Beiträge von EllaK

    ... aber ich könnte mir vorstellen, dass zu einem späteren Zeitpunkt als Auflage eine Bankbürgschaft nachgereicht werden muß. Die großzügige Fristverlängerung haben sie dadurch praktisch schon.


    Diese Vorstellung mag aus deinem rechtschaffenen Denken resultieren. Hier wird sie nicht zur Anwendung kommen, weil sie nicht zielführend ist. Schon von Anfang an erklärtes Ziel aller Beteiligter war es, den HSV in der Liga zu halten, wie auch immer. Da spielt es keine Rolle, ob die Patronaterklärungen weich, hart oder bankabgesichert sind, denn sie haben ohnehin nur Feigenblattfunktion. Die Hoffnung die dahinter steht, ist, dass sich der Verein irgendwann einmal rappelt, ähnlich wie es dem VfL gelungen zu sein scheint, der sich vor wenigen Jahren auch mit 3 Mio eingesammeltem "Spielgeld" aus der Patsche zog. Mit Redlichkeit und Gerechtigkeit hatte das damals nichts zu tun und auch heute nicht.

    Die HBL steckte in einem Zielkonflikt, weil sie wohl schon gerne finanzgesunde Mitglieder hätte und sich deshalb ein reformiertes Lizenzvergabeverfahren gab; es ist aber ein verdammter Betriebsunfall, dass ausgerechnet beim hoffierten HSV im Allmachtsglauben eigener Unverletzbarkeit und Bohmannscher telefonisch gegebener Absicherung ("same procedure") persönliche Ränkespielchen ausgetragen wurden und dieser Verein blind als erster in die gar nicht für ihn gedachte Falle tappte. Nun ja, das Schiedsgericht hat's am Ende geheilt und irgendwie die Form wahren können. Der HSV bekam eine weitere Fristverlängerung und Aufweichung der Anforderungen zugesichert und kann so noch einmal davon kommen.

    Und das reformierte Lizenzierungsverfahren wird dann halt bei nächster Gelegenheit exekutiert. Es sei denn...

    Nachdem B*** sogar im Tagungsraum fotografieren konnte, glaube ich auch, dass deren Details zum Schiedsspruch einen realen Hintergrund haben. Hier zum Nachlesen: "4,5 Mio in 5 Tagen – wie geht das eigentlich?"
    "... Dem HSV ist mit der Bedingung vorm Schiedsgericht ein Riesen-Coup gelungen. Denn statt Bankgarantien oder belastbaren Sponsoren-Verträgen reicht sogar „nur“ ein formales Schreiben, in dem jemand eine Garantie-Erklärung für diesen Betrag abgibt.
    Das Schiedsgericht sah keine andere Möglichkeit. Liga und Vereine brauchen dringend bis zum 1. Juli Klarheit, welcher Klub wo spielt. Eine Bankgarantie übers Wochenende zu fordern, wäre da unverhältnismäßig gewesen...Jetzt reicht also die Patronats-Erklärung, die in der HBL längst Tradition ist..."

    Sollten die Bedingungen nicht bis zum 1.7. umsetzbar sein werden die Hamburger sicher eine grosszügige Fristverlängerung erhalten


    Ich glaube, das wird nicht nötig sein. Wenn die B***-Meldung vom 27.6. stimmt, dass inzwischen wieder eine einfache Patronatserklärung als Sicherheit akzeptiert werden soll, wird AR nach Liekefetts Bauchpinselei (und wer weiß, wer sich sonst noch alles an diesem Wochenende Asche aufs Haupt streute) den Zettel unterschreiben - so wie in den Jahren zuvor. Wenn dann tatsächlich noch Otto und Hunke auf vergleichbar billige Art ins Boot hüpfen, hat die Liga ihren Strahlkraftverein wieder.

    Wenn der HSV Hamburg die in den HBL-Regularien allen Vereinen zugestanden rechtlichen Möglichkeiten voll ausschöpft wird er von zahlreichen Usern hier dafür zerissen und es ist von fehlendem Ehrgefühl u.ä. die Rede. Aber wenn sportliche Absteiger plötzlich entgegen der Regeln eine Entscheidung vor einem ordentlichen Gericht erzwingen wollen, dann werden sie dafür gefeiert. Hauptsache die Feindbilder werden gepflegt.
    Ich hoffe inständig, dass das Gericht die Klage mangels Zuständigkeit abweisen wird.


