Beiträge von hlp

    Insgesamt völlig sinnlose "Meins ist besser als deins"-Kindergarten-Diskussion. Wenn die Halle voll ist, wird es den Anwesenden schon irgendwie gefallen oder sie können damit leben.

    Es soll auch Leute geben, die sich das Spiel ansehen und für die der ganze Bums drum herum eher unwichtig ist.

    Arbeiten alle Labore nach den gleichen Methoden/Geräten oder ist das eine Labor in der Lage "den Tropfen Pisse im Schwimmbad zu finden" während das nächste gerade in der Lage ist den einen Tropfen in der Badewanne zu finden?

    Du bist offensichtlich später dazugestoßen. Das wurde hier alles schon mal und sogar von Insidern und echten Experten erklärt.

    Ich kann mich nur sinngemäß daran erinnern, für die Dopinganalysen sind nur ganz wenige Labore zugelassen, 2 oder 3 in Deutschland, waren das m.M.n. Die erfüllen die höchsten Standards und sind vergleichbar.

    Das Argument Labor 1 findet was, Labor 2 nicht, zieht also nicht wirklich oder anders ausgedrückt, es war wohl egal wer Portners Probe nun auswertet.

    Etwas anderes war der schwedische Artikel von @Küstentanne, in dem ging es sinngemäß um die Sinnhaftigkeit der ganzen Dopinganalysen, wenn die Nachweisgrenze so minimal ist und ausreicht das Verfahren in aller Härte zu betreiben, wenn die tatsächliche Wirkung gar nicht gegeben ist oder zumindest mehr als zweifelhaft ist.

    Stichwort: unnötige Kriminalisierung schon ab Nachweisgrenze.

    Man möge mich korrigieren, wenn ich das nicht richtig wedergegeben habe.

    Das ganze Kaderkonstrukt steht schon etwas auf wackeligen Beinen. Ob das alles so ohne Weiteres an der Mannschaft vorbei geht ,darf bezweifelt werden. Zumal viele Jungs jetzt erstmal ihre Nationalmannschaft im Kopf haben und relativ spät in die Saisonvorbereitung starten. Dieses Problem haben sicher viele Spitzenklubs,aber bei denen ist medial wenigstens Ruhe. Und auch beim Sportfreund Partner muß man erstmal abwarten ,wie er wieder reinfindet und wie er damit umgeht,doch wieder von einen Tag auf den anderen gesperrt zu werden.

    Alles in allem keine guten Voraussetzungen für eine Saison um ganz oben mitzuspielen.

    Für das Kaderkonstrukt kann der SCM nun aber am allerwenigsten. Verletzungen von Magnusson, Saugstrup und Kristjansson als absolute Führungsspieler hauen nun mal rein. Omi Ingo konnte mit Smits aufgefangen werden, Gisli mit Smarason und Saugi mit Bergendahl. Das ist sowas von 100%ig aufgegangen, das ist schon fast unheimlich.

    Dadurch kamen Verwerfungen in die Kaderplanung und jetzt noch Portner on top.

    Aber er kann erst mal spielen, so weit so gut. Ob er mit dem Damokles-Schwert des immer noch oder wieder schwebenden Verfahrens in der Lage ist seine Topleistung abzurufen ist zumindest zweifelhaft. Es wäre auch nur zu verständlich.

    Der Club muss da jetzt durch, anders geht es doch gar nicht. Wir können nicht auf Verdacht einen neuen TW holen, kriegen wahrscheinlich auch keinen Topmann auf die Schnelle.

    Außerdem muss man auch schauen wie lange Damgaard noch ausfällt, ob es eher nötig wird da noch mal tätig zu werden, obwohl auch da der Markt sicher nicht mehr viel hergibt.

    Ich für meinen Teil würde einfach nicht davon ausgehen, dass es jetzt mit den Titeln einfach so weitergeht.

    Dann muss man eben mal 1 Jahr etwas kleinere Brötchen backen, geht die Welt auch nicht von unter.

    Wenn dann doch mehr bei rumkommt umso besser.

    Was ich meine ist, dass es wahrscheinlich besser ist die derzeitige Kadersituation nicht unbedingt an den Titeln der letzten 2 Jahre zu messen. Manchmal hat man auch mal Pech und es kommen 1 oder 2 magerere Jahre.

