Beiträge von hlp

    Und Sergey erst, was hätte er über sich lesen müssen, wenn er der Sprache bereits mächtig gewesen wäre. Der wird im Übrigen nicht böse sein, einen Landsmann an die Seite (und im Spiel direkt vor sich) gestellt zu bekommen.

    Die letzten Verpflichtungen haben alle super gepasst, ich habe da mittlerweile keine Bauchschmerzen mehr, auch wenn man den Spieler nicht sofort auf dem Zettel hat. Wenn sich der Spieler ob seiner Fähigkeiten ins System "Wiegert jun." integrieren lässt, ist der größte Schritt bereits gemacht. Die Daten klingen etwas wie "Köster light", ich bin sehr gespannt.

    Herzlich Willkommen bienvenido Antonio!

    Bei Hernandez habe ich noch in Erinnerung, dass er in der Zeit, wo der Wechsel zu uns heiß wurde, gerade eine kleine Leistungszerrung hatte. Da waren Spiele im EC dabei, wo er eher an Green an seinen schwärzesten Tagen erinnert hat.

    Da war für mich die Skepsis zumindest nachvollziehbar und seine Finalleistung gegen uns schon eine Weile her.

    Beim anderen halte ich es mal mit dem 58er und dem Gottvertrauen in Benno.

    Quasi "In Benno we trust!"

    Ich könnte mir Serradilla als einen jüngeren Chrapkowski vorstellen, der aber nach Abbruch oder Ende der 2., 3., 4., oder 5. Welle nicht gleich wieder ausgewechselt wird. Trotzdem sehe ich ihn primär in der Abwehr.

    Wahrscheinlich, weil das übliche sinnlose Genörgel wieder ohne fundierte Inhalte losging und einfach nur gepöbelt wurde!?

    Seifert sagt in seiner Jahresbilanz kein Wort zu den techn. Schwierigkeiten. Bei Dyn ist immer alles eitel Sonnenschein.

    Wenn bei dir immer alles reibungslos funzt(e), sei froh, aber die, bei denen das nicht so ist oder war musst du deshalb nicht pauschal beleidigen.

    Was nach mir kam weiß ich nicht, aber das ich nun die Kriterien Unfug, Off-Topic und Politik erfüllt haben soll, weil ich bemerkt habe, dass in Seiferts Bilanz kein Wort zu den techn. Schwierigkeiten steht, okay, überrascht mich jetzt doch etwas, aber ist auch nicht so wichtig.

    2) Vorstellbar wäre doch auch eine Wurfbild-Session à la Matthias Andersson wenige Tage vor dem Spiel, hier wird dann die Konzentration durch unerlaubte Mittel gesteigert und im Spiel freut man sich, weil man nicht nur die Wurfbilder von den drei Hauptschützen gemerkt hat, sondern die ganze Mannschaft kennt. Das wäre die Analogie zum Beispiel der Muskelsteigerung. Einfach mal Ritalin+Studium+Lernen googeln.

    3) Und als positive Nachricht für die Magdeburger, hier ein Beispiel zum Umgang der WADA mit dem Thema Kontamination. Damit dürfte sich keiner mehr Sorgen machen müssen, egal was tatsächlich passiert ist.

    https://www.bundestag.de/presse/hib/kurzmeldungen-1008078

    2.) beißt sich mit der Grundaussage, dass die Wirkung von Meth nach ein paar Stunden weg sein soll, also interpretiere ich das mal so, dass man einen Trainings-Vorteil ungedopt nicht ins Spiel mitnehmen kann.

    Meth bringt nur was, wenn man es sich frisch vorm Spiel reinpfeift.

    Immer mit der Einschränkung, wenn ich das bisher richtig verstanden habe.

    Zu 3.)

    Genau diese Sache mit den Chinesen macht mir eigentlich nur Angst. Für mich entspräche es viel eher der Logik bei dieser Bande, dass sie bei über 20 Chinesen einfach Schiss hatten durchzugreifen, weil China im Weltsport auch einen anderen Machtfaktor darstellt als ein Schweizer Handball-TW.

    Außerdem steht hinter den 20 chinesischen Schwimmern automatisch auch die gesamte Macht, incl. aller denkbarer Sanktionen des chinesischen Staates, wovor eine WADA im Falle eines westeuropäischen Sportlers sicher keine Angst haben muss.

