es schimpfen ja immer viele, wenn man trockene gesetze hier reinschreibt-
deswegen auch diesmal ein bisschen umschrieben :
in allen bereichen ändert sich laufend etwas. als die regeln gemacht wurden, gabs teilweise nicht mal solch elektronische möglichkeiten wie
jetzt.
die verantwortlichkeiten für die administrative handhabung haben sich seitdem auch geändert.
deswegen ist es rechtens und möglich, diese regeln rechtlich überprüfen zu lassen.
diese überprüfung ergibt dann zb., dass sich obwohl der reine gesetzestext nicht geändert wurde, die auslegung dieser regeln
mittlerweile anders gewichtet wird.
dies mag sein aufgrund anderer regelungen, übergeordneter regeln (zb. internaional) oder auch nur, weil die "obergerichte" sich im
laufe der jahre entschieden haben , sachlagen anders zu bewerten- zb. für alle sichtbar : fouls für die es jetzt wesentlich gröbere strafen
gibt weil das spiel deutlich schneller geworden ist - die letzten 30 sekunden, weil man erkannt hat, dass sonst der gegner zu viel
möglichkeiten hat, dass dort kein normales spiel mehr möglich wäre.
manchmal entscheidet man sich, die regelungen in den paragraphen zu ändern, manchmal eben auch, erstmal nur die auslegungen
dazu zu veröffentlichen um eine richtung vorzugeben. dies manchmal auch, um noch mit einer abschliessenden regelung in den
paragraphen zu warten, bis man die einsicht hat, es dann wirklcih abschliessend regeln zu können.
es mag also durchaus sein, dass regel 10 sagt, dass man etwas nicht darf, ansonsten mit den angegebenen folgen rechnen muss.
hier zb. unter der beteiligung anderer personen, die eigentlich eher ein verschulden trifft, als den spieler selbst.
wenn dann in regel 17 steht, dass ein spieler nicht dafür bestraft werden kann, dass eine andere person fehler gemacht hat,
dann würde sie in bestimmten bereichen regel 10 "übertrumphen".
wenn dies dann ein "obergericht" exakt auch so entschieden hat, sind die unteren instanzen erstmal dran gebunden.
es ist immer pflicht, die regeln/ vorschriften so zu halten, dass sie dem derzeitigen sachlichen/ rechtlichen stand entsprechen,
da aber immer irgendwelche vorschriften "fliessend" sind aufgrund geänderter anderer rechtsnormen etc., wird es immer
sachen geben, die rechtlich zu überprüfen sind um sie dem aktuellen standard anzupassen.
ganz einfaches beispiel :
früher gabs für zu schnelles fahren kein fahrverbot-
mittlerweile kann es ein fahrverbot geben- in besonderen fällen sogar das fahrzeug beschlagnahmt werden.
deswegen waren aber die gesetze zu ihrer jeweiligen zeit rechtens-
und selbstverständlich waren die, die es zuerst mit der härteren regelung traf, erbost, weil es das bisher ja nicht gab.
gleichfalls wurden die gesetze aber gar nicht geändert- sondern nur die möglichkeiten der ahndung.