Nichts für Herzkranke, aber letztlich der Titel. Tolle Saison, dass man den Großangriff doch noch erleben durfte...
Danke Micha, dass du noch mal den Großangriff ausgepackt hast. Manche Kalauer altern nicht. Die reifen nur.
Nichts für Herzkranke, aber letztlich der Titel. Tolle Saison, dass man den Großangriff doch noch erleben durfte...
Danke Micha, dass du noch mal den Großangriff ausgepackt hast. Manche Kalauer altern nicht. Die reifen nur.
Glückwunsch nach Magdeburg! Feiert schön und lasst es ordentlich krachen!
Ich hatte Gänsehaut und feuchte Augen, es war wirklich emotional. Nur die doofen Interviews haben gestört...
Selten sowas schönes vom Gegner gelesen. Großes Danke!!!
Freundschaft!
hlp schon von der Tribüne gekippt?
Das nicht, aber der ganze Tag ist bei mir irgendwie auch wie Zugausfall gewesen. Ich war mega nervös, habe Guidos Whiskies vergessen einzupacken, meine Wasserflasche vergessen, weil ich vorher noch selbst beim Sport war. Anfahrt zur Halle aus der falschen Himmelsrichtung, anderer Parkplatz als gewohnt, es war die Hölle.
Also ich war heute eher introvertiert und muss auch ehrlich sagen, dass ich bis vor kurzem oder ich sage mal, so bis Februar, habe ich noch geglaubt, dass ich nie wieder einen Meistertitel erlebe. Ich habe noch Schwierigkeiten das alles zu realisieren.
Absolut meisterliche Vorstellung bisher. Kann wieder Crunchtime trainiert werden heute.
Ich dachte immer Götz ist Stuttgart?
Benno hat es heute sogar ins ZDF Morgenmagazin geschafft.
Auf jeden Fall steckt Götz sehr tief bei den Topclubs (außer SCM) hinten drin und bei einigen Spielern, vorzugsweise aus Kiel und deutsch (Pekeler, Weinhold, Wienczek) aber auch Landin z. B. gerät er dermaßen in Verzückung, dass es einfach für einen "neutralen" Kommentator deutlich drüber ist.
Das es auch anders geht zeigt z. B. Wolf Fuß.
Ich hoffe das Marcus Götz morgen ganz tapfer ist. Er braucht all sein Mitgefühl für den armen THW.
Wenn da noch was übrig bleibt darf er die Füchse und die SG auch noch ein bißchen trösten.
Noch einmal zur VAR-Diskussion:
Da liegt für mich auch der Hase im Pfeffer. Vielleicht erinnere ich mich falsch, aber es gibt doch im Fußball nirgends (?) kaum irgendwo (?) selten (?) so ein Theater um den VAR wie in der Bundesliga. Bei der EM letztes Jahr z.B. erhielt man geradezu Anschauungsunterricht, wie man den Videobeweis einigermaßen schnell, souverän und weitgehend unstrittig einsetzen kann. Das größte Problem ist doch, wie hlp schreibt, die Intransparenz der Anwendung in Kombination mit sehr strittigen bis hanebüchenen Auslegungen. Nun ist Handball nicht gerade für ein einfaches, logisch strukturiertes und nachvollziehbares Regelwerk bekannt. Von daher könnte das schon schwierig werden. Auf der anderen Seite scheint es doch z.B. beim Hockey oder Eishockey ganz brauchbar und geräuschlos zu funktionieren. Noch ist also nicht aller Tage Abend.
Im Übrigen sollte man auch nicht vergessen, warum überhaupt der VAR eingeführt wurde. Bei Spielen mit TV-Übertragung kam es eben durchaus häufig vor, dass Millionen von Zuschauern, evtl. auch die im Stadion inkl. der Schiedsrichter, haarsträubende und manchmal spielentscheidende Fehler unmittelbar sehen konnten - mit entsprechendem Ärger, Druck auf die Schiris etc. Ohne hierfür Zahlen zu haben, vermute ich schon, dass weitaus mehr klare Fehlentscheidungen korrigiert wurden als dass falsch korrigiert oder verschlimmbessert wurde.
Sehe ich im wesentlichen auch so. Ich glaube, dass die Diskussion und auch die Probleme in Deutschland nicht dem europäischen Standard entsprechen.
Das mag sein. Aber das ist nicht der Hauptgrund warum die Fans dagegen sind. Die Akzeptanz fehlte von Anfang an.
Ich glaube "die Fans" ist zu allgemein. Ich habe auch von Fanbeauftragten, Fanclubsprechern etc. durchaus Stimmen gehört, die den VAR nicht komplett ablehnen, sondern nur wie es bisher gehandhabt wird.
