Richtige Entscheidung mit Kalarash. Find ich gut.
Aber warum nur bis Ende 2022?
Richtige Entscheidung mit Kalarash. Find ich gut.
Aber warum nur bis Ende 2022?
Das stimmt so nicht. Der Hauptgrund der fehlenden Akteptanz sind die Unterbrechung des Spielflusses durch die oft sehr langen VAR Überprüfungen.
Würde ich auch so nicht sagen.
Für mich ist es hauptsächlich, dass Woche für Woche bei vergleichbaren Situationen völlig unterschiedlich entschieden wird. 1x gibt's den VAR, 1x nicht und dann wird noch unterschiedlich gewertet. Arnd Zeigler treibt das Sonntag für Sonntag in den Wahnsinn. Dessen Sichtweise teile ich auch.
Für einen guten Videobeweis müsste für drei Dinge die Bereitschaft da sein:
1. Gleicher Maßstab für alle Teams. Für Top-Teams muss das Gleiche gelten wie für Kellerteams. Gibt es in anderen Sportarten nicht und glaub ich auch beim Handball nicht dran, aber werden wir sehen.
2. Transparenz. Bei Europameisterschaften z.B. war das in den letzten Jahren bzgl. des Videobeweises in strittigen Fällen nicht gegeben. Im Fußball sieht man auch genau, wann der Schiedsrichter welches Bild sieht. Ist beim Handball nicht der Fall.
3. Die übertragenden und berichtenden Medien müssten endlich bereit sein, sich mit den Regeln zu beschäftigen. Ich erinnere ans Pokal-Halbfinale letztes Jahr, als mit Videobeweis eine regelgerechte rote Karte gegeben wurde, die von Kommentatoren, Moderatoren und Experten völlig zerpflückt wurde, weil keiner von denen wusste, was die entscheidenden Kriterien dabei sind.
Das hat doch alles högschdens nur indirekt mit dem VAR zu tun.
Man braucht fähige emphatische Schiris und ein klares Regelwerk von einem Verband, der sich an den Sportlern und den Fans orientiert und nicht nur an sich und max. Kommerz.
Ich hatte mit Schöne mal Beef auf dem Magdeburger Ring.
Warum braucht Kiel einen Ersatz für Pekeler? Hat der Fernweh oder hört er auf?
Da heutzutage auch immer auch die TV-Partner mit im Boot sitzen, sind potentiell ausufernde Spieldauern ein rotes Tuch.
Auch ein ganz tolles Argument.
Ich setze noch mal einen drauf.
Ein Spiel mit richtig schön vielen strittigen Entscheidungen ist für die TV-Fuzzies auch viel schöner.
Da hat man viel mehr, worüber man herrlich schwadronieren kann und auch nach dem Spiel kann man noch herrlich blöde, taktlose und provokante Fragen stellen.
Ein Fest.
Natürliches ersteres!
Hab ich in den letzten Jahren im Bereich der EHF aber zu oft mit Videobeweis nicht gesehen.
Lieber Rheiner, das ist genau das, was ich nicht akzeptiere.
Weil etwas Scheiße war, muss es also immer Scheiße bleiben?
Das ist ja deprimierend.
Und was ist die Quintessenz daraus? Weil wir in Deutschland zu blöde und zu unfähig sind und uns aber trotzdem für die Tollsten halten, sollen wir es lieber ganz lassen?
Warum nur eine Überprüfung pro Spiel? Es gibt Spiele, die haben deutlich mehr strittige Szenen.
Vor allem die, wo es um was geht.
Was ist denn wichtiger? Ein sauberes Ergebnis oder ein Spiel ohne Unterbrechungen? Außerdem sind die hitzigen Spiele sowieso dauernd unterbrochen, auch ohne VAR.
Für Tor oder nicht Tor gibt es funktionierende Technik. Das ist nix für den VAR. Sehe ich nicht anders.
Für die Frage bei was das Spiel unterbrochen werden sollte, wird es schon schwieriger. Wenn es um Rot geht, gern, aber m.M.n. auch bei Entscheidungen, die den Spielausgang direkt beeinflussen können und dazu zählen für mich auch Dinge wie Übertritt, Schritte, Stürmerfoul oder nicht, 7m oder nicht und das vielleicht in der letzten Minute oder meinetwegen den letzten 30 sec.
Ein irreguläres Tor in der 15. Min ist nun mal was anderes als in der 60. Min.
Bei 10 Toren vor ist ein irreguläres Tor wiederum Brust, es sei denn es geht ums Weiterkommen in K.O.-Runden mit Hin und Rück. Man kann von den Schiris m.M.n. verlangen, dass sie sowas auf dem Sender haben.
Gegen blinde oder korrupte Schiris hilft auch die beste Technik nicht.
Das ist für mich aber kein Grund deshalb auf Technik zu verzichten.
Der Mensch muss dafür eben fit gemacht werden.
