Beiträge von EllaK


    Ich kann den Satz zwar nicht in allen Einzelheiten entziffern, aber genau deshalb kann jede Mannschaft, die derzeit um die Aufstiegsränge platziert ist, froh sein, wenn`s am Ende nicht reicht. Klar wollen Halbprofis oder Profis immer höchstmöglich spielen, aber die Teams von Coburg, Nordhorn, Balingen oder auch Schwartau sind überhaupt nicht konkurrenzfähig. Und der Spielermarkt mit bezahlbaren Spielern ist zu dem Zeitpunkt, an dem ein Aufstieg feststeht, leergefegt.


    Das gilt irgendwie aber für das gesamte Ligasystem im Sport, das von Auf- und Abstiegen lebt, oder? Sollte man es abschaffen und geschlossene Liga-Kasten nach Formel 1-Modus einführen, in die man sich einkaufen kann, wenn man genügend Geld hinter sich bringt?

    Egal wie nervig man das aufgeblasene Konstanzer Presse-Trommelfeuer halten mag, es wäre schade, wenn davon etwas auf Áron Czakó zurückfallen würde. Mit ihm hat Konstanz keine schlechten Verpflichtung getätigt, und wenn er noch etwas mehr Präsenz gewinnt, kann er ein richtig Guter werden. Mir gefällt der Junge mit der riesigen Spannweite. Die HSG weiß schon, dass sie vom HBW nur Qualität bekommt. :) Für Áron stand beim HBW der Sprung in die Erste in den Sternen, dort ist man gegenwärtig mit Grétarsson und Nothdurft besser aufgestellt, und in Konstanz kann er Zweitligaerfahrung gewinnen. Gregor Thomann hat seinerzeit das Jahr Konstanz auch sehr gut getan.

    Nordhorn kann froh sein, verloren zu haben. In der 1.Liga gibt´s nur auf die Fresse. Balingen wird das Schicksal von Bietigheim und Friesenheim ereilen.


    Mach dir da keinen Kopf, der HBW ist diesbezüglich abgehärtet! 2006 gestand man ihm auch nur eine einzige Schnuppersaison zu und es wurden 10 Jahre daraus. 10 Jahre, in denen man oft Prügel bezog - aber es gab auch viele Highlights. Das waren keine schlechten Jahre und man hat sie mit Anstand, ohne finanzielles Desaster und ohne in den Orcus zu fahren überstanden. Ein neuer Aufstieg wird sicher nicht leicht, Fahrstuhlfahren scheint angesagt, aber lassen wir es mal mit Gelassenheit drauf ankommen!

    Meines Wissens nach hat er eine Ausstiegsklausel gezogen, die es ihm ermöglicht hat, seinen Vertrag im Sommer 2019 aufzulösen. Das er jetzt, mitten in der Saison, gehen darf hat wohl eher damit zu tun, dass man ihm die Chance einen Erstligisten zu trainieren nicht nehmen wollte.


    Man kann wohl davon ausgehen, dass Schwartau da nicht nur aus Solidarität mitgemacht hat. Aber in Krisensituationen hat der VfL ja immer etwas zum Klimpern - im Zweifel mehr als Bietigheim.
    Edith: ... auch wenn's manchmal nur Knöpfe sind. ;)

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    Die Balinger sollten sich beim Hyper-dämlichen Ferndorf-Trainer bedanken. Kläglicher kann er keine Auszeit nehmen.


    Nicht nötig, er bekam dafür schon genug Applaus von Lindskog Andersson. ;)


    "Die spielt sehr hart, und manchmal auch einen Tick über dem Erlaubten" - Balingens Trainer Jens Bürkle zwei Tage vor dem Spiel gegen Ferndorf über dessen Abwehr.

    Nun, wer heute in der Halle war, hat sich ein eigenes Bild über vorhandene oder eben nicht vorhandene übertriebene Härte im Abwehrverhalten beider Mannschaften machen können...
    Dem TuS Ferndorf fehlten heute vor dem Spiel beide Rückraumrechte, im Spiel durfte dann Top-Scorer Jonas Faulenbach (RL) etwas über Balinger Abwehrverhalten lernen und sich in`s Krankenhaus begeben, verletzte sich Thomas Rink (KM) nach einem Foul usw.

    Bis heute, 19:00 Uhr, war ich ein Fan vom HBW, doch dessen Auftreten heute war eines souveränen Tabellenführers nicht würdig...

    Na ja, wenn du dich noch etwas erbauen willst, dann schaue dir (hier) nochmals die letzten drei HBW-Angriffe an und erfreue dich an der Aktion des verletzten Rink gegen Schoch, oder der gemeinsamen von Rink und Müller gegen Saueressig oder an BasicsTackling gegen Zobel.

    Nix für ungut, aber in diesem Spiel hat sich niemand geschont..
    Gute Besserung für Faulenbach! Und einen schönen Gruß an den Ferndorfer Zeugwart, im Baumarkt gäbe es Schaumstoff-Rohrdämmungen, die man über scharfe Metallkanten an Werbebanden stülpen kann.

    Tabellenführer-Souveränität ist anders! Die beiden Punkte hatte ich schon abgeschrieben. Was da heute an technischen Fehlern zusammen kam - ob aufgrund Ferndorfer Abwehr oder eigenem Verschulden - reicht eigentlich um zwei Spiele zu verlieren. Das alte Auswärtsgespenst lässt grüßen!
    Mrkva war der Punktgewinner mit den zwei gehaltenen 7m, den beiden Toren und den zahlreichen weggenommenen Freien.

    balingen ja ohne strobel auch sehr stabil...
    ich denke, dass die der 1. aufsteiger sind...


