Beiträge von gummiball

    Der Unterschied ist, dass Du im Grunde behauptest, die Schiris haben das Spiel in der Verlängerung für den SCM entschieden ("klar in die Entscheidung des Spiels eingegriffen") und ich das eben nicht so sehe. Auch Kielce hatte mehrfach Glück in der Verlängerung. Aber potentiell ist jede Schiedsrichterentscheidung spielentscheidend bei einem Spiel, das +1 nach Verlängerung endet.

    Du kannst doch nicht ein Zitat aus einem Post nehmen, der sich zu 100% nur auf die eine Szene am Schluss bezieht, und es für einen anderen Zusammenhang, in dem es um glückliche Szenen in der kompletten Verlängerung ging (ohne dass eine Einflussnahme thematisiert worden ist), verwenden :verbot: .

    Ich habe mir das Spiel nicht nochmal angesehen, aber verlasse mich auf eure Aussage, dass es Schritte gewesen sind. Zu dem Zeitpunkt, wo ich das mit dem "Eingriff in das Spiel" geschrieben habe, haben zuvor andere User ebenfalls geschrieben, dass es für sie auch "Abwehr im Kreis" gewesen ist. Im weiteren Verlauf der Diskussion habe ich die Schritte als Möglichkeit eingeräumt und geschrieben, dass mir einfach das Handzeichen/ die Transparenz gefehlt hat! Also war ich zu diesem Zeitpunkt der Auffassung, dass die Schiedsrichter mit dem nicht gegebenen Siebenmeter in das Ergebnis des Spiels eingegriffen haben, mit allem anderen nicht!

    Edit: Ich habe es mir jetzt nochmal angesehen. Alex D. kommt mit zwei Schritten ins 1:1 gegen Chrapkowski, geht im Überzieher mit dem rechten Fuß ( also dem Fuß, mit dem er abspringen würde) an ihm vorbei, Bezjak, der anstatt regelgerecht vor dem Kreisläufer vorbeizulaufen, hinter ihm durch den Kreis läuft, nimmt den Kontakt in diesem Moment auf und dann setzt der linke Fuß als vierter Schritt im Fallen auf. Sollte ich mit dieser Darstellung in irgendeinem Punkt falsch liegen, dann gerne eine konstruktive Gegendarstellung!

    Insofern, bitte ich Dich, keine Zusammenhänge zu konstruieren die nicht da sind und für die ich mich dann unsinnigerweise rechtfertigen muss 🙏.

    Ich habe die Leistung des SCM mehrfach ehrlich anerkannt, auf 2-3 glückliche Szenen in der Verlängerung hingewiesen und mehr nicht. Das hieraus wieder der allgemeine Beißreflex der "Bevor- / Benachteiligung" des SCM entsteht, mir ein anderer User mein Schiedsrichtersein abspricht und eine sachliche Diskussion wieder für persönliche Angriffe genutzt wird, das kommt leider immer nur aus der gleichen Ecke, wird aber anscheinend nie reflektiert!

    .. In der Verlängerung allein hatte der SCM ein bisschen Glück,...

    Und nichts anderes habe ich geschrieben, und zwar zweimal 😉.

    ...Aber in der gesamten Verlängerung hatte der SCM eher Glück, denn auch die Situationen, als der Halblinke von Kielce frei zum Wurf kam und der TSR wegen der Doppelbestrafung abseits des Balls abgepfiffen hat und die Halsaktion von Chrapek sind sehr glücklich gelaufen.

    Dennoch, wie schon an anderer Stelle geschrieben, gönne ich dem SCM diesen Erfolg aus verschiedenen Gründen absolut :klatschen: !

    Das stimmt vollkommen. Hast Du hervorragend erkannt. Ich nehme an, Du beziehst Dich auf die Szene im CL-Finale 11 s vor Schluss?

    Und die Schiedsrichter, die ausgewählt wurden, das wichtigste Vereinshandballspiel der Saison zu pfeifen, haben vielleicht doch noch ein paar Kriterien mehr, nur vielleicht, womöglich, z. B. dass der Angreifer dann bereits an zweistelliger Schrittzahl kratzt (Edith: bisschen zu polemisch) zu viele Schritte gemacht hat, wenn er auf den Abwehrspieler im Kreis trifft und es deshalb nur Freiwurf für das Foul davor gibt.

