Beiträge von wiesbadener

    Wenn du die Anzahl der Auswechselspieler beschränkts führt das automatisch dazu das die die wichtigsten Spieler noch länger auf der Platte stehen und das Verletzungsrisiko steigt und ausserdem sinken dadurch noch mehr die Einsatzzeiten der Jungen Spieler

    Wieso?

    Es bleibt doch jedem Verein unbelassen, für die lange Saison zwei oder drei komplette Mannschaften zu verpflichten, die sich dann abwechseln können. Und wenn sich die Spitzenspieler nicht ins Team "C" stecken lassen, spielen Sie vielleicht irgendwo anders im Team "A", und machendie Liga spannend.

    Möglicherweise wären die Bänke dann nicht mehr das Hauptentscheidungskriterium für Sieg oder Niederlage in Spitzenspielen.

    Der THW zum Beispiel gewinnt seine Topspiele nicht deshalb in der Schlussphase, weil die Spieler eine bessere Kondition haben als ihre Gegner, sondern weil der THW dann eben mal ein komplett neues Team auf die Platte schicken kann, das bei einem anderen Verein um die EC-Plätze mitspielen würde.

    Zum Thema Einsatzquote "junger,deutscher Spieler": Wenn die gut sind, werden sie spielen. Häufig sind diese Spieler zur Zeit doch die Bankspieler 10-12 oder sitzen draussen und warten, ob sie heute mal auf den Bogen dürfen...

    Als Kind und Handballanfänger Ende der 60er und Anfang der 70er Jahre des letzten Jahrhunderts war ich ein begeisterter Anhänger des VfL mit den damaligen Spielern wie Hansi Schmidt oder Klaus Kater oder später Brand und Deckarm, im "ewig jungen Duell" mit dem TVG habe ich immer dem VfL die Daumen gedrückt.

    Was aber seit ein paar Jahren in Gummersbach passiert ist einfach nur peinlich für den Verein und den Handballsport. Das einstmals positive Image des VfL hat sich fast ins Gegenteil gekehrt, was ich für den schlimmsten Schaden halte, den der VfL erlitt und immer weiter erleidet.

    Man kann dem VfL und seinen Fans nur wünschen, dass diese jahrelange Schlammschlacht bald ein Ende findet und der Verein sich zur Not auch in Liga 2 erholt und neu aufstellt. Dann wird der VfL sicher auch wieder eine Menge Freunde außerhalb des Bergischen finden.

    Was mir besonders gefallen hat ist, dass das Team sich von der roten Karte gegen Christophersen, der gerade angefangen hatte das gegnerische Tor zu treffen nicht beeindrucken ließ und seinen "Stiefel" weiter runter gespielt hat. Die rote Karte an sich empfand ich als zu harte Entscheidung, für eine ähnliche Aktion von Rolf Hermann gegen Jaszka in der ersten Halbzeit gab es lediglich einen Freiwurf für Berlin.

    Romero habe ich gestern als einen der entscheidenden Faktoren für unseren Sieg gesehen, das vorentscheidende 26:28 hat er auf seine unnachahmliche Weise selbst gemacht, ansonsten hat er in der Schlussphase mit seinen erstaunlichen Anspielen an den Kreis Tore vorbereitet und mehrere Zeitstrafen gegen Lemgo (der junge RA und der "alte" Preiss) mit herausgeholt.

    Das Ganze sieht schon ein bisschen nach Spitzenteam aus. :)

    HG Saarlouis : HC Erlangen 28:27 (19:12) :)
    ThSV Eisenach : HC Empor Rostock 41:29 (24:12)
    TV Korschenbroich : DHC Rheinland 33:36 (15:21)
    VfL Bad Schwartau : TSG Friesenheim 31:24 (15:9)
    HSG Nordhorn-Lingen : TV Bittenfeld 33:35 (19:16)
    TV 1893 Neuhausen : TV Emsdetten 31:22 (14:8) :)

    Aus GWD-Sicht hätte es nicht besser laufen können, denn dank der Erfolge von Neuhausen (gegen Emsdetten) und Saarlouis (gegen Erlangen), haben wir heute die Chance, bei einem Heimsieg gegen Hamm, unseren Vorsprung auf Platz 4, auf 7 Punkte auszubauen. Dann könnten wir auch entspannt, nächsten Samstag, nach Emsdetten fahren.

    Uuups, das war wohl nichts:

    GWD Minden : ASV Hamm-Westfalen 26:32 (13:16)

    Wird Semrau vom VfL bezahlt? Das Gesülze geht ja nun gar nicht mehr.

    Das geht mir auch auf den Nerv, aber die parteinahme für ein Team oder gegen ein Team (vorzugsweise Füchse) kann ich fast noch verzeihen, ist ja auch nur ein Mensch. Ws ich aber total zum :kotzen: finde ist der parteiische Semrau im Duett mit dem entweder ahnungslosen oder schlecht vorbereiteten Danile Stephan. :nein:

    Ich stelle an mir selbst fest, dass ich während der Füchse-Spiele emotional total angespannt bin. Nach fast jedem Spiel bin ich nass geschwitzt, als ob ich selbst gespielt hätte. Während den Spielen rutschen mir bestimmt auch Dinge raus, die ich "normalerweise" nie sagen würde. Nach dem Spiel, nach dem ersten Bier ist es dann aber auch wieder gut. Seitdem ich selber keinen intensiven Sport mehr betreibe ist das für mich auch ein Ventil, um Alltagsfrust und aufgestaute Aggresionen loszuwerden, wobei ich allerdings niemals persönlich werde und schon gar nicht handgreiflich!

    Mit dem nachtragenden Auspfeifen von Spielern kann ich mich nicht anfreunden, in der Situation, in der der Spieler sich besch... benimmt soll er es auch merken, aber nach zehn Minuten gibt es doch andere Dinge, die vielleicht auch Beachtung verdienen.

    Ohne die gefühlsmäßigen Höhen und Tiefen des Sports würde mir auf jeden Fall etwas fehlen.

    Egal ob in der Spitze die Breite oder in der Breite die Spitze fehlt, egal ob Jaszka nun zu fürh, zu spät oder garnicht gewechselt wurde, egal ob den Füchsen noch etwas zur absoluten Weltspitze fehlt oder ob sie nun "geerdet" sind, diesen fantastischen Abend in der MSH werde ich so schnell nicht vergessen. Eine besondere Stimmung und eine besondere Mannschaft zu Gast. Das Spiel war lange Zeit spannend und hochklassig und die Atmosphäre in der Halle war grandios. Nichts gegen Kiel oder Hamburg aber Madrid verlieh der Partie schon einen außergewöhnlichen Flair. Ich hoffe nun, dass wir das Achtelfinale schaffen und dann gegen Barcelona spielen dürfen!

    Das gehört sowieso nach ganz oben auf die Liste, unabhängig von sonstigen Reformen ;)

    Das verstehe ich nicht. Weiter oben lehnst Du Play-Off-bzw. Relegationsspiele ab, weil sich dabei unter Umständen Tagesform gegen konstante Leistung durchsetzt. Ist es aber beim direkten Vergleich nicht ähnlich, zumindest wenn es sich nur um zwei Partien handelt?