Schaue grade Sportschau .... klasse Mainz 05! Ich hoffe das die Klopp Truppe der Liga erhalten bleibt! Diesem Thurk schaut man(n) gerne beim kicken zu ....
Beiträge von OsloStar
-
-
ZitatAlles anzeigen
Anfrage für Niemeyer
Die SG Kronau/Östringen hat ihre Fühler nach einem der größten Nachwuchstalente in Deutschland ausgestreckt. Der Aufsteiger ist interessiert an Nationalspieler Arne Niemeyer vom Erstliga-Konkurrenten Minden.Die SG Kronau hat bereits Kontakt zu Niemeyer und GWD aufgenommen, bestätigte der 24-Jährige am Freitag.
Allerdings hält sich der Rückraumspieler bedeckt. "Ich habe einen guten Vertrag und GWD ist so etwas wie Familie für mich", erklärte der Torjäger, dessen Kontrakt bei den Ostwestfalen bis 2008 läuft.
Auf Anfrage von Sport1.de sagte Niemeyer-Berater Wolfgang Gütschow: "Ja, es gibt eine Anfrage der SG Kronau. Zunächst müssen die beiden Vereine aber untereinander klären, welche Möglichkeiten es gibt."
"Habe einen guten Vertrag"
Der Rückraumspieler selbst hält sich bedeckt. "Ich spiele seit elf Jahren Handball in Minden und bin hier groß geworden. Das ist keine einfache Situation. Ich habe einen guten Vertrag und GWD ist so etwas wie Familie für mich", erklärte der Torjäger, dessen Kontrakt bei den Ostwestfalen bis 2008 läuft.
Arne Niemeyer ist Sohn von Rainer Niemeyer, der 1978 zum deutschen Weltmeister-Team gehörte. Seit 1998 gehört der gebürtige Mindener zum Bundesliga-Aufgebot, bestritt bislang 19 Junioren- und elf A-Länderspiele.
"Mit Leib und Seele Leistungssportler"
Natürlich sei man bei so einer Anfrage hin und her gerissen, sagte Niemeyer. "Kronau ist dabei, eine Spitzenmannschaft zu bauen, hat mit der SAP-Arena eine tolle Spielstätte und die erforderlichen Werbepartner um große Ziele zu erreichen. Ich bin mit Leib und Seele Leistungssportler und deswegen ist es verständlich, dass ich mir über meine sportlichen Perspektiven Gedanken mache."
Der Youngster wartet jetzt die Gespräche zwischen GWD-Manager Horst Bredemeier und Uli Schuppler, Geschäftsführer der SG Kronau, ab.
Der Aufsteiger will den Anschluss an die deutsche Spitze schaffen. Zuletzt hatte die SG auch um Lars Krogh Jeppesen (Barcelona) gebuhlt, der sich aber für den THW Kiel entschied.
"Die beiden Vereine müssen zuerst einmal grundsätzlich klären, ob ein Wechsel überhaupt in Frage kommt. Ich denke, dass diese Anfrage für GWD auch mit finanziellen Überlegungen verbunden ist. Ich warte daher erst einmal ab, denn ich habe einen Vertrag in Minden", sagte Niemeyer.
Allerdings dürfte die sportliche Perspektive bei der SG besser sein - auch im Hinblick auf Niemeyers Ambitionen, noch den Sprung auf den Zug zur WM 2007 zu schaffen. Mit Oleg Velyky und Andrej Klimowets stehen zwei Nationalspieler bei der SG unter Vertrag. Uwe Gensheimer gehört zum erweiterten DHB-Kader.
"Das wäre sicherlich ein Argument, im Hinblick auf meinen Traum bei der WM 2007 und den Olympischen Spielen in Peking teilzunehmen", so Niemeyer.
