind daher auf eine Mannschaftsleistung angewiesen.
Und wenn da in der Summe eben 5% (ich mag diese Prozentrechnerei eigentlich nicht, aber es dient der Veranschaulichkeit) fehlen, gerät man eben mal schnell 5 oder 6 Tore in Rückstand, und holt diese eben auch wieder auf, wenn der Gegner, im Gefühl der Überlegenheit nachlässt.
Mein Optimismus beruht auf der Hoffnung, dass diese junge Mannschaft (gerade auch mit der Ergänzung Hens/Preiß) bestimmt noch mehr als diese 5% Steigerungspotential hat.
Gruß, enno.
schwarz-weiss
So etwas wie dich bezeichnet man wohl als Troll !
Daher werde ich ich dich ab jetzt einfach ignorieren!
Zum meinem eigentlichen Thema:
Wenn man bedenkt, dass uns nur 4 Tore in 180 Minuten Spieldauer der Vorrunde gefehlt haben um mit 4:0 Punkten in die Hauptrunde zu kommen.
Wenn ich sehe, wieviele Chancen wir in der Endphase im Spiel gegen FRA vergeben haben. Und da waren Chancen bei, die jeder Regionalligaspieler nutzt.
Da überleg ich mir doch, sind wir wirklich sooo schlecht?
Ich denke nicht!!!
Wir sind halt im Umbruch, und da fehlen eben mal die 5% die den Unterschied ausmachen.Leute, stellt euch doch mal vor, unsere Truppe lernt es:
-die Aussen einzusetzen
-schnelle Mitte zu spielen
-das kreisläuferspiel zu verbessern
und dazu kommen auch noch Leute wie Hens und Preiss (vor allem, damit Roggisch nicht alleine der Buhmann ist)!
Meint ihr nicht, daß wir dann ein, zwei Tore pro Spiel besser dastehen?
Nach meiner Rechnung wären wir dann zumindest noch im Rennen!
Aber malt mal nur alles schwarz!
Ihr werdet bei dieser EM Recht behalten! Ich aber auch! Ich tippe: wir sind in den nächsten 4 grossen turnieren 3 mal unter den Top 4!
enno
Sehr guter Beitrag!
Ich bin platt, unfähig deinen Argumenten etwas entgegenzusetzen.
SW- für immer! Alles klar! ![]()
Wohlgemerkt: Damit meine ich nicht den THW, sondern die Sichtweise.
Gruß, enno.
ojessen
Spanien lass ich gelten , aber Frankreich niemals!
Die haben vielleicht die Zügel in der 2. HZ mal schleifen lassen, aber mit etwas mehr Glück unsererseits hätten sie am Ende doof dastehen können.
Im allgemeinen finde ich das Niveau der EM nicht allzu hoch.
Am wenigsten geschwächelt haben für mich von den Favoriten noch -leider- die Spanier.
Ich hatte von daher schon vor dem Spiel kein gutes Gefühl.
Aber mal zur "Ausländerquote in der 1.BL": Wieviele Spanier spielen denn in der HBL?
Wie kriegen die denn das in E hin? Ehrlich gemeinte Frage, hab k.A. ob die dort eine Quotenregelung o.ä. haben.
Gruß, enno.
Wie kommen denn diese knappen Resultate (jetzt mal das heutige Spiel aussen vor gelassen) zustande, wenn wir so arg schlecht sind?
Die angeführten Defizite hab ich ja auch gesehen:
- kaum eingesetzte Aussen
- kaum TGs
- kaum schnelle Mitte
- Rückraum mit unterirdischer Trefferquote
- technische Fehler (allen vorran LK
)
- etc
Aber irgendwelche Qualitäten muss diese Mannschaft ja trotzdem haben, wenn sie mit 4 Toren mehr in 180 Minuten (natürlich richtig verteilt) die Vorrunde mit 6:0 Punkten hätte abschliessen können.
Lasst die Jungs mal, da kann durchaus noch was Großes draus werden.
Vielleicht lernt LK ja auch nochmal das Handballspielen.
Werfen kann er ja, aber wenn er der einzige Shooter ist, ist er einfach überfordert.
Dann glaubt er eben, jede Halbchance nutzen zu müssen.
Gruß, enno.
Hallo Usefil22,
gute Qualität, aber nicht so arg viele findest du hier!
Gruss, enno.