Beiträge von hlp

    Ich war bei beiden Spielen in der Halle und fande es sehr überraschend das Wolff und Birlehm sich sehr stark als Einheit präsentiert haben, es gab viel Kommunikation und wirkte echt so als wenn dort Sympathie herrscht.

    Das war in den letzten Jahren auf der Position nicht immer der Fall.

    Ich schreibe Birlehm auch nicht ab. Der gehört da auch hin. Gut, wenn die sich als Einheit präsentieren.

    Auch wenn die Begründung sich auf die Länderspiele im Oktober bezieht, denke ich, dass sich daran nichts geändert hat:

    "Ich glaube, dass man aber die herausragende Leistung von Dominik Mappes im Angriff auch immer in Kontext seiner Abwehrposition sehen muss", gibt Erik Wudtke zu bedenken. Dominik Mappes verteidige in Gummersbach, wenn er in der Abwehr eingesetzt wird, eher auf der Außenposition. Aufgrund der derzeitigen Nominierung auf den Flügeln würde dies beim DHB-Team einen Spezialistenwechsel nach sich ziehen. "Das geht wieder so ein bisschen zu Lasten des Tempospiels", fügte Erik Wudtke an.

    Quelle: https://www.handball-world.news/o.red.r/news-1-1-29-146146.html

    Weber kann zwar ebenfalls nicht decken, hat aber den Vorteil, dass er auch im linken Rückraum eingesetzt werden kann. Auf dieser Position könnte es ohnehin schwierig werden, da Köster in der Abwehr eine wichtige Rolle spielt und kaum durchspielen kann und Drux aktuell sowohl in Abwehr als auch im Angriff recht blass geblieben ist (in Berlin spielt er auch nicht lange oder?). Das wird für das Trainerteam eine knifflige Aufgabe, die Abwehr-Angriff-Wechsel und die Spielanteile bei der kurzen Spieltaktung zu organisieren.

    Na ja, ich glaube zwar die Idee dahinter zu verstehen, aber unser Tempospiel ist schon seit Jahren nicht der Hit. Ob da nun ein Weber statt Mappes groß was beschleunigt??? Ich weiß nicht.

    Um jetzt nicht alles auf Weber zu schieben, Drux war auch noch nicht verhaltensauffällig, aber der ist in der Abwehr wenigstens nicht völlig deplatziert und bringt einen gewissen Wuchtbrummenfaktor ins Angriffsspiel.

    Und warum könnte Mappes nicht auch mal kurz RL spielen, zumindest so lange bis das Umkehrspiel in den Positionsangriff übergegangen ist.

    Die Entscheider werden sich schon was gedacht haben, aber es bleibt schade, dass man dadurch auf die Fähigkeiten von Mappes verzichten muss.

    Ich hätte ihm mehr Torgefahr als Weber zugetraut.

    Weil das selbstverständlich ist sobald man einen Handball in die Hand nimmt ;)

    Ich hatte den Reflex ja auch und habe die Causa Weber und nicht Mappes für einen Nominierungsfehler gehalten.

    Aber vielleicht wurde Mappes ja auch schon vor längerer Zeit mal angefragt und es ist geklärt, dass er keine Nationalmannschaftskarriere anstrebt.

    Ich bin jetzt keiner, der Mappes oder seinen Clubs bisher intensiv gefolgt wäre, aber außer seinen beachtlichen statistischen Werten in der Liga bin ich jetzt noch nicht über Interviews, Titelstories etc. gestolpert.

    Oder anders gesagt, an Leuten wie Knorr oder auch Köster und Heymann kommt man kaum vorbei, selbst wenn man kein Fan der Vereine ist. Die sind medienpräsenter.

    Mappes fliegt für mich immer etwas unter dem Radar, aber vielleicht will er das auch so, ist medienscheu und bleibt lieber im Hintergrund.

    Aber ich weiß es nicht, halte es nur für möglich.

    Mit Verlaub das ist ein dämlicher Kommentar. Rein ökonomisch wäre er schon grenzdebil, da er als Nationalspieler eine deutlich bessere Verhandlungsposition hat .Du unterstellst, dass er nicht 3 Wochen von zu Hause weg will?

    Die Pendelei hat er begründet. Frau ist Lehrerin. Familie wichtig. Die Zeiten ändern sich. Soll Frauen geben die gern Vollzeit arbeiten auch wenn der Kerl mehr Kohle nach Hause schleppt. Dass Oma und Opa sich am Enkel erfreuen soll in einigen Familien durchaus noch ein Faktor sein.

    Es gibt aber Beispiele für Leute, die sich entweder gegen die große Bühne entschieden haben oder sich zumindest lange dagegen gesträubt haben.

    Mappes Karriereweg sah bisher nicht so aus als ob es ihn mit Macht zum Maximum ziehen würde.

    Es ist völlig okay ein Familienmensch zu sein und auch okay ihm das zuzugestehen, also warum geht man dann davon aus, dass er unbedingt Nationalmannschaft spielen will?

