"Nur" mit 8 Toren verlieren, war heute für den HBW eigentlich ganz o.k., denn eigentlich war schon ein Klassenunterschied festzustellen. Immerhin konnte man so viel Widerstand leisten, dass die RNL es sich nicht erlauben konnten, auf Sparflamme zurückzuschalten.
Der HBW muss seine verkorkste Vorbereitungsphase, die nur Martin Strobel und Wessig unbeschadet überstanden haben, nun erst einmal gegen die Löwen, Magdeburg und Füchse nachholen, um endlich dann in der Saison angekommen zu sein, wenn es gegen Lübbecke und Emsdetten geht. Die Personaldecke ist so dünn, dass beim Ausfall von 2 bis 3 Spielern, und wenn gar ein Schlinger dabei ist, die Lücken kaum zu schließen sind. Es mangelt gewaltig an der Substanz, vorne kein Durchkommen, und hinten Riesenlücken. Da muss dann gleich schon wieder das Leibchen herhalten, um überhaupt eine Chance zu haben, die gegnerische Abwehr zu knacken. Das hat bis auf eine Ausnahme auch ganz gut funktioniert. Außerden lieferte Theuerkauf nach seiner OP -präsent wie immer- ein gelungenes Spiel ab.
Ganz anders die Löwen, ob ein Petersson oder Roggisch nur hinter der Bank sitzt, mag vielleicht gegen die TOP5 der Liga von Bedeutung sein, heute spielte das keine Rolle, auch Karason und Gorbok reichen in Balingen. Die Abwehr war ein Bollwerk, Landin dahinter noch besser und vorne spielten Schmid, Kedr, Myrol und Gensheimer mit den Balingern, besonders in der ersten Hälfte, Katz und Maus.