Michael Schwartz
-
ZitatAlles anzeigen
Gut gelaunte Löwen auf dem Weg nach Europa
HANDBALL: Die SG Kronau/Östringen trifft am Sonntag auf den SC Magdeburg
Von unserem Redaktionsmitglied Ute Krebs
Es geht um die Europacup-Qualifikation, der Siebte trifft auf den Vierten, die Rhein-Neckar Löwen erwarten am Sonntag den SC Magdeburg - und das in einem proppenvollen Handballtempel. Die Mannheimer SAP Arena ist bei einem Bundesligaspiel zum ersten Mal ausverkauft: Ab 14.45 Uhr (live im DSF) sollen 13 200 Fans den Aufsteiger SG Kronau/Östringen gegen die Spitzenmannschaft aus Sachsen-Anhalt zum Sieg tragen. "Wir freuen uns drauf und wollen die Zuschauer begeistern", verspricht SG-Trainer Iouri Chevtsov, der sich absolut sicher ist: "Diese Kulisse hat sich die Mannschaft verdient. Die Fans kommen auch wegen uns, nicht nur wegen der Spitzentruppe aus Magdeburg. Sie haben verstanden, dass wir in der Lage sind, einen Großen zu ärgern."Magdeburg, Gummersbach, Kiel - so lauten die nächsten Aufgaben. "Ich bin froh, wenn wir überhaupt punkten. Von der Besetzung her sind alle drei Teams stärker als wir", unterstreicht Chevtsov, der Realist: "Gewinnen müssen wir im Anschluss gegen Düsseldorf und in Minden." Aber schon damals in Magdeburg (22:25) waren die taktisch glänzend eingestellten Badener ganz nahe am Doppelpack dran. "Und inzwischen hat sich die Sieben gefunden und einen Riesenschritt nach vorn gemacht", lächelt Chevtsov, der Optimist: "Ich erwarte einen heißen Tanz."
Den prophezeit auch "Pino" Torgovanov, der das EHF-Finale gegen die Gladiators noch im Hinterkopf hat, als er sich mit TuSEM Essen nach einer furiosen Aufholjagd den Pott schnappte. Damals besiegelte der russische Weltmeister und Olympiasieger höchstpersönlich den Triumph. "Wir werden kämpfen bis zur letzten Sekunde und alles geben für diese beiden Punkte", betont Torgovanov: "Wenn es am Schluss um einen Europacup-Platz geht, kann jeder Zähler und jedes Tor entscheidend sein." Und vor allem dem immer zu einem Späßchen aufgelegten 1,99-Meter-Hünen nimmt man gerne die tolle Stimmung beim Aufsteiger ab: "Natürlich wollen wir unsere Fehlerquote so gering wie möglich halten. Aber wenn keiner Fehler machen würde, würde das Spiel 0:0 ausgehen . . .", lacht der 34-Jährige, dessen gute Laune ansteckend ist. Rechtsaußen Marco Hauk fügt an: "Unsere Chancen stehen gar nicht so schlecht. Wir haben schon in der Bördelandhalle gut mitgehalten. Nun können wir gegen den Favoriten in einer vollen Arena ohne Druck aufspielen, weil keiner von uns unbedingt einen Sieg erwartet."
Derweil wirkt Holger Fürbaß, der Co-Trainer auf Abschiedstournee, etwas nachdenklich. "Es fällt mir schwer, diesen Job am Ende der Saison aufzugeben", räumt er ein. Weil Fürbaß es nicht mehr mit seinem Hauptberuf vereinbaren kann, wird er im nächsten Jahr im Jugendbereich tätig sein. Dafür rückt wohl Holger Löhr, der 95-fache Nationalspieler aus Oftersheim, als "Co" nach. "Die Gespräche sind auf einem guten Weg", bestätigte SG-Geschäftsführer Uli Schuppler auf Anfrage. Löhr will sich in den nächsten 14 Tagen entscheiden.
© Mannheimer Morgen - 10.03.2006
Was soll diese unnötige Diskussion?!
In Magdeburg hat man(n) anscheinend keine anderen Probleme? 
-
-
Hab mir den Film auf DVD gekauft ... fand Ihn jetzt nicht unbedingt so berauschend.
-
Nix Bildzeitung ... Radio Hamburg! Finde ich trotzdem nicht richtig! Löw hin Löw her!
-
Klinsmann war heute wieder nicht bei einem PFLICHTTERMIN anwesend, sondern sonnt seinen Bauch in Florida! Der Mann treibt es so langsam auf die Spitze!

-
Zitat
Original von Berni (WHV)
In der Tat, es gibt ein Video. Demnach war der zweite Werfer wirklich dunkelhäutig . . .War Michael Roth wieder zuviel unter der Sonnenbank?

