Beiträge von TCLIP

    um neue regeln auszuprobieren, ist dass doch üblich wenn nicht alle wettbewerbe gleich behandelt werden-
    das halte ich auch für normal-
    im pokalwettbewerb können schliesslich auch teams aus den liegen darunter teilnehmen, die im normalen
    spielbetrieb die neue regel gar nicht haben oder kennen.
    im handball fällt mir adhock auch ein, dass das harz auch nur in einigen ligen benutzt werden darf, in unteren
    nicht - im pokla können die dann trotzdem aufeinandertreffen.

    gleiches zb. im fußball- da gabs mal nach 5 gelben karten eine spielpause in der meisterschaft,
    im pokal schon nach 2 gelben karten.

    da gibts sicher genug beispiele für unterschiedliche handhabungen, weil halt auch mannshcaften unterschiedlicher
    klasse teilnehmen dürfen.

    inteernational zb. die möglichkeit, mehr ersatzspieler zuzulassen.....

    na na...
    das insolvenzverfahren hier ist sicherlich ein wichtiger grund der eine fristlose kündigung rechtfertigt....und steht meist sogar exemplarisch
    in den verträgen

    ihr müsst von der anderen seite sehen:

    oko-
    es rechtfertigt nicht die kündigung des arbeitnehmers durch den arbeitgeber !
    davon unbelassen ist jedoch die kündigung des arbeitnehmers selber-
    im normalen arbeitsbereich verzichtet er damit meist auf evtl. zusätzliche forderungen /ansprüche
    durch den sozialplan etc.

    hier wurde ganz einfach das verbandsrecht dem normalen recht angepasst-
    das schon mit einiger verspätung-
    deswegen auch vorher sicherlich einige entscheidungen durch die lizenzgeber, die eher darauf ausgerichtet waren
    dass sie niemand auf schadensersatz verklagt.
    da hat vorher ganz einfach das ganze verbandswesen/ lizenzwesen geschlafen !

    im übrigen hinkt der vergleich mit wirtschaft und verein nicht ganz so-
    wenn eine firma ihr produkt günstiger anbietet bei aldi als die konkurrenz um diesen
    dann aus dem liefergeschäft zu drängen um später festzustellen , dass sie doch an jedem
    joghurtbecher 0,2 cent verlust machen und dann inso anmeldet nutzt es den 100 mitarbeitern
    des konkurrenten auch wenig wenn die zwischenzeitlich entlassen wurden.

    wir gehen hier immer noch mit empathie und euphorie an den bereich handball heran-
    ein bisschen ist er das ja auch- aber tatsächlich eben doch ein ganz normaler
    wirtschaftsbetrieb wo du für das gute gefühl beim zuschauen oder gewonnene pokale auf
    dauer nichts bekommst- das gesamtergebnis für den verein muss in der kasse stimmen,
    sonst ists halt mit bundesligahandball nichts. ob dies nun ein verein wie der hsv mit 8 mill
    etat ist oder zb. balingen mit 3 mill, hauptsache es lässt sich rechnen.

    wir sind beim handball doch auch noch in normalen bereichen- unrealistisch spielen sich doch
    seit jahren immer mehr sachen im bereich fussball, formel 1 etc ab. da werden von den nutzern
    in fast jedem bereich preise akzeptiert, die eigentlich mit nichts zu rechtfertigen sind-
    ausser mit den unrealistisch hohen gehältern der sportler....

    nur beim handball wird noch so wenig verdient und umgesetzt, dass diese ausfälle wie beim
    hsv jetzt auch so bescheiden aussehen und dargestellt werden, weil die protagonisten in den
    vereinen wohl auch nicht so abgezockt sind wie in anderen branchen und selbst nicht merken,
    wie sie sich zb. als gf jetzt blamieren....

