Beiträge von Fridulin

    Da bewegen wir uns aber weiterhin bei betriebsinternen Vorgaben, die dann für Arbeitsrechtliche Themen gelten oder nicht? Damit meine ich, dass die Vorgaben mehr als die gesetzte sind und oft auf die Unternehmung angepasst wird. Es steigert nicht gerade die Wahrscheinlichkeit eingestellt zu werden aber eine Straftat wäre es weiterhin nicht. Könnte die Trainerlizenz in Frage gestellt werden? Sonst wäre es doch nicht mehr als ein schlechtes Arbeitszeugnis am Ende des Tages oder nicht? Die Aussage ist unter der Annahme gemacht, dass es nicht zu einer Anklage und einem Prozess kommt.


    bordon: Stimmt, aber späte Einsicht ist besser als gar keine.

    Mit aktuellem Stand bin ich da vollkommen bei dir und halte das nicht für realistisch. Es hängt viel daran, was wirklich passiert ist. Ich kenne die vorwürfe nicht und die mir bekannten öffentlichen Aussagen sind nicht Strafrechtlich relevant. Übertrieben gesagt: Es ist nicht verboten ein Arsch zu sein. Ob das Hilfreich ist die eigenen Ziele zu erreichen ist eine andere Frage. Damit kann er als Trainer weiter machen. Das gleich gilt für den Lehrerberuf. Da können ganze Bücher zu geschrieben werden, was passieren muss um den job zu verlieren. Wenn er jetzt klar und deutlich sagt, was er falsch gemacht hat und sich bereit zeigt zu lernen, ist viel möglich. Erster Schritt Fehlverhalten erkennen und bereuen. Ohne das ist das Thema als Trainer/Lehrer in der Tat durch. Das liegt aber erstmal bei ihm und niemanden sonst. Ob er das dann öffentlich oder intern macht ist eher eine Nebenfrage aber die Grundlage.

    Eigentlich wollte ich mich nicht äußern aber es gibt Aussagen, die ich nicht so stehen lassen will.

    1. Die Berufliche Zukunft von Herrn Fuhr ist gerade nur eines: offen.

    Damit will ich sagen, dass es nicht danach aussieht, dass er mit ernsthaften strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müsste oder sogar gesperrt wird. Es betrifft Bereiche, in denen Trainer an sich arbeiten und lernen können. Rein Fachlich hab ich niemanden gehört, der Zweifel an seiner Kompetenz hat. Entscheidend wird hier sein, wie geht er damit um. Es gibt genug Beispiele, wo die Personen aus solchen Situationen gelernt haben und danach weitergemacht haben und sogar deswegen bessere Trainer wurden. Das ist auch in Ordnung so weil Menschen Fehler machen müssen. Die Entlassung und öffentlichen Diskussion wären dann die Strafe genug. Wenn er das Problem aber nicht versteht und anderen die Schuld gibt, dann wird’s allerdings schwer in der Bundesliga. Da liegt der Ball allein bei ihm - die Erklärung des Anwalts gibt leider wenig Grund zur Annahme, dass er es auch so sieht. Den Ausweg dann ins Ausland zu gehen, wo es kein Problem ist so zu arbeiten gibt es auch noch. Passt natürlich nicht zum Trainer, der heimatverbunden ist und klingt Polemisch. Möglich wäre es aber.

    2. Zerstörung eines Menschen ist eine krasse Aussage. Er wurde freigestellt und es gibt klärungsdarf. Er darf momentan nicht die Mannschaft betreuen. Er wird weiter bezahlt und kann tun was er will. Das ist die Situation und nichts anderes. Er hat niemanden umgebracht (u.ä.) und ist nicht in Untersuchungshaft. Bisher gibt es hier im Forum nur eine Person, die hier bereits ein Urteil gesprochen hat. Glücklicherweise spielt deren Meinung keine Rolle. Sollte die öffentlichen Aussagen hier wirklich ein Problem für Herrn Fuhr sein, würde ich ihm dringend raten nicht ins Internet zu gucken und eher einen Kurzurlaub zu planen. Das würde ich jedem raten, der im Diskurs der Öffentlichkeit steht. Das Internet ist selten hilfreich - unabhängig vom Thema. Ihr würdet solch ein Thema ja auch nicht auf einem Schützenfest (mit teilweise betrunkenen) klären wollen oder?

