Die Zuschauerverluste des HBW (-3195) resultieren in erster Linie aus einem einzigen Spiel: HBW – THW in der Porsche-Arena. Es existieren unterschiedliche Zahlen, doch sah es wohl so aus, dass statt der erwarteten 6200 nicht einmal 4000, wahrscheinlich nur 3800 Zuschauer kamen, Das sind schon einmal 2400 Zuschauer weniger als im Vorjahr.
Die Zwickmühle für das HBW-Management war klar. Wegen der kleinen Balinger Sparkassenarena (2320 Plätze) nimmt man gerne die Gelegenheit wahr die Zuschauerzahl zu puschen, indem man Top-Spiele nach Stuttgart verlegt. Doch dieses Mal war die Begegnung gegen Kiel am 6.9.2008 angesetzt, dem letzten Ferientag in B-W, bei gutem Wetter um 15.00 Uhr! Da fährt der Schwabe nochmals an den Bodensee, wenn er nicht gerade den Hof kehren muss. Und dann auch noch das allererste Heimspiel! Die Region hatte noch gar nicht wahrgenommen, dass Handball schon wieder begonnen hatte. Der Flop ließ nicht auf sich warten. Bei der immensen Hallenmiete in Stuttgart wurde das ein Zuschussgeschäft.
Die weiteren deutlichen Verluste resultiertem aus den Spielen gegen Hamburg und Nordhorn. Das Hamburgspiel war von vielen Zuschauern nach dem Frust aus den Vorjahren von vorne herein abgeschrieben worden (welch Fehler!) und Nordhorn hatte zu der Zeit auch nicht gerade das beste Image.
Noch der Griff an die eigene Nase: Es war in vielen Spielen der Vorrunde nicht gerade berauschend, was der HBW bot (
Stralsund ;().