Beiträge von OsloStar

    Welche Spekulationen? Ist doch egal ob 1 Mio, 200.000 oder eben 2,77 Mio. Geld was nicht vorhanden ist braucht man auch nicht bilanzieren! Oder rechnet man noch mit einer Zahlung?

    Mich würde es mal intressieren, mit wieviel Asche Schorn selbst drin hängt.

    So traurig es sich anhört, Wieland scheint recht zu haben. Nur die Frage ist, wie man gegensteuern hätte können. Man hätte Velyky letzte Saison schon abgeben können, aber dadurch spart man auch keine 1,5 Mio - 2 Mio ein! Es ist schon schade das es teilweise an eion paar Tausend Euro liegt. Wenn man bedenkt was teilweise Rookies in der NBA verdienen. Die bekommen teilweise mehr in einem Jahr wie der Etat von Essen, Wallau udn Schwerin zusammen.

    @ vr316: Sag mir wer das nicht macht, mit ausnahme des THW´s, die kennen keine Jugendarbeit! Es ist überall so. Ich bring dir mal ein gute Beispiel. Ich hätet im zweiten Jahr B-Jugend zum SV Sandhausen wechseln können. Zu der Zeit spielte der SVS noch Oberliga (Regionalliga gabs noch nicht). Der SVS siegte im denkwürdigen DFB Pokal Spiel 15:14 (oder so) gegen den VfB. Angenommen ich hätte den Sprung aus der SVS Jugend geschaft udn in der 1. Mannschaft das Tor gehütet, wäre ich auch als Sandhäuser geschimpft worden, auch wenn ich die "Grundlagen" vond er SpVgg Baiertal gelernt hätte. Wie machts der BVB, der KSC usw.! Überall das gleiche Spiel. Das in "kleinen" Vereinen teilweise bessere Arbeit geleistet wird, steht ausser Frage. Ich hatte von der C-Jugend bis zum B-Jugend einen Weltklasse Tormanntrainer. Er verließ den Verein udn ich bin abgestürzt. So ist das Leben ....

    @ Teddy: Wenn du Pech hast und sich die wichtigsten Spieler verletzten, dann kann es ruck zuck wieder um den Abstieg gehen. Da kannst du nichts dran ändern. Ich glaube aber, wenn wir einigermaßen von größeren Verletzungen verschont bleiben, dann sollten wir es packen, den Klassenerhalt vorzeitig zu sichern. Aber man weiss ja nie was kommt. Ein packender Abstiegskampf kann ja auch Zuschauer locken. Hofefn wir, dass es nicht so kommt!

    @ Rentner: Aber in Wallau kam er groß raus. Diese Diskussionen kennen wir ja schon ... Gensheimer kam ja auch nicht von den KRÖSTIS! :D

    Eins ist klar - man kann nicht binnen drei Jahre die Halle voll bekommen, 4 - 5 Spieler ala Zeitz/Gensheimer herausbringen usw. ... das ist unmöglich! Das muss ja aber auch nicht das Ziel sein. Das Ziel muss sein, auf lange sicht (4 - 10 Jahre) regelmäßig Spieler aus der Jugend zu integrieren. Siehe Wallau die letzten Jahre mit Hens, Immel, Rose und Behrends!

    Wir haben ein Regioteam, dass aus jungen Topspielern besteht, denen ich zum größten Teil auch zutraue, in die 2. Liga aufzusteigen, wenn man diese Saison besteht! Sollte man jedes Jahr ein Spieler an das Bundesligateam heranführen können, dann sehe ich das als Erfolg an und bestätigt auch die Arbeit von Bechtold und Co.! Das es auch mal Jahrgänge gibt, die den Sprung nicht schaffen, dürfte auch klar sein.

    Bei den Zuschauern denke ich wäre 4.500 im Schnitt im ersten Jahr eine realistische Zahl. Sicher werden wir keine Probleme haben gegen den THW, SCM usw. mal die Halle mit 7 - 10.000 Zuschauern voll zu bekommen, wichtig wird aber sein, dass gegen den WHV, Wetzlar usw. eben 4 - 5.000 Zuschauer in die SAPARENA pilgern. Eins ist klar, die KRÖSTIS müssen viel Werbung machen um die Zuschauer zu locken und gute Leistung bringen um die Zuschauer zu halten, so dass es bald KRÖSTIS (Fans) sind. Es ist sicher eine reizvolle Arbeit!

