Beiträge von iceman-md

    Zu Zehnder kann man das so sehen. Wäre aber wieder auch die Chance vertan einen defensiv stärkeren Spieler zu bekommen.

    Bin großer Janus-Fan, aber der geht dann auch schon stramm Richtung Mitte 30.

    Ich hätte da lieber einen weiteren Spieler Typ Jonsson oder Carlsbogard.

    Wie die Fähringer aussehen ist ja Wurscht, aber bisher fehlt mir der Nachweis, dass Talent mit Ligahärte einhergeht.

    okay, dann eben die Costa-Brothers

    Ja aber du hast geschrieben, das er nur noch nach Spanien und Frankreich in Größstädte deswegen wechseln kann, im Umkehrschluss ist er also nicht mehr anonym in Berlin oder sonstigen deutschen Größstädten

    Ja klar, wenn dies das Anforderungsprofil für einen Club seiner Wahl ist, bleibt ob seiner aktuellen Qualität bei einem etwaigen Wechsel nicht mehr viel übrig.

    Mittún und der SCM würde aktuell auch erst frühestens ab 2026 Sinn machen, wenn sich das mit Jönsson bestätigen sollte.

    Claar, Gisli, Zehnder, Weber und Jönsson wären dann 2025/2026 die rechtshändrigen Rückraum-Spieler (im Angriff).

    Freundschaft!

    Nicht unbedingt. Sollte man O'Sullivan und Damgaard abgeben, könnte man auch zwei holen. Dann wäre man bei sechs Rechtshänder wie 2024/25 und auch 2023/24. Zumal auch Serradilla nur bis 2025 hat. Muss man erst mal sehen, wie es da weiter geht.

    Da sind wir mittlerweile an dem Punkt, wo wir bereits die Topspieler hin- und herschieben können. :Hail:

    Aus meiner Sicht ist mit der Verpflichtung von Zehnder der Nachfolger für Mika bereits da. Wenn Sulli ebenfalls gehen sollte, wäre Jonsson die logische Verpflichtung aus mehreren Gesichtspunkten. Wenn also Mittun auch noch käme, dann ersetzt er wen? Den Spanier schon mal nicht, da er keine Abwehr kann. Der einzig logische Tausch wäre der gegen Weber.

    Ich für meinen Teil würde eine Rückkehr des Janus S. eher forcieren, gern auch für 2026.

    PS: Fähringer sehen gefühlt irgendwie alle gleich aus. Skipagotu, Mittun, Hakun West... Habe vorletztes Wochenende Skipagotus Cousin getroffen, da musst du auch nicht raten.

    So viel Sinn die Verpflichtung vom bösen Wolff sportlich gemacht hat, so sehr bremst sie nun den wirtschaftlichen Teil. Auf der Payroll 3 vollwertige Keeper und das wird sich meinem Gefühl nach in den Dimensionen zur nächsten Saison mit PdV nicht groß verändern. Dazu keine Einnahmen aus der CL, da klemmt eben jetzt die Säge, wenn es im Rückraum unverschuldet ans Eingemachte geht.

    Im Übrigen denke ich, die beste Vertretung jetzt kann nur Weinhold sein. Du brauchst als Verein nur jemanden für einen kurzen Zeitraum, er ist erst einige Tage aus dem Training und kennt Mannschaft, Trainer und Spielabläufe bestens.

    Das größte Problem des THW 2024 ist nicht die Verletzten-Situation (ausdrücklich schnelle Genesung!), sondern dass mit dem SCM, den Füchsen, Melsungen und Gummersbach andere Vereine leistungstechnisch aufgeschlossen haben bzw. bereits vorbeigezogen sind. Würde man an der Kieler Förde sich einzig auf die Konkurrenz aus Flensburg konzentrieren müssen, würde der Abstand "nur" 3 Punkte aus der letzten Saison betragen und man hätte mehr Zeit, die Mannschaft in Ruhe wieder auf Kurs zu bringen. So aber ist man massiv unter Druck, zum Einen über einen längeren Zeitraum keine CL zu spielen und zum Anderen, möglicherweise auch andere Titel in große Entfernung gerückt zu sehen. Denn der Umbau der Mannschaft hat erst begonnen, ist mitnichten abgeschlossen.