    Die wichtigste Frage derzeit ist doch: ist die derzeitige Spielberechtigung rechtssicher oder kann sie im Nachhinein dazu führen dass z.B. ein absteiger nur deswegen absteigt, weil er gegen den SCM verloren hat und deswegen klagt, weil in den Reihen des SCM ein Spieler war, welcher nach seiner Rechtsauffassung gesperrt sein müsste.

    Wenn die Spielberechtigung also in irgendeiner Art und Weise anfechtbar ist, dann hat der SCM ein Problem. Gilt sie uneingeschränkt bis zu einem möglichen Urteil, mit negativen Auswirkungen für den Spieler/Verein, kann der SCM sich bis dahin bequem zurück lehnen. Nur sollte der CAS dann auch mitteilen wie lange sich das Verfahren hinziehen wird.

    Es gibt im Art. 103 GG einen Artikel, der sich (verkürzt), mit dem Rückwirkungsverbot befasst. Gilt leider explizit auch nur wieder im Strafrecht. Dieses ganze Sportrecht ist ein rechtsethischer schlechter Witz dagegen.

    Doch weil man eben nicht immer den Einzelfall betrachten kann, sonst wird auch immer jemand auf diesen Einzelfall klagen. Alleine bei einer Bewährungsstrafe für Ersttäter, wieviele Ausversehentäter könnte man damit retten im Gegensatz zu den ganzen die bewusst dopen würden und den Freifahrtsschein für Rekorde oder Verträge nutzen würden.

    Bitte nicht Einzelfall und Verallgemeinerung verwechseln. Ich meine, dass jeder Sachverhalt individuell beurteilt werden muss.

    Alles andere wäre über einen Kamm scheren.

    Sonst würde man in der Rechtssprechung auch nicht zu unterschiedlichen Strafmaßen kommen (können und müssen).

    Es kann doch wohl nicht darum gehen, dass sich die Dopingverfolgung gegen Klagen absichert.

    Es sollte doch wohl darum gehen, dass der Sportler ein an seinem Vergehen gemessen, faires, gerechtes und nachvollziehbares Urteil bekommt.

    Reformen sind immer sinnvoll wenn sie die Zielerreichung verbessern.

    Lange gab es Bewährungsstrafen für Ersttäter - die wurden bewusst und für mich aus nachvollziehbaren Gründen abgeschafft.

    Wenn meine Probe Spuren einer unerlaubten Substanz enthält war ich gedopt. Egal ob bewusst oder durch Manipulation. Hier tuen mir tatsächlich die Sportler leid die unbewusst wie auch immer das Zeug in den Körper bekamen. Ich erinnere nur an die Geschichte von Dieter Baumann mit der verseuchten Zahnpasta. Ich glaubte die nicht, aber wer weiß ...

    Der nicht zu erbringende Beweis nicht bewusst die Substanz zugeführt zu haben ist der Preis des Ehrlichen für die tatsächlich vorhandenen Dopingstrukturen - die es sicher nicht nur in Russland gibt und bei uns unter anderem zu Zeiten von Prof. Klümper als Gerücht umgingen und nicht zwingend aufgehört haben. Letztlich geht es im Sport um teilweise sehr viel Geld (und Renommee) - dadurch sind Sportler, Trainer und Verbände auch bereit Regeln zu brechen

    Wieder viel allgemeines Zeug. Bleib doch mal beim Einzelfall. Dieser muss entsprechend behandelt werden. Da hilft es nicht, wenn zu 95 % die richtigen erwischt werden oder dieser ganze Kram. Das hat nie jemand bestritten, hilft nur im Einzelfall dem nicht, der durchs Raster gefallen ist.

    Meinst du Diejenigen mit Pech, die nicht bewusst gedopt haben?

    Mit Pech meine ich die mit der Zahnpasta, der falschen Pille, (der andere Schweizer) oder allgemein welche, die auf ihren Arzt oder Ernährungsberater vertraut haben, die, die sich nicht bewusst und selbst die Mittel in den Körper geballert haben oder die wie Pechstein nur auf Verdacht gesperrt wurden, ohne positiven Befund.

    Also unterm Strich alle die, die für mich im Kern, (was das eigene Unrecht angeht) nicht betrügen wollten.

    Es hat ja Gründe, dass es den § 263 StGB, den Betrug im strafrechtlichen Sinne, nicht nur nicht als fahrlässige Variante gibt, sondern das sich der Vorsatz sogar explizit über eine genau definierte Kausalkette erstrecken muss.