    Bundesligist SG Kronau/Östringen will Spitzenhandball dauerhaft in Mannheim etablieren / Nachwuchskonzept "Handball im Quadrat" wird forciert

    "In der Arena müssen mehr Gensheimers spielen"

    Der Plan steht. Akklimatisierung ohne Sorgen - so lautet das Ziel für die erste Saison. Doch schon in der näheren Zukunft will der frisch gebackene Bundesliga-Aufsteiger SG Kronau/Östringen den deutschen Handball-Großmächten aus Flensburg, Kiel und Magdeburg ordentlich Paroli bieten. Und das ist nur der Anfang. "Die neue Mannheimer SAP Arena soll dauerhaft eine der ersten Adressen in Sachen Spitzenhandball werden", deutet Dieter Matheis, Geschäftsführer des Vereinsunterbaus SG Kronau/Östringen GbR, an, woran derzeit die Funktionäre im Hintergrund fieberhaft arbeiten. Die Region, da sind sich die Experten einig, ist reif für ein Top-Team, das mittelfristig die norddeutsche Phalanx sprengen und den Handballsport als Marke dauerhaft etablieren könnte. Auf dem Prüfstand steht in diesem Zusammenhang derzeit auch der künftige Vereinsname. Längst beschlossene Sache sind Maßnahmen, die dazu beitragen sollen, mittelfristig verstärkt einheimische Spieler ins Team einbauen zu können, die die Jugend mitreißen und die Fans mobilisieren sollen. Wahre Identifikationsfiguren eben. Doch die müssen erst gefunden werden. Wie, das erklären Dieter Matheis und "Aufstiegstrainer" Rolf Bechtold im Interview mit Sonntag Aktuell.


    Herr Bechtold, am 1. Juli übernimmt Juri Schewzow das Kommando auf der Trainerbank, Sie selbst rücken wieder zurück ins vermeidlich zweite Glied . . .

    Rolf Bechtold: Sie sagen es - vermeidlich. Denn meine künftige Aufgabe im Nachwuchsbereich des Vereins empfinde ich als enorm wichtig. Auch wenn sie gar nicht mehr so neu ist.

    Das Nachwuchskonzept "Handball im Quadrat", das die Kröstis zusammen mit Mannheimer Vereinen ins Leben gerufen haben, ist nach dem Anfangsschwung allerdings noch nicht so weit gediehen, wie ursprünglich geplant . . .

    Bechtold: Das stimmt, die Entwicklung hat uns ein wenig überrannt.

    Dieter Matheis (schmunzelnd): Schließlich musste uns der Rolf erst einmal in die Bundesliga führen.

    Bechtold: In der Tat ist das Nachwuchskonzept etwas in den Hintergrund gerückt, als ich im Januar noch einmal die erste Mannschaft übernommen habe. Doch meine Mission ist mit dem Aufstieg erfüllt. Jetzt gilt meine ganze Kraft dem Förderprojekt, das Rainer Kettner, Vorsitzender der Mannheimer Spielgemeinschaft HSG, in den vergangenen Monaten fast im Alleingang stemmen musste und das langfristig die Zukunft von Spitzenhandball in der Region sichern soll.

    Das Konzept war im vergangenen Oktober der Öffentlichkeit präsentiert worden. Was hat sich seitdem verändert?

    Bechtold: An der Zielsetzung gar nichts. Wir wollen generell das Image des Handballsports in der Region steigern und vor allem Talente frühzeitig entdecken und fördern. Dafür müssen wir in die Schulen hinein - und zwar bereits in die Grundschulen. Gleichzeitig beinhaltet unser Konzept auch die intensive Aus- und Weiterbildung der Vereinstrainer in der Region.

    Dieter Matheis: Etwas ganz Entscheidendes hat sich aber gegenüber Oktober doch verändert: Wir planen nicht mehr nur den Aufstieg in die 1. Liga, sondern wir haben es geschafft. Ein Bundesligist verfügt doch gleich über eine ganz andere Anziehungskraft. Und unsere neue Heimat, die SAP Arena, steht für jeden sichtbar kurz vor der Fertigstellung.

    Bechtold: Das stimmt. Und die Halle übt bereits eine große Faszination aus. Ich kenne Kinder, die schon jetzt davon träumen, einmal in der Arena vor einem großen Publikum Handball zu spielen. Genau das braucht unser Sport in dieser Region . . .

    . . . die generell handballbegeistert ist. Nur in Mannheim fehlte bislang - zumindest auf hohem Niveau - der Durchbruch. Wie wollen Sie hier die Trendwende schaffen?

    Bechtold: Wir haben es hier mit einem spezifischen Phänomen unserer Sportart zu tun. Handball ist auf dem Land, in Dörfern groß geworden. Gummersbach, Großwallstadt und wie sie alle heißen. In den Großstädten ist in der Regel Fußball die Sportart Nummer eins. Das war auch lange Zeit in Mannheim so. Aber jetzt sind die Voraussetzungen ideal: Bundesliga, die neue Halle, Aufbruchstimmung - und Spitzenfußball ist mittelfristig etwas in die Ferne gerückt.