    Vielleicht sind sie ja der Meinung , das dies vom DHB nicht richtig gemacht wurde.

    Mag sein, aber auch dann gilt: Wenn die Dinge abgegeben wurden, kann ich nicht im Nachhinein über die Hintertür weiterklagen, weil mir das Ergebnis nicht passt.

    War im Statement der NADA nicht davon die Rede, dass man über das Urteil verwundert sei und dies vom CAS noch einmal bestätigt wissen wolle? Also im Kern, ob bei einem positiven Befund überhaupt ein Freispruch möglich sei?

    Gefällt mir trotzdem nicht. Hat etwas von Verzögerungs- oder Hinhaltetaktik.

    Das scheint ja ne Feststellungsklage zu sein, wenn ich das richtig rauslese (explizit steht es im Artikel nicht). Und das muss entsprechend begründet werden. Da würde mich in der Tat der Wortlaut interessieren, da mir etwas der Zusammenhang fehlt.

    Die einzige Möglichkeit, die mir dazu im Moment logisch erscheint, ist dass die NADA ihren Teil stellvertretend an die HBL abgibt, damit diese in deren Sinne und nach deren Statuten solche Fälle entscheidet. Und das hat sie getan.

    Dein Eindruck täuschte nicht. Wenn er so weiter macht und sich nicht verletzt, wird er einer der besten Halblinken der Liga sein.

    Er war torgefährlich, abwehrstark, schnell und ne Kampfsau.

    Wäre es nicht gegen den THW gewesen, hätte ich gesagt: endlich!

    So war es dann ein: ausgerechnet... 😉

    Das Warten auf das Platzen dieses Knotens beschäftigte zwischenzeitlich ganz Handball-Deutschland.

    Der Deal der RNL mit Heymann war eine Wette auf genau diesen Moment und es bleibt dem Spieler, mehr noch dem Menschen zu wünschen, dass es keine Eintagsfliege ist, sondern ein dauerhafter Zustand bleibt. Man musste in der Vergangenheit kein Experte sein, um zu sehen, dass der Junge theoretisch alle Anlagen für "oberstes Regal" mitbringt. Das erste Spiel nach der selbstverordneten Luftveränderung war schon mal beeindruckend, ich würde mich für ihn sehr freuen, wenn dies als neuer Maßstab bliebe.

    Ist schon interessant, wo die Diskussion im Zuge des ausbleibenden sportlichen Erfolges hinführt. Und es sind schon durchaus konstruktive Ansätze. Eigene Jugendarbeit wird nicht schon morgen Früchte tragen, wenn du erst jetzt damit ernsthaft anfängst. Das dauert und erfordert auf hohem Niveau auch die Anbindung an die Strukturen von LSB/LSV und DHB etc.

    Dass die Lücke zwischen "talentierter Jugendspieler" und "1. Mannschaft spielt um alle Titel" für fast jeden Jugendlichen in Europa zu groß ist, sollte mittlerweile klar sein. In dem Zusammenhang darf die Frage, ob Berlin so viele eigene Talente in den eigenen Reihen hätte, wenn es finanziell besser laufen würde, gern gestellt werden. Der große Unterschied zu ganz vielen anderen Vereinen aber ist - sie haben den Pool, auf den sie jetzt zugreifen können, jahrelang intensiv aufgebaut.

    Dem THW 2024 mangelnde Einbindung von sehr guten Nachwuchsspielern vorzuwerfen ist fast schon grotesk. Da tummeln sich schon zahlreiche hochtalentierte Spieler. Das Problem im Kader ist die Lücke dazwischen, da fehlen zwischen den Talenten und den alten Säcken einfach einige gestandene Profis im besten Handball-Alter auf den Schlüsselpositionen.

    Wartet doch mal ab.

    Den Auftritt, den wir gegen die RNL gesehen haben, war in meinen Augen prinzipiell ein guter. Das THW-Spiel war deutlich schneller, insbesondere die zweite Welle und mit Andi, der die Bälle deutlich schneller rausholt, und Imre / Zerbe muss sich der Gegner ziemlich schnell zurückziehen.

