Beiträge von gummiball

    Wenn man sich die Statistiken auf handball.net so anschaut, dann gibt es tatsächlich pro Staffel im Süden deutliche Ausreißer nach oben:

    In der zweiten Liga Süd sind es Melsungen (91x2min und 5 rote Karten) Stuttgart (83x2min und 6 rote Karten), sowie Budenheim mit 9 roten Karten bei verhältnismäßig wenigen Zeitstrafen mit 51, die die Statistik nach oben treiben. Wenn Budenheim also über die Stränge schlägt, dann eher so richtig 🙄! Der Staffelsieger HT München auch in der Fair Play Tabelle gut platziert 👏👏👏. HT München mit 38 Zeitstrafen die wenigsten, Melsungen mit 91 die meisten.

    Die Zweite Liga ist da gleichmäßiger aufgestellt und solche krassen Ausreißer findet man da nicht. Die Mannschaft mit den wenigsten Zeitstrafen ist der BHC mit 47, die mit den meisten ist Emsdetten mit 78.

    In der ersten Liga Süd fallen besonders Hagen (8) und Balingen (7) mit insgesamt 15 roten Karten ins Gewicht, Da diese beiden Vereine aber auch in der Zeitstrafenstatistik weit vorne sind, Hagen 81 und Balingen 79, ist hier vermutlich häufig 3x2 im Spiel. Aber auch hier ist die Spanne bei den Zeitstrafen wieder krass, mit JANO (46) bis Dutenhofen (84).

    Die erste Liga Nord ist da, für mein Empfinden, von allen Ligen am "normalsten" aufgestellt. Hier gibt es keine Ausbrüche nach oben bei den roten Karten, mit Magdeburg und Flensburg sogar zwei Vereine komplett ohne 👏👏👏, und die Zeitstrafen sind auch in einem Verhältnis Potsdam 50 und Rostock 77, was "Sinn" macht.

    Für die ganzen Physikexperten schalte ich mal schnell in den Klugscheißer-Modus um:

    Ihr habt den Magnus-Effekt nicht beachtet. Wird der Ball mit Eigenrotation geworfen sind sehr wohl waagrechte Würfe theoretisch möglich.

    Klugscheißer-Modus aus

    👏 Das ist der Grund, weshalb wir Handballer oftmals Dinge bis zur Unendlichkeit zerlegen 😊. Bin mir nicht sicher, ob solche intellektuelle Abhandlungen im Eishockey oder Fußball vorkommen 😂.

    Ein Grund, weshalb ich die Handballecke "so liebe" 🥰.

    Ich hoffe wir reden nicht aneinander vorbei, das Urteil das ich meinte habe ich mal kurz nach gegoogelt:

    Das Bundesgericht des Deutschen Handballbundes (DHB) hat Ende August 2023 (nach Angaben des Vereins am 29. August) ein endgültiges Urteil im Streit um den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga Nord gefällt.

    Die wichtigsten Punkte des Urteils:

    • Urteil: Der Eschweger TSV gewann den Rechtsstreit gegen den Hessischen Handball-Verband (HHV) in dritter Instanz.
    • Tabelle: Durch die Wertung von Spielen als "ausgetragen" (Kippung eines Punktabzugs) beendete Eschwege die Saison 2022/2023 auf dem 10. Tabellenplatz mit 17:32 Punkten.
    • Resultat: Der Eschweger TSV sicherte sich damit den Verbleib in der Landesliga, während die TG Rotenburg (17:35 Punkte) als Absteiger gewertet wurde

      Letztlich musste weder Eschwege noch Rotenburg absteigen.

    Vielen Dank, das war mir so nicht präsent 🤝. Aber es ist tatsächlich eine interessante Sache, wenn man sich als Laie mal damit beschäftigt. In der Spielordnung steht nur "bei Punktgleichheit", aber nicht ob Plus- oder Minuspunkte. Im Normalfall ist das ja auch identisch, aber wenn man mit Punktabzügen arbeitet, dann kann das wohl zum Problem werden.

    Ich finde grundsätzlich solch ein Verhalten armselig. Egal wer da vor Ort oder nicht vor Ort gewesen ist. Auch egal ob das in Münster, Paris oder sonstwo geschieht, so sollte man sich unter Sportsleuten niemals verhalten! P.S. das hat mit Stimmungsmache nun gar nichts zu tun, sondern mit guter Kinderstube.

    Wenn das auch so passiert wäre, hättest Du meine uneingeschränkte Zustimmung!

    Aber ok, habe mein Statement gesetzt und sehe das jetzt als erledigt an. Und wer mich kennt bzw. hier verfolgt, der weiß, dass ich sportliches Miteinander über alles stelle und keine billigen Sprüche raushaue um andere zu diskreditieren.