    Matheis: Richtig: In Mannheim soll künftig Spitzenhandball gespielt werden.

    Das allein reicht aber doch kaum aus, um den Nachwuchs in die Trainingshalle zu bekommen?

    Bechtold: Nein, ein Selbstläufer wird das sicher nicht. Wir müssen aktiv werden, noch viel aktiver als in den vergangenen Monaten. Wir wollen gezielt die Schulen in Mannheim ansprechen. Einige sitzen ja bereits mit uns in einem Boot, aber die Basis muss deutlich verbreitert werden. Nur dafür benötigen wir auch die finanziellen Mittel.

    Welche Summen stehen denn im Raum?

    Bechtold: Das ist pauschal nicht definierbar, weil die Nachwuchsförderung immer ein Prozess ist, der sich permanent weiterentwickeln muss. Aber klar ist, dass wir viele qualifizierte Übungsleiter benötigen, die in den Schulen und dann in den Vereinen ein geschultes Auge auf die Talente werfen. Und solches Personal kostet eben Geld. Auch für logistische Maßnahmen benötigen wir finanzielle Mittel. Wir können nicht erwarten, dass Eltern ihren Nachwuchs mehrmals pro Woche quer durch die Stadt zu einer Trainingshalle kutschieren. Auch hier müssen wir aktiv werden, zum Beispiel mit einem Shuttle-Service. Einiges läuft ja bereits. Wir haben auch schon Qualifizierungsmaßnahmen mit Vereinstrainern und -betreuern durchgeführt. Für die flächendeckende Förderung müssen aber noch ein paar finanzielle Dinge geklärt werden.

    Matheis: Dabei sind wir auf dem besten Wege. In den nächsten zwei Wochen finden Gespräche mit sehr potenten potenziellen Sponsoren aus der Region statt. Auch die Dietmar-Hopp-Stiftung wird sich - ähnlich wie beim Jungadler-Projekt - engagieren. Und der Kreis derer, die sich engagieren wollen, darf sich ruhig noch ausdehnen.

    Welche Auswirkungen versprechen Sie sich von Ihrem Förderkonzept langfristig für das Bundesligateam?

    Bechtold: Mittel- bis langfristig wollen wir ein schlagkräftiges Team mit möglichst vielen Eigengewächsen aufs Parkett schicken. Nicht nur Stars kaufen, sondern welche machen, lautet unsere Philosophie. Nur so können wir für unseren Sport langfristig eine hohe Akzeptanz erreichen. Das Publikum will nicht ausschließlich ausländische Top-Spieler sehen, sondern braucht Identifikationsfiguren. In der SAP Arena müssen künftig viel mehr Spieler vom Schlage unseres Eigengewächses Uwe Gensheimer spielen.

    Matheis: Die Arena spielt ohnehin eine ganz zentrale Rolle. Unsere Talentsichtung braucht sie als Zugpferd, als zusätzliche Motivation. Umgekehrt benötigen wir eine handballbegeisterte Jugend, um die neue Halle bei unseren Heimspielen füllen zu können. Hier könnte eine klassische Win-Win-Situation entstehen.

    Noch muss die Jugend aber erst einmal an Bundesliga-Handball herangeführt werden . . .

    Matheis: Das wird sie auch. Für Jugendliche ist zu Saisonbeginn ein breit angelegtes Paket geplant, das unter anderem Freikartenaktionen und Gewinnspiele enthalten soll.

    Die Jugendlichen allein werden die Halle aber dauerhaft nicht füllen . . .

    Matheis: Gehen Sie davon aus, dass wir derzeit Konzepte erarbeiten, wie wir langfristig ein breites Publikum erreichen können. Es ist ja auch kein Geheimnis mehr, dass bei diesen Überlegungen auch der Vereinsname zur Debatte steht. Wir prüfen, ob ein neuer Name das regionale Zusammengehörigkeitsgefühl stärken könnte, wollen dabei aber eine wichtige Frage nicht außer Acht lassen: Womit können sich die Fans identifizieren?

    Und wie könnte der neue Handball-Bundesligist aus der neuen Metropol-region Rhein-Neckar künftig heißen?

    Matheis: Das kann ich beim besten Willen noch nicht sagen. Diese Frage haben unsere Vereinsgremien zu klären. Letztendlich muss dann der Verband grünes Licht geben. Wie das mit den gültigen Statuten in Einklang gebracht werden kann, wird momentan noch geprüft. Wir hoffen, dass unsere Pläne relativ schnell realisiert werden können.

