Anbei ein sehr guter Beitrag von zwei Usern eines Verbotenen Forums .... diese Aussagen gehören aber auch hier her!
Teil eines Zeitungsartikels: Dass Jahncke hinter dem Erfolg seines Sanierungskonzepts noch "ein kleines Aber" sieht, liegt an einem im Februar beim Amtsgericht Frankfurt gestellten Insolvenzantrag des Finanzamts Hofheim wegen ausstehender Lohnsteuerzahlungen von 292 000 Euro. "Dass die nicht einmal mit uns gesprochen haben, obwohl es bei uns neue handelnde Personen gibt, ist für mich Realitätsverlust. ...", so Jahncke.
Aussage vom User Flevo:
Also, bei einem Etat von sagen wir mal zwei bis zweieinhalb Mio € kommen die fast 300.000 € Lohnsteuerforderungen nicht von heute auf morgen. Wer auch immer dort die Geschäfte geführt hat, dilettantischer geht es kaum noch. Dass Finanzämter den Laden zumachen, wenn Steuern nicht bezahlt werden, muss jeder Kaufmenn wissen.
Es ist doch immer wieder klasse, wenn mittelständische Wirtschaftsunternehmen wie z.B. ein Handballbundesligist von Amateuren geführt werden.
Gruß Flevo Flevo
Aussage von User Gottfried:
Die Aussage von Jahnke zeigt, daß er - ebenso wie die "Gegenseite" Rohr / Aksen - ein ebenso erbärmlicher Dilettant ist.
Zuerst sollte er sich schlau machen und erfahren, daß jedes Finanzamt bei Lohnsteuer (dabei handelt es sich um die Einkommensteuer, die der Verein für die angestellten Handballspieler einbehalten und an das Finanzamt ohne Wenn und Aber abzuführen hat) sofort die Schotten dicht macht. Grundgedanke dahinter ist, daß die Nichtabführung dieser einbehaltenen Steuern einer Unterschlagung gleich kommen würde.
Es ist hier spekulativ, aber eine solche Summe kommt nicht von heute auf morgen zustande, sondern ist häufig die Folge von (Lohnsteuer-) Außenprüfungen des Finanzamtes, die zutage bringen, daß Gehälter nicht in voller Höhe angemeldet und versteuert wurden. Wie gesagt - nur Spekulation.
Nur: Bevor eine Lohnsteuerforderung vollstreckbar ist und gar einen Insolvenzantrag zur Folge hat, vergeht eine gewisse Zeit, es werden Sachverhaltsermittlungen angestellt und es gibt auch die Möglichkeit, dagegen rechtlich vorzugehen. Wenn es denn nicht stimmen sollte, was das Finanzamt da zu solch hohen Nachforderungen treibt...... Daß dem nicht so ist, zeigt doch deutlich, daß die handelnden Personen den Unterschied zwischen Brutto- und Nettogehalt nicht kannten. Was soll man auch von einem Manager erwarten, der den Großteil des Zahlungsverkehrs bar abwickelt wie auf einem Basar in .......... (sag ich jetzt nicht).
Und wie schlecht seitens der SG Wallau / Massenheim hier gehandelt wurde, sieht man schon an der Tatsache, daß das Finanzamt (angeblich) eine Ratenzahlung mit sehr kurzfristigen Zahlungsfristen ablehnt. Wenn man irgendeinem Handelnden noch glauben würde, würde das Finanzamt sicher nicht den Insolvenzantrag stellen.
Ergo: Wenn solche Lohnsteuerforderungen dann im Raum stehen, dann zeugt die Aussage
ZitatDass die nicht einmal mit uns gesprochen haben, obwohl es bei uns neue handelnde Personen gibt, ist für mich Realitätsverlust. ..."
natürlich von bitterbösem Realitätsverlust. Und zwar von Herrn Oberschlau Jahnke.
Wäre es mein Mandant, der in dieser Situation solche dummen Aussagen machte - ich hätte ihm seine Unterlagen zu Fuß in die Geschäftsstelle getragen und gegen den Kopf geschmissen.
Langsam glaube ich, daß vor diesem DHB jeder Vollidiot sich in irgendeiner Bierlaune auf dem Bierdeckel irgendwelche Lizenzunterlagen zusammenkrackeln kann.