Beiträge von zocker12


    Wie soll das denn finanziert werden? Es geht ja nicht nur um die Zeit, in der sie aktiv pfeifen; sondern auch um die Zeit danach. Im Gegendatz zu den Spielern bei denen die Karriere schon mit 18 beginnen kann und bis 36 Jahre geht, ist es bei Schiedsrichtern eher von 28 bis 50 ( bei Profischiedsrichtern vielleicht bis 55). Danach kannst Du in keinen Beruf mehr einsteigen. D.h. in 22 (bzw. 27) Jahren muss noch soviel verdient werden, dass man danach davon leben kann.


    Also klar die deutsche Mentalität ist so, wie du das sagst. Ohhh wie soll man das in einer Sportart mit 18 Bundesligisten mit vollen Hallen finanzieren. Wir sind doch bodenständig. Oh ja. Wir sind doch keine Traumtänzer. Und was macht der arme Profischiedsrichter nach seiner Karriere.Nicht ganz so kleinbürgerlich, für einige wenige die sich dafür entscheiden ist das ein Lebenstraum. Die machen danach ein Cafe auf und erzählen den Schildbürgern ihre Storys von der grossen weiten Welt.

    Wie schon gesagt, ist das zu unserer aller Beruhigung , ein ganz normaler Prozess. Selbst normal talentierte Spieler die in der C oberste Klasse gespielt haben, bekommen am Anfang in der B noch nicht alles geregelt. Ein Vorteil ist, wenn ein neuer Trainer schon am Anfang seine Schwerpunkte schult. Da sind zumindest ansatzweise auch die etablierten B-Jugendspieler neu gefordert.Ich schule da am Anfang immer hauptsächlich die perfekte Passqualität in Verbindung mit der Verbesserung des Zweikampfverhaltens in Abwehr und Angriff. Parallel dazu lass ich ein intensives Athletiktraining laufen, um auch da schnellstmöglich realistische Leistungsunterschiede und eine Niveauanpassung zu generieren. Wobei die Zweikampfschulung einerseits auch mit der athletischen Entwicklung zu tun hat, aber auch eine gewisse Erfahrung voraussetzt, wie du welchen Spieler korrigierst. Wenn da nicht die entscheidenden Tips und Tricks kommen, die zu den einzelnen Spielern passen, ist es sehr schwer kurzfristige Verbesserungen herzustellen Wenn im zweiten Block Entscheidungstraining und komplexe Spieleistungen(Wettkampfspiele aufs ganze Feld 4:4, 5:5, 6:6) trainiert werden, ist das technisch und athletisch Erworbene unabdingbar, vielleicht auch durch Sondertraining weiter anzupassen.

    Das ist (leider) kein Problem, das der Handball exklusiv hat. Die internationalen Verbände im Fußball, Basektball, Volleyball und sicherlich noch einigen weiteren olympischen Sportarten nehmen sich nicht viel wenn es um zwielichtige Strukturen, Vetternwirtschaft, Regelbeugung, Korruption und fehlende Bereitschaft zur Aufklärung und Transparenz geht. Im Profisport ist inzwischen einfach zu viel Geld im Spiel und da man sich quasi von allen nationalen Gesetzgebern und Regeln gelöst hat bewegt sich der Sport in seiner eigenen Blase.

    Beim Schiedsrichterproblem stimme ich dir zu. Es gibt derzeit international nur eine handvoll Gespanne, die durchgehend gute Leistungen auf höchstem Niveau zeigen. Ich hoffe weiterhin darauf, dass die Verbände auf die gestiegene Dynamik und Geschwindigkeit der Sportart reagieren und (versuchsweise) den dritten Schiedsrichter einführen - wie es vergleichbare Sportarten schon längst etabliert haben. Thorsten Zacharias hat dies zwar vor einiger Zeit für den DHB verneint, aber während der WM in Katar hatte Manfred Prause, Vorsitzender der IHF Schiedsrichterkommission, mitgeteilt, dass die IHF dies derzeit diskutiere. In meinen Augen die einzig logische Weiterentwicklung und ein längst überfälliger Schritt.