Aber das ist doch, ehrlich gesagt, Bullshit, auch wenn es in diesem Fall dem SCM (eventuell) genutzt hätte. Was, wenn bei Webers Tor etwas knapp gewesen wäre, hätte man das auch im Nachhinein kontrollieren müssen, weil es spielentscheidend war? Und wenn ja, wann? Sofort oder am Ende oder gar nicht, weil ja noch 3 Sekunden Zeit war, das zu korrigieren? Und was ist, wenn das letzte und entscheidendeTor schon in der 55. Minute fällt, darf man dann nach Spielende noch einmal drauf gucken und was darf dann korrigiert werden? Man käme vom hundertsten ins tausendste.
Der VAR hat doch den Fußball nicht gerechter gemacht oder die Diskussionen verringert, sondern bestenfalls nur verlagert. Eine falsche Freistoßentscheidung, die zum Tor führt, wird nicht verändert, aber wenn der große Zehennagel in der 25. Kameraperspektive im Abseits ist, wird das Tor 5 Minuten später zurückgenommen. Das ist selbst beim Fußball zermürbend, obwohl da eh mindestens 30 Minuten der Spielzeit unterbrochen sind. Wie soll das beim Handball funktionieren? Da bin ich eher für einen dritten Schiedsrichter auf dem Feld.
Ja, die Schiedsrichter haben sicher tendenziell eher zu Gunsten der Heimmannschaft entschieden und in Magdeburg hätte der SCM wahrscheinlich das gleiche Spiel nicht verloren. Sporting Lissabon fühlte sich im Achtelfinalrückspiel auch ungerecht behandelt und es stand dem SCM frei, sich für die Ausrichtung des FF zu bewerben.
Ich ärgere mich immer noch über den verpassten Pokal, nicht über die Niederlage an sich, sondern über die Art und Weise...aber egal, wie lange ich darüber nachdenke, geht der Vorwurf nicht an die Schiedsrichter. Man hatte mehr als eine Hand am Pokal und hat ihn wieder losgelassen. Das wird am Donnerstag nicht passieren!
Jetzt wird es echt philosophisch. Was war zuerst, Ei oder Huhn und so.
Man kann pro oder contra VAR sein, auch okay. Beispiel Fußball. VAR bisher okay bei Turnieren und in England geht's auch. In Deutschland kriegen wir es eher schlecht hin. Aber in D haben wir auch eine Schiri-Mafia und seit Jahren Klüngel und Probleme zurück bis zu Hoyzer und Sapina.
Das Werkzeug ist gut, aber es wird schlecht geführt.
Und zu Donnerstag ist die Lage ungefähr so sicher wie das Nettelstedt niemals gegen Kiel gewinnen kann.
Darum wünsche ich mir auf keinen Fall Gecrunche, was nur neudeutsch für Gekrampfe ist.
Ich möchte nach 15 min den Weg zu einem klaren Sieg sehen.
Je länger desto zäher.
Der Bericht auf BILD.de, der diese Passage ebenfalls enthält, wirft leider einiges durcheinander. Dort ist die Rede vom „Video Proof System“ (VPS). Dies ist allerdings das System der IHF. Bei der EHF kommt das "Instant replay" zur Anwendung. Insofern würde ich mich nicht darauf verlassen, dass der Redakteur die korrekten Regularien der EHF zur Hand hatte und würde Frank Wenz zunächst für eine verlässlichere Quelle halten. (Auch wenn das via Podcast wohl nur Hörensagen ist)
Unsere Zeitung zitiert zumindest EHF-Regularien, aber es ist mir auch scheißegal jetzt. Wenn der Wenz Recht hat, sind wir ja wieder bei dem Schwachsinn, dass etwas nicht überprüft werden darf, obwohl es gesehen wird.
An dieser Stelle bin ich dann komplett raus, weil ich jetzt Ganzkörperlähmung incl. kompletter Gehirnlähmung bekomme.
Über solch einen Irrsinn kann und will ich nicht mehr ruhig und vernünftig reden. Da will ich nur noch schreien und irgendwas an die Wand schmeißen.
Ich habe hier ja x mal geschrieben, dass mir der Döner sonst wo vorbei geht dieses Jahr. Als es dann so weit war, war es dann doch anders. Ich war auf eine Niederlage eingestellt, aber die Art und Weise hat weh getan. Jetzt zählt nur Donnerstag. Bitte keine Faxen machen.
Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewandt..... ![]()
Freundschaft!
Aus rein sportlicher Sicht würde ich diese Regelung auch am meisten begrüßen. Nicht wegen jeder Lapalie gucken zu dürfen, ja. Aber wenn man beim gucken etwas sieht, was man dann nicht ahnden darf, wäre das schon schlimm. Auch für die Schiedsrichter, die dann sofort wissen, dass sie etwas falsch entscheiden mussten. Wenn das innerhalb eines Spieles ist, würde das dann unweigerlich unterbewusst zu einer anderen Linie führen.