Hoffen wir mal, dass diese Situation am Ende nicht noch entscheident für den WHV ist .... man befindet sich immerhin im Abstiegskampf!
-
Gibt es bei dir kein "Punkt und Kommar"?
-
Zitat
Original von Einstein
Nun OsloStar, du hast doch mit allem recht, und genau das spreche ich dir extra zu. Bist du „schreibwütig“? Du versuchst irgendwas zu verteidigen, was du in keiner Weise, zumindest nicht bei mir, brauchst. Wie du auch richtig festgestellt hast, bin ich nach dem Spiel noch sehr ange in der Arena um noch ein, zwei oder drei Bier zu trinken und ich freue mich auch immer wieder wenn es von neuem los geht. Das wars auch schon. Mir geht es um den „lustigen“ Bericht und um sonst nix!Ich hätte mit etwas mehr "Antwort" gerechnet. Erst rumpoltern und dann ein solche Antwort? Wie gesagt, frag dich was Frau Krebs damit ausdrücken wollte, und du kannst dir deine Antwort selber geben. Sie trifft mit dieser Aussage den Nagel auf den Kopf!
Oben schreibst du, du kannst über das nicht lachen und nun schreibst du es ginge dir um den lustigen Bericht? Einstein alias Sharky, der wieder einmal eine gute "Rolle" spielt!
-
ZitatAlles anzeigen
Aufholjagd wurde nicht belohnt
Steffen Ahrens stand im Kabinengang der Color Line Arena und ärgerte sich. „Klar können wir mit erhobenem Kopf die Halle verlassen, aber mit zwei Punkten im Gepäck wäre mir das weitaus lieber. Wir hätten hier gewinnen können“, sagte der Abwehrrecke der SG Kronau/Östringen und trabte dann doch etwas grimmig in Richtung Mannschaftsbus. Der Handball-Erstligist schrammte tatsächlich haarscharf am ersten Auswärtssieg bei einer hochkarätig besetzten Mannschaft vorbei. Der HSV Hamburg hatte beim 27:25 (16:11)-Erfolg knapp die Nase; den Rhein-Neckar Löwen hingegen fehlten nur Nuancen in einigen entscheidenden Szenen, als beispielsweise Abpraller den Weg zum Gegner fanden und sich in diesen Situationen auch das nötige Glück nicht einstellte. Für die Badener war dies die erste Niederlage im Jahr 2006. Dagegen feierte Hamburg vor 5113 Zuschauern den ersten Doppelpack in diesem Jahr.
„Wir hatten eine sehr große Chance, das Spiel für uns zu entscheiden. Die Niederlage haben wir uns letztlich selbst zu zuschreiben“, analysierte Iouri Chevtsov, der die Angriffsleistung hervorhob. „Wir haben diszipliniert und clever gespielt.“ Für den 46-jährigen SG-Coach waren allerdings einige „leichte“ Gegentore durchaus vermeidbar gewesen. An Keeper Slawomir Szmal, der mit 19 Paraden eine gute Partie ablieferte, hat es jedoch nicht gelegen, dass die Badener kurz vor Ende der ersten Halbzeit mit fünf Treffern ins Hintertreffen kamen. In dieser Phase mussten die Gäste in doppelter Unterzahl agieren und hatten acht Minuten kein Erfolgserlebnis. Diesen Vorteil nutzten die Hamburger zur 16:11-Pausenführung. Kurz zuvor hatte Dimitri Torgovanov nach einer Aktion gegen Bertrand Gille die Rote Karte gesehen.Die stärkste Zeit der Kronau/Östringer folgte nach dem Seitenwechsel. Aus einem 12:17-Rückstand machte die SG eine 19:17-Führung (43.). Die bärenstarke Aufholjagd hatte Folgen für die Nordlichter: Zwölf Minuten blieben Pascal Hens, Torsten Jansen und Co. ohne Torerfolg. „Da haben wir den HSV ganz fest im Griff gehabt, doch die Aufholaktion hat auch mächtig Kraft gekostet“, sagte Steffen Ahrens. Hamburg kämpfte sich vor allem durch Guillaume Gille wieder in die Partie zurück. Fünf HSV-Treffer in Serie brachten den 23:20-Vorsprung (51.). Doch auch in der Schlussphase blieb das Chevtsov-Team dran, David Szlezaks Treffer zum 25:27 (59.) brachte nochmals Hoffnung, doch die Hausherren retteten den knappen Vorsprung ins Ziel.
