Vielleicht ist der neue Namen auch neuesten Erkenntnissen in Handballtraining, -taktik und -psychologie geschuldet. Weshalb sollte man dabei nicht auf Analogien zu industriellen Verfahren zurückgreifen. Ich zitiere mal Wikipedia:
"Als Recken bezeichnet man die definierte Verformung von Materialien zur Erzielung anisotroper mechanischer Eigenschaften. Setzt man beispielsweise Kunststoffe beim Verformen unter Zugspannung, so richten sich die ungeordneten Polymere und die teilkristallinen Bereiche etwa parallel zur Zugrichtung aus. Durch diese Maßnahme werden die Berührungsflächen zwischen den Makromolekülen größer, der Abstand geringer. Demzufolge werden die Sekundärbindungen stärker. Der gereckte Kunststoff hat seine mechanische Festigkeit in Streckrichtung deutlich erhöht."
Das klingt doch vielversprechend. Wenn das analog zu verstärkten Bindungskräften im Mannschaftsgefüge führt, dann hat die Liga kommende Saison einiges zu erwarten.