    Wobei im konkreten Fall die WADA gar nicht involviert ist, aber grundsätzlich wundert es mich nicht die Bohne, wenn Großkopferte mit dem Churchill-V aus dem Gericht marschieren und der "kleine" Mann oder Frau in Ketten gelegt ins Verlies geworfen werden und der Schlüssel in den Burggraben geworfen wird.

    Das macht für mich das Ganze noch unverständlicher. Man hat die Suspendierung einstimmig aufgehoben, steht zu dieser Entscheidung und findet dann die Entscheidung der NADA richtig. Verstehe ich nicht.

    Was soll die HBL denn weiter machen? Die müssen gute Miene zum bösen Spiel machen. Aber bei Bestätigung des Urteils wäre die HBL auch Mitgewinner der ganzen Geschichte.

    Wenn man die Arbeit des CAS mal von der positiven Seite sieht, könnte dort auch eine Art Grundsatzurteil gefällt werden, was es in Zukunft einfacher machen würde solche Fälle zu beurteilen zu können.

    Ein Gericht muss ja nicht nur drakonisch bestrafen, sondern kann auch freisprechen und Auflagen erteilen.

    Also es könnte (für Portner weniger, weil es auf seinem Rücken ausgetragen wird) auch für die Zukunft mehr Rechtssicherheit bringen.

    Natürlich könnte Portner auch rehabilitiert daraus hervorgehen, aber eben auch abgestraft werden.

    Zunächst finde ich, dass Beweislastumkehr der falsche Ausdruck ist, denn die Beweislast liegt weiterhin primär bei der Doping-Kontrollinstanzen, die in erster Linie mittels positiver Doping-Tests dem Sportler ein Doping-Vergehen nachweisen müssen. Der Unterschied zur in Deutschland gewohnten Rechtsprechung ist die "Strict liability" (Jeder Athlet ist für seinen Körper selbst verantwortlich), die es aber in den USA oder England durchaus auch im Strafrecht gibt.

    Die "Geringfügigkeit der Schuld" wird im NADC berücksichtigt und beeinflusst das Strafmaß. Abweichungen von der Maximalstrafe sind explizit vorgesehen.

    Jedes Rechtssystem hat seine Für und Wider. In den USA wird man auch mal als Mörder angeklagt, weil man ein Stopschild überfahren hat und es zu einem Unfall mit Todesopfer kam.

    Gibt sicher auch bei uns Leute, die das begrüßen würden, vielleicht weil sie ein Familienmitglied verloren haben?

    Also Vorsicht mit den Vergleichen. Das gilt auch für mich.

    Einiges erscheint mir sinnvoller, nachvollziehbarer, lebensnäher als anderes.

    Zum letzten Satz. Na dann bin ich ja mal auf den Ausgang gespannt.

    Was gewinnt? Die Strict Liability oder der gesunde Menschenverstand?

    Guter Vergleich. Daher verstehe meine Perspektive als Hardcore Radsportfan darauf. Da wirkt es auf mich wirklich so als wenn hier im Jahr 2024 festgestellt wurde das es in letzter Zeit ein bisl Wettertrouble gab und das ja ganz schön nervt.

    Was aber das wichtigere am meiner Ausgangslage und Perspektive ist: viele meiner Idole, die mit Sicherheit nen höheren Stellenwert bei mir hatten als bei euch Portner (der halt noch lange keine Vereinslegende ist) sind tief gefallen und Trotz wird dann auch irgendwann zur Realität die man im Zweifel anerkennen muss.

    +das ich dadurch das Vergnügen hatte den Aufbau des modernen Kontrollesytems sehr nah mitzuverfolgen. Inklusive der Schwachsinnsaspekte. Da ihr aber alle nicht unter einem Stein lebt ist dieses von 0 auf 100 gegen dieses System trotzdem unverständlich. Es war direkt vor eurer Nase und immer fragwürdig.

    Ich war nie Radsportfan, aber musste es wegen Vater und Bruder irgendwie mitnehmen.

    Trotzdem danke für das Beispiel. Jahrelanger, systemischer Dopingsumpf übelster Sorte mit Müllcontainern voller Krankenhausabfall beim Verlassen des Etappenortes incl. dem Fall von so ziemlich jedem Star der Szene bis zu einem bestimmten Zeitpunkt. Trotzdem wurden danach "sauber" noch einige Streckenrekorde aufgestellt, die nicht mal die überführten Doper in ihrer Blüte geschafft haben. Weiter will ich das nicht ausführen. Dieser Sport ist für mich durch, definitiv.