Folglich kann auch die Akzeptanz nicht komplett fehlen.
Das es vielleicht mehr Ablehner als Zustimmer gibt, kann aber durchaus sein. Vielleicht auch deutlich mehr.
Richtige Entscheidung mit Kalarash. Find ich gut.
Aber warum nur bis Ende 2022?
Das stimmt so nicht. Der Hauptgrund der fehlenden Akteptanz sind die Unterbrechung des Spielflusses durch die oft sehr langen VAR Überprüfungen.
Würde ich auch so nicht sagen.
Für mich ist es hauptsächlich, dass Woche für Woche bei vergleichbaren Situationen völlig unterschiedlich entschieden wird. 1x gibt's den VAR, 1x nicht und dann wird noch unterschiedlich gewertet. Arnd Zeigler treibt das Sonntag für Sonntag in den Wahnsinn. Dessen Sichtweise teile ich auch.
Für einen guten Videobeweis müsste für drei Dinge die Bereitschaft da sein:
1. Gleicher Maßstab für alle Teams. Für Top-Teams muss das Gleiche gelten wie für Kellerteams. Gibt es in anderen Sportarten nicht und glaub ich auch beim Handball nicht dran, aber werden wir sehen.
2. Transparenz. Bei Europameisterschaften z.B. war das in den letzten Jahren bzgl. des Videobeweises in strittigen Fällen nicht gegeben. Im Fußball sieht man auch genau, wann der Schiedsrichter welches Bild sieht. Ist beim Handball nicht der Fall.
3. Die übertragenden und berichtenden Medien müssten endlich bereit sein, sich mit den Regeln zu beschäftigen. Ich erinnere ans Pokal-Halbfinale letztes Jahr, als mit Videobeweis eine regelgerechte rote Karte gegeben wurde, die von Kommentatoren, Moderatoren und Experten völlig zerpflückt wurde, weil keiner von denen wusste, was die entscheidenden Kriterien dabei sind.
Das hat doch alles högschdens nur indirekt mit dem VAR zu tun.
Man braucht fähige emphatische Schiris und ein klares Regelwerk von einem Verband, der sich an den Sportlern und den Fans orientiert und nicht nur an sich und max. Kommerz.
Ich hatte mit Schöne mal Beef auf dem Magdeburger Ring.
Warum braucht Kiel einen Ersatz für Pekeler? Hat der Fernweh oder hört er auf?
Da heutzutage auch immer auch die TV-Partner mit im Boot sitzen, sind potentiell ausufernde Spieldauern ein rotes Tuch.
Auch ein ganz tolles Argument.
Ich setze noch mal einen drauf.
Ein Spiel mit richtig schön vielen strittigen Entscheidungen ist für die TV-Fuzzies auch viel schöner.
Da hat man viel mehr, worüber man herrlich schwadronieren kann und auch nach dem Spiel kann man noch herrlich blöde, taktlose und provokante Fragen stellen.
Ein Fest.
Natürliches ersteres!
Hab ich in den letzten Jahren im Bereich der EHF aber zu oft mit Videobeweis nicht gesehen.
Lieber Rheiner, das ist genau das, was ich nicht akzeptiere.
Weil etwas Scheiße war, muss es also immer Scheiße bleiben?
Das ist ja deprimierend.
Und was ist die Quintessenz daraus? Weil wir in Deutschland zu blöde und zu unfähig sind und uns aber trotzdem für die Tollsten halten, sollen wir es lieber ganz lassen?
Warum nur eine Überprüfung pro Spiel? Es gibt Spiele, die haben deutlich mehr strittige Szenen.
Vor allem die, wo es um was geht.
Was ist denn wichtiger? Ein sauberes Ergebnis oder ein Spiel ohne Unterbrechungen? Außerdem sind die hitzigen Spiele sowieso dauernd unterbrochen, auch ohne VAR.
Für Tor oder nicht Tor gibt es funktionierende Technik. Das ist nix für den VAR. Sehe ich nicht anders.
Für die Frage bei was das Spiel unterbrochen werden sollte, wird es schon schwieriger. Wenn es um Rot geht, gern, aber m.M.n. auch bei Entscheidungen, die den Spielausgang direkt beeinflussen können und dazu zählen für mich auch Dinge wie Übertritt, Schritte, Stürmerfoul oder nicht, 7m oder nicht und das vielleicht in der letzten Minute oder meinetwegen den letzten 30 sec.
Ein irreguläres Tor in der 15. Min ist nun mal was anderes als in der 60. Min.
Bei 10 Toren vor ist ein irreguläres Tor wiederum Brust, es sei denn es geht ums Weiterkommen in K.O.-Runden mit Hin und Rück. Man kann von den Schiris m.M.n. verlangen, dass sie sowas auf dem Sender haben.