    Wenn das System der Dopingkontrolle und Bestrafung keine Sonderfälle und Grauzonen kennt oder zulässt ist das System Scheiße, weil es in Kauf nimmt Unschuldige zu treffen und das ist komischerweise völlig konträr zu unserem restlichen Rechtssystem, welches Sanktionen verhängen kann. Im Gefahrenabwehrrecht und im Verwaltungsrecht gibt es auch einiges, was sich mit einem gesunden Gerechtigkeitsgefühl nur schwer ertragen lässt, aber dagegen kann man wenigstens noch gerichtlich vorgehen und sich wehren.

    Das System der Kontrollen hat so oder so Lücken.

    Der bewusste Doper kann Glück haben nicht kontrolliert zu werden oder so weit voraus sein, dass sein Mittel nicht entdeckt wird und der saubere Athlet wird 35x im Jahr getestet.

    Manche Länder lassen Dopingkontrolleure gar nicht ins Land oder behindern systematisch ihre Arbeit.

    Die Liste der Beispiele ließe sich fortführen. Dabei will ich mich gar nicht an russische oder chinesische Standards annähern, sondern möchte im Einzelfall eine für die Wirkung vernachlässigbare Konzentration, eine nicht lückenlos erbrachte Rechtfertigungskette etc. auch so berücksichtigt sehen, wie sie sich in den Widrigkeiten des Lebens auch zutragen kann.

    Weil er nicht genau das beweisen kann, was ihm widerfahren ist, kann ihn das nicht automatisch schuldig sprechen, wenn er das nun mal nicht weiß. Belastende und entlastende Umstände müssen gleich gewichtet werden. Der Tropfen im Schwimmbad darf nicht das K.O.-Kriterium sein. Komischerweise habe ich von denen, die eine versehentliche Kontamination für absurd halten auch bloß keine schlüssige Erklärung für den Fall Portner gehört oder gelesen. Die antworten dann auch nur mit Allgemeinplätzen.

    Wenn ich diesen Stuss schon höre, jeder Athlet ist selbst für sich verantwortlich. Das ist unmöglich. Der Athlet muss dann auch noch Mediziner, Toxikologe, Pharmakologe, Ernährungswissenschaftler sein und sich nur noch in Reinsträumen bewegen.

    Jeder Sportler ist gezwungen in seinem Sport auch auf andere zu vertrauen.

    Vielleicht fehlt denen auch nur Vorstellungskraft oder schlicht eigene wissenschaftl. Expertise. Es kann nicht sein, was nicht sein darf.

    Vernunft, Augenmaß und Verhältnismäßigkeit über den ganzen Sachverhalt. Das würde mir schon reichen.

    Ich reiße mal den markierten Teil aus dem ansonsten sinnvollen Beitrag: Grenzwerte bringen nur dann etwas, wenn jeder Athlet in festen kurzen Zeitabständen kontrolliert wird. Ansonsten weiß man nicht, ob die eingenommene Menge vernachlässigbar war oder ob eine signifikante Menge eingenommen wurde und es nur lange her ist.

    Ich meine Grenzwerte oder Konzentrationen, die gemeinhin als leistungssteigernd angesehen werden können. Das ist sicher nicht perfekt, aber für mich im Zweifelsfall sinnvoller als den Pissetropfen im Schwimmbad nachweisen zu können.

    Stichwort: Artikel der schwedischen Dopingfahnder, die damit ihre eigene Arbeit in Frage gestellt haben.

    Es kann nicht jeder regelmäßig getestet werden, aber es ändert doch nichts daran, ob jemand meinetwegen 3 Jahre Glück gehabt hat und nicht getestet wurde oder eben mal dran ist. Es schlüpfen so oder so welche durchs System die dopen und es trifft welche, die Pech gehabt haben.

    Die mit dem Pech sollten einfach besser geschützt werden und nur weil es 5 % oder egal wie wenig sind, stecken da immer noch Einzelschicksale dahinter.

    Ich mag das zu Portner nicht beurteilen, weil ich seine Erklärung etc nicht kenne!

    Es war aber für mich klar, dass der Freispruch und wie er begründet wurde, nicht das Ende dieser Geschichte ist.

    Da waren wirklich einige unglückliche Formulierungen dabei....

