Ich sehe auch ein Erdbeben kommen: Sollte Madrid von der Handballkarte fast verschwinden, und die anderen Top-Klubs ebenfalls finanzielle Probelem haben, sehe ich einen starken Rutsch der Gehälter nach unten. Sollte es so kommen, dass sowohl Trainer und auch Spieler zum HSV wechseln, dann nur unter stark reduzierten Bezügen. So hieß es schon mal aus Hamburg, dass man Dujshebaev nicht verpflichtet, weil er zu teuer ist. So ist man beim HSV jetzt in einer guten Position den Trainer für weniger Gehalt zu bekommen, als vorher geplant, da die Alternative dann für ihn heißt: Arbeitslos oder noch weniger verdienen. Genau so verhält es sich mit den Spielern: Ihr habt die Wahl gut bei uns zu verdienen, aber dann nicht mehr zu dem Gehalt, oder ihr verdient noch weniger oder werdet Arbeitslos. Die deutschen Vereine, voran die Vereine wie Kiel, HSV oder auch Füchse werden von einem Aus des spanischen Spitzenhandballs profitieren können (erstmal). Auch langer Sicht ist es natürlich für den Handball eine weitere Katastrophe. Aber vielleicht wechselt Athletico ja noch zu Real. Die wollten den Verein ohne hin schon mal haben, um auch im Handball das Clasico austragen zu können.
Interessant sehe ich dann auch die weitere Entwicklung in Hamburg, sollte tatsächlich Lazarov auf RR kommen. Wie sieht es dann mit Pfahl aus? Kommen daher auch die Aussagen, dass er noch ein Jahr in Gummersbach bleiben wird? Wie sicher ist der Vertrag mit dem HSV? Schon wirklich unterzeichnet, oder besteht nur eine mögliche Willensbekundung?
Eine Pleite in Spanien kann sich eben gravierend auf den deutschen Handball auswirken...eben ein Erdbeben