Beiträge von Fridulin

    Laut den mir bekannten Meldungen wurden Profisport ohne Zuschauer nicht untersagt und daher habe ich die Hoffnung, dass die Liga weitermachen kann und will - so lange die Spielerin das organisatorisch und gesundheitlich zugemutet werden kann. Es bleibt wohl erstmal abwarten, was wirklich passiert. :/:

    Germanicus: Ich denke dort allgemeine Vorgaben zu machen kann nur bedingt helfen wenn die Krankheitsverläufe und eventuelle Folgeschäden zu unterschiedliche sind. Wenn keine Symtome und Komplikationen auftreten ist das ganze vielleicht nur wenige Tage ein Thema und dann reicht ein Negativer Test mit wenigen Tagen Quarantäne vollkommen aus. Das "Aber wenn nicht" ist bedingt kalkulierbar und macht es dann aufwändig :/:

    Auf Seite 20 unter "RÜCKKEHR ZUM HANDBALL NACH COVID-19-ERKRANKUNG" wurde versucht die Abläufe mit einem Diagram darzustellen und das zeigt die jeweilige Fragestellung.

    Edit: Merke gerade Harpiks hat genau das gleich gesagt :D

    Danke für die Erklärung. Heute machen bekanntlich vollkommen aus dem nichts Personen des öffentlichen Lebens sehr merkwürdige bis strafbare Aussagen. Das ist aber in der Tat ein Beitrag der etwas mehr Inhalt hat und von einer gewissen Selbstreflektion zeugt - leider ist das nicht mehr selbstverständlich für viele (Sportler) ;) Damit hat es sich dann auch für mich erledigt - Back to topic :)

    In der österreichischen Tageszeitung "Kurier"- A3-Format/Papierausgabe war eine ganzseitige Berichterstattung über sie. Stand mehr über ihre politische Einstellung als über ihre sportliche Leistungen.


    Wieso ist dieser Bericht berichtenswert ohne genauer auf die Inhalte einzugehen? Konnte per Websuche nichts dazu finden. Ist das eine Kritik an ihrer Professionalität als Sportlerin oder wegen ihre persönlichen politischen Meinung? Habe keinerlei Kenntnis über diese Spielerin diesbezüglich und Frage daher.

    Diese Linie mit dem schnellen Zeitspiel haben die Schiris auf beiden Seiten gehabt und ich sehe diese Entwicklung insgesamt auch. Der Sport wird seit Jahren immer schneller und die Entwicklung mit einem weiteren Feldspieler und ohne Torhüter ist in meinen Augen ein weiterer Punkt. Wir haben in den letzten Jahren mehrfach unglaublich Ergebnisse wie 41:36 (Oldenburg-Berlin 2016), 44:32 (Buxtehude-Nelligen 2018) oder 42:34 (Bad Wildungen-Neckarsulm 2017) erlebt und praktisch alle mit mehr als 70 Toren in 60 Minuten sind in den letzten 10-15 Jahren gewesen. Diese Entwicklung ist unabhängig von der aktuellen Situation von Leverkusen und durchaus Kritik würdig - denke ich zu mindest :)

    Damit ist der Handball sicherlich nicht alleine, den das betrifft fast alle Sportarten. Die Frage ist halt ob das dem Sport insgesamt gut tut oder ob er damit nur mehr Zuschauer gewinnen will und damit die Gesundheit der Aktiven betrifft. Vielleicht wäre die eine oder andere Regeländerung der letzten Zeit zu diskutieren.

    Tja, was schreibt man nach solch einem Spiel? Beiden Mannschaften war das fehlende Selbstvertrauen und die fehlende Eingespieltheit anzusehen. In den Berichten wird immer von guten/toller Abwehr geschrieben aber leider waren die Laufwege, Kreativität und Genauigkeit beim Wurf teilweise nicht Bundesligatauglich. Der Kampfgeist hat zwar gestimmt aber das wird auf Dauer nicht reichen wenn beide Teams mehr als den Klassenerhalt erreichen wollen.
    Ich fand die Aussagen von Renate Wolf zum Zeitspiel gut - Auch in der Art was sie dort sagte. Handball ist kein Basketball wo jeder 40 (?) Sekunden hat und das wars.. Sicherlich soll das kein Freifahrtschein für passives Spiel sein aber wie zum Teufel soll sich eine Mannschaft Selbstvertrauen/Wettkampferfahren holen und sich einspielen wenn ständig Zeitspiel droht... Das war gestern schon auffällig und nur weil es seltener zum Torwurf kommt, kann es auch ein aktives Spiel sein.
    Der zweiten Teil mit "...und Angriff müssen wir weiter üben" ist wohl eine selbstironische Aussage mit wahren Kern. Das war - bis auf den Einsatz/Willen - ein absoluter Offenbarungsakt für beide Mannschaften und wird die Verantwortlichen beschäftigen.