Vier seiner insgesamt fünf Tore erzielte Szlezak in den zweiten 30 Minuten. „Wir haben binnen kürzester Zeit den Rückstand aufgeholt und alles versucht“, meinte der 31-jährige Österreicher, der in der Abwehr als vorgezogener Verteidiger die Wege von Pascal Hens (drei Tore) einengte und zurück blickte: „Über die kämpferische Leistung müssen wir uns mit Sicherheit keinen Vorwurf machen. Wir brauchen uns keineswegs dafür schämen, in Hamburg verloren zu haben.“ Freudestrahlend beantworte hingegen Hamburgs Nationalspieler Hens die Fragen der Journalisten. „Wir haben zu Beginn der zweiten Halbzeit den Kopf verloren und jeder war sich mit sich selbst beschäftigt. Umso bemerkenswerter ist es, dass wir uns am Ende beide Punkte geholt haben.“ Sein Coach Martin Schwalb pflichtete bei: „Meine Mannschaft hat sich nach dem Rückstand super zurück gekämpft.“
Torschützen der Löwen: Gensheimer (3/2), Jurasik (9/1), Klimovets (4), Siniak (2), Szlezak (5), Caillat (2).
Torschützen HSV Handball: Schröder (3), Jansen (9/5), Knorr (2), Pungartnik (1), B. Gille (2), G. Gille (3), Lijewski (2), Lavrov (2/2), Hens (3).
Zuschauer: 5.113
Schiedsrichter: Prang/Reichl (Bergheim/Hürth)
Besten Spieler: Jansen, Wiechers / Szmal, Jurasik
Zeitstrafen: 14 / 12
Rote Karte: Dimitri Torgovanov(c) http://www.rhein-neckar-loewen.de
Der HSV hat gestern zurecht gewonnen, allerdings war man nicht chancenlos in der CoLiNa. Doch es wurden einfach zu viele Fehler gemacht und man hat die VIELEN Fehler des HSV nicht immer ausgenutzt. Wenn ich daran denke wieviele Fangfehler die SG in Halbzeit eins hatte (im Deckungsverhalten als man den Ball rausfangen hätte können). Aber der Einsatz hat gestimmt und man hat sich zurück ins SPiel gekämpft und führte sogar mit zwei Treffern. Dann kam die Halle zurck ins Spiel und was man dann zeigte, reicht einfach nicht um AUwärts bei einem Topteam zu gewinnen. Caillat kam mit der Deckung nicht zurecht und ein Jurasik alleine, kann ein solches Spiel nicht gewinnen. Man merkte Ihm an, dass er am Ende müde war. Jetzt kommen drei Hammerspiele mit Magdeburg, Gummersbach und Kiel .... wäre schön wenn wir den einen oder anderen ärgern könnten, was natürlich ohne Velyky sehr schwer werden dürfte. ABer gegen den VfL macht es immer Spaß zu gewinnen

-
Der zweite Teil fand ich krasser ... grade die Sache mit dem Schlüssel im Augenbereich, die Spritzen im Graben, wie der Entführer im Ofen verbrennt .... ich bin gespannt auf Teil 3!
-
Die Situation? Welche Situation lieber Einstein? Mann könnte grad meinen wir stehen kurz vor dem Gang in die zweite Liga. Nein lieber Einstein, wir sind erfolgreicher denn je ... und passen uns wie die Jahre zuvor dem Gegner an. Oder sehe ich das Falsch .... darf ich dich an die Spiele im ersten SG Jahr erinnern (TV Kornwestheim, SG Leutershausen usw.) und auch im letzten Jahr unter Volle und auch Bechtold waren etliche Spiele dabei, wo unter aller Kanone waren.
Mir scheint es eher so, dass einige Fans ein zu hohes Anspruchsdenken haben .... Wilhelmshaven gehört als Gulasch heimgeschickt, aus der Halle prügeln usw.!
Spiele wie gegen Nordhorn hätten wir vor zwei Jahren noch verloren ... heute gewinnen wir Sie, glücklich sind wir bzw. die Fans darüber aber nicht .... das ist eine Art Luxusproblem in meinen Augen.
