wenn ich es mal krass ausdrücke :
dieses zuletzt angeführte horrorszenario gründet nur auf einer latenten überschätzung der bedeutung des frauenhandballs
womit ich in keinster weise die popularität-den persönlichen einsatz vieler-den fans-den sportlerinnen etc.
irgendetwas absprechen will.
frauenhandball fristet -mit evtl. mal 8 wöchigen unterbrechungen- ein randdasein im sportbereich bei uns-
wie ganz viele andere sportarten auch. ob es nun volleyball-basketball-tennis oder was auch immer ist.
sich damit zufrieden zu geben, ist recht schwer und man sollte auch immer den blick nach oben haben.
allein davon dass die eigene einschätzung der sportart etwas besonderes darstellt, bringt die sportart
weder nach oben noch ist sie auf dauer hilfreich.
absolut negativ für jede sportart sind diese thesen von schiedsrichtermafia,söldnersport etc.
wäre es so- dann gäbs die sportart seit 20 jahren nicht mehr.
fussball ist und bleibt mit gefühlt 95% der abgegriffenen sponsorengelder immer nr.1-
auch wenn es den anderen sportarten nicht passt.
kasperltheater-schrullige rentnertruppen etc. und das für sich selbst in anspruch genommene allwissen
was die politiker und verantwortlichen tun müssen zeugt für mich allein davon, dass man sich mit
den tatsächlichen gegebenheiten nicht arrangieren kann und gedankenmässig evtl. dem hier und heute
etwas arg hinterherhinkt.
es bringt auch dem deutschen handball wenig, wenn dauernd dargestellt wird, was woanders möglich ist,
ob nun in rumänien-ungarn-russland oder sonstwo. dabei verschliesst man sich den tatsächlichen bedeutungen
von sportarten in einem "kleinen" land und einem wirtschaftsstaat. weiterhin verschliesst man sich sicherlich auch dem,
dass grad in den ländern die beeinflussung des sports sicherlich von "oben" erheblich grösser ist als bei uns-
aber sowas darf man ja nciht sagen, sonst fällt das weltbild zusammen.
auch in diesem thread sind genug user mit genug neutralen argumenten an denen man erkennen kann, wodran es beim deutschen
frauenhandball hapert und wie begrenzt die möglichkeiten sind-
das wird sich aber auch nciht gravierend ändern-
frauenhandball ist und bleibt ein massensport mit randbedeutung- wie viele andere.
dies müssen auch andere sportarten akzeptieren.
ich glaube, dass die sportarten am besten fahren, die sich mit ihrer "position" arrangieren und in der lage sind, ihre eigenen
highlights am besten auszukosten.
ich glaube auch, dass der sportart am schlechtesten gedient wird, in dem solche schauermärchen wie einige hier anführen als
quasi druckmittel zur verbesserung eingesetzt werden sollen. damit erreicht man höchstens, dass grad einige der vorher noch
positiv dazu stehenden entscheidungsträger für eine neue halle-für mehr unterstützung personell-für mehr unterstützung finanziell
sich hinstellen und sagen : das muss ich mir nicht antun