Es zeigt das große Dilemma in diesem Bereich. Das Strafrecht muss Personen die einzelnen Taten nachweisen und in diesem Fall ist unklar, welche Handlungen überhaupt relevant sind. Leider nimmt der DHB dann auch noch alle "Fettnäpfchen" mit - es muss aber auch bedacht werden, dass wir hier eine neue Rechtspraxis haben also wenige/keine Vergleichbare Verfahren vorliegen. Das Urteil liest sich wie eine Uhrfeige für das Vorgehen des Verband und den Beteiligten.Jeder betroffene, der sich geäußert hat wird nochmal klar warum sie vorher geschwiegen haben. Es bringt am Ende doch nichts und sorgt nur noch dafür "das Erlebte" (mehrfach) wieder zu erinnern.
Der Verband zeigt sich unfähig ein angemessenes Verfahren durchzuführen - hier scheint es offensichtlich ein Problem mit dem Auftrag zu geben. Ich hatte hier gehofft, dass dies nur an der Pressearbeit liegt. Unter der (medialen) Berichterstattung leiden alle Beteiligten und selbstverändlich auch Fuhr. Wenn das ganze nun öffentlichkeitswirksam scheitert muss das personelle und strukturelle Veränderungen geben.... Frage mich nicht, ob der DOSB da nicht mal Druck machen müsste oder ist da auch nichts zu erwarten?
Sehe da aktuell nur Verlierer und es hinterlässt einen echt Miesen Eindruck....