    Leider sind deine Aussagen ja zu 100% richtig, aber es gibt einem so das Gefühl: Leute was regt ihr euch auf, es is wie es is und ist nicht zu ändern. Und selbst wenn es keiner in 100 Jahren schafft, die Verhältnisse zu ändern muss man sie anprangern, auf keinen Fall bagatellisieren(machen doch leider alle gleich). Schon um Leute wach zu halten, die als Einsteiger in dieses Business kommen.Der Profisport lebt vom Interesse der Millionen Sportfans. Wenn die Liebe für einen Sport nachlässt, geben die Sponsoren kein Geld mehr. Deswegen ist Profisport nicht gleich Profisport, weil nicht jede Sportart in der Öffentlichkeit gleich fanatisch verfolgt wird.
    Thema Profischiedsrichter. Ganz klares ja, wenn die Bezahlung so geregelt ist, dass keine Abhängigkeit von einzelnen Institutionen konstruiert werden kann.

    Was ich bei dieser Konversation gar nicht verstehe ist, worüber sich die einen aufregen und die anderen die Sache, in dem Fall die Akademie, so kleinkariert verteidigen (das ist Leistungssport, da gehts halt derbe zu). Fakt ist doch, durch Einführung des Jugendzertifikats und Jugendbundesliga kannst du in Deutschland bedenkenlos an 40 Ausbildungszenten im männlichen Nachwuchsbereich gehen und du hast überall die Chance dich zu einem Drittligaspieler zu entwickeln wenn du aus der Jugend rauskommst. Erste Liga direkt nach der Jugend kommt zu 99 % nur für Stammkräfte Jugendnationalmannschaft in Frage. Das ist halt auch Fakt, hat nix mit dem Ausbildungsort zu tun. Zweite Liga kannst als sehr guter JHBL Spieler mit nem guten Berater auch schaffen. Es gab Zeiten , da schaute die ganze Republik nach Großwallstadt, das ist heute generell aus oben beschriebenen Gründen nicht mehr so.

    Ich hatte mal einen Spieler mit ähnlichen Ausmassen, da haben die sicherlich sehr guten "normalen" konditionllen Trainingsformen nicht gefruchtet, da die Problematik der Knochenhautentzündungen so nicht in den Griff zu kriegen waren. Im hat nur extrem heftiges Konditionstraining im Wasser geholfen. Er konnte dann drei Halleneinheiten bei deutlich verbesserter Kondition pro Woche durchziehen. Sonst nur sehr spezielles Krafttraining, um nicht noch schwerer zu werden.

    In der Göppinger Zeitung steht heute, dass der Bundestrainer die Berufungen fast ausschließlich von Abwehrgesichtspunkten abhängig gemacht hat und erst wenn die Deckung stabil ist, eventuell mal einen Angriffsspezialisten dazunimmt. Da macht natürlich M. Müller gegenüber anderen Sinn. Erik Schmidt kenn ich gar nicht, aber denke er ist nach Wincek, Pekeler und Danner der 4. Big Man für Kreis und Innenblock.Bin wieder gespannt, wie gut Deutschland kontern und hohes Tempo verteidigen kann, wenn der Innenblock mit zwei schweren Kreisläufern besetzt ist. Pevnov wär da schon mal ein anderer Spielertyp, hatte eben als Manko letzte Saison ein unterirdisches Jahr. Glaube auch aus dem Artikel rausgelesen zu haben, dass er Weinhold als Spielgestalter sieht, was ja schon mal ein Hoffnungsschimmer ist. Auf Wolff bin ich gespannt, ob er Akzente setzen kann. Ein konträrer Typ zu Heine ist er ja. LA und RA sind, wenn man noch Hoffnung hat, dass wir uns für Rio qualifizieren, auch ohne Selin und Klein super besetzt. Aber so klar vorne sehe ich Grötzky noch nicht, weil er in entscheidenden Phasen nicht immer die Nerven behalten hat. Aber , dass er das schaffen kann, ist vom Potenzial her unbestritten.
    Wäre ja super wenn die Nationalmannschaft durch diese Massnahmen von Sigurdsson wieder erfolgreich würde.

    Wie was existenzbedrohend, so ein Unsinn aber auch...nachdem man jetzt glorreich im Katar dabei ist kann man übrigens einfach mit unserem Bundes-Heuberger verlängern, er hat das avisierte Ziel doch erreicht....so gesehen ist alles in Bauer, äh Butter, und ich verstehe die ganze Aufregung absolut nicht...ich sehe es schon bildlich vor mir wie man den WNM Titel mit zahlreichen Autokorsos feiern wird


    Wenigstens haben einige noch nicht ihren Humor verloren, das stimmt mich dann auch optimistisch, aber Spass beiseite, ich würd einen nehmen der sagt, auf diese Weise will ich in Quatar ins Halbfinale. Müsste dann irgendwie halt auch nachvollziehbar sein.