    Wie soll dieser Rückraum auch besonders eingespielt sein? Dule war bei Olympia, Johansson hat sich operieren lassen und Madsen ist neu dabei. Die erbrachte Leistung war den Umständen entsprechend, der Gegner war gut und der Spielverlauf unglücklich, insbesondere die Verletzung von Wallinius bzw. die rote Karte.

    Dass man jetzt schon zwei Punkte hat liegen lassen, ist richtig bitter, aber damit kann ich leben. Der Auftritt war vielversprechend, es gilt jetzt nur, daran anzuknüpfen und die PS auch auf die Straße zu bringen. Ich wünsche mir natürlich, dass die etatmäßigen RM zurückkehren und dann wird sich schon eine andere Dynamik entfalten.

    So eine Saison ist lang und noch längst nicht entschieden, auch wenn die beiden Minuspunkte schmerzen.

    Das ist grundsätzlich erstmal eine sehr solide Bestandsaufnahme. :thumbup:

    Was ich nicht teile, ist dein Optimismus, dass die, die euch aktuell fehlen, den THW wirklich entscheidend besser machen. Und das ist die eigentliche Krux des THW 2024. Keiner von den aktuell Verletzten hat je nachgewiesen, dass er auf einem hohen Niveau über einen längeren Zeitraum spielen kann und damit dieses Prädikat "Unterschiedsspieler" verdient.

    Und das ist eben aktuell der Unterschied zum SCM, wo mit Claar (oder letzte Saison zur gleichen Zeit Gisli Kristjansson) oder bei der SG mit Pytlick (über längere Phasen) und Smits Spieler ausfielen, die ihre Mannschaft noch einmal deutlich besser machen können.

    Hinzu kommt dann erschwerend, dass es mittlerweile mit einer gesunden Truppe aus Berlin einen weiteren Meisterschaftsanwärter gibt, Melsungen mit einem bockstarken Kader wieder nur über sich selbst stolpern kann und in Gummersbach das Wort "Hallenhandball" nach langer Abstinenz wieder mit "ATTACKE" buchstabiert wird. Und wie ihr schmerzlich erkennen musstet, schlafen auch andere Clubs wie die Löwen nicht beim Hausaufgaben machen.

    man weiß leider nicht, ob der Trainer genau diese Truppe wollte oder der GF nichts anderen zusammen bekommen hat iceman-md Das kann man genauso gut aus der anderen Perspektive sehen. Und ich bleibe bei der Meinung, dass der Trainer absolut überbewertet ist. Der kam und hat eine fertige Truppe hingestellt bekommen. Der musste nichts zusammenbauen, nichts entwickeln. Die Mannschaft hat sich selbst verwaltet und kein Krise hat er bislang in den Griff bekommen. Kein neuer Spieler, der seit der Ära Jicha kam, hat vollends eingeschlagen und ist beim THW eine steile Karriere gegangen. Jicha hat nie mit jungen Spieler gearbeitet, hat niemals junge Talente ausgebaut oder mit "schlechteren" Kadern große geärgert weil er mit pfiffigen Taktiken um die Ecke kam.
    Ihr, die Verteidiger von Jicha, ihr werdet schon noch sehen, wo es hinführt und wo es endet und wie es dann weiter geht. Wenn wir mit diesem Trainer zu alter Stärke zurück finden bin ich der erste, der eine Entschuldigungsmail an den Trainer schreibt. Aber er hat mir noch nicht bewiesen, dass er etwas kann.

    Und noch etwas in eigener Sache: ich war durchaus Fan von Jicha als Spieler. Ich war bei seinem Abschiedsspiel in Pilsen, bin also kein grundsätzlicher Jicha-Hater.

    Das sehe ich nicht grundsätzlich komplett anders, ist aber immer spekulativ, solange nicht kurzfristig auf der Position neu besetzt wird und der neue Coach dann plötzlich "Wunderdinge" mit dem aktuellen Kader bewerkstelligt. Kommt ein neuer und mit ihm werden entscheidende Positionen ebenfalls neu besetzt, ist es schon nicht mehr vergleichbar.