    Ich hoffe inständig, dass das Gericht das Gemauschel um die Malle-Connection ein wenig aufklären wird. Das wäre ja schon mal viel wert, ohne dass es dem HBW selbst zugute käme.

    Wie sinnvoll es ist, sich in eine Liga einzuklagen, die es nicht lassen kann, eklatante Wettbewerbsverzerrungen jahrelang aktiv zu fördern und dieses böse Spiel gegen jegliches Rechtsempfinden nun auf die Spitze treibt, lasse ich mal dahingestellt.

    Beim Gang des HBW vor das ordentliche Gericht wird meiner Einschätzung nach einerseits die Lizenzerteilung nach abgewieserner HSVH-Beschwerde durch das Präsidium des Ligaverbandes im Mittelpunkt stehen, anderseits natürlich auch deren Konterkarierung durch das Schiedsgericht, d.h. hat sich das Schiedsgericht letztlich im Rahmen seiner Aufgabenstellung und Kompetenzen bewegt, oder hat es diese überschritten, indem es in die Aufgaben und Kompetezen der eigentlichen Lizenzierungskommission und sogar des Präsidiums eingestiegen ist.

    In diesem Zusammenhang ist vermutlich §13.4 der HBL Satzung maßgeblich ("Weitere Einzelheiten sind in den abzuschließenden Schiedsverträgen zu regeln.") Kennt hier jemand diese Schiedsverträge?

    Wird, sofern die Entscheidung dieses Schiedsgerichtes Verhandlungsgegenstand wird, das Geheimprotokoll öffentlich?

    Früher waren das bessere Holzkisten, also wirklich nicht mehr als enge Schachteln. Eher für Notfälle geeignet, als als Etappenziel zu fungieren. Diese neuen Dinger machen da schon mehr her.

    Wettersteingebirge?
    Karwendel?
    Wilder Kaiser?
    Steinberge?
    Dachsteinmassiv?
    Totes Gebirge?
    Gesäuse?

    Suchen wir den Club im Keller? :D
    Großbritannien :D (obwohl es eher nach Rechtsverkehr aussieht, aber das ist bestimmt so gewollt )? Selbst die Briten parken manchmal falsch herum.
    Da Oval unter dem Erker wurde retuschiert, gelle? ;)

    da hieße:
    gewerbliche Nutzung? :D
    Vereinsverwaltung? :nein:
    sontige Verwaltung? :nein:

    In dem Gebäude findet noch Anderes statt; danach ist nicht gefragt. Ich hätte gerne die Einrichtung aus dem Keller, zu der das Schild gehört.

    ... Zukünftig kann man sich das Lizensierungsverfahren sparen. Wenn dieser Verein nicht mal jetzt die Lizenz verweigert bekommt, aus welchen Gründen sollte es dann überhaupt irgendwann mal eine Lizenzverweigerung geben?...

    Die letzte Hoffnung des Deutschen Handballs bleibt das Amtgericht Hamburg!

    Die Frage ist nur, wie die HBL dann noch trickst, wenn ein Konkursverfahren eröffnet werden sollte.

    ...entweder wurde bei den ersten beiden Lizenzanläufen durch die Kommission nicht sauber geprüft und entschieden - was bei mir zu Zweifeln an der Kompetenz führt
    oder
    es wurde sehr wohl sauber geprüft und entschieden und die heutige Entscheidung ist nur aufgrund von juristischen Spitzfindigkeiten oder eben auf merkwürdigem Weg getroffen worden, was mich an der Seriosität der heutigen Entscheidung zweifeln lassen würde...


    Man wird schon eine Sollbruchstelle in das Verfahren eingebaut haben.
    Ich habe den Ausgang der ganzen Kommödie ja schon lange prognostiziert.

    Es tut mir nur sehr leid, dass ich zwischenzeitlich auf die Finte aus der Berufung hereingefallen bin und der Lizenzierungskommission meinen Respekt ausgesprochen habe. Das möchte ich hiermit offiziell zurücknehmen.