    Es besteht schon die Möglichkeit, dass Du einfach ein besserer Schiedsrichter als die beiden bist. Es besteht aber auch die Möglichkeit, dass die beiden sich die Videobilder ansahen und noch mehr betrachteten als nur die Kreislinie. Niemand wird je erfahren, was von beidem zutrifft.

    Ich weiß, dass ich zuerst von Siebenmeter ausging, mich aber wohl auch ziemlich aufgeregt hätte, wenn es ihn wirklich gegeben hätte.

    Edit: Habe mir die Szene gerade nochmal angesehen. Ich zähle den 5. Schritt beim Auftreffen auf Bezjak. Vorher war es ein Foul von Chrapkowski. Freiwurf. Paradeszene für den Videobeweis.

    Auf das, mal wieder persönliche in einer kontroversen Diskussion, gehe ich nicht ein, ist es einfach nicht wert!

    Klasse, wenn es Schritte waren. Und wenn Du meinen Beitrag nochmal liest und dann so verstehst, dass es mir um die Transparenz geht, dann sind wir doch beinander. Dann ist es doch nicht so schwer, das Handzeichen für Schritte zu machen, und alle, die dem wichtigsten Vereinshandballspiel des Jahres zuschauen, wissen sofort, dass es wegen einem vorherigen Schrittfehler nur einen Freiwurf gibt. Das nennt man dann Transparenz und verkaufen der Entscheidung. Aber gut, Du hast ja selber geschrieben, dass es nie jemand erfahren wird und damit kann man sich ja auch zufrieden geben. Nur, das ist nicht mein Anspruch, wenn der Handball sich weiterentwickeln will/soll, aber das ist mein persönliches Ding, sorry dafür.

    Wer von den hier schreitenden Kritikern ist denn berechtigt ein Handballspiel auf EHF-Ebene zu leiten? Wer kennt denn die genauen Punkte die zur Bewertung von Situationen herangezogen werden?

    Naja, Abwehr im Kreis sollte man auch als nicht EHF-Schiedsrichter erkennen.

    Und wenn das der Maßstab ist, dann wird es zukünftig sehr überschaubar, was die Kritik in Bundesligaspielen angeht, was so gesehen nicht das schlechteste wäre 🤣🙏🏻.

    Und ich für meinen Teil kritisiere nicht den Videobeweis, sondern die mangelnde Transparenz der Entscheidungsfindung. Am TV hat wirklich jeder (Unterstellung, ich weis 😉), auch ohne Zeitlupe und Videobeweis, gesehen, dass Bezjak im Kreis gewesen ist. Wenn aber ein anderes Beurteilungskriterium zu Grunde liegt, was das aushebelt, dann wäre die Info, außer der verneinenden Armbewegung, einfach wünschenswert.

    Es ist doch genau das, was dem Fußball am Anfang vorgeworfen wurde, mangelnde Transparenz, und beim Handball fängt man dann bei null an, weil man nichts daraus gelernt hat?

    ...Bei der Final-Szene kam der erste Kontakt und das Foul durch Chrapkowski. Bezjak kam erst in der Folge dazu und wenn sie das Foul bei Chrapkowski sehen, können sie nicht mehr Bezjak im Kreis werten.

    Ich nehme jetzt bewusst nur diesen Teil, da er bestens geeignet ist, die Situationen mit der Vereinsbrille aufzuzeigen.

    Wenn Alex D. in dem Zweikampf mit Chrapek keinen Fehler gemacht hat (Schritte, drei Sekunden, Kreis betreten o.ä.), dann ist so lange auf Vorteil zu entscheiden, bis eine endende Situation hergestellt ist. Und diese ist mit dem Kontakt von Bezjak, der unstrittig deutlich im Kreis ist, hergestellt.

    Zum anderen hat der SCM, den ein oder anderen Siebenmeter bekommen, als Saugstrup sich in einem Zweikampf mit Geballa befunden hat und dann ein anderer Spieler durch den Kreis ausgeholfen hat.

    Basierend auf Deiner Aussage, hätte es hier auch niemals einen Siebenmeter geben dürfen, aber... siehe meine Einleitung mit dem Vorteil.

    Auch mich würde die Argumentation der beiden SR brennende interessieren, warum hier auf einen Siebenmeter verzichtet worden ist. Die Argumentation, dass es keine Wiederherstellung einer klaren Torgelegenheit ist, wäre möglich, da keine wirkliche Wurfauslage, aber dann würde ich den Siebenmeter alleine für das Foul von Chrapek fordern, da er keine regelkonforme Abwehrhaltung einnimmt und nur hinten dran hängt.