    Ich hatte gestern Zeit und habe mir Münster - Kirchzell angeschaut. Nachdem was ich von Münster gesehen habe, werden die in dieser Saison unter den Top 4 landen und nächste Saison, so das Team zusammenbleibt, um die Meisterschaft spielen. Warum? Mit Kirchzell kam ein unteres Mittelfeldteam und es hatte den Charakter eines seriösen Freundschaftsspiels. Münster hatte fast immer 2-3 Tore Vorsprung Dabei hatten die 14 Feldspieler auf der Bank, bei denen 13 blockweise durchrotiert sind, auch mit wechselnden Angriffs- und Abwehrsystemen. Da ging eigentlich kaum Qualität verloren. Bei Kirchzell mit bekannt engem Kader wurde im Rückraum alles von Ihmer weggeblockt. Nur der RL Osifo kam da durch. Auch Haufglöckner nur sehr selten mit finalem Durchbruch.

    Es gab auch ne interessante Entdeckung zu den Auswüchsen von Jugendkultur. Die haben da einen Pöbelblock aus vielleicht 20 gutbürgerlichen Vorstadtgymnasiasten, die es irgendwie cool finden, 60 Minuten wie Tourettegeschädigte rumzupöbeln. Pöbelblock ist keine Zuschreibung von mir. Die laufen da mit Stirnbändern rum, wo das drauf steht. Also so ein Ironieding, was leider nicht klappt, da die Sprüche komplette ironiefrei sind. Bin mal gespannt wie die das in Münster handhaben wenn aus Hanau der Blaue Block anreist. Die stehen räumlich nicht sehr getrennt. Das ist erst im April, habe ich mir aber schon mal im Kalender notiert.

    Kirchzell hatte nur ca 20 Leute dabei.

    Zitat vom 08.11. und da ist es odenwaelder_fan nicht eingefallen, was zu der Thematik zu schreiben!?

    Für die Zuschauer war es doch ein ganz tolles Spiel. 7 Tore das muss man auch erstmal bringen in dieser Klasse. Und auch den erfahrensten Spielern passieren eben Fehler , wie die von MN... da sieht man mal , dass sie keine Maschinen sind, sondern Menschen mit Macken und eben auch mit Fehlern. Man muss ie nicht alle mögen aber spielen wollen viele bei Real ....

    9 Tore 😂😂😂

    Beim Spiel Muenster vs. Kirchzell hat der Poebelblock die mitgereisten Fans aus Kirchzell (teilweise 12 jaehrige Jugendliche) nicht in die Toiletten gelassen, sondern den Weg versperrt.

    Eigentlich nicht wert, auf diesen Post zu reagieren, aber das ist absoluter Schwachsinn!!! Der Weg zu den Toiletten ist in der Halbzeit am Spielfeldrand entlang, da hinter dem „Pöbelblock“ nämlich die Hallentechnik ist und man sowieso nicht vorbei kann! Und am Spielfeldrand hat sich sicherlich keine Front aufgebaut und gesagt „Du kommst hier nicht durch“!
    Außerdem waren aus Kirchzell so gut wie keine Zuschauer da, da sie dieses Spiel auf Grund der letzten Regio-Saison boykottiert haben!

    Ist schon ein bisschen billig, ich habe gerade mal ins Video geschaut, da gehen alle, auch die wenigen Kirchzeller Zuschauer, absolut gesittet in Richtung Ausgang.

    Wir reden hier aber schon über einen sehr detailierten Spezialvorgang. Den im Stress parat haben zu müssen, wenn es ihn vorher noch nicht gab? Anspruchsvoll.

    Das sollte aber in der Jobbeschreibung eines Bundesligatrainers schon verankert sein, dass er Regelkenntnis, und das auch in Spezialfällen, hat.

    Beuger war schneller -> zwei Dumme, ein Gedanke 🤝😉

    Du darfst nur TimeOuten wenn du im Ballbesitz bist. Sonst Straf7m.

    Ist jetzt absolut spitzfindig, aber das ist so nicht richtig. Du darfst nicht buzzern, wenn der Gegner im Ballbesitz ist, sonst gibt es einen Siebenmeter. Und die Sache mit dem Ballbesitz ist ja gerade die Frage.

    https://www.daikin-hbl.de/downloads/HBL/HBL_GmbH/Downloads_2025_26/01/Anhang-DFO---Richtlinie-zur-Nutzung-der-Buzzertechnik.pdf

    Ich habe das Spiel und die Szene jetzt nicht gesehen, aber es ist ja schon auch so, dass, wenn der Ball im Torraum rollt und es eine Spielunterbrechung gibt, es mit Ballbesitz TW weitergeht.

    Naja, das kann man auch anders sehen. Wenn die "großen" Vereine da in NLZs investieren mit z.B. bezahlten Vollzeittrainern und Internat oder Wohngruppen ist es auch OK wenn Sie etwas Sicherheit haben falls sie mal Pech haben würden in einer Quali. Bringt auch nix wenn ein kleiner Verein vielleicht auch mit Glück die Quali schafft aber aus anderen Gründen dann dort keine Talente aufnehmen kann weil es keine Wohnmöglichkeit gibt. Während woanders Internatsplätze frei bleiben und hochqualifizierte Vollzeittrainer nicht genug gute Jugendspieler betreuen weil sie Pech hatten in der Quali. Das bringt den Handball an sich nicht voran.