Iouri Chevtsov will den maximalen Erfolg mit den Ihm gegebenen Mitteln erreichen und das hat er bisher eindrucksvoll bewiesen. Mit einem "Hau Ruck" Handball hätten wir in deinen Augen mehr Sympathien aber weniger Punkte auf dem Konto. Den auf eins kann ich verzichten ... auf die Schulterklopfer und die Aussage "Junge, komm bald wieder"!
Du solltest bedenken dass wir einen großen Lesitungsabfall auf einigen Positionen haben und nicht wie die Topteams, auf jeder Position zweimal Weltklasse besetzt sind.
PS: Ich verweise dich gerne noch an einen gelungenen Beitrag von unserem Kurpfälzer!
PS2: Und nimms mir nicht übel, du bist einer derjenigen, der noch am längsten am Platz nach dem Spiel anzutreffen ist ... wenn das Spiele so bescheiden wäre, würde ich nach dem Schlußpfiff das weite suchen und nicht noch den Spielern zujubeln und applaudieren.
-
Laut WHV-Forum war es eindeutig Michael Roth. Jetzt bin ich mal gespannt was darauf folgt ....
-
Unglaublicher Spieltag! Freut mich für Köln ... entlich wieder ein Sieg! Die Bayern verlieren das erste Spiel in der Allianz Arena und das zweite mal in dieser Saison gegen den HSV! Der Meistertitel ist Ihnen trotzdem nichtmehr zu nehmen .... erschreckend was für ein Abstand nach Schalke zum Rest der Liga ist!
-
Wie kann man sich als Trainer so gehen lassen ... wenn es stimmt, dann gehört er weg - so leit es mir tut!
-
Habe soeben SAW 2 gesehen .... er konnte mich wieder einmal fesseln ... wer solche Drehbücher schreibt, muss eine gute Phantasie haben, oder ist einfach nur krank!

-
Ich finde den Artikel gelungen, lieber Einstein. Es spiegelt doch die momentane Situation wieder. Wir spielen taktisch auf einem hohen Niveau, zeigen aber eben nicht den Handball, den die Leute sehen wollen. Vor einiger Zeit war es anders, da spielten wir gut mit (man erkannte mehr Einsatz usw.), bekamen Schulterklopfen für die verlorenen Punkte und uns wurden beide Daumen gedrückt, auch kommende Runde die Punkte abzuliefern. Jetzt ist alles anders und die Leute sind auch nicht zufrieden, trotz dem Erfolg. Angesichts der Verletzenliste, ist es mit Abstand das beste Jahr wo wir in der Vereinsgeschichte erleben dürfen. Das ist meiner Meinung nach mit der größte Verdinest eines Iouri Chevtsov.
Ich denke Ute Krebs wollte eben jene Leistung ins rechte Licht rücken.
-
Zitat
Doswidanja
Haben Sie es schon gehört? Nach „Sascha“ Rymanow bei der TSG Friesenheim soll nun auch Iouri Chevtsov bei der SG Kronau/Östringen seinen Hut nehmen. Innerhalb von nur einer Woche wären damit zwei Handballlehrer in der Region ihren Job los. Zwei Olympiasieger von 1988 und Weltmeister von 1982, Teamkollegen damals in der Auswahl der Sowjetunion, nun wieder vereint – als arbeitslose Trainer?
Von Ute KrebsDabei verfehlte Rymanow die Zielsetzung doch nur ganz knapp. Tabellen-Niemandsland statt Zweitliga-Spitzenplatz. Und Chevtsov? Der hoch dekorierte Weißrusse ist angetreten, um die Rhein-Neckar Löwen mittelfristig (!) zu einer Spitzenmannschaft zu formen. Nach wenigen Monaten baute er aus neuen Köpfen ein Abwehrbollwerk. Die Deckung als Sieggarant, das Geheimnis erfolgreichen Handballs – und vorne hilft der liebe Gott.
Manchmal zumindest. Das reichte aber nur fürs Final Four und nach 21 Spieltagen zum sechsten Platz in der Bundesliga. Was für ein Glück ist Velyky nicht mehr dabei. Von der Besetzung her gehört der Aufsteiger doch in die Champions League. Aber es hakt an der Einstellung, der taktischen Vorgabe. 40 Tore gegen einen Abstiegskandidaten müssen einfach drin sein.
Deshalb fordern die Verantwortlichen, Realisten im wahren Wortsinn: Wir wollen wieder unseren Hurra-Handball! Mit Pauken und Trompeten zur nächsten Niederlage. Schulterklopfer statt Pluspunkte. Das waren noch Zeiten. Eine Riesengaudi. Und im Hintergrund das Hauen und Stechen der beiden Ursprungsvereine aus Kronau und Östringen. Es lief perfekt ohne Professionalität. Euphorie und erfolgreichen Spitzen-Handball mit einer ausverkauften SAP Arena braucht doch kein Mensch. Deshalb mach’s gut Iouri, Doswidanja!
© Mannheimer Morgen - 04.03.2006
-
Hier der ganze Artikel:
ZitatAlles anzeigenNeue Chance zur Selbstfindung
HSV-Handballer empfangen die SG Kronau-Östringen
von Julien WolffDie Trainingseinheit am Freitag vormittag hatte Martin Schwalb überzeugt. "Die Jungs sind in der Spur", stellte der Trainer des HSV-Handball vor dem Heimspiel an diesem Sonntag (16 Uhr, Color Line Arena) gegen die SG Kronau-Östringen zufrieden fest. Bis auf Branko Kokir, den eine Oberschenkelverhärtung plagt, seien alle Spieler fit. Schwalb ist daher zuversichtlich, daß die Mannschaft morgen den ersten Bundesligasieg in diesem Jahr einfahren wird. "Es geht für uns in erster Linie darum, eine gute Leistung abzurufen. Unser Auftreten gegen Lemgo muß der Maßstab sein. Wenn der Kampfgeist stimmt, werden wir auch unsere spielerische Linie finden", ist sich der Handball-Lehrer sicher.
Darüber, ob man sich in der laufenden Saison über die Bundesliga noch für den Europapokal qualifizieren könne, will Schwalb vor der Partie nicht nachdenken. "Die Mannschaft hat in den vergangenen Monaten so oft auf die Tabelle gesehen und dabei feststellen müssen, daß sie den Erwartungen nicht gerecht geworden ist. Sie soll jetzt einfach zeigen, daß sie ein gutes Team sind und ein Spiel dominant gestalten können."
Während die Hamburger, derzeit Bundesliga-Neunter, sich in erster Linie mit einem Sieg das verlorengegangene Selbstvertrauen zurückholen wollen, geht es für Kronau darum, den sechsten und zur Teilnahme am EHF-Pokal berechtigenden Tabellenrang zu verteidigen. Zuletzt fuhr die SG drei Siege in Folge ein. "Von der Besetzung her müßten der HSV und wir eigentlich die Plätze tauschen. Die gehören normalerweise viel weiter nach oben", sagte Trainer Iouri Chevtsov, der seine Mannschaft nicht nur aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Spielmacher Oleg Velyky als Außenseiter bezeichnet.
Besonders motiviert dürfte Andrej Siniak in die Partie gehen. Der Weißrusse spielte bis zur vergangenen Saison noch für den HSV. "Ich freue mich auf die Leute in Hamburg. Das Schönste für mich wäre es, dort zwei Punkte mitzunehmen", sagte der Profi.
Roman Pungartnik wird Siniak entgegen solcher Spekulationen nicht nach Kronau folgen. "Roman bleibt bei uns", betonte Schwalb am Freitag im Gespräch mit der WELT. Der Slowene wurde im Umfeld der SG zuletzt als Nachfolger für den nach Lemgo wechselnden Tamas Mocsai gehandelt.
Unterdessen sind die Anwurfzeiten für die Endrunde des DHB-Pokals von der Handball-Bundesliga (HBL) festgelegt worden. Das Halbfinale zwischen dem HSV und dem SC Magdeburg wird am 8. April um 13 Uhr in der Color Line Arena ausgetragen, das zweite Semifinale zwischen dem Deutschen Meister THW Kiel und Kronau-Östringen beginnt um 15 Uhr. Sollte für die Europapokal-Qualifikation ein Spiel um Platz drei erforderlich sein, findet dies am Sonntag, den 9. April, um 11.30 Uhr statt. Das Pokalfinale startet schließlich um 14.15 Uhr.