    In meinen Augen haben die SR hier klar in die Entscheidung des Spiels eingegriffen. Aber in der gesamten Verlängerung hatte der SCM eher Glück, denn auch die Situationen, als der Halblinke von Kielce frei zum Wurf kam und der TSR wegen der Doppelbestrafung abseits des Balls abgepfiffen hat und die Halsaktion von Chrapek sind sehr glücklich gelaufen.

    Dennoch, wie schon an anderer Stelle geschrieben, gönne ich dem SCM diesen Erfolg aus verschiedenen Gründen absolut :klatschen: !

    Und, was man nicht vergessen darf:

    Die Respektsbekundungen gegenüber jedem Bundesligisten der einen internationalen Titel gewinnt, können gar nicht groß genug sein, denn in Deutschland besteht das Alltagsgeschäft aus der besten Liga der Welt! Und wer sich hier, auch als Vizemeister, die ganze Saison behauptet, ins F4 des DHB-Pokals kommt und noch die CL gewinnt bzw. Dritter wird und die European League gewinnt, wertet diese Erfolge nochmals deutlich auf.

    Deshalb ziehe ich meinen Hut vor dem SCM und den Füchsen, die den deutschen Vereinshandball sehr gut repräsentieren. Vielen Dank an alle, die an diesen Erfolgen beteiligt sind :thumbup::) .

    Vielleicht profitiert hiervon ja auch irgendwann mal wieder die deutsche Nationalmannschaft, aber das..... gehört woanders hin ;) .

    Ich sag's ja, deine Beiträge sind einfach widerlich.

    Jetzt mal ehrlich, am Ende jedes Threads findet ihr euren Weg zum anstänkern!

    Wenn ihr euch nicht leiden könnt, dann macht es doch wie im richtigen Leben und sprecht einfach nicht mehr miteinander 🙏🏻. Ihr würdet dem ein oder anderen hier einen großen Gefallen tun und für eine weitaus angenehmere Gesprächskultur sorgen.

    Aber ich vermute, dass die Quote darauf schlechter als 1:14 ist 🤷‍♂️.

    Unabhängig von der eh schon phänomenalen Spielanlage finde ich es bemerkenswert, mit welcher Konsequenz die Magdeburger die Bälle ins Tor „genagelt“ haben. Smits bei den 7ern und dem Durchbruch, Petterson über den Wolff‘schen Kopf, „Wildwest“-Mika usw.. Diese Würfe zeigen den absoluten Willen, mit dem die Magdeburger hier und heute dieses Finale gespielt haben, großen Respekt.

    Und in der HZ-Pause habt ihr nach den Torleuten gerufen und Portner hat wohl mal kurz mitgelesen. Diese französischen Torhüter haben halt ein „Crunch-Time-Syndrom“ 🤣.

    Catch des Jahres von Saugstrup, als er das Kreisanspiel kurz vor Schluss einfach mal ansaugt, geiles Ding 🙈.

    Also ja, absolut verdienter Sieg und über die vorletzte Szene einfach mal den Mantel des Schweigens 😉.

    Wieso spielt Gisli? Schön für ihn dass er doch nicht schwer verletzt ist,

    aber von Monatelangem Ausfall sprechen und dann die Wunderheilung.

    Naja, wer solche Täuschungsmanöver braucht.

    Das ist doch Blödsinn! Man macht doch kein Täuschungsmanöver vor einer Verlängerung. Ich nehme doch nicht einen meiner besten Spieler aus dem restlichen Spiel raus. Und nach dem Spiel war es vermutlich die Info, die Wiegert als erstes bekommen hat. Ist doch klar, dass nach 30min noch keine abschließende Diagnose steht.

    Also mal runterfahren und froh sein, dass der Junge dabei ist.

    In wie weit ist das eigentlich zulässig, Durchführungsbestimmungen so komplett zu ignorieren?

    Ich bin mir jetzt nicht sicher (weil zu faul zum suchen 🤷‍♂️), ob es schon DfB's für den Pokal 23/24 gibt. Ich habe nur welche für 22/23 gefunden. Insofern gehe ich davon aus, dass dieser Quatsch so in den DfB's 23/24 niedergeschrieben wird und dann, aus regulatorischer Sicht, für die Verantwortlichen alles ok ist.

    Krass finde ich, dass 2 Spieler mal eben 5 Klassen tiefer eingesetzt werden. Wobei einer davon wohl die meiste Praxis in der BL-A sammelte. Das zur Relativierung. Die Tabellensituation in Hessen ist dem TBV Lemgo doch völlig egal. Dafür freuten sich Vereine in der OL Westfalen. Von der Sache das gleiche in grün.

    Ist ja richtig :thumbup: , deshalb "der erste Stein". Aber bei den zwei Spielern handelt es sich halt um einen aktuellen A-Jugendspieler und einen Spieler in seinem ersten Aktivenjahr, der aus der Reha von einem Kreuzbandriss kommt.

    Ich habe das mit der Fortfolge aus dem Handeln auch nicht dem Interesse des TBV Lemgo zugeschoben, sondern einfach nur als einen Fakt aufgezeigt. Und hätte Lemgo so nicht agiert, wären die sportlichen Entscheidungen so ausgegangen, wie sie sich über den Saisonverlauf, mit dem entsprechenden Personal, erarbeitet wurden.

    Aber alles gut, es gibt die Möglichkeit und wie ich an anderer Stelle schon mal schrieb, wird vielleicht die Situation kommen, in welcher diese Vereine davon andersrum betroffen sein werden. Karma ist ne .... 😉.

    ...Petterweil hat es im übrigen noch etwas krasser als Lemgo II gemacht. Deren dritte Mannschaft hat den Aufstieg in die BL-B in der Relegation geschafft. Im Hinspiel hat man zwei U21 Spieler aus der Oberliga eingesetzt,d.h mal locker 5 Klassen übersprungen. Martin Peschke, Trainer der OL Truppe, hatte auch noch mal ne Hand reingehalten und vier Buden beigetragen. Wurde auswärts mit +10 oder so ähnlich gewonnen. Das Rückspiel hat der Gegner dann abgesagt. Das sind dann Geschichten ,wo sich zwischen Vereinen "Liebesbeziehungen" entwickeln.


    Die zweite ist auch aufgestiegen und mittlerweile in der BOL angekommen.

    Sieht nach einer weiteren soliden Saison aus und man entwickelt sich kontinuierlich.

    Finde ich jetzt nicht ganz so krass, da es nicht die Auswirkung auf untere Ligen hat, wie im Fall Lemgo II, aber natürlich "wer ohne, der werfe den ersten Stein" 🤷‍♂️.

    Aber zu Deinem Zusatz mit Martin Peschke, der Vollständigkeit halber folgende Darstellung:

    Ich habe keinen wirklichen anderen Platz gefunden, wo ich das unterbringen konnte.

    Mich beschäftigt seit geraumer Zeit das Thema, wo es mit dem Handball an der Basis hingehen wird. Ich selber bin viele Jahre im DHB-Bereich aktiv gewesen und habe mich zu dieser Zeit gefragt, wie so gut bezahlte Menschen eine so schlechte Arbeit abliefern können. Aber... es geht, nur anders, noch schlimmer 😢.

    Nun sehe ich mich, als Schiedsrichter und Jugendtrainer, seit einiger Zeit mit Menschen auf Bezirksebene konfrontiert, die versuchen, dass der Handballsport überhaupt noch stattfinden kann. All diese Menschen opfern unfassbar viel Zeit, und doch ist es nicht genug, um einen geregelten Betrieb aufrecht zu erhalten. Ich habe jetzt mitbekommen, dass es evtl. demnächst keinen Bezirksausschuss mehr geben wird, da sich nicht genügend Personen finden. Ich kann das sogar nachvollziehen, denn wenn es die gleichen Probleme im eigenen Verein gibt, kann man die Situation eins weiter oben nicht lösen.

    Ich stelle mir die Frage, woran es liegt, dass das ehrenamtliche Engagement als

    - Vereins-/Verbandsmitarbeiter

    - Schiedsrichter

    - Jugend-/Aktiventrainer

    immer weiter abnimmt? Was ist die Ursache dafür? Klar, all die genannten müssen aus den Vereinen akquiriert werden, aber a) kümmert sich da keiner? b) kümmert sich da keiner! c) gibt es niemanden? oder d) gibt es einfach niemanden!

    Liegt es an

    - den "verwöhnten" Generationen Y und Z? (nicht pauschal zu sehen, aber ich habe im Arbeitsleben und im Sport zu viele kennengelernt, die das Wort "Belastung" nicht aussprechen können, ohne direkt danach eine Krankschreibung zu erhalten 😡)

    - dem niedrigen Stellenwert, weil ich niemandem auffalle und gelobt werde?

    - einfach "kein Bock" mich für andere zu engagieren?

    - der gemeinen Konsumentenkultur?

    - oder, oder, oder?

    Es sollte uns allen doch bewusst sein, dass es ohne Funktionäre keinen Spielbetrieb mehr gibt, ohne Trainer keine Teams und Nachwuchsspieler, ohne Spieler keine Mannschaften und Vereine und ohne Schiedsrichter kein Spiel. In allen Bereichen des Handballs werden es immer weniger handelnde Personen, wie lange hält die Basis das noch aus? Sind wir inzwischen so resigniert, dass uns Menschen, die einen schlechten Job machen, immer noch lieber sind als dass es niemand macht.

    Vielleicht ist das eine vollkommen überzogene Sichtweise meinerseits und in anderen Bereichen Deutschlands fragen sich gerade Leser "was will der denn jetzt?", aber vielleicht treffe ich ja auch einen Nerv und es entwickelt sich ein lebhafter und konstruktiver Austausch über den eigenen Tellerrand hinaus.

    Ich wünsche mir einfach, dass der Sport nicht deshalb in die Brüche geht, weil die aktuelle Generation irgendwann wegbricht und es dann halt "einfach nicht mehr gemacht wird" ✊✊✊.

    Sehr, sehr guter Beitrag und fasst das zusammen, was in dieser Saison nach verschiedenen Spielen, ich glaube in maximalem Ausmaß 🤦‍♂️🤣, diskutiert worden ist.

    Zu dem Thema mit dem vermeintlichen "Nullschritt", den es nach dem eigenen Anprellen ja nicht gibt (was Narcisse ja immer so gemacht hat Urban79 😉), kommt noch die Tatsache, das oftmals über den Kontakt des Abwehrspielers argumentiert wird. Zum einen erlaubt es die Regel, den Gegenspieler anzunehmen und zu begleiten, weshalb der Körperkontakt also nicht zwingend immer ein FW ist und zum anderen gibt es keine Regel, die mehr Schritte unter Kontakt erlaubt.

    Das Problem ist allerdings, dass es den Spielern in anderen Ligen und vor allem in den internationalen Wettbewerben zugestanden wird. Sollte man es in den Ligen der HBL, meines Erachtens wäre das richtig, aber regelkonform umsetzen, wären die deutschen Mannschaften in den internationalen Wettbewerben chancenlos, da sie komplett andere Abläufe und Abstände im Training automatisieren würden. Wäre irgendwie, wie ohne Harz zu spielen 😉.

    Leider hat es sich in diese Richtung entwickelt, das Rad wird nicht mehr zurückzudrehen sein und es wird weiterhin argumentiert, dass man Schritte nicht zählen kann, sondern nur versuchen kann die Abläufe zu erkennen. Ich bin aber schon der Meinung, dass man erkennen kann, ob jemand mit links oder rechts anfängt und abspringt. Und je nach Anfang und Ende muss es eine gerade oder ungerade Anzahl von Schritten sein 😉.

    Sorry für bisschen OT, aber ist irgendwie auch wirklich ein anderes bisschen FLOP der Saison 😊.

    Kein Erstligagespann in Coburg anzusetzen, ist „mutig“.

    Irgendwann ist es doch wirklich mal genug!!! Die beiden pfeifen seit vielen Jahren im DHB-Bereich, haben über 400 Spiele mehr als Du geleitet (darunter übrigens auch ne Menge Erstligaspiele ), und Du findest das mutig???

    Es ist doch wirklich nicht zu viel verlangt, wenn Du die Jungs und Mädels einfach mal pfeifen lässt. Wenn Du danach eine fundierte Fehleranalyse machen willst und damit wieder allen Dein Gedankengut aufdrücken willst, dass sich bei der Ansetzerei keine Gedanken gemacht wird, nur zu. Aber nicht vergessen, hier spielt der 11. gegen den 2. der zweiten Liga und nicht jedes Derby braucht "Erstligaschiedsrichter"! Denn nur weil sie dem Kader angehören, sind sie nicht zwingend für so ein Spiel geeigneter!