    Ich fände es auch nicht schlecht, wenn ein Trainer dabei wäre.


    :klatschen:
    :respekt:
    Der war einfach klasse!!!Trifft den Nagel auf den Kopf!!!
    Es wird doch irgend jemand in diesem Forum ne Ahnung haben zwischen welchen Trainern die entscheiden wollen. Da entscheiden sich ja sogar die Brasilianer beim Fussball schneller.

    Im Süden fände ich Friesenheim passender als Großwallstadt(Variante 2).Aber es kommt wie es kommt.Ich weiß halt auch nicht welche typischen Westvertreter diese Saison das Leistungsvermögen von Großwallstadt und Friesenheim besitzen(letzte Saison die Viertefinalisten West). Im Süden gibts mit KronauÖ , Pforzheim und Echatz schon sehr starke Teams.Wenn es da keine zusätzlichen Topteams im Westen gäbe, wäre das sportlich natürlich bedenklich, zumal wenn Lemgo und Essen im Norden spielen würden.
    Das muss man halt mal feststellen, dass es schon eine feste Setzung der acht deutschen Topteams in den vier Staffeln geben sollte
    Süd:Pforzheim und Kronau(Echatz, Balingen und Göppingen als Württemberger natürlich auch typische Südler) Saarland könnte man schon im Süden sehen
    West:Großwallstadt, Friesenheim (Essen, weil ja fast nicht mehr West geht)
    Ost:Füchse und SC M als non plus Ultra bundesweit(Leibzig aus meiner Sicht halt auch typischer Oststaffelvertreter)
    Nord: halt aus geographischer Sicht unumgänglich Lemgo, obwohl sich`s beißt, Kiel und Flense eh unumstritten Nord wobei die ja nicht immer Top sind
    Viel spannender fänd ich eh die eingleisige Bundesliga mit 16 Teams
    Meine nicht auf harten Fakten beruhende Zusammensetzung wäre:
    1.Füchse als Seriensieger
    2.SC M
    3.Großwallstadt
    4.Kronau
    5.Flensburg
    6.Pforzheim
    7.Essen
    8.Dormagen mit kleinem Zukunftsfragezeichen
    9.Balingen
    10.Minden
    11.Hastedt/Bremen
    12.Lemgo
    13.Kiel ohne eine Viertelfinalteilnahme seit Bundesligabeginn, aber gute Platzierungen
    14.Echatz oder Göppingen
    15.Burgdorf oder Hildesheim
    16.Gummersbach als Finalist 2012 oder eher Dutenhofen als derzeit stärkere Ausbildungsstätte,Hüttenberg?,Leibzig, Erlangen

    Also zwei Super 10er oder12er Gruppen würds auch reichen ;)

    Also eins ist unbestritten, Bob Hanning wurde gewählt , um genau diese Entscheidungen zu treffen. Daran wird er ja irgendwann auch mal gemessen. Klar ist das dann nicht für jeden schön, wenn ein Wunschkandidat bei dem(den) Entscheidern durchfällt.Aber wir Experten müssen auch nicht unseren Stuhl räumen, wenn das dann mit Schwalbe nicht funktioniert. Ich persönlich würde Schwalb zutrauen, eine Art Kloppo des Handballs zu werden. Er hat in den letzen Jahren leider diese Ausstrahlung, vermutlich durch die sehr komische rodolphsche Vereinsführung verloren. Aber wenn er diesen Enthusiasmus und diese Lust am zocken reinbringen könnte, wär da mehr gewonnen, als das nächste starre Konzept des DHB.
    Eins muss ich auch noch loswerden, in der Handballwoche stand, Schwalb könne nicht mit jungen Spielern umgehen. Ich kann mich noch gut an Schwalbes Zeit bei Wallau erinnern, da hat er, natürlich aus finanziellen Nöten, fantastisch mit damals aufstrebenden Talenten gearbeitet. Hens, Immel, Weber usw. kamen aus dem Nichts und wurden Nationalspieler und Schwalb Trainer des Jahres und er hatte damals den Kloppo-Status, als es ihn faktisch noch gar nicht gab.

