oha-
da muss aber einer persönlichen stress mit der sorte "lattek" gemacht haben.
ein verein- und mag er nch so gut geführt sein- hat als erstes auch mal ein interesse, dass die spielerinnen in seinem sinn
sich sportlich entscheiden.
da von einer heroischen welt und verhaltensweise der vereine immer ausgehen zu wollen , ist genau das, was du dem berater
vorwirfst : naiv
gleichfalls stellts du hier ein bild von vielen spielerinnen und eltern rein, was es so sicher nicht gibt:
nur unmündige spielerinnen mit überforderten eltern , denen nichs besseres passieren kann, als auf die vereinstrainer zu hören : naiv
wie die erfahrung sicherlich zeigt-es wird statistiken dazu geben- gibt es überall den berg von hoffnungen und enttäuschungen,
ob mit oder ohen berater, ob mit dem einen oder anderen verein.
sicherlich ist es immer wünschenswert, den goldenen mittelweg zu finden - den verspricht aber jeder, der sein eigenes ziel
erreichen will, egal ob eltern-verein-spielerin oder berater.
nach deiner vorstellung sollte/ dürfte es kaum einen durchlass von talenten von kleinen vereinen nach oben geben, weil so selbstlos
der spielerin zum richtigen zeitpunkt zu empfehlen zu höheren gefilden zu wechseln, wird nicht an der tagesordnung sein.
ich sehe auch nichts schlimmes daran, den spielerinnen die welt ein bisschen schön zu reden - je nach standpunkt macht das jede
partei um sich einen vorteil zu verschaffen.
vlt. sollte man sehen, dass berater mit ihrem netzwerk tatsächlich schaffen, ein gesamtkonzept zu bewerkstelligen, welches für sport
und beruf passt, weil es ganz einfach ihr tägliches brot ist.
die vereine wissen selbst, wie viel bemühungen sie da selbst reinstecken um das hinzubekommen- sicher auch viel lob dafür,
aber für die spielerin ist es doch auch gut, wenn sie die auswahl zu mehreren möglichkeiten hat. es zwingt sie keiner und nach
abwägung der umstände muss die spielerin auch für sich selbst entscheiden, was sie macht - und dann auch damit leben, auch wenn
nicht immer alles rosig ist-egal bei welche variante.
es gibt sicher ein paar vereine, bei denen man in dem bereich fast nur positives hört-hochachtung davor.
es gibt aber auch a la leverkusen, wo man immer weder hört, dass spielerinnen die nicht nach der pfeiffe der beiden chefinnen tanzen,
kein schönes sportliches leben dort mehr haben.
es gibt sie also auf beiden seiten, positive wie negative seiten.
wie jeder andere heranwachsende ist es die kunst der spielerin, sich für das für sie selbst beste zu entscheiden.
da ist ein erweitertes angebot von fachpersonen- und mögen sie daran auch wenig verdienen- eine zugabe die man mitnehmen
kann, aber nicht muss.
es ist sicher ein ausfluss unserer gesellschaft, dass vormals so halbseidene sachen wie bei etlichen randsportbereichen, die auch heute immer noch oftmals mit dem makel von " handgeld " oder "kleinverdienst" geregelt sind, insgesamt mehr professionalität gewinnen,
zumindest finden sie so doch offensichtlich mehr den weg in die öffentlichkeit.
ich kenn weder den lattek noch sein team dort- die webseite sieht professionell aus- schlechtes hab ich bisher noch nicht gelesen.
ob man talente mit 14 /15 im randsportbereich generell ansprechen muss ? beim fussball gibts die debatten um die 10 jährigen....