    3. Wer das Thema ernst nimmt, denkt als erstes an die Spielerin, die sich nun ebenfalls lange damit beschäftigen müssen und das Opfer sind. Dann kommt der Beschuldigt. Diese Reihenfolge ist wichtig.


    Karl: Danke den Hinweis auf die Folge. Die eine oder andere Aussage ist in der Tat interessant und lässt Rückschlüsse zu. Jetzt macht die Reaktion von Herrn Heiermann mehr Sinn für mich und könnte auch erklären warum aus der Mannschaft wenig kommt. Der Trainer war praktisch heilig und der einfachere Weg war zu gehen. Muss ne tolle Atmosphäre gewesen sein.


    eidt: Entschuldigt das häufige bearbeiten. Schreibe vom Handy und sehe meine Fehler dann erst richtig. Werde die Vorschau Funktion nutzen.

    Nein, wird er nicht. Einzig in einem öffentlichen Prozess müsste er sich erklären und könnte dann eine Aussage verweigern - der Hinweis auf mögliche Arbeitsrechtliche Verfahren oder mögliches Stillschweigen bei anderen Vereinbarungen sollte reichen - Das wäre dann weiterhin keine inhaltliche Stellungnahme und wir sind so schlau wie vorher. Allerdings ohne Kläger - kein Angeklagter. Daher Abwarten, was überhaupt vorliegt. Das war mein letzter Beitrag bis weiteres Bekannt wird.

    TCLIP: Der Arbeitnehmer darf natürlich sein Recht zu arbeiten einfordern. Gibtes in einigen Bereichen durchaus z.B. in der Industrie, wo die Arbeitsprozesse flexibel genug ist. Oft wird nach der Freistellung aber die Arbeit jemanden anderen gegeben und z.B. zwei Cheftrainer zu haben ist einfach nicht möglich. Also gibt es einen Ausgleich der Interessen und eine Vereinbarung über die Stillschweigen vereinbart wird. Je nachdem wieviel in dieser Zeit "passiert", kann das sehr unterschiedlich laufen. Das Arbeitsgericht hat oft auch nicht so klare Gesetzteslagen wie Mord oder vergleichbare Fälle. Kann jedem nur mal empfehlen sich als Laie soetwas anzugucken. Sehr interessanter Bereich.


    InTheAirTonight:

    "Vllt vermissen die beiden sich ja und da hat Abdulla mal ihre neuen Kontakte springen lassen 😉

    Vllt erklärt das auch die späte Meldung ( Ende August ) und das vor vollendeten Tatsachen stellen..."

    Das ist einfach eine Unterstellung - keine neutrale Aussage. Du stellst einfach eine These in den Raum, die einzig und allein eine negative Darstellung der Abläufe sind. Könnte es sein, dass dort jemand die Situation beim BvB kennt und geholfen hat? Vielleicht war sie beim BvB eine Spielerin, mit der sie gesprochen hat.

    Ich würde sagen ein logischer Wechsel. Sportlich interessant und ganz weit weg aus Dortmund (und Deutschland). Wenn das Thema für die Spielerin diese Dimension hat, dann würde ich auch die Liga wechseln und ein komplett anderes Umfeld suchen.

    Mir sind die zeitlichen Abläufe nicht bekannt aber so ein Wechsel muss nicht viel Aufwand sein, wenn es in der Vergangenheit bereits verhandlungen gab. Daher freue ich mich für sie und wünsche viel Erfolg.