    Es ist aber auch durchaus Verständlich, dass vor allen Teamverhalten unter den Corona Bedingungen leidet aber das kann damit nicht Entschuldigt werden und betrifft alle Teams.

    Am Ende kann sich der BSV über die Punkte freuen und Leverkusen hat mindestens einen Punkt liegen gelassen.

    Das die Bundesliga wieder spielt finde ich in Ordnung aber die EHF Wettbewerbe sind in einer Weltweiten Pandemie sehr fragwürdig... Damit hat selbst der Milliardenschwere Fußball so eine Probleme... Verstehe daher nicht wieso die Wettbewerbe so statt finden und man sich nicht etwas mehr Gedanken gemacht hat um eine sinnvolleren Modus zu finden. Wenn die aktuelle Entwicklung so weiter geht wird das eine Bauchlandung mit Ansage...

    Ich denke auch wegen Vereinen wurde die Insolvenzpflicht ausgesetzt. Da wird es noch einige Überraschungen geben. Es wird jetzt auch sehr auf öffentliche Förderungen hinaus laufen. Bund und Länder haben da wirklich dicke Bretter zu bohren. Diese Situation betrifft bekanntlich alle Bereiche und wir werden sehen wie es sich entwickelt. Der Start des Spielbetriebes war sehr wichtig um überhaupt eine Perspektive zu haben. Die Bilanzen anderer Spielbetriebsgesellschafte sehen leider oft nur etwas Besser als die von Göppingen aus. Reich wird man als Bundesligist meist nicht. Ohne einen Gönner oder Sponsor gibt es wenig zu holen. Buxtehude hat seine Erfolge auch bezahlen müssen und die Strategie mit jungen Talenten ist sicherlich auch den finanzen geschuldet. Der Handball Standort wäre das Mitwirken von Personen wie Michael Schmidt auch undenkbar und zeigt wie wichtig auch solche Engagements für die Gesellschaft sind. Wenn sich jetzt ein Göppinger Unternehmen bei Frisch Auf einbringt wird das hoffentlich auch eine positive Geschichte.

    Ich erwarte jetzt keine Wunderdinge in Göppingen aber jeder Euro im Budget der Frisch Auf Frauen ist wichtig. Die Verbindlichkeiten der Spielbetriebsgesellschaft sind seit Jahren eine der höchsten aller Bundesligisten. Mit einer gesicherten Etat auf Augenhöhe mit anderen Top 6 Clubs wäre ein toller Fortschritt und das wäre mit "einer Million mehr" schon möglich :) Es müssen nicht immer die krassen Veränderungen wie beim THC oder SG BBM sein.

    Als IT-Admin kenne ich Teamviewer schon seit Jahren und muss sagen, die haben einen genialen Job mit der Software gemacht. Deren Wachstum kommt weil das Produkt gut ist und sie ein quasi Standard sind. Deren Wachstum ist für den erfolg fast schon ein understatemand - wären sie aus den USA hätten wohl google & co schon lange zugeschlagen.

    PfälzerBär: Stimmt - Mein Fehler. Hab sie Gedanklich als "Neu" und damit als Aufsteiger bezeichnet. Dann unabhängig von Corona muss halt jemand auch immer Letzter werden. Bei 3 Absteigern wird es dieses Mal nicht reichen nur die direkten Duelle zu gewinnen und damit in der Liga zu bleiben. Wie sind den die Aufstiegsambitionen der aktuellen Zweitligisten? Ich erinnere mich noch gut an das Ziel der Freiburger Fußballer "Top 25 in Deutschland" also auch immer mal Abstiege zu aktzeptieren. Ob das dem sportlichen Wettbewerb gut tut ist eine andere Frage.
    Die Frage nach dem sportlichen Sinn von 14/16 Erstligisten hat "alter Sack" damit indirekt angesprochen aber jetzt ist die Situation so und ich hoffe für alle, dass es trotzdem eine gute Saison wird und am Ende alle Gesund bleiben und den besten Sport der Welt weiterhin genießen können (Sowohl als aktiver wie passiver Teilnehmer :) )

    Rosengarten schlägt sich dafür recht gut, die haben doch auch praktisch nix höherklassiges verpflichtet, oder?

