Sparkurs bei HSV Hamburg - Vier Spieler vor Abschied
Dem Bundesligisten HSV Hamburg ist von der Vereinsführung ein Sparkurs für die kommende Saison verordnet worden. Der Etat soll in der Spielzeit 2004/2005 von 3,8 Millionen Euro auf 3,6 Millionen Euro gesenkt werden. Das erklärten die Geschäftsführer Winfried M. Klimek und Wolfgang Hopp am Dienstag nach einer Sitzung in Lübeck mit Trainer Bob Hanning und Berater Dierk Schmäschke. «Jeder hat eine Liste erhalten, die er abarbeiten soll. In vier bis sechs Wochen wollen wir uns dann wieder treffen.»
Bob Hanning und sein HSV müssen sparen
dpa (21.01.2004) von Markus Tischler
Im Vergleich zu einstigen Planungen fällt die Kostenreduzierung beträchtlich aus. Ursprünglich war für diese Saison ein Budget von 4,5 Millionen Euro veranschlagt worden. Gespart werden soll unter anderem im Bereich der Geschäftsstelle sowie beim Spieler-Kader. So laufen am Saisonende die Verträge mit den beiden Schweden Joakim Agren und Jonas Ernelind sowie dem Weißrussen Andrej Siniak und Kjell Landsberg aus. Wer bleiben darf, will Hanning in den kommenden Wochen entscheiden. Am Mittwoch reiste der Coach zunächst als Co-Kommentator des Deutschen Sport-Fernsehen (DSF) zur Europameisterschaft nach Slowenien.
Klimek machte unterdessen trotz des Verkaufs seines Lübecker Technologie-Unternehmens Galaxis an eine Gesellschaft aus den USA und Indien klar, dem Club die Treue zu halten. Ob er als Sponsor weiterhin rund eine Million Euro beisteuern wird, ließ Klimek allerdings offen.
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