    Das System auch.

    Die letzten beiden Sätze nehme ich so nicht an. Ich sage ja, dass Thema Doping war natürlich immer vor meiner Nase.

    im Fall Radsport habe ich meine Konsequenzen gezogen, was zugebenermaßen für mich nicht schwer war, weil ich vorher schon kein Fan war. Beim Handball ist das anders, also ja, ich bin auch Opportunist.

    Im Radsport wurden so ziemlich alle Tatbestandsmerkmale im Zusammenhang Doping erfüllt, die nur irgendwie denkbar waren, incl. der Qualifizierungen "systemisch", "gewerbsmäßig", "kriminelle Vereinigung", "besonders schwere Fälle" etc.

    Im Handball kann ich das so nicht sehen, im Gesamtsport nicht und im Einzelfall Portner ist es auch noch ein mysteriöser Fall geringfügiger Ausprägung.

    Den Radsport als Maßstab zu nehmen, taugt m.M.n. nur bedingt, weil einfach zu wenig vergleichbar ist.

    Wenn die Missstände im Radsport aber dazu geführt haben sollten, dass man auch mit Schwachsinnsaspekten im Kontrollsystem leben muss, dann noch mal einen Extradank an den Radsport.

    Verstehe ich das richtig?

    Du hast in gut 3 Monaten 2 Bier getrunken und die waren in der Haarprobe nicht nachweisbar?

    Dann würde ich sagen, Glückwunsch zur Abstinenz.

    Oder im Ernst. Das ist ja mein Problem. Was sind denn 2 Bier in 3 Monaten??? Zwar nicht 0 Alkohol, aber nahe 0.

    Was kann ich mit so einem Pegel für Schaden anrichten oder mit solchen Trinkgewohnheiten? Keinen.

    Das sollte der Maßstab auch beim Doping sein.

    Im Falle von Portner und Meth soll die Haarprobe aber belegen, dass vorheriger Konsum auszuschließen ist, wenn ich das noch alles richtig im Kopf habe.

    wie gesagt, das menschliche Einzelschicksal tut mir leid, wenn Portner wirklich unschuldig ist.

    Nochmal und unabhängig von Portner: ich nehme heute ein Dopingmittel, mit dem ich mehr Muskeln aufbauen kann. Deshalb kann ich in der Saison härter werfen, da ich den somit illegal erreichten Stand mit normalem Training erhalten kann. Kontrolliert wird aber nicht täglich oder wöchentlich. Dementsprechend kann bei einer noch so kleinen nachgewiesenen Menge (eines Stoffes, der nicht natürlicherweise im Körper vorkommt) nicht wissen, ob es wirklich eine Kleinstkontamination war oder der Körper einfach zu spät den letzten Rest vernichtet hat. Und da haben sich alle Verbände (in denen die Vereine organisiert sind) dem Regelwerk der WADA unterworfen. Es gibt keine bessere Methodik.

    Und aus diesem Grund ist das Argument von einem Tropfen Urin im Schwimmbad halt nicht treffend.

    Haben wir hier nicht schon den Gegenbeweis mit der Haarprobe?

    Sagt die nicht aus, dass eine frühere Einnahme ausgeschlossen ist?

    Das ist für die meisten hier aber jahrelang nicht wirklich ein großes Problem gewesen, zumindest spielt hier Dopingaktivismus im Forum bisher keine Rolle. Wie ich schon sagte...nur weil es Portner betrifft scheint mir und ja ich nannte nicht ohne Grund Kevin Möller als Beispiel das es bei uns vermutlich genauso wäre.

    Aber dann solltet ihr euch ehrlich die Frage stellen, ob ihr das wie ich finde äußerst fragwürdige Anti-Dopingsystem in Frage teilweise oder in Gänze in Frage stellen wollt oder was ihr bisher darüber gedacht habt. Portner gab es wie ich schon sagte zu dutzenden und vielfach auch Fälle wie zum Beispiel minderjährige oder wo absolut klar war, dass es der Betreuungsstab war....also Athleten die da noch viel weniger Kontrolle haben drüber,

    Na und? Was ist das denn für ein Argument? Na klar ist Portner jetzt der Aufhänger hier, aber das ändert doch nichts an grundsätzlichen Fragen, die man sich mal anfängt zu stellen, wenn das Problem vor deiner Tür steht und hier in der HE ist Portner nun mal näher als meinetwegen ein Geher aus Mexiko.