    Prell-Finte dann wärs halt gänzlich auf Deutsch gesagt, was ja wirklich heute nicht ganz unbedeutend in der Kleingruppe mit dem KL ist. Dribbling hört sich doch auch mehr nach Ronaldo, Ribery oder altdeutsch Stan Libuda an.

    Welche bunten Pillen nimmt zocker12?

    Effektiv wird in der HBL der skandinavische Handball gespielt.
    Ein Isländer als Trainer ist so gut wie eine Garantie für Erfolge.
    Wer will denn das wilde Gerenne sehen?
    Was hat das mit Handballkultur zu tun, wenn einer oder zwei da vorne rumlaufen?

    Das sollten bald alle in Schland verstanden haben. Dann hat auch das offensive Durcheinander bei der Jugend hoffentlich ein Ende.


    Also die bunten Pillen gibts von verschiedenen Herstellern lach. Erst mal schön, dass mal wieder ein paar aus ihren Löchern kriechen. :wall::spam:
    Die ganzen Statements könnte man gut für ein sehr lehrreiches Handballbuch verwenden. Wichtig ist, dass jeder weiß das Handball kein leichtes, da nicht so leicht berechenbares Spiel ist, wie viele denken. Wirkung und Gegenwirkung sind manchmal nicht wirklich vorauszusehen. Stell dir vor, du stellst dich als großer Fachmann hin und sagst skandinavisch dominiert die Bundesliga. Also 6:0 wie Flensburg und dein Torwart funktioniert nicht so wie Anderson, dann hast schlechte Karten. Wenn man meine zugebenerweise sehr nostalgisch angehauchte Bemerkung wie heut hier halt rückgepostet wird, so verstehen will, dass ich 4:2 für das einzig wahre im Handball halte, der hat mit Verlaub gesagt, den Schuss noch nicht gehört.
    PS: Die Aussage nicht jeder hat einen Richardsson, ist genau der Grund warum es keine Jacksons mehr gibt. Aber es gibt noch Gigous und Abalos und Narcisses und die haben meines Wissens keinen Skandinavier im Ahnenbaum hängen. ;):P

    Ja das waren noch Zeiten als hier einfach noch auf einfache Fragen geantwortet wurde und nicht alles mit Gegenfragen und Zweifeln belegt wurde. 4:2 Deckung, ach ich erinnere mich noch an die Franzosen 1992 in Barcelona , wenns eng wurde und sie mit Jackson und Quintin auf der Spitze für Rabbatz sorgten. Intuitiv und deshalb unberechenbar,aus meiner Sicht das wichtigste, dass eine 4:2 nicht enttarnt wird. Passwege die offen sind im letzen Moment schließen. Aussen die quer dazwischen liefen und Jackson der diagonal dagegen lief und die Position der Aussen übernahm. Mahe und Volle die im Innenblock für drei deckten. Diese Hingabe und der Glaube den Ball zu kriegen, das alles und noch viel mehr machte diese Deckung zum Kunstwerk. Da ändert es auch nix wenn das heute in der Bundesliga nicht mehr gespielt wird. :hi:

    Wir müssen es alle zugeben, der talentierte Geschichtenerzähler Tabaluga hat uns alle mit seinen bemittleidenswerten Fabelgestalten etwas aus der Fassung gebracht. Er erzählte uns wundersame Geschichten über nur scheinbarer Heroentaten von gar nicht so tapferen Gestalten , die alle den Fehler machten Macht zu haben und Tabaluga nicht. Deshalb ist der Tabaluga jetz beleidigt , weil wir alle, obwohl er uns immer so tolle Geschichten erzählt hat, was für Deppen im Handball was zu sagen haben und wir nicht auf die Strassen gegangen sind um sie zu verbarrikadieren um zu verhindern , dass die ganzen Idioten die nicht Tabaluga heißen, davon abzuhalten sein geliebtes Handballreich zu regieren. Das hat den Tabaluga ganz arg aufgeregt und deshalb tritt er ab von der großen Bühne der versteckten Handballfunktionärscommedy und findet, daß wir alle unsere gerechte Strafe bekommen weil wir keine Demos organisieren gegen die die nicht Tabalugas Managerfähigkeiten haben. Tabaluga wir brauchen dich, dass du uns weiter moralgeschichtest, dass wir nur von Deppen umgeben sind und wir dran Schuld sind , weil wir sie nicht aus deinem geliebten Handballland werfen!!!!! :hi::wall: