Hahaha. Dass ich es anders meinte, weißt Du schon. Bist ja ein pfiffiges Kerlchen. 
Und ich finde, die Frage kann ruhig mal gestellt werden. Für mich ist Benno jedenfalls kein Leichtmatrose unter den Trainern, sondern ein Schwergewicht. Vorsichtshalber füge ich hinzu: Im übertragenen Sinne. Er ist, wie er ist. Für einen Trainer mit flacher Lernkurve ist er ziemlich erfolgreich.
Jeder stellt die Fragen, die ihn interessieren und das ist auch völlig okay.
Mich interessiert eine imaginäre Reihenfolge eher weniger. Alles hat seine Zeit und über 60 Jahre ist eben vieles nicht mehr vergleichbar.
Bestimmte Paradigmenwechsel, Neuerungen, taktische Mittel sind aber bestimmt gute Indikatoren und da hat Benno natürlich einiges vorzuweisen.
Ich bitte das nicht falsch zu verstehen, aber auch die größten Erfolge und Revolutionen heißen doch nicht, dass einer immer alles und für alle Zeit richtig macht.
Mir fällt da immer Pep Gladiola und sein Tiki Taka ein. Das lässt der heute auch nicht mehr so extrem wie früher spielen, mit Kopfball-und Fernschussverbot z. B.
Jeder Revolution folgt doch auch die Reaktion der anderen. Entweder Nachahmung oder Begegnungsstrategien.
Einer war immer der 1. Und einer hats erfunden, aber oft kann man sich da nicht ewig drauf ausruhen.
Ich würde auch nicht sagen, dass Wiegert eine flache Lernkurve hat, aber er hat seine Prinzipien und ob man die nun orthodox lebt oder etwas weiter fassen sollte, muss er selber wissen.
Fakt ist aber auch, dass bestimmte Baustellen im Vergleich zu anderen sehr lange offen waren. Nehmen wir mal das Überzahlspiel.
Wie lange war das denn ein Schwachpunkt?
Fazit, Erfolg haben ist das eine, den Erfolg konservieren was anderes. Alfred war auch mal erfolgreich, wenn ich ihn heute in einer Auszeit bei der Nati höre, kann ich das kaum noch glauben.