    Aber bei deinen weiteren Ausführungen stimme ich dir zu. Man kann sich in Deutschland wirklich ne Menge erlauben, aber wehe man hinterzieht z.b. ein paar Euro an Steuern....

    In vielen Sachen hinterfrage ich auch oftmals die von dir angesprochene Verhältnismäßigkeit.

    Was von der Erklärung nach außen gedrungen ist oder was ich mitgekriegt habe, überzeugt mich auch nicht und ich hatte da irgendwie auch mehr erwartet. Aber da sind wir ja wieder bei der Crux.

    Was soll man sich denn aus den Rippen schwitzen, wenn man es partout selber nicht weiß???

    Warum gibt es hier die Unschuldsvermutung nicht?

    Die gilt für jeden Gewalttäter, der am Tatort mit der Tatwaffe angetroffen wird.

    Aber für einen, der nicht nachweisen kann wie eine mikroskopisch kleine Menge Drogen in seinen Körper gelangt sind, nicht.

    Bei dem, der für die Gesellschaft gefährlich ist, nimmt man in Kauf, dass der Teil der Gesellschaft bleibt, weil ein Beamter ein falsches Protokoll ausgefüllt hat oder eine andere Formalie vergeigt hat, Ausländische Gewalttäter können nicht abgeschoben werden weil sie keinen Pass haben. Was für ne Überraschung. Dann hätte ich auch keinen.

    Die Verhältnismäßigkeit ist nicht nur schmückendes Beiwerk.

    Es ist ganz knallhart. Wer beim Doping erwischt wird, dem droht die Sperre. Dafür ist die NADA und die WADA da. Wozu werden die Dopingkontrollen gemacht? Das wird in so gut wie jeder Sportart durchgeführt und das ist gut so.

    Sorry, aber das ist eine absolute 0-Aussage.

    Es geht nicht darum Doping zu erlauben oder Dopingkontrollen abschaffen zu wollen, aber das ganze System könnte doch wohl durchaus ein paar Reformen vertragen.

    Dazu zählen für mich sinnvolle Grenzwerte, zügige Bearbeitungszeiten, evtl. Bewährungsregeln für Ersttäter, oder in dubio pro reo für den Athleten in unklaren oder minder schweren Fällen.

    Die ganzen selbstgefälligen Moralisten will ich mal hören, wenn es um einen ihrer Spieler geht.

    Es bleibt einfach zum :kotzen: Weil der Spieler nicht das fast unmögliche hinkriegt seine Unschuld zu beweisen, wird man ihn wohl ganz professionell aus dem Verkehr ziehen.

    Das System ist Scheiße. Da passt für mich die Verhältnismäßigkeit überhaupt nicht. Im Zweifel lässt man einen gefährlichen Gewalttäter wieder auf die Menschheit los, aber einem Sportler mit der falschen Substanz im Blut ruiniert man im Zweifelsfall die Karriere.

    Kann jeder selber für sich beurteilen, ob er das so angemessen findet.

    Der Sicherheitsfußball hat verloren. Southgate ist zu ängstlich. Gute Einwechslungen, aber insgesamt zu wenig Risiko und Mut. Der bessere Fußball hat gewonnen, aber England kann mit anderem Trainer evtl. auch schöner und druckvoller spielen.

    Genug Talent und Torgefahr haben sie eigentlich im Kader.

    Kane wirkte aber u. a. nicht ganz fit und auf der Höhe.

    EM oder WM ist egal.

    Fakt ist, dass ein VF-Aus eine Enttäuschung war und der Rauswurf von Vogts gefordert wurde, der dann nach dem Turnier auf Malta vollzogen wurde. Heute jubelt man über ein VF-Aus und Nagelmann ist der Weltmeistertrainer 2026.

    2002 war sicher nicht schön. Aber man hatte mit Ballack und Kahn zwei absolute Weltklassespieler und mit dem jungen Klose einen Torjäger. Jetzt redet man die Leistungen von Kross und Gündogan schön und Harvertz soll ein Top-Stürmer sein. Leider trifft er das leere Tor nicht und erzielte kein Feldtor. Dafür gibt es bei Kritik einen WhatsApp für RTL.

    Ob die Euphorie der NM oder einfach der Heim-EM geschuldet war, wird sich zeigen.