    Ja, heute und gestern lief viel über Juri. Ich verstehe aber einige User nicht ganz . Jahrelang wurde gejammert, weil wir keine RM Spieler hatten, der Verantwortung übernommen hat und dazu noch torgefährlich ist. Jetzt haben wir endlich einen und es wird noch genörgelt. Klar macht er auch Fehler, aber er ist 22 Jahre !!!!!. Was wird denn von ihm erwartet?

    Ich kann eher nicht verstehen, warum Alfred nicht den ganzen Kader genutzt hat, um zu probieren und den Spielern Spielpraxis zu geben? Wie soll das im Turnier funktionieren, wenn jemand gebraucht wird?

    Meine ganz persönliche Meinung ist, dass Alfred ab und an auf mich etwas ratlos wirkt. Ist nur meine persönliche Meinung. Warum wechselt er nicht spätestens in der zweiten Halbzeit durch? Warum spielt Joel ca. 15 Minuten und muss wieder raus? Wie sollen die Spieler da Selbstvertrauen bekommen? Und nur, damit man sagen kann, wow...wir haben gegen Island gewonnen? Puh...ob das so klug war?!

    Ich sage mal so. Das Zauberwort heißt für mich Balance. Mit ein paar Worten mehr würde ich sagen, Verantwortung für den Ball.

    Zu Birlehm würde ich sagen, der Wechsel war richtig. Es ging ja nicht nur darum Birlehm Selbstvertrauen zu verschaffen, sondern auch darum ein Spiel zu gewinnen und Birlehm hat nicht viel gehalten, Wolf aber sehr wohl.

    Die erste 7 ist nicht unser Problem. Das ist eher die deutlich schwächere Bank und die Fragililität zwischen guten und schwächeren Phasen.

    Gut fand ich mehr Köster, weniger Weber, Steinert auch ganz okay und Wolf auch gut.

    Nicht so gut, zu viel Kreis, zu wenig Außen und Birlehms Wochenende war es auch nicht. Witzke, M' Bengue und Zechel konnten keine Spielpraxis und auch keine Sicherheit tanken. Dementsprechend muss man wohl hoffen, dass man diese Spieler nicht ins kalte Wasser werfen muss.

    Was mich auch wundert, dass Drux so wenig Spielzeit bekam.

    Der ist aber als 1:1-Spezialist evtl. nicht so auf Abläufe in der Gruppe angewiesen.

    Wir sollten uns doch nicht mehr über den bösen Blick von Spielern auslassen oder hatte ich da was falsch verstanden? :hi:

    Ich bin ja lernfähig. Jetzt, wo ich eingesehen habe, dass Gislis Spiel nur aus Schrittfehlern und Stürmerfouls besteht, ist beleidigt gucken natürlich verdammt daneben. Das gehört sich nicht.

    Der Johnny guckt ja auch nicht die Schiris böse an und macht keine Schritte. Da geht das in Ordnung. :hi:

    Inwiefern machen die profitorientierten, „privaten“ Medien da etwas anders?

    Ich vermute dahinter eher den Versuch a) Nichthandballkundige anzulocken und/oder die unsägliche Heroisierung aus der Fußballberichterstattung zu übernehmen.

    Feinheiten des Kreisläuferspiels, Spielzüge, Defensivtaktiken usw bleiben da eben auf der Strecke und nur die Spielmacher, Torjägerkanonen oder Andreas Wolffse werden hervorgehoben.

    Das war nicht als Vergleich privat-öffi gemeint. Die priv. bringen auch keinen Handball.

    Aber was das mit der Heroisierung angeht, dahin geht auch mein Verdacht.

    Es ist ein Mannschaftssport und einen Balic oder Hansen, Lazarow, also eine echte Galionsfigur haben wir nicht, ergo braucht man dann auch keinen künstlich "hochsterilisieren".

    Ich war jetzt nie der große Knorr-Fan und ich finde, dass um ihn in den Medien zu viel Bohai veranstaltet wird. In typischer Öffi-Manier brauchen diese Typen immer ein Gesicht, den einen, an dem sie alles aufhängen können. Das war früher Gensheimer und jetzt scheint es Knorr zu sein. Das ging mit Bundes-Uwe schon nicht gut und hoffentlich wird jetzt Knorr nicht auch verbrannt.

    Einerseits finde ich es okay, wenn der Trainer auch mal Fehler benennt und adressiert, aber es sollte nicht der Eindruck entstehen, dass Knorr das Spiel verloren hat. Er ist vorne eindeutig der kreativste, den wir aufbieten können und wenn sein Spiel nicht eine Prise Risiko enthalten würde, dann wäre es auch nicht so gut.

    Er darf es nicht überziehen, aber er ist der einzige, der sowas drauf hat.

    Auf der Gegenseite war Gisli nach seinem guten Start auch nicht der Burner und Omar Ingi M. hatte auch schon bessere Tage.

    Also einerseits war das heute nicht 60 min Hurra-Handball, aber es war auch nicht alles Kacke.

