Zitat
Original von michel b.
Wer sich traut zu pfeifen, muss diesen Job möglichst fehlerfrei erledigen.
Sich trauen bedeutet eine Angst überwinden!!! Ich sehe Jungschiris als eine Art Azubi an. Ein Azubi hat ein Recht darauf zu lernen und dabei auch Fehler zu machen. Allerdings muss er bereit sein, diese Fehler einzusehen und zu versuchen sie nicht zu wiederholen. Aber anscheinend hat ja kaum jemand Respekt davor, wenn ein 16- oder 17-jähriger seine Angst überwindet!!! Das finde ich sehr schade!!!
Wenn ich mir hier die Aussagen bzgl. Schiedsrichtern so durchlese, kommt hier immer das Argument: "Wer Schiri ist, muss das abkönnen"!!! Das Argument mit den Schimpfwörtern ist m.E. zu weit hergeholt, da ein Jungschiri seltenst mit diesen Wörtern konfrontiert wird. Die Eltern auf der Tribüne halten sich da schon aus erzieherischen Gründen zurück und ein Spieler wird es wohl kaum sagen.
Wenn mir das Zuschauer in einem Männerspiel an den Kopf werfen, ist mir das egal, da ich ein gestandener Schiri bin (sozusagen ausgelernt!!!).
Was wäre denn los, wenn ich einem Trainer sage, wen er einwechseln soll, bzw. einem Schützen nach einem verworfenen Ball sage wie er ihn besser hätte werfen sollen. Ab der Regionalliga aufwärts bekommen sowohl Spieler als auch Trainer genügend Geld für den Handballsport, da kann man dann ja auch mal so was anbringen. Die werden das schon abkönnen, oder?!?!
Wem es übrigens noch nicht aufgefallen ist, diese Diskussion wiederholt sich hier ständig und genauso oft kommt es zu keinem Konsens. Es ist sinnlos Spieler (so sie nicht selber Schiris sind), Trainer (dito), Offizielle (dito) und Zuschauer (dito) für das Schiedsrichterwesen zu sensibilisieren, da Schiris das einfachste Ablassventil sind (können sich ja nicht wehren)!!!