Mein Gehirn weigert sich regelrecht etwas anderes zu denken, weil ich bei allem anderen sofort dabei lande, dass man es dann komplett lassen sollte mit dem VAR. Es würde nur zu noch mehr Ungerechtigkeit und Unverständnis, respektive Ablehnung, führen.
Mir würde von der 1. Runde an, ein K.o.-Wettbewerb am besten gefallen. Aber die Zeit ist vorbei. Jetzt dreht sich alles nur noch um die Vermarktung der Bilder auf allen Kanälen.
Das wäre mir auch am liebsten, aber für so viel "gute alte Zeit" fehlt mir echt komplett dermaßen der Glaube, dass ich es gar nicht mehr ansprechen wollte.
Um die kleinen Verbände gebührend einzubinden sollten Wege gefunden werden, die nicht komplett zu Lasten der eh schon zahlenmäßig überspielten Clubs geht. Mehr Qualifikation unter den Kleinen, dann K.O.-Spiele oder mehr Gruppen mit weniger Teams, es kommen weniger weiter und dann K.O., irgendwas in der Art halt.
FF, die keiner ausrichten will, leere Hallen und Schulturnhallenflair haben im EC nix verloren. EC muss Highlight sein und nicht als zusätzliche Belastung daherkommen. EC muss Belohnung und nicht Strafe sein.
Dazu zählt eigentlich auch das Drumherum und nicht Terminhatz. Früher konnten Teams noch mal durch die fremde Stadt bummeln und übernachten und nicht nur vom Charter in die Halle, spielen, max. 5 min duschen, fönen fällt schon aus, weil man sonst den Flieger zurück verpasst. Nachts zurück, zu Hause Klamotten wechseln und 1 Tag später das nächste Spiel. Das ist doch alles Scheiße.
Um zu wissen, welche Aussage richtig ist, muss man die Bestimmungen inhaltlich überprüfen. Falls beide das gemacht haben, und zu entgegengesetzten Ergebnissen kommen, stimmt was nicht.
Ich zitiere: "Doch durften die Schiedsrichter den Übertritt von Borges Hernandez mit Hilfe des Videobeweises überhaupt ahnden?
Laut EHF-Regularien ist es nicht gestattet deshalb eine Überprüfung vorzunehmen.
Sobald jedoch auf das Hilfsmittel wegen einer überprüfbaren Situation zurückgegriffen wird - in diesem Fall die Spielzeit - ist es den Unparteiischen erlaubt die gesamte Szene auf Regelverstöße zu kontrollieren. Sie hätten somit auch den Übertritt ahnden können."
Zitat Ende:
Im Podcast Lauschangriff mit Frank Buschmann und Florian Schmidt-Sommerfeld hat Schmiso gesagt, dass laut Frank Wenz in der letzten Szene (in der regulären Spielzeit) ausschließlich bewertet werden darf, ob der Ball rechtzeitig im Tor war oder nicht.
In der Zeitung steht es genau anders, nämlich das alle erkannten Verstöße auch gesehen werden dürfen.
Ist aber sicherlich Lügenpresse.
Sollte es deiner Meinung nach in Analogie zum Fußball auch Absteiger aus der CL geben, die im späteren Verlauf in die EL einsteigen und sollte der EL-Sieger nächste Saison CL spielen dürfen?
Zweiteres ja, wäre eine super Motivation, ersteres nur wenn die Spieleanzahl nicht erhöht wird, Spieleanzahl möglichst senken durch weniger Teilnehmer, bzw. weniger Gruppenspiele, mehr K.O.-Spiele, kein FF, weniger finanzielle Belastung für die Clubs, mehr Engagement der EHF.
Es bleibt aber ein Wettbewerb mit einem erheblichen Imageproblem, bei dem, vorsichtig formuliert, das Aufwand-Nutzen-Verhältnis in keinem guten Verhältnis steht.
Das nahezu perfekte Gegenbeispiel lieferte Eintracht Frankfurt im Fußball.
Trifft aber eben auf den Handball genau gar nicht zu.
Sollst du auf‘n Montag so viel trinken?
Das hatte ich bei dir auch erst vermutet.
Wie kommt man sonst zu so einer Interpretation?
Zeitzi20 stänkert gerne mal, sei ihm gegönnt, aber vielleicht hat er auch Recht, kann alles sein, aber letztendlich geht es um Chancen und Wahrscheinlichkeiten und die sehe ich die nächsten 2 Jahre noch bei den ersten 4 dieser Saison, in welcher Reihenfolge auch immer, aber mit relativ gleichen Chancen und keinesfalls so, dass Kiel und der SCM nun auf 1x beide aus den Top 2 rausfallen.
Das heißt, du siehst Flensburg oder Berlin in der kommenden Saison als Meister und Vizemeister?
Nö, Berlin wird 5. und Flensburg 6.
Meister wird Melsungen, 2. Kronau-Östringen, auch bekannt als Rhein-Neckar Muschis. ![]()