    Knorr bitte etwas einnorden, aber bitte nicht verunsichern oder demontieren. Wir haben keinen Besseren.

    Na ja, einerseits nur Testspiel, aber es ist wie meistens bei D alles sehr, sehr fragil. Wir haben gute Phasen, spielen uns auf 23:17 weg und dann häufen sich Fehler, klappen Sachen nicht mehr, die vorher geklappt haben und wechseln dürfen wir auch nicht. Steinert-Häfner geht noch halbwegs, aber Witzke-Knorr waren Welten dazwischen. Golla quasi auch unersetzlich. Köster leider nur defensiv im Einsatz, da aber gut. Alle Außen haben noch Luft nach oben. Johnny der Finstere hat mir am besten gefallen und Wolff war auch gut.

    Die Isis können sicher mehr, aber die werden bei der WM sicherlich doch vor uns landen.

    Der alte Gustavsson mit schnittiger Kurzhaarfrisur richtig gut.

    Wenn Wiede zurücktritt wird das Gemecker hier auch nicht vorbei sein ;)

    solange einige meinen es sei Pflicht anzutreten…

    … und wenn er nicht nominiert wird, und wir in der Vorrunde rausfliegen, ist das Gemecker nur aufgeschoben :lol:

    Die Eier tanzen weiter, das ist so sicher wie das Amen in der Kirche

    Ich dachte an die Kieler. Weinhold, Pekeler und Wienczek sind doch raus aus den Schlagzeilen.

    Also am einzig wahren Puls des Handballs, also hier in der HE, sind sie doch auch kein Thema mehr.

    Das alles hätte es zu Brand Zeiten nicht gegeben .

    Solche Spieler wären nie wieder eingeladen worden und Brand hätte ein Wutinterview gegeben.

    Alfred lebt halt nur von seinen Erfolgen mit den Weltauswahlen von Magdeburg&Kiel .

    Jetzt hat er keine Weltauswahl und bisher hat er als Bundestrainer im Prinzip nichts geleistet .

    Das Turnier sollte seine letzte Chance sein .

    Kennst du einen, der es besser könnte?

    Von Brand, Schwalb, Baur, Schwarzer und vor allem Stephan mal abgesehen? :lol:

    Was meinst du hiermit.?

    Ernst ist doch für die Nationalmannschaft nominiert und hat auch nicht abgesagt...Trotz seiner "Verletzungsgeschichte"

    Bei Ernst gab es auch keine Diskussionen, ob er könnte oder nicht. Der war schwer verletzt und fertig. Als er gesund war hat er Nati gespielt und als er wieder konnte auch.

    Bei anderen ist es ja so, dass sie eigentlich könnten, aber nicht wollen.

    Man könnte Wiede ja auch bedauern, dass er mit so vielen „Problemen“ zu kämpfen hat und die Wm‘s und EM‘s alle verpasst.

    Bei Ernst hat „jeder“ ihn bedauert, ob seiner schweren Verletzungen, ihm Respekt gezollt, dass er sich immer wieder zurück gekämpft hat. Aber das war ja nur Vereinsebene. Für die Nationalmannschaft ist es nicht mehr gut genug und er hat damit „Glück“ nicht angegangen zu werden.

    Wiede möchte seinen Beruf so lange wie möglich ausüben und schont sich dann halt um das sicher zu stellen. (Mit dieser Haltung ist er ja auch nicht alleine)

    Doch scheinen einige Herren Doktoren bei ihm nur Wehwehchen zu diagnostizieren, er kann ja schließlich noch laufen…

    … doch wie „fragil“ sein Körper ist, kann Wiede wohl selbst am besten beurteilen.

    Bei Wiede fällt aber auf, dass er regelmäßig die Vereinsspiele mitmacht und sich dann seinem Körper widmet. Diesmal ist es der Kiefer. Das klingt jetzt nicht unbedingt nach einer direkten Einschränkung beim Handball spielen. Aber natürlich bin ich nicht Wiedes Arzt und er kann auch machen, was er will. Es geht mich auch nichts an.

    Aber den DHB und den BT geht es was an und vielleicht wäre es im Sinne der Planungssicherheit besser, wenn der BT von vornherein auf ihn verzichtet oder wenn Wiede seinen Rücktritt erklärt.

    Dann hören wenigstens die Diskussionen auf und der Eiertanz ist beendet.

    Die wachsen damit halt ganz anders auf .

    Dasselbe ist es wie mit dem Militärdienst.

    Hoch angesehen in Amerika , in Deutschland wirst du als "Soldat" eher belächelt und sofort als " bildungsfern" betitelt

    Es gibt Erhebungen, dass auch in God's own Country die Masse derer, die in den militärischen Brennpunkten stationiert sind, aus strukturschwachen Regionen kommen. Hohe Arbeitslosigkeit, geringe Bildung, Militär als Chance.

    Wahrscheinlich sprechen die schlichteren Gemüter auch noch besser auf die Werbeparolen an.

    Das schließt Ansehen und Patriotismus zwar nicht aus, aber glorifizieren muss man es auch nicht.