    also auch wenn der hsv sein inso-verfahren rechtzeitig abgeschlossen hätte, heisst dies keinesfalls automatisch,
    dass er dann eine lizenz bekommt.
    gerade wenn das jetzige theater im raume steht und evtl. handelnde personen noch da sind denen verstösse
    nachgewiesen werden, wird es nach dem gedanken der lizenzvorschriften keine lizenz geben.

    und das hat mit den männern und hsv nichts zu tun- vereine sind wirtsc haftsunternehmen- diese vorschriften sind
    einfach den insolvenzvorschriften und insbesondere den möglichkeiten eines inso-verwalters geschuldet.
    der sport ist hier halt ein teil der wirtschaft- und in der wirtschaft verlangt man nun auch nicht automatisch
    dass eine firma von der bildfläche verschwinden muss, wenn sie insolvenz anmeldet. es werden gerade durch die
    immer besseren vorschriften bei der insolvenz viele firmen noch wieder auf dauer zum leben erweckt, was nach
    früheren vorschriften so nciht möglich war.

    wie firmen ihre altlasten (leider eben oftmals die löhne der lange dort arbeitenden) dadurch oftmals ablegen,
    bietet sich dem hsv zumindest die chance, sich von onkel rudi zu lösen.
    der wird auch derjenige sein, der später die grössten augen bekommt wenn er "seine" verluste sieht.....
    zu recht, wie ich finde...

    na diner...
    wenn man deine beiträge so liest, mit der qualität kann hier wahrlich keiner mithalten...

    hanfballgucker
    da hat fitzek sich selbst zu geäussert- sinngemäss, dass er es sich als verantwortlicher auflässt,
    den zeitpunkt selbst zu entscheiden...
    weiterhin hat bohmann sich dazu schon mehrfach geäussert, dass diverse sachen abgesichert
    sind und mit der geltendmachung dann eigentlich die finanzierungslücke für den spielbetrieb
    gesichert sein müsste

    janos....

    bei den ausstehenden gehältern werden spieler (arbeitnehmer) wie jeder andere arbeitnehmer behandelt-
    da kannst du notfalls googeln und dich informieren, wenn es in diesem thread nicht ausreichend von einigen beschrieben ist.
    weiterhin darfst du als arbeitnehmer im falle der insolvenz selbstverständlich sofort kündigen/wechseln was auch immer.

    wer hat denn wo geschrieben, dass die bürgschaft nicht begrenzt ist-
    das ist sie selbstverständlich und war es auch vorher in einer sogenannten patronatserklärung-
    steht auch alles in diesem thread mehrfach.

    karl...
    egal ob onkel rudi wesentlich höhere forderungen an den hsv hat als seine (da gehe ich von dem "guten namen" aus)
    bürgschaften beinhalten. da gehe auch ich von aus-sogar sehr deutlich mehr.
    nur unsere gesetze sind nun mal so, dass du eine gegebene bürgschaft nicht mit eigenen forderungen verrechnen
    kannst- sonst wären sie ja auch von vornherein bei der lizensierung wertlos.

    und ja- wenn die vertragspartner geschummelt hätten und weiterreichende verträge gemacht wurden die der
    lizensierungskommission nicht bekannt wären, hätten sie sich strafbar gemacht , aber im innenverhältnis
    lizenzgeber/verein/bürgschaftsgeber wären sie immer noch gültig und durchsetzbar.

