also die satzung ändern um nächträglich eine andere entscheidung treffen zu können,
ist rechtlich nicht möglich- egal in welche richtung.
"dass man zum telefonhörer greift und sich abstimmt"
entspricht ja genau dem, was ich vorgeschlagen hatte, umsolche entscheidungen transparenter zu machen udn auf eine breitere
basis zu stellen.
da zählt für mich auch kein argument, dass einer auf den anderen warten musste oder sollte, es wird ja letztlich erwartet,
dass eine sportart auch in wichtigen fragen einheitlich auftritt.
obwohl ich persönlich dafür gewesen bin, einen meister zu küren, wäre ich als 2. lösung deutlich mehr daür gewesen, sich
auf eine linie zu verständigen-selbst wenn dann bei den männern auch kein meister gewesen wäre.
es hätte ja noch eine 3. lösung geben können : endspiel zw. den beiden jeweiligen teams in neutraler halle nach bubble.
stummel : ich sehe vieles wie du es beschreibst-
für mich ist dann aber der letzte satz wieder das, wo man früher gesagt hätte :
mit dem allerwertesten eingerissen, was mich sich vorher aufgebaut hat (textmässig)
handelnde sind in einer position, wo sie daran gemessen werden, was sie entscheiden- dazu zwingt sie kein dritter.
der weg dahin, ist entscheidend. ihr habt eure eigenen vorschläge umgesetzt- im zuge internet wären da auch u.a. deutlich andere
transparentere möglichkeiten gewesen ohne dass irgendjemand sein gesicht verloren hätte. dies standardmässige "wir haben die
vereine gefragt" ist für eine meisterschaftsentscheidung in meinen augen zu wenig und alibi für die dann doch sogar selbst vorgegebene
udn favorisierte variante. entscheidungen die nur 2 vereine betrifft, weckt letztlich bei den anderen teams eine gewisse gleichgültigkeit
oder impilziert eine entscheidung nach "gefallen" des jeweiligen vereins.
grade wenn auch funktionärsebene entschieden wird, bekommt die aversion gegen den bvb doch deutlich auftrieb- es entscheiden dann
doch grad die personen, die mit dem bvb aneinandergeraten wären.
ich bin mir sicher, wenn eine internetfrage bei den spielerinnen stattgefunden hätte, hätte es einen meister bvb gegeben.
wenn dann von verantwortung geredet wird, dann hätte sich die verbandsspitze wenigstens mal ein bisschen offener im nachhinein dazu
äussern können, warum man so früh entscheiden "musste" - welche anderen möglichkeiten bestanden haben etc. leider meinen
die verantwortlichen dann oft, das ihnen dabei ein zacken aus der krone bricht (begründen ? wir ? warum das denn ? ).
die transparenz die wir in anderen lebensbereichen seit jahren haben , ist in den verbänden leider immer noch viel zu wenig eingezogen.
ich beziehe dies nicht nur auf die frauen/handball.
wenn ich lese, was da i.a. bei den männern liga 3 im "pokal" stattgefunden hat mit nichtinformationen, ist das im prinzip
exakt das gleiche - auch da ist bisher von den verbänden keienrlei selbstkritik zu hören.
ebenso fehlt -wie im thread jugend- ausführlich diskutiert, auch laut einem seminarleiter ausbildung, referent hok udn bundesligajugendtrainer
die nötige "abstimmung" und man fühlt sich sicherlich nicht gut genug eingebunden.
es ist also kein "frauenspezifisches problem".