Gegen blinde oder korrupte Schiris hilft auch die beste Technik nicht.
Das ist für mich aber kein Grund deshalb auf Technik zu verzichten.
Der Mensch muss dafür eben fit gemacht werden.
Aber das ist doch, ehrlich gesagt, Bullshit, auch wenn es in diesem Fall dem SCM (eventuell) genutzt hätte. Was, wenn bei Webers Tor etwas knapp gewesen wäre, hätte man das auch im Nachhinein kontrollieren müssen, weil es spielentscheidend war? Und wenn ja, wann? Sofort oder am Ende oder gar nicht, weil ja noch 3 Sekunden Zeit war, das zu korrigieren? Und was ist, wenn das letzte und entscheidendeTor schon in der 55. Minute fällt, darf man dann nach Spielende noch einmal drauf gucken und was darf dann korrigiert werden? Man käme vom hundertsten ins tausendste.
Der VAR hat doch den Fußball nicht gerechter gemacht oder die Diskussionen verringert, sondern bestenfalls nur verlagert. Eine falsche Freistoßentscheidung, die zum Tor führt, wird nicht verändert, aber wenn der große Zehennagel in der 25. Kameraperspektive im Abseits ist, wird das Tor 5 Minuten später zurückgenommen. Das ist selbst beim Fußball zermürbend, obwohl da eh mindestens 30 Minuten der Spielzeit unterbrochen sind. Wie soll das beim Handball funktionieren? Da bin ich eher für einen dritten Schiedsrichter auf dem Feld.
Ja, die Schiedsrichter haben sicher tendenziell eher zu Gunsten der Heimmannschaft entschieden und in Magdeburg hätte der SCM wahrscheinlich das gleiche Spiel nicht verloren. Sporting Lissabon fühlte sich im Achtelfinalrückspiel auch ungerecht behandelt und es stand dem SCM frei, sich für die Ausrichtung des FF zu bewerben.
Ich ärgere mich immer noch über den verpassten Pokal, nicht über die Niederlage an sich, sondern über die Art und Weise...aber egal, wie lange ich darüber nachdenke, geht der Vorwurf nicht an die Schiedsrichter. Man hatte mehr als eine Hand am Pokal und hat ihn wieder losgelassen. Das wird am Donnerstag nicht passieren!
Jetzt wird es echt philosophisch. Was war zuerst, Ei oder Huhn und so.
Man kann pro oder contra VAR sein, auch okay. Beispiel Fußball. VAR bisher okay bei Turnieren und in England geht's auch. In Deutschland kriegen wir es eher schlecht hin. Aber in D haben wir auch eine Schiri-Mafia und seit Jahren Klüngel und Probleme zurück bis zu Hoyzer und Sapina.
Das Werkzeug ist gut, aber es wird schlecht geführt.
Und zu Donnerstag ist die Lage ungefähr so sicher wie das Nettelstedt niemals gegen Kiel gewinnen kann.
Darum wünsche ich mir auf keinen Fall Gecrunche, was nur neudeutsch für Gekrampfe ist.
Ich möchte nach 15 min den Weg zu einem klaren Sieg sehen.
Je länger desto zäher.
Der Bericht auf BILD.de, der diese Passage ebenfalls enthält, wirft leider einiges durcheinander. Dort ist die Rede vom „Video Proof System“ (VPS). Dies ist allerdings das System der IHF. Bei der EHF kommt das "Instant replay" zur Anwendung. Insofern würde ich mich nicht darauf verlassen, dass der Redakteur die korrekten Regularien der EHF zur Hand hatte und würde Frank Wenz zunächst für eine verlässlichere Quelle halten. (Auch wenn das via Podcast wohl nur Hörensagen ist)
Unsere Zeitung zitiert zumindest EHF-Regularien, aber es ist mir auch scheißegal jetzt. Wenn der Wenz Recht hat, sind wir ja wieder bei dem Schwachsinn, dass etwas nicht überprüft werden darf, obwohl es gesehen wird.
An dieser Stelle bin ich dann komplett raus, weil ich jetzt Ganzkörperlähmung incl. kompletter Gehirnlähmung bekomme.
Über solch einen Irrsinn kann und will ich nicht mehr ruhig und vernünftig reden. Da will ich nur noch schreien und irgendwas an die Wand schmeißen.
Ich habe hier ja x mal geschrieben, dass mir der Döner sonst wo vorbei geht dieses Jahr. Als es dann so weit war, war es dann doch anders. Ich war auf eine Niederlage eingestellt, aber die Art und Weise hat weh getan. Jetzt zählt nur Donnerstag. Bitte keine Faxen machen.
Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt..... ![]()