    Ich habe auch eine Weile gebraucht um das Problem Klimawandel anzunehmen und zu akzeptieren, obwohl noch kein Tornado mein Dach mitgenommen hat.

    Steht das Problem bei dir direkt vor der Tür oder ist die bisher nur abstrakte Gefahr des nachts durch den Stadtpark laufen zur realen Gefahr geworden, weil 3 Kapuzen-Typen dir Portemonnaie und Handy abgenommen haben, denkst du evtl. auch anders über das nach, was vorher für dich Normalität war.

    Die Substanz wurde nachgewiesen. Nicht nachweisbar ist wann die Substanz in welcher Dosierung in den Körper kam. Aber sie war da und ich weiß jetzt nicht ob es einen Grenzwert gibt der toleriert werden kann.

    Und auch wenn es Dir nicht gefällt - der Sportler ist und bleibt dafür verantwortlich dass bei ihm keine Substanzen nachgewiesen werden.

    Nein, es gefällt mir nicht und das mit der Verantwortung hatten wir hier auch schon zig-mal.

    Genau wie du nicht zum 100000sten mal betonen musst, dass er was im Körper hatte. Das ist unstrittig und das war es immer.

    Aber einige Aspekte im System sind lebensfern und rechtsethisch bedenklich, weil die Beweislastumkehr zur Hinnahme von Justizopfern führt und fehlende Grenzwerte den Zweck der Dopingabwehr ad absurdum führen.

    Das Strafrecht kennt Dinge wie Geringfügigkeit der Schuld oder Geringfügigkeit des Schadens. Nur so als Beispiel.

    Warum soll so etwas im Dopingkampf nicht auch möglich sein, wenn die Begründung im Strafrecht immer die Menschenrechte des Beschuldigten sind?

    Hat ein Sportler weniger Menschenrechte als ein gewöhnlicher Straftäter?

    Sorry, ich kann es nicht ändern, dass mir sowas im Kopf rumspukt.

    Siehe folgende Beiträge Sebi bzw Paul- Jonas , er hat es ganz gut formuliert und deckt sich mit meiner Sichtweise.

    Ganz allgemein, unabhängig von Portner

    Wie ich weiter vorn schon mal sagte, wir diskutieren hier zwar den Fall Portner, aber mir geht es nicht vordergründig um den Fall Portner, sondern darum das System insgesamt etwas gerechter und lebensnäher zu gestalten.

    Für mich stellen sich da Grundsatzfragen wie, "kann man überhaupt von Doping sprechen, wenn die nachgewiesene Menge gar nicht zur Leistungssteigerung taugt" ?????

    Ein System, das Kollateralschäden hinnimmt ist für mich reformbedürftig. Portner ist nur hier in der HE ein Einzelfall, in der Sportwelt nicht. Darum finde ich die Aussagen von Paul Jonas zynisch.

    Was steht denn im Vordergrund?

    Soll die Dopinganalyse eine Leistungssschau der modernsten Medizintechnik/Labortechnik sein oder erfüllt sie doch eher den Zweck unerlaubte Leistungssteigerungen und gesundheitliche Schäden beim Sportler aufzudecken und zu verhindern?

    Wir haben uns absichtlich überholen lassen. Das ist der Vorwurf, der gemacht werden muss. Es ist doch ein Schlag ins Gesicht, wenn wir einen pensionierten Enddreißiger von weit weg für wenige Einsätze/Spielminuten verpflichten müssen, anstatt dies unserem Nachwuchskeeper zuzutrauen, der noch dazu wahrscheinlich das eine oder andere Mal bereits mit den "Großen" trainiert haben dürfte.

    Aber losgelöst davon fehlt hinter den Kristjanssons, Magnussons und Claars dieser Welt der eine oder andere hochtalentierte Youngster, da sind uns andere ebenfalls voraus.

    140 % Zustimmung! :thumbup:

    Beim TW und einem Aggefors habe ich da sogar noch eher Verständnis dafür, (TW, Erfahrung, Druck, Stressfestigkeit) als wenn wir einen Lipovina oder Schöngarth holen, (Opa Knorr war da die Oberbohne für mich) und diese paar min Spielzeit, die diese Spieler hier insgesamt auf der Platte standen, keinem Youngster zutrauen.