Teilentwarnung für Frank von Behren
Die heute bei Nationalspieler Frank von Behren in Engelskirchen durchgeführte Kernspintomographie brachte nicht den gewünschten Aufschluss über die Art der beim Supercup-Finale gegen Spanien am vergangenen Sonntag zugezogenen Verletzung. Zwar habe sich ein erneuter Kreuzbandriss nach der medizinischen Untersuchung nicht bestätigt, ganz ausschließen kann man ihn aber dennoch noch nicht. «Das lässt hoffen, dass er bei der EM dabei ist», sagte Bundestrainer Heiner Brand, «sein kämpferisches Engagement beim Supercup hat mir gut gefallen. Er hat die Abwehr stabilisiert.
Erste Diagnose nach der Kernspintomographie: Es handelt sich um eine schwere Knieprellung, die eine mindestens dreiwöchige Pause nach sich zieht. Da das Knie von Frank von Behren aber noch ein Streckdefizit aufweist - das Knie kann nicht vollständig durchgestreckt werden - muss nun bis zum kommenden Donnerstag abgewartet werden. Bis dahin sollte das Streckdefizit abgeklungen sein. Andernfalls müsste eine Arthroskopie, bei der eine Spiegelung des Knies vorgenommen wird, letzte Klarheit bringen. Der 27-jährige von Behren hatte vor einem Jahr einen Kreuzbandriss im rechten Knie erlitten und musste auf seine WM-Teilnahme verzichten.
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