also wenn a.r. zur einreichung der lizensierungsunterlagen 14/15 nur ein "statement" abgegeben hätte,
daß er quasi alle finanziellen löcher wie immer stopft, dann hätte es damit die lizenz definitiv nicht geben dürfen. sollte das in der vergangenheit möglich gewesen sein, so spiegelt es aber auch leider den eindruck wieder, den man oft genug von der gesamten lizensierung und deren erstaunlichen resultaten hatte.
sollte er dies wie beim lizensierungsverfahren abgesichert haben, dann wäre jetzt keine änderung eingetreten, denn wenn abgesichert, kann er nicht einfach aus lust und laune eine andere meinung haben und sich somit seinen zuvor gegebenen finaziellen verpflichtungen entziehen.
ich halte auch den herrn kaiser für einen absoluten experten in dem bereich, der ja auch schon gegen erhebliche interne widerstände in magdeburg hervorragende arbeit geleistet hat- was dort auch ganz viele erst erkannt haben, als er schon wieder weg war....
ich bekomme aber auch einen belag auf der zunge, wenn ich hier noch lese, daß der arme a.r. ja so schlechte geschäftsführer hatte....daß er sich ja auch eigentlich nie so schlecht benommen und geäussert hat, daß man nur im entferntesten annehmen könnte, er wäre n kleiner diktator....und wie nennt man die, die keinen anderen neben sich dulden....?
rost wurde entfernt, weil er sich weigerte die nächste neuverpflichtung abzusegnen und zu unterschreiben, obwohl zu dem zeitpunkt bereits der etat weit überreizt war.
wie weit muss eine erst kurzfristig vorher begonnene zusammenarbeit zwsichen a.r udn seinem neuen geschäftsführer dann erst gelitten haben, daß publik wird, daß dieser angeblich schon beim inso-verwalter angeklopft hat ?
das sind doch alles zustände, die aus mannheim und auch lemgo bestens bekannt sind. der eine "alleinherrscher" ist pleite, der ander hat keine lust mehr an seinem spielzeug.
gehälter,mieten etc. runterfahren ist das eine-
weitaus schwieriger ist der gesamte "nebenapperat" der bei solchen situationen permanent aufgebaut wurde und eben nicht so einfach zurückgefahren werden kann. interne zusagen an besonders gute freunde-auftragsvergabe nciht nach wirtschaftlichen gesichtspunkten, vip-veranstaltungen die in ihren dimensionen extrem überzogen sind, gehaltskürzungen um 25% die bewirken, daß derjenige immer noch 25% über dem normalschnitt für seine qualität liegt, oftmals vergraulen von alteingesessenen kleinsponsoren da die eine zeitlang als bedeutungslos angesehen wurden und nicht mehr dementsprechend hoffiert wurden, nebenverträge über fahrzeuge und anderes equipment die oft über weit mehr als ein jahr laufen...
das muss man angehen um richtig sparen zu können , ergebnis : jeder der vorher die vorzüge geniessen konnte mosert warum es grad ihn trifft, vip gäste mosern , daß es nur noch 2 verschiedene gerichte gibt anstatt 4, nachtisch fällt ganz weg...normale fans moseren weil etliche kostenlose bequemlichkeiten gestrichen werden oder geld kosten,lieblingsspieler nciht mehr da sind und sie keine hintergrundinfos haben, warum grad der woanders hinwechselte.....
bei diesen äusseren umständen dann das ganze wieder auf kurs bringen-dann noch in einer medienstadt wie hamburg- da muss man wohl schon eine eigene schmerzgrenze für sich haben...
mitleid kann ich allerdings nciht haben- auch mit den spielern nicht. ich bin sicher nicht der einzige, der das mitunter großkotzige auftreten einiger hsv spieler nicht besonders positiv sah- chapeau für die leistung die champions league zu gewinnen,aber dafür waren auch die spieler da- aber jeder der dort unterschrieben hat, wusste genau wodrauf er sich bei dem modell hsv einlässt, besonders in person a.r.
im gesamten umfeld der bundesligaspieler werden tatsächlich recht offen gespräche über solche umstände geführt, die situation dort war und ist nie ein geheimis gewesen. und wer dann tatsächlich einen gut dotierten vertrg dort hatte, muss halt einen teil davon als schmerzensgeld ansehen.
mfg