    InTheAirTonight: Es ist mir Rätselhaft, wie du trotz mehrer Aussagen von Spielerin in der Vergangenheit und Gegenwart weiterhin das ganze für eine Lappalie im Sinne von "Die stellen sich aber an" siehst und durchaus berechtigte Kritik an Verhaltensweisen junger Spielerin vermischt.

    Für dich nochmal das Wort "Glaubhaft" erklärt: "(einem Sachverhalt) ... dargestellt, dass man es für wahr halten kann, dass es einem einleuchtet" Damit ist überhaupt nichts bewiesen und kann sich auch anders Darstellen. Allerdings gibt es bisher keine Entlastung oder öffentliche Erklärung, die ihm zur Seite springt. Öffentlich Verteiligt hat ihn bisher nur sein Anwalt (Wir dafür bezahlt) und der Abteilungsleiter (der jetzt scheinbar auch in Frage gestellt wurde). Das Interview hat dafür gesorgt, dass sich auch andere Bereiche des BvB eingeschaltet haben. Die haben also intern Gespräche geführt und die Faktenlage abgewogen. Da waren sicherlich ziemlich viele Rechtskundige Menschen mit beschäftigt.

    ....und jetzt kommst du hier ins Forum und denkst wirklich eine bessere Grundlage zu haben. Von Unschuldsvermutung und Neutralität sprichst du aber gibts im selben Beitrag einen negativen Satz zur Spielerin mit. Ja, jeder gilt solange als Unschuldig bis er Verurteilt wurde. Gibt es in diesem Fall bereits öffentlich bekannte Verhaltenweisen, die den Verantwortlichen zwingen den Trainer nicht weiter die Manschaft betreuen lassen zu können. Dann liegt dein Fokus bei dem "Beschuldigte" und seiner Beruflichen Zukunft. Das ist Täter-Öpfer Umkehr und lässt die Frage, welche folgen das für die Spielerin hat offen. Die haben viel mehr riskiert mit diesem Schritt.


    ... Man könnte fast denken du bist eine gewisse Person aus der BvB Abteilungsleitung - so neutral bist du in dieser Sache.

    Ich habe mit keinem Wort gesagt oder irgendwo gelesen, dass es von der Meldestelle eine inhaltliche Aussage gibt oder sie Klage erheben kann/will. Sie hat klar und deutlich ihre Aufgabe genannt: Beratung! Das hat sie bestätigt. Die Spielerin/Berater haben die Meldestelle befragt und die wird intern eine Aussage gemacht haben. Das Verfahren würde immer von der Spielerin ausgehen und ob die Einschätzung der Meldestelle auch dem der Spielerin entspricht ist offen. Daher genau diese Antwort.


    Einzige Ausnahme: Die Staatsanwaltschaft sieht strafrechtlich relevantes und schaltet sich ein.

    Es gibt mehrere Sachverhalte

    1. Kündigung der Spielerin

    —> Ist durch die Annahme nun geklärt.

    2. Arbeitsverhältnisse Fuhr/BvB

    —> Freistellung im Rahmen der Rechtlichen Klärung ohne Alternative. Alleine wegen des glaubhaften Vorwurf, muss er von seinen Aufgaben freigestellt werden.

    3. Vorgang bei der Meldestelle.

    —> Welche Beschuldigungen rechtlich relevant sind ist unklar. Alleine die Beratung ist richtigerweise kein Urteil. Es ist der erste Schritt und nicht mehr. Der allerdings wird nicht gegangen, wenn er haltlos wäre. Das wäre sonst das Karriereende der Spielerin. Vollkommen unabhängig davon, dass sie sicherlich deswegen nicht die Öffentlichkeit suchen.

    4. Mitverantwortung des BVB
    —> Es muss aufgearbeitet werden was bekannt war und wie Kommuniziert wurde. Im Extremfall ist man nicht nur Mitwisser. Durch die Interviews sind sie aber in einer sehr angreifbaren Situation und unter Rechtfertigungsdruck

    Ich will nicht unerwähnt lassen, dass es von Seiten des BVB auch reine Schadensbegrenzung sein kann. Selbst wenn sie am Ende Arbeitsrechtlich einen Vergleich anstreben, wäre es rein von den Kosten und möglichen Imageverlust der einzig mögliche Schritt sich sofort zu trennen.

    Die Entlassung ist ein (Teil-)Schuldeingeständnis. Alleine die Kommunikation der letzten Tage könnten für die Trennung von allen Verantwortlichen inkl. Abteilungsleiter ausreichen. Vermutlich werden wir von BvB Seite nun nicht mehr viel hören. Es wird ein Fall für (Arbeits-)Gerichte und somit sind öffentliche Erklärungen nicht zielführend und es wurde bereits erheblicher Schaden durch interviews angerichtet. Für den Handball ist wichtig, dass klar ist von welcher Art "Missbrauchsvorwürfen" hier geredet wird. Wir haben allein kein Interesse daran, dass wirkliche Fälle verschwiegen werden. Warten wir nun auf die weiteren Schritte. Der DHB wird nun sicherlich als nächstes Klärungsbedarf habem.


    Edit: Der Hinweis auf den Mannschaftsrat kann ein Teil des Problems aufzeigen. Wir alle kennen Gruppendynamiken und als Außenstehender ist es nicht möglich zu sagen, wie die Mannschaft kommuniziert. Wenn es für 90% kein Problem darstellt und der Rest das Thema nicht klären will, kann es schwer werden. Wer will sich schon beim Trainer unbeliebt machen? Die Spielerin bekommen doch selten mehr als 2-3 Jahre Vertrag und sind sofort weg vom Fenster, wenn es der Trainer will. Wie gesagt, warten wir nun ab was folgt.


    @TCLIP Natürlich ist die Darstellung nicht vollständig und vom Anwalt des Beschuldigten. Es war aber eine klare Darstellung einer der Beteiligten Seiten. Im Vergleich zur "Antwort/Reaktion" seitens der BvB Handballabteilung sind da Welten zwischen.

    Ich bin sehr froh über diese Stellungnahme und der Einordnung. Nun ist klar, was folgen könnte und wir müssen hier keine anderen Szenarien befürchten. Außerdem wurde damit nun klar, welche Abläufe nun ausgelöst wurden. Finde die Darstellung sehr positiv, da es eine sehr sachliche Zusammenfassung ist. Genau so muss agiert werden. Der Hinweis auf das Forum hier wird hoffentlich keine Drohung sein. Ich finde hier lag eine berechtigtes öffentliches Interesse vor und meist wurde hier ein vertretbarer Ton gewählt. Ein Shitstorm sieht wirklich anders aus. Keine Aussage wurde hier unwidersprochen stehen gelassen, wenn es keine Begründung gab.


    @InTheAirTonight: Es ist in der Tat ein berechtigter Hinweis, dass man vielleicht auch mal hinterfragen könnte wie gut die beiden Beraten werden. Ich bin selbst gerade mit einem Jobwechsel beschäftigt und die Persönlichkeit meines Chefs und das Betriebsklima ist mir extrem wichtig. Da gibt es dann Punkte, die ich hinnehme aber auch Rote Linien. Dann stellt sich die Frage, kann das Thema ausgeblendet werden und man "Professionel" miteinander umgehen. Als IT-Administrator kann ich Privates halt auch eher privat halten - inklusive meiner Ansichten zu Politik und Gesellschaft. Bei Leistungssportlern ist das halt extrem schwer - alleine durch die Terminplanung. Der Private Lebenswandel ist die Grundlage für den Job. Da gibt es halt "Eingriffe" durch Verhaltsregeln. Der Hinweis auf die Meldestelle hat halt bei vielen die Alarmglocken klingeln lassen.

    Das Agieren ist einfach unerklärlich für mich... Zu diesem Zeitpunkt sich erneut so zu äußern.. das Mitleid wird für den Trainer betont und die Spielerin kriegen noch ein Spruch mit... Kann mir vorstellen, wie da sonst so der Ton ist... da wird die nächste Vereinssitzung sehr angenehm werden. Ich frage mich, ob es von Seiten der zig Tausend BvB Vereinsmitglieder intern schon Gespräche gibt. Kann mir schwer vorstellen, dass sich das Mitglieder einfach so mit ansehen.


    Edit: Warum hört man vom DHB bzw der HBF nichs dazu? Die müssten sehr an Aufklärung interessiert sein..

    In dem Fall geht es also um den Missbrauch der Macht des Trainers gegenüber den Spielerin. Das ist dann ein Bereicht, der halt wirklich kompliziert werden kann, selten sehr eindeutig ist und bei dem eine vertraunsvolle Kommunikation mit möglichst wenig Aufmerksamkeit sinnvoll ist.


    TCLIP: Mich würde es nicht wundern, wenn der Gesamtverein bereits die Führung übernommen hat und einige Formulierungen gezielt gemacht wurden - während es beim ersten Interview nicht der Fall war.. Machen wir uns nichts vor, die Führung der Abteilung muss sich erklären und er hat gerade wenig Argumente nicht Teil des Problems zu sein. Dann die Aussagen aus dem im ersten Interview. Das die Abwesendheit des Trainers nicht im Vorfeld angekündigt wurde sondern auf Nachfrage, dann mit Führsorgepflicht gegenüber dem Trainer begründen wurde, klingt schon wie im Arbeitsgericht und nicht nach der Frage einer Presseanfrage.


    Ronaldo Danke für die Erstellung und der Zusammenfassung. Richtig und wichtiger Hinweis.


    Edit: Ich bin nochmal über die Passage mit der Aussage, dass hier Spekulationen laufen würden gestolpert. Ja, es war das eine oder andere war nicht dem (unbekannten) Sachverhalt angemessen aber klare Vorwürfe und Aussagen zum Sachverhalt sind hier noch im Rahmen. Von "Spekulation" zu sprechen grenzt an eine Täter-Opfer Umkehr. Vorallem aber: Der einzige mit öffentlichen Spekulationen (in der Zeitung) kam vom BvB und man kann nur hoffen, dass sie nie mit einem (berechtigten) Shitstorm umgehen müssen.

    Darf ich fragen, welches Forum du meinst? konnte mit einer kurzen Suche nichts eindeutiges finden.


    @All: Wäre es an der Zeit für das Thema BvB und der Kündigung ein eigenes Thema zu machen?

    Vorallem, wenn wir aus der Vergangenheit wissen das in einer 14er Liga am Ende mit 12/14 Punkten der Klassenerhalt möglich ist. Erinnern wir uns an Extrembeispiele wie Trier. Die haben Jahrelang nur durch das Wintertransferfenster die Rückrunde "überstanden" und damit dann gerade so die Kurve bekommen.:| Ansehnlich war das oft wohl eher nicht. Kann mich an einige sehr gruselige BSV-Trier Spiele erinnern.


    @alter Sack Wer will aus Aufsteiger sofort auf den Meister und Favoriten treffen? Vielleicht ganz gut, damit sie sich wirklich auf die wichtigen Duelle konzentrieren können.

    Finde die Aussage von @alter Sack sehr wichtig und auch wenn ich zum Sachverhalt nicht spekulieren will, scheint es sich nicht um klar Strafbare Handlungen zu handeln. Das ist schon mal sehr wichtig für alle und insbesondere für den Handball. Ein Skandal der Tragweit z.B. des Schwimmverbandes wäre eine Katastrophe.


    Das es Trainer gibt, die laut werden ist doch normal und solange es in der Sach bleit, vollkommen in Ordnung. Ich halte es allerdings für schwierig, wenn es regelmäßig wird und dabei Empatie fehlt. Jeder Mensch tickt anders und im Mannschaftssport gibt es einige Stolpersteine, die sich nicht immer mit "Friede-Freude-Eierkuchen" Mentalität klären lassen. Aber genau das sind die Momente wo sich gute Trainer/Verein von schlechten unterscheiden. Gibt es bekannte Verfahren bei Konflikten und wie ist die Kommunikation. Alles nicht einfach und Fehlverhalten sind oft nicht absichtliches Handeln. Als Fan würde ich sagen, dass der BSV und/mit Dirk Leun durchaus ein Vorbild sein können und da gab es auch zig Spielerin, die sich falsch behandelt fühlten aber Ende Sportlich nicht ihre eigenen Ansprüchen erreicht haben. Da lagen der Verein/Verantwortlichen in der Beurteilung doch eher richtig. Oft kommt diese Erkenntnis ja auch Jahre später und in einem anderen Alter. Wir sollten bedenken, die meisten Spielerin sind "erst Anfang" Zwanzig und viele Themen der Persönlichkeitsbilder sind noch voll im Gange. Kein einfaches Thema.


    Spielmacher79: Es wäre durchaus legitim zu sagen, wir haben den Anspruch die Nummer 1 zu sein und daher setzten wir auf fertige Spielerin. Dann muss man nicht auf langfristige Verpflichtungen setzten und es ist für alle klar, was der Weg ist. Der Vergleich zum FC Bayern im Fußball zeigt, da wird es dann schwer bis unmöglich auch eigene Spielerin auszubilden. Grundsätzlich muss ja jeder Verein seinen Weg finden und in einem Bereich besser/anders sein. In Buxte haben wir einige Jahre sicherlich weniger Spitzleistung gesehen aber dafür waren mehr und solide Spielerin da, die am Ende den Klassenerhalt erreicht haben als es Finanziell knapp wurde. Das war dann langfristig gesehen und ein Vorteil. Es muss beides möglich sein.

    Komme gerade aus der Halle zurück und muss sagen: Buxte kann sich bei den beiden Torhüterin für diese zwei Punkte bedanken. Das war ein absolutes Traumdebut für Marie Andresen - Die hat heute echt überall ihre Hände/Füße dran bekommen. Das dann Lea Rüther auch noch drei 7-Meter in folge hält, zeigt bei den beiden hat es echt gepasst heute. Liv Süchtig heute auch mit einer tollen Partie in der Offensive. Die gefällt mir von Jahr zu Jahr immer besser und wirkt durch den erfolg der Beachdamen nochmal motivierter. Das Spiel war ein gutes für den ersten Spieltag mit einer Phase mit der zweiten Halbzeit, in der beide Teams unnötige Fehler/Fehlpässe gezeigt haben. Insgesamt wirkten beide Teams noch nicht eingespielt und am Ende gabs den Verdienten BSV Sieg.



    @TCLIP So eine Stellungnahme hätte ich von einem Verein wie dem BvB am ersten Tag erwartet und zeigt, dass dort einige aus dem Verein hellhörig geworden sind. Im Prinzip wurde es durch das Agieren von Herrn Heiermann von einem Thema der Handball Abteilung zu einem Vereinsthema und zeigt, dass die von mir angemerkte Kommunikationsweise einfach vollkommen falsch war und teil des Problem sein könnte. Der Gesamtverein hat da natürliche erheblich mehr Leute und Wissen in Sachen Krisenkommunikation und wir das ganze hoffentlich für alle Beteiligten zeitnah klären. Interessant auch, dass er nun sagt, dass ihm keine Begrüdung bekannt wäre. Klingt so als ob es vielleicht unklarheiten gibt, wie "Anlauf gegen Gewalt" in solch einem Fall arbeitet und/oder es wurden Formfehler gemacht. Sollte es erneut eine Unwahrheit oder Falsch darstellung sein - gute Nacht.

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