    Ich kann zum Personal der anderen Aufsteiger wenig bis gar nichts qualifiziertes sagen aber als BSV Fan bin ich natürlich auch immer mit einem Auge bei Rosengarten. Denke deren Situation ist ein deutlich besser, denn sie haben eine durchaus hohe Kontinuität im Kader. Viele Spielerin kennen sich seit Jahren unabhängig davon ob sie Punktspiele mit/gegen anderen hatten oder halt einfach durch die Trainingskooperation der A-Jugd./2.Mannschaft/Bundesliga Mannschaften von Buxte und Rosengarten.

    Halte den Klassenerhalt von Rosengarten daher für deutlich Realistischer. Die Frage ist halt ob Mainz und Ketsch auch mehr auf Grund der Bedingungen aufgestiegen sind und es nur als "Bonus" sehen. Gibt es Aussagen zum Saisonziel?

    Ich denke das Risiko ist jedem bewusst gewesen. Auf der anderen Seite gibt es dieses mal so viele Aufsteiger wie selten und am Ende reicht es wenn zwei andere Vereine eine schlechte Serie spielen. Denke -vor allem mit den Bedingungen unter Corona - kann es einen Versuch wert sein. Zwei Jahre 1.Bundesliga wären für diese Vereine ein großer Erfolg und der ist gar nicht mal so unmöglich ;) Die Saison wird auch mit den internationalen Wettbewerben (EM, Olympia) und 16 statt 14 Vereinen eine sehr lange Saison werden.

    Selfmen: Vielleicht hätte ich sagen sollen Supercup 2020 um mich von der Saison 2019/20 zu lösen. Ist nicht der erste Titel im Sport der nach Ende der Saison im Rahmen der Vorbereitung auf die nächste Vergeben wird. Im Fußball gibt es den DFL Supercup aber auch die Internationalen Wettbewerbe wie Europäischer Supercup oder die Clubweltmeisterschaft neben WM/EM. Am Ende kann man sich alles mögliche Ausdenken und vermarkten!

    @netter59: Es gab Beschwerden, dass kein Titel vergeben wird und nun wurde halt etwas überlegt - Für mich ist die Situation vergleichbar mit dem Fußball in Frankreich. Der Spielbetrieb wurde direkt abgebrochen und es war klar, dass die Saison nicht fortgesetzt wird. Für dauergewinner Paris Saint-Germain sehr blöd und diese haben ihre Unzufriedenheit öffentlich gemacht. Jetzt hat der Verband das Pokalendspiel und den Ligapokal spielen lassen und damit doch noch Titel vergeben. Vielleicht kommt der Titel Bietigeim und Dortmund doch noch gelegen. Die Corona Krise hat doch gezeigt, dass man Lösungen suchen muss und nicht jede dieser angepassten Abläufe und neuen "Vermarktungsideen" wird sich dauerhaft durchsetzt. Der Pokalwettbewerb 2020/21 kann wohl auch nicht mit den vorrigen verglichen werden und gab es dort einen Aufschrei? Ich glaube die meisten sind froh wenn sich die nächste Saison unter für alle unter sinnvollen Bedindungen durchführen lässt. Verbesern geht dann immer aber dafür muss überhaupt gespielt werden ;)

    Naja das ist jetzt bisher kein Titel gewesen, mit dem sich der Sieger wirklich geschmückt hat. Auf mich wirkte das einfach nochmal so, dass die beiden erfolgreichsten Mannschaften nochmal gegeneinander spielen konnten. Es gab in der Vergangenheit auch den Supercup zwischen Meister/Pokalsieger und Vizemeister also warum nicht die Saison offiziell mit einem Spiel einleiten zwischen Tabellenführer und Zweiten der Abgebrochenen Saison und ihn dann Supercup nennen? Hab schon schlechtere Idee gehört aber macht das Prestige dieses Titels nicht besser aber wohl einzigartig - Da es der einzige Titel der Saison 2019-20 sein wird.