Beiträge von Trommler

    Das habe ich auch nicht verstanden: Firnhaber war alles andere als eine Bank im Mittelblock. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie Moritz Preuss als 17jähriger in der 3. Liga in der Abwehr abgeräumt hat und die Magdeburger haben sich sicher etwas dabei gedacht, dass sie ihn geholt haben. Und Mo kann auch Angriff, so dass ein Abwehr-Angriffwechsel weg gefallen wäre. Zumindest war das vor ein paar Jahren in Dormagen noch der Fall.

    Und dann hat Alfred Gislason noch einen weiteren Ex-Dormagener mitgenommen, nämlich Lukas Stutzke. Das ist einer, der im linken Rückraum 1:1 gehen kann. Wenn er ihn schon mitgenommen hat, hätte er ihm auch in den bedeutungslosen Spielen gegen Brasilien und/oder Polen einsetzen können. Oder warum war Lukas dabei?

    Gruß Flevo

    Auch Marian Michalczik kann sehr gut im Mittelblock spielen, dass hat er letzte Saison bei GWD gezeigt. Zumindest wäre es ein Versuch wert gewesen. Denn unser Mittelblock ein großer Schwachpunkt.

    Überhaupt hätte Alfred ihn mehr einsetzen können, besonders gegen Polen wäre er im linken Rückraum eine Alternative gewesen, denn Kühn und Drux waren eine Enttäuschung.

    Jetzt hat es Dänemark erwischt, WM Neuling Emil Jakobsen, der bereits schon einmal angesteckt war, wurde positiv getestet und darf heute nich spielen. Er und sein Zimmer Kollege Morten Olsen wurden isoliert. Ob Olsen spielen darf, muss ein weiterer Test entscheiden. Die Dänen sollten vorsichtig sein, gegen Bahrain brauchen sie Olsen nicht, deshalb sollten Sie heute auf ihn verzichten.

    (Quelle: handball-world)

    So das Theater geht also weiter. Diese WM hätte nicht ausgetragen werden dürfen. Die IHF sollte das Turnier abrechen, denn das wird nicht der letzte Fall sein.

    Die neuste Nachricht beweist, wie lächerlich die Austragung dieser Weltmeisterschaft ist. Ich befürchte, dass dies nur der Anfang ist, da wird nicht einmal die Hygiene Blase helfen. Außerdem bin ich nun gespannt, wie die IHF reagiert.

    Den Derby Sieg hat GWD teuer bezahlt, denn mit Miljan Pusica und Lukas Meister haben sich beide Mittelblockspieler schwer verletzt. Bei Miljan besteht der Verdacht auf Kreuzbandriss und bei Lukas besteht der Verdacht auf Ab- oder Teilabriss des Bizeps.

    Leider haben sich die Diagnosen bestätigt. Pusica fällt mit einem Kreuzbandriss mindestens 6 Monate aus und Meister muss mit einem Abriss der Bizepssehne am Ellenbogen im linken Arm wohl für 4-6 Monate aus.

    Habe gerade im ARD Text gelesen, dass die Eulen ab Dezember ohne Halle dastehen, da die Friedrich-Ebert Halle ein Impfzentrum wird. Die Eulen müssen für ein halbes Jahr eine andere Spielstätte suchen. Damit ist das verschobene Heimspiel gegen GWD Minden vorerst das letzte Spiel dort.

    Die Spieler waren meines Wissens sowohl in Düsseldorf als auch nochmals in Estland auf EInzelzimmern, bis aktuelle Testergebnisse vorlagen.

    Dass eigentlich die Inkubationszeit (also wohl mindestens drei Tage) abgewartet werden müsste, ist logisch richtig. Allerdings kamen alle Spieler von Vereinen, bei denen sie bereits regelmäßig getestet werden. Die Inkubationszeit abzuwarten bringt ja nur dann was, wenn diese Wartezeit in Isolation verbracht wird.

    Andersherum gedacht: die 100%-ige Sicherheit gibt es nur, wenn folgendes Prozedere eingehalten wird (ganz egal, ob Verein oder Nationalmannschaft):
    * Test 1 und sofort in Isolation
    * 3 Tage Einzelisolation
    * Test 2
    * wenn Testergebnis 2 da ist, dann können alle miteinander trainieren/spielen, die das gleiche Prozedere hinter sich haben
    * sobald "Fremdkontakt" (Hotelpersonal, Busfahrer, Flugzeug, ...) besteht, beginnt das Prozedere wieder von vorn

    So ein Prozedere ist für einen klassischen Spielbetrieb nicht umsetzbar. Isolation heißt ja auch für jeden Beteiligten die Trennung von Familie, etc. oder die gleichen Maßnahmen für die Familie.

    Das ist aber über einen begrenzten Zeitraum schon denkbar. Hat wohl mit den Sportlern bei der Tour de France funktioniert. Oder bei den Basketballern als sie die Meisterschaft ausgespielt haben. Und kann auch bei einer WM funktionieren, wenn X Hotels in Sharm-El-Sheik hermetisch abgeschottet werden und auch das Hotelpersonal dort einquartiert wird.

    Also laut dem Vorbericht vom ZDF gab es in Estland statt Einzelzimmer Doppelzimmer, dort mussten die Spieler warten, bis ihr PCR Test negativ ist. Sogar das Essen wurde an die Zimmertür gestellt, das galt für das Abendessen und für das Frühstück, erst danach bekamen die Spieler die Ergebnisse, so das es ein gemeinsames Mittagessen gab und die Teambesprechung.