    Tja, da hält sich mein Mitleid aber stark in Grenzen, wenn ein NLZ mit einem Vollzeittrainer und Wohnmöglichkeiten in der Quali „Pech" hat. Denn... dann hat es einfach nicht gereicht und andere waren in der Quali, deshalb gibt es sie ja, einfach besser. Und ob diese dann Spieler aufnehmen oder nicht ist vollkommen irrelevant, denn sie haben sich mit dem bestehenden Kader bereits durchgesetzt!

    Es ist in meinen Augen ein Schlag ins Gesicht für alle Mannschaften, die sich ordentlich durch die verschiedenen Qualis mühen. Reicht es denn nicht, dass die „erste Liga" schon fast ein geschlossenes Teilnehmerfeld ist?

    Aber was will man erwarten, es ist ja egal, welche Sportart und welcher Verband, da wird einfach gemacht und es geht nur noch um die „ELITE" 🤮!

    Ich kenne keine Schiedsrichter, die bis zum 45./50. Minute jede Menge Regelverstöße begehen, nur weil sie nicht anfechtbar sind. Hier geht es zudem um einen sehr ungewöhnlichen Fall, in dem der Videobeweis ein zunächst richtiges Ergebnis hat falsch werden lassen. Das passiert so ja praktisch nie.

    Ok, und von wie vielen Spielen auf Bezirks- und LV-Ebene bekommst Du jedes Wochenende eine Rückmeldung über erfolgte Regelverstöße bzw. nicht angezeigte Regelverstöße, weil die Vereine erst gar keinen Einspruch einlegen? Frage nur, um einordnen zu können, wie groß Dein "bekannter Schiedsrichterkreis" so ist.

    Und natürlich machen die Schiedsrichter das nicht extra, so war das auch gar nicht gemeint. Aber wenn die Verstöße bis zu dieser Spielzeit vorkommen, dann werden sie einfach mit diesem Argument niedergeschlagen.

    Stimmt, unterhalb der Bundesliga passiert das faktisch gar nicht, da es keinen Videobeweis gibt. Aber nochmal, das hier war gar kein Regelverstoß und darauf beziehe ich mich auch nicht.

    gummiball

    Das hier war kein Regelverstoß!

    Darum erübrigt sich die Diskussion über Zeitpunkt und Endergebnis.

    Wär das bei 31:30 in der 59. Minute passiert, wär‘s trotzdem kein Regelverstoß!

    Minden kann nur versuchen, bestmögliche Aufklärung zu kriegen. Dafür wünsch ich ihnen viel Erfolg.

    Ja, schon klar. War auch eigentlich nur der Trigger/Aufhänger, um das Thema mit den Regelverstößen und spielentscheidend usw. zu platzieren. Wie es im Zusammenhang mit den VAR heutzutage gerne formuliert, gibt es Auslegungssachen und schwarz/weiß-Entscheidungen. Und wenn die schwarz/weiß-Entscheidungen falsch getroffen werden und es irgendwann im Spiel war, dann muss das m.E. auch Konsequenzen haben, da das Spiel nicht ordnungsgemäß durchgeführt worden ist. So wie es ist, können die Schiedsrichter machen was sie wollen (und glaubt mir, in dem mir zugeordneten Landesverband (kann ich mir ja leider nicht aussuchen) passiert das inzwischen zu Hauf 🙄😲) und es passiert..... genau, nichts, da nicht spielentscheidend! Da könnte ich im Strahl 🤮!

    Da sehe ich eigentlich keine so große Gefahr. Wie oft kommt es denn schon vor, dass reguläre (eindeutige) Tore nicht gegeben werden und das dann außerdem noch nachprüfbar auf Video festgehalten wurde? Abgesehen davon dürfte es Minden schwer haben darzulegen, dass diese Fehlentscheidung in der siebenten Minute spielentscheidend gewesen sein soll.

    Und das ist m.E. dass nächste Problem beim Handball. Die Schiedsrichter können, gefühlt bis zur 45./50.min, Regelverstöße en masse begehen und es wird immer wieder gesagt, dass das nicht spielentscheidend war und der Einspruch wird abgeschmettert. Für mein Verständnis ist das einfach nicht ok, aber kann jeder sehen wie er will.

    Was soll Minden denn für Rechte wahrnehmen können? Es war ne Tatsachenentscheidung!

    Und das ist dass wirklich schlimme an dieser Situation. Die Schiedsrichter entscheiden im ersten Impuls richtigerweise auf Tor, schauen sich dann das Bildmaterial an und entscheiden auf Abwurf. Dass eine absolut falsche Entscheidung, die erst nach dem Einsatz von technischen Hilfsmitteln erfolgt, trotzdem eine unanfechtbare Tatsachenentscheidung ist, öffnet Tür und Tor für etwaige Manipulationen. Die unterstelle ich hier ausdrücklich nicht, aber die Möglichkeit dazu, und dass es dafür Klientel gibt, ist nicht von der Hand zu weisen.