    Aber was soll er in der Öffentlichkeit sagen? Trainer doof, Mannschaft doof, Halle doof, GF doof? Da gehört das nicht hin

    Einzig der sichtbare Teil der Saisonaufarbeitung ist etwas knapp und war natürlich gut vom großen Wolf verdeckt.

    Aber nu is aufm Platz wichtig

    * Umbau der Mannschaft im Erfolg verpennt

    * Mannschaft aktuell höchstwahrscheinlich nicht stark genug für P1 + P2

    * brauchen wenigstens weitere 1-2 Jahre

    * großen Dank an die Fans, dass sie nicht beim 1. kräftigen Gegenwind aufstehen und gehen

    So oder so ähnlich wäre ich rangegangen. Aber man kann es auch wie Szilagy machen, intern auf den Trainer zeigen, anschließend die Sponsoren schütteln, damit genug Geld rausfällt, um mit dem bösen Wolff den Messias zu verpflichten, um postum Meisterschaft und Championsleague auszurufen.

    Klar ist es doof, wenn das 1. Spiel verloren geht, aber für die Saison ist damit weder etwas gewonnen noch verloren. Nur ein erster Fingerzeig.

    Das größte Problem aus meiner unmaßgeblichen Sicht sitzt mit auf der Bank: Viktor Szilagy. Vom Erfolg eingelullt wurde der Umbau der Mannschaft bereits vor Jahren komplett verpennt. Im Ergebnis hat der THW aktuell mit Wallinius, Johansson, Skipagotu und Madsen 4 hochkarätige Talente und im besten Handballalter mit Reinkind und Bilyk zwei Ergänzungsspieler sowie Dule, der besser letzte Saison Schluss gemacht hätte. Auf Aussen ist die Besetzung noch am homogensten, aber eben auch am wenigsten wichtig. Im Tor mit Wolff ist wieder richtig Niveau, ich persönlich halte Mrkva in sämtlichen Belangen für besser als den Franzosen als Nr.2. Die Situation am Kreis ist dann sinnbildlich, vor nicht allzu langer Zeit noch echte Weltklasse-Besetzung, jetzt meist nur noch in unsauberen Aktionen ganz vorn dabei.

    Und der GF? Stellt sich hin und redet von der schnellen Rückkehr an die Tabellenspitze respektive CL, statt eine ehrliche Analyse der IST-Situation zu kommunizieren. Da war Jicha schon deutlicher und ehrlicher und wenn man genau hingehört hat, wird es in der abgelaufenen Saison auch intern mächtig gekracht haben. Vielleicht ist die Chemie auch bereits komplett kaputt und man wahrt den Burgfrieden, weil Szilagy zum wiederholten Male die Deals mit dem eigentlich benötigten Personal nicht eintüten konnte. War gerade im Umgang mit Skipagotu in der letzten Saison mehrfach zu beobachten, dass es offensichtlich auch innerhalb der Mannschaft einen Mangel in der Teamchemie gibt.

    Hätte mir bei dem Thema gewünscht dass der Reporter von DYN sich bei der SAP Betriebsges. kundig macht um nicht nur zu erklären, daß EIS drunter liegt.

    Es hängt sicherlich daran, dass neues Eis vor wenigen Tagen darunter gelegt wurde und diese Problematik wird sich schnell wieder erledigt haben.

    Erinnere mich ans ERSTE Spiel der letzten Saison, da hatte nicht viel gefehlt und Kuttler/Merz hätten das Spiel abgebrochen, denn dass war ja mehr als gesundheitsgefährdend.

    :/ interessant. Wie muss ich mir das technisch vorstellen? Wird der Hallenboden einfach auf die Eisfläche gelegt und anschließend wieder runtergenommen? Oder lassen sich verschiedene Flächen rein- und rausfahren? Und falls die Eisfläche im Handball-Spielbetrieb noch drunter ist, reagiert die nicht physikalisch mit dem Hallenboden, Stichwort "Kondenswasser" o.ä.?