    Nun, die Saison ist noch lang. Doch wenn's so weitergeht...
    Eines muss für Hamm heute sehr verwirrend gewesen sein. Bürkle war kräftig am experimentieren und auf Mitte konnte man Saueressig, Oliveira, Schoch und La Peña sehen. ?(?(?(
    ..und manchmal vergaßen sie über Schön-Spielen daa Torewerfen. Man hätte effektiver sein können - aber ich will nicht meckern.

    dafür beim anderen tip.....

    balingen - hamm 17 : 10 bei hz


    Da hat sich dann nicht mehr viel geändert: Souveränes 27:18 dank bockstarker Abwehr.
    Am Ende durften alle spielen, auch Benny Meschke war zum ersten Mal seit dem Hinspiel wieder auf der Platte. :bigok:
    La Peña gleich mit 1 Tor und zwei 7m rausgeholt. Guter Einstand!

    Schön und gut, dass die Rhein Vikings einen geordneten Neustart in Liga 3 wollen. Aber wie sieht es denn mit Wettbewerbsverzerrung aus? Vielleicht tu ich den verbliebenen Spielern Unrecht, aber viele Punkte sind nicht mehr zu erwarten.


    Leidtragend wäre nach gegenwärtigen Stand in erster Linie WHV mit der knappen Niederlage im ersten Spiel der Rückrunde, die zwei Punkte können sehr wichtig sein, Coburg nur dann, wenn ein Mitbewerber um den Aufstieg mehr als +14 Tore machen würde.

    Juan de la Peña (RM) ab sofort vom SC Magdeburg zum HBW.
    2021 wollen sie ihn aber wieder zurück.
    Er hing beim SCM irgendwo zwischen zweiter und erster Mannschaft rum, da bietet sich Balingen als Zwischenstation schon an. Und wenn das Lob des Magdeburger Trainers mit dem guten 1zu1 und der Torgefährlichkeit stimmt, dann kann er hier hilfreich sein. So jemand hat z.B. im letzten Spiel gg Hamburg in der Phase der Ratlosigkeit gefehlt.

    Wer da letztlich verantwortlich für den Misserfolg war, mögen Insider diskutieren. Für mich als Außenstehenden sind die Vikings ein typischer Fall von schnellebigem Konsumprodukt. Gestartet mit phantasievollem Namen (Rhein-Vikings), aufgeblasener Verpackung (Castello), phantastischer Markteinführung (THW Kiel), überzogenen Gewinnerwartungen (Eintrittspreisen) und dann wegen fehlerhafter Zielgruppenanalyse (Problem Handball in D) und Qualitätsmängeln (sportlichem Durchbruch) wirtschaftlich gescheitert (350 Zuschauer gg Hamm) auf der ResteRampe gelandet.
    Schade um all diejenigen, die mit Herzblut dabei waren und Hoffnungen hatten, aber so geht's nicht!

    Ich habe mir die fraglichen Situationen auch nochmals angesehen und muss sagen, wenn irgendwer oder -was dem TVG das Genick gebrochen haben soll, dann war das Eisenträger mit seiner kropfunnötigen Meckerei in der Crunchtime. Eine Protestgeste akzeptieren die meisten Schiries, der hat sich ja aber gar nicht mehr eingekriegt. Riegeldummes Verhalten! Hoffentlich hat ihm das jemand deutlich gesagt.
    Eigentlich schade, ich hätte dem TVG das Erfolgserlebnis gegönnt, man war nahe dran.

    Skrbc spricht mit Recht von der Leere! Davor kann man wirklich nur warnen. Zu oft waren früher schon die Gummersbacher Wechsel ungedeckt und halfen gerade mal die Lizenz zu retten, und hinterher ging es mit denselben Schulden weiter.

    Puh, ganz schön spannend, das Spiel in Hamburg!
    Zwischendrin realisieren die HBWler plötzlich, dass Martin Strobel gar nicht mit war. :lol:
    ... bevor sie sich wieder auf ihre Stärken besannen.

    Nochmals nachgehakt:
    In Saarlouis geht man wohl inzwischen davon aus, dass die Spielewertung Bestand hat. Damit war zu rechnen, nachdem gegen den Spielbericht kein Einspruch erhoben worden war. Nach Aussage der Mannschaftsbetreuer war ihnen vom Zeitnehmertisch/den. Schiedsrichtern gesagt worden, ein Einspruch sei zwecklos, da die im Spielbericht eingetragenen Tore Tatsachenentscheidungen seien und man anderes nicht belegen könne, da es keinen Videobeweis gibt.
    Tatsachenentscheidungen der Schiedsrichter waren aber der Torabwuirf nach dem vergebenen 7m, die folgenden 6 Tore bis zur HZ von Thomann, Fuoss usw. Da muss es doch belegbare Diskrepanzen zwischen den Schiedsrichteraufzeichnungen und dem Spielbericht geben.
    Ich finde, die Saarlouiser haben sich durch diese Abwiegelei gehörig ins Bockshorn jagen lassen. So hoch ist die Einspruchsgebühr sicher nicht, dass man es nicht hätte auf einen Versuch ankommen lassen können.
    Täusche ich mich da in meiner Einschätzung, wäre das wirklich so aussichtslos gewesen? Gibt es dazu Präzedenzfälle, wo ein Spielbericht in so vielen Punkten vom tatsächlichen Spielverlauf abweicht und letztlich auch das Endergebnis?
    Wenn die hgs-Fans jetzt grottig sind, haben sie mein vollstes Verständnis.