    Stichwort Bundesliga, hinter der turbulente Wochen liegen: Trüben die Lizenzver-weigerungen gegenüber Traditionsvereinen wie TUSEM Essen oder Wallau-Massen-heim nicht das Image Ihrer Sportart?

    Bechtold: Das sehe ich nicht so. Zumindest bei den Kindern, beim potenziellen Nachwuchs, spielen solche Entwicklungen noch überhaupt keine Rolle.

    Matheis: Ich kann solchen Entscheidungen durchaus auch etwas Positives abgewinnen. Hier müssen nun Vereine, die jahrelang über ihre Verhältnisse gelebt haben, die Konsequenzen tragen. Das ist eine große Chance für Klubs wie uns und gleichzeitig eine Bestätigung, weiterhin seriös zu wirtschaften.

    Interview: Stefan Wagner

    © Sonntag Aktuell - 12.06.2005

    Sitzen ein Berliner, ein Bayer und ein Schwabe im Biergarten.
    Dem Berliner fällt eine Fliege ins Bier: Er ordert sofort ein Neues.
    Dem Bayern fällt eine Fliege ins Bier: Er holt sie raus und trinkt weiter.
    Schließlich fällt dem Schwaben eine Fliege ins Bier:
    Sofort holt er sie raus und ruft: "Ausschbugga, ausschbugga."

    Zitat

    Original von lischen
    @ OlafSN:
    Ich hab schon einiges dafür getan! Ich bin in der Saison bei fast jedem Heimspiel gewesen, mehr Geld um noch was zu spenden hab ich leider nicht und es reicht ja eh nicht!
    ich hab an die WAZ, NRZ, Eins Live, Radio Essen :), RWE, OB Reiniger... geschrieben, hab sogar teilweise ( OB, RWE) Antworten bekommen, doch alle wollen sie nicht helfen oder können es nicht! was soll ich denn als 15-jährige ( noch nicht Erwachsene) tun??? ?(

    *ironie an* Für einen Inet Anschluss, scheint es noch zu reichen *ironie aus*

    Das krasse an der ganzen Geschichte ist, dass der TuSEM noch immer Werbung für Weinerplan macht. Vertragserfüllung hin oder her! Ich kann verstehen, dass sich Fans bei dem Anblick der TuSEM Homepage (Banner Weinerplan) verarscht vorkommen!

    A-Jgd: Kornwestheim zieht ins Finale ein


    Die männliche A-Jungend des TV Kornwestheim zieht in das Finale, um die Deutsche Meisterschaft. Mit 36:34 hat der VFL Bad Schwartau das Rückspiel gegen den TV Kornwestheim gewonnen, aber dies reichte den Marmeladenstädtern nicht, die 38:41 Niederlage aus dem Hinspiel auszugleichen.

    (12.06.2005) - Steffi Billert

    Zur Halbzeit führte der VFL mit 20:17 und konnte nach dem Pausentee die Führung auf 28:21 ausbauen. Doch Kornwestheim gab nicht auf und machte 4 Tore in Folge und schon war das Polster auf 3 Tore geschmolzen. Markus Noel im Bad Schwartauer Tor konnte seine Mannschaft durch gut Paraden immer wieder im Spiel halten, aber leider gingen seine Mitspieler sehr fahrlässig mit ihren Chancen um. Kurz vor Ende des Spieles hatte der VfL die Chance mit 3 Toren in Führung zu gehen. Aber Alex Jaede scheiterte an Sinan Tires im Kornwestheimer Tor. So feierten die Schwaben den Einzug ins Finale gegen Wallau-Massenheim, die überraschend den SC Magdeburg im anderen Halbfinale bezwingen konnten.

    Bad Schwartau :
    Johannes Loose, Markus Noel, Christopher Kluth 3, Martin Zeschke 4/1, Tim Hünniger 4, Moritz Weltgen 6, Sören Rohde 1, Alexander Jäde 10/4, Thomas Page 5, Dennis Kondziella 3, Folker Rickert, Alexander Stange

    TV Kornwestheim :
    Sinan Tiras, Simon Blaschke 1, Gunnar Dietrich 3, Klaus Schuldt 2, Flaviu Onofras 9/1, Damir Marjanovic 4, Marco Kolotuschkin 6, Christoph Hämmerle, Peter Jungwirth 9/2, Fabian Petrovits, Fabian Maisch, Mike Hüber

    Schiedsrichter: Hagen Becker / Axel Hack (Halberstadt)
    Zeitstrafen :10 / 6