    Aus meiner Sicht passt das geringe Anspruchsdenken, die Schuld beim Schiri (anstatt Selbstkritik) suchen und die angeblich so rosigen Aussichten einfach zu unserer Gesellschaft.

    Bevor du die "Früher war alles besser"- und die Gesellschaftskeule schwingst, (fehlt eigentlich nur noch, "das wird man ja wohl noch sagen dürfen" und "typisch deutsch"), vielleicht noch mal genauer lesen, was hier wirklich gesagt wurde und was du evtl. nur rein interpretierst.

    Alles hat seine Zeit und die ist jetzt anders als 1998. Keiner feiert hier ein VF-Aus. Aber man darf doch wohl feststellen, dass es gewisse Fortschritte zu den letzten 3 Jahren gegeben hat.

    Die Truppe von 2002 jetzt wiederum zu glorifizieren finde ich auch schon fast niedlich. Aber geschenkt. Kann ja jeder sehen wie er will.

    Wenn ich wählen könnte, würde ich auch eine Finalteilnahme mit dem Gegurke von 2002 einem VF-Aus vorziehen, aber man kann auch gewisse Dinge in den Zusammenhängen sehen, in die sie vielleicht besser hineinpassen.

    Vielleicht auch mal checken wer oder was Kross und Harvertz ist. Kross ist meine Grissini-Stange, die ich gerne zum Spiel knurpse und der Topstürmer heißt Haarwachs. Hauptsache, die Frisur sitzt, wenn man schon das Tor nicht trifft.

    Natürlich hängt nicht alles von ihm ab, aber die Flügelzange braucht schon einen guten Tag, damit Spanien das Spiel gewinnen kann.

    Spanien leistet sich schließlich mit Morata einen Totalausfall als Stürmer....

    Der beste Spanier ist in meinen Augen Fabian, eine Augenweide der Herr !

    Wie der das spanische Mittelfeld lenkt und führt, beeindruckend.

    Im Verbund mit Rodri.

    Yamal muss zünden 😉

    Angeblich hat Paris 250 Mio Euro für ihn geboten 😃

    Ist das dein Ernst?

    So gut der Bengel auch schon ist, aber es wäre aus meiner Sicht ein wenig armselig, Wohl und Wehe der Fußballnation Spananien an einem 17-Jährigen festzumachen.

    Ich finde es dagegen ganz interessant, dass der Großteil der Truppe aus dem Baskenland und Katalonien stammt, die sich ja eigentlich dem spanischen Nationalstaat nicht so verbunden fühlen.

    Finde ich gut, dass sie das wenigstens aktuell überwunden zu haben scheinen.

    Viertelfinal-Aus ohne eine gute Mannschaft geschlagen zu haben, ist ein Erfolg? Da würde ich mal an die EM 98 denken, als man gegen die Kroaten im VF rausflog.

    Den Erfolg würde ich nicht unbedingt nur an den nackten Spielen und Ergebnissen festmachen.

    Außerdem kamen wir aus einem tiefen, sehr dunklen Tal.

    Auftreten, Stimmung, das ganze Drumherum, Präsentation von Team und Offiziellen, das war alles wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung.

    Für mich war die EM aus deutscher Sicht jedenfalls ein Erfolg.

    Kann aber jeder auch gerne anders sehen.

    Ich habe gelernt, dass die Deutschen Fans nicht über die Elfmeterwürdigkeit von Marc Cucurellas Handspiel diskutieren sollen, weil Niclas Füllkrug ohnehin im Abseits gestanden hätte.

    Nur hat beim Foul an Harry Kane den VAR offensichtlich auch nicht interessiert, dass die vorherige Ballmitnahme bzw. Vorlage von Bukayo Saka per Hand erfolgte.


    Torlinien lassen sich relativ gut überwachen, Abseitspositionen abseits der Timing-Problematik gut analysieren, aber komplexe Spielsituationen können in der Kürze der Zeit oft nicht hinreichend gut aufgeschlüsselt werden, so dass sich die Ungerechtigkeit nur verschiebt.

    Ist jetzt auch egal, aber mein Sohn, der es da wirklich sehr genau nimmt, sagte dazu, Abseits eher nicht, aber wenn, dann war Fülle mit der Hand/Unterarm drin und damit kann/darf man kein Tor schießen, ergo auch kein Abseits.

    Linienrichter hob die Fahne nicht.

    Sehen kann man das nur bei Überprüfung und die hat es nicht gegeben.