da mischt du was zusammen :
wenn es dadurch per 7m zum sieg gekommen wäre, wären auch nicht alle so ruhig geblieben.
ausserdem sah die situation auch so aus, dass er doch gleichzeitig mit einem fuss auf der linie(kreis) stand.
es wird mit dem "letzten grossen schritt" fast so sein, wie beim handspiel im fussball-
eine 100% regelung wird es nicht geben-
aber genausowenig wie es beim fussball das kriterium "fingerspitzengefühl" im text gibt,
fehlt dies mit "langem schritt" beim handball auch.
ich finde, dass man zuletzt immer mehr sehen konnte, dass sich aussenspieler darauf fokussieren,
einen sicheren 7m und evtl. progressive strafe gegen den gegner zu bekommen, als ein ganz normales tor.
warum soll dem aussenspieler eher ein recht eingeräumt werden, einen besseren winkel beim torwurf zu haben
als dem abwehrspieler, grad diesen winkel (korrekt) zu verkürzen ?
spätestens wenn der angreifer dann auf den fuss tritt, war der abwehrspieler zuerst da.
unzweifelhaft , dass auch dadurch eine grobe verletzung folgen kann.
aber eine grobe verletzung geht auch (fast) jeder angreifer bei einem stürmerfoul ein.
selbst da wird i.a.r. der angreifer für ein gleichartiges foul gegenüber dem abwehrspieler besser gestellt-
stürmerfoul weil der angreifer mit dem ellebogen/ schulter zuerst reingeht : ahndung : freiwurf, fast nie persönliche strafe
abwehrspieler geht auch in den angreifer genauso rein : ahndung : freiwurf/ 7m , und oft genug 2 m
es sollte zwar eigentlich dem angreifer mehr freiheit gewährt werden, dies gewährt man ihm aber schon oft genug bei
grosszügiger auslegung von schritten/festrennen etc. - ich finde es dem spiel nicht zuträglich, wenn man dies mittlerweile
auf fast alle situationen ausweiten möchte.