    nein janos....
    die gehaltssituation erlaubt den spielern bei 2 gehältern (und das anmahnen dafür) und mehr (sofort) den wechsel ablösefrei-
    beim inso-veralter geht es schlicht darum, ob er überhaupt weitermachen will mit dem spielbetrieb- dies ist an strenge
    vorgaben gebunden- also wenn absehbar für den näcshten zeitraum (spiele) kein plus erwirtschaftet wird, müsste er sofort
    das licht ausschalten - er hat einen vorteil, er muss fürs weitermachen erstmal keine bis dato aufgelaufenen altschulden
    bedienen sondern dafür nur die momentane ist-situation bewerten. es kann genauso sein, dass nach wegfallen der
    altschulden (unter diversen voraussetzungen,zb. zustimmung gläubiger)und abgabe von etwas kostenintensiveren spielern
    der spielbetrieb auch bis zum spieljahresende weitergeführt wird und mit einer positiven fortführungsprognose sogar
    danach ein re-start gelingt.
    wenn der inso-verwalter den spielbetrieb aufrechterhält haftet er vom grunde her danach für die ist- kosten, auch für die
    spielergehälter nach dem insolvenzgeld.
    ist dies aufgebraucht- und ich gehe davvon aus, dass dies spätestens nach dem 31.12.2015 der fall wäre, muss es aus dem
    spielbetrieb erwirtschaftet werden
    ich gehe davon aus, dass er einnahmen aus austehenden heimspielen als einkommen für den verein hat zum gegenrechnen-
    danach kommt sicher das geld aus bürgschaften, damit könnte er sogar wohl bis zum spieljahresende durchhalte da er nach wie vor
    daraus keine altschulden begleichen muss.
    der inso-verwalter hätte demnach eine recht starke position- auch gegenüber onkel rudi- der kann sich seine eigenen forderungen
    gegen den hsv trotz ziehen seiner bürgschaften (die er bezahlen muss) wohl immmer mehr aus der ferne ansehen.
    darauf wiederum setzt ja der hsv im augenblick.
    fitzek zieht die bürgschaften nciht um nicht alles mit onkel rudi zu verderben.
    onkel rudi weis selbst aber auch genau, dass er bei der inso- variante auch nur geld zulegt und dabei dann ganz sicher nie
    mehr als der goldonkel beim hsv gesehen wird, sondern als der sargnageltreiber.
    der unterschied bei den beiden varianten wird schon deutlich im 7 stelligen bereich liegen, es ist allein die frage,
    ob onkel rudi das gesichtwahren nach aussen so viel wert ist oder er lieber jetzt n schlusstrich zieht.

    karl....
    du scheinst weder diesenn bereich "hsv" gelesen noch verstanden zu haben...
    irgendwie ganz ohne ansatz ist für mich die verbindung der "sprache" ehemaliger mitttarbeiter
    mit wesentlichen faktoren des scheiterns und als bonbon das rudolph wahrlich genug geduld hatte.
    gleichfalls das man handball in großstädten nciht etablieren kann.

    irritiert bin ich tatsächlich über deine aussagen......was also hast du geraucht ?


    im übrigen gelten "zusätzliche unbekannte" abmachungen in einem rechtsgeschäft die eine seite grob benachteiligen
    nicht und werden so behandelt, als ob sie nicht für dies rechtsgeschäft zwischen den 2 handelnden seiten
    geltend sind. zudem dürfte es eine straftat darstellen und müsste als offizialdelikt von der staatsanwaltschaft
    verfolgt werden.
    eine patronatserklärung ist ein allgemeiner begriff für viele einzelne bürgschaften, einfach ausgedrückt.
    eine patronatserklärung darf bei der lizenz keine !!! berücksichtigung mehr finden- sie ist schlicht wertlos.

    also eine bürgschaft von onkel rudi für onkel rudi kann es nicht geben und wird es nicht geben-
    also mit rechter in linke tasche geht nicht-
    die ansprüche die er selbst hat kann er nur verlängern-also in langfristige darlehn überführen-
    diese müssen dann mit einer tilgung versehen sein, die sich gegenüber dem lizenzgeber darstellen lässt.
    wird jetzt eine bürgschaft gezogen dann ist in der bürgschaft festgelegt, wofür sie verwendet wird-
    also für bestimmte punkte in der finanzplanung.
    das heisst auch, dass eine bürgschaft nicht gezogen werden kann für gehaltsrückstände, die für eine evtl.
    vorausgeahnte niedrigere zuschauerzahl vorgesehen war.
    im insolvenzfall wäre definitiv onkel rudi derjenige, der am meisten geld verbrennt - er müsste das geld aus den
    bürgschaften (sodann er der "gute name" ist) zahlen und bekäme für seine einsätze später die normale quote
    zurück- im insolvenzfall meist unter 10%

    nicht das man es falsch versteht-
    ich hege in dieser sache keinerlei sympathien mit den sachen um den hsv...

    gehaltsrückstände aus der letzten saison dürfen im neuen lizensierungsverfahren nicht berücksichtigt werden,wenn sie beglichen sind.
    der hsv hat letzte saison die lizenz nur erhalten, weil ein schiedsgericht ein urteil gefällt hat, das es so nach den richtlinien nicht
    hätte geben können- man hat die unabhängigkeit des schiedsgerichtes über die regularien gestellt-wäre die bundesliga nicht
    aufgestockt worden, hätte balingen vor jedem ordentlichen gericht recht bekommen-drin geblieben-schadensersatz

    ich rechne die festen einnahmen ja genauso- errechne aus dem laufenden geschäftsbetrieb auch lediglich eine unterdeckung
    die im bereich 500.000- 750.000 euro liegt, inklusive der bekannten sonderausgaben für spieler/ trainer und mindereinnahmen
    zuschauer (300.000 euro schwalbe rausgerechnet).
    der rest kann sich nur aus kleineren nichtzahlern (kleinere sponsoren zb) und ausfällen zusammensetzen, die mit den altschulden
    zu tun haben und abgesicherte zahlungen für das laufende spieljahr . altschulden sind größtenteils langfristig und in mehrheit
    bei onkel rudi.
    laufende zuschüsse sind abgesichert (auch durch bohmann bestätigt) durch einen "guten namen" - es wird onkel rudi sein, der nur
    aus schutzwürdigen interessen von bohmann nicht beim namen genannt wird - sondern eher noch durch die von ihm gewählte
    umschreibung ein bisschen geschmeichelt werden soll - der gute name bleibt sicher nur, wenn er auch jetzt zahlt.

    warum letztlich das geld nciht fliesst, wer wen da unter druck setzen will und wer uns später erklärt, dass er ja gezahlt hätte wenn
    der andere auch gezahlt hätte oder auf forderungen verzichtet hätte, das werden wir mit sicherheit nie in gänze mitgeteilt
    bekommen- da will sich später doch jeder in einem besonders guten licht darstellen, nach dem motto "an mir lags nicht".

    ich bin mir ziemlich sicher, dass das ganze später mal ordentliche gerichte beschäftigt- egal wie es ausgeht- einer von den verlierern
    wird sich das nicht nehmen lassen gegen andere vorzugehen- udn wenn es der inso-verwalter ist, der oftmals dazu gehalten
    ist soetwas näher aufzuklären und gelder einzunehmen oder auch schon getätigte zahlungen zurückzufordern etc.
    gerade jetzt da die schwierigkeiten öffentlich sind, gibts später für den inso- verwalter viele möglichkeiten zahlungsgänge
    rückgängig zu machen (siehe auch teldafax/ bayer leverkusen).

    was ich tatsächlich nicht glaube, ist dass die lizensierungskommission grobe fehler gemacht hat bzw. dies einer
    verschwörungstheorie standhalten kann. dann eher , dass die hsv er selbst ziemlich kreativ bei den unterlagen waren-
    was für mich im endeffekt genauso schlimm wäre- egal wer was gemacht hat.

    wenn da einer von denen der sich jetzt untergebuttert fühlt die lunte zum brennen bringt- dann gute nacht.
    gleiches gilt für die spieler- ist der 1. weg werden andere sehr zügig folgen- was m.m.nach aber tatsächlich nur
    mit ordentlichen gehaltseinbußen möglich wäre.