Beiträge von hlp

    Die waren bestimmt alle aus Magdeburg und Umgebung ;)

    Es kann nur so gewesen sein.

    Ich weiß nicht, wo du gesessen hast, aber die Journalisten, die an den langen Reihen Tische im Bereich U15-U17 saßen, hatten alle bis auf ein oder zwei Ausnahmen Maske auf, die Offiziellen am Zeitnehmertisch ebenso. Das ist in der Übertragung übrigens auch gut zu sehen.

    Ich meinte im TV, ich war nicht in der Halle, bei den Interviews rund uns Spiel, Halbzeit und danach, aber ich habe vielleicht auch nicht genug gesehen. Ich ziehe meinen Einwand zurück und packe ihn zurück in die Polemik-Schublade.

    Okay, Steins kommt dem schon sehr nahe, aber mit seinen knapp 20 cm weniger und schmaler als Gisli, flutscht er vielleicht etwas besser durch die Abwehr, aber gefährlich ist der auch unterwegens. Stimmt schon.

    Bei Bezjak gehe ich auch mit, dass das Gerammel war. Da ging es ja wirklich nur drum, den Abwehrspieler durch den Kontakt körperlich zu binden und den Weg für RL freizumachen.

    Kristjansson und eben auch Magnusson versuchen ja schon eher, den Gegner auszuwackeln. Kristjansson ist aber, im Gegensatz zu Magnusson niemand, der aus den Aktionen noch einen rausschraubt. Von der Mitte aus kommend geht er bei seiner Größe eben auch immer im Mittelblock unter, gerade gegen solche Kanten.

    Als Aktion bzw. als Mittel und Option keine schlechte Idee, aber auf der falschen Position. Da ist Kristjansson auch stärker als Bezjak, aber da liegen auch etliche Jahre zwischen den beiden. Wenn er das von Halb macht gegen den Halbverteidiger, sieht es besser aus und ist erfolgsversprechender. Über RM ist das wirklich nur Festgerenne. Soweit gesehen, ja, dann ist es schon Gerammel, aber nur wenn es systematisch bedingt und gewollt über RM passiert, wo er meist gar keine Chancen hat.

    Auch Magnusson geht gegen eine aufmerksamen, physisch kompakten Abwehrverbund unter. Da kommt ab und zu mal noch ein Wurf aus dem 1:1, aber da gingen ja z.B. gegen den THW auch einige nur in Richtung Tormitte oder er braucht dann einen freien Passweg zum Kreis oder zu einem Mitspieler, der dadurch eine Lücke hat. Das klappt halt nur, wenn die Abwehr insgesamt nicht 100% kompakt agiert und er aus einem Stoppfoul trotzdem noch was zaubern kann.

    Dass die Kieler in den letzten 15 Minuten wieder dem SCM komplett den Zahn gezogen haben (nach 45 Minuten stand es ja auch erst 20:19) ist eben eine Glanzleistung der Abwehr und mehr ein Versagen des Systems, dann keine Optionen mehr zu haben oder nutzen zu können - einerseits, weil man keine "anderen" Spielertypen mehr hat (RR) oder sei es, weil die anderen Spieler kaum eingespielt sind und man sich dann nicht traut oder noch eine Erinnerung von vor ein paar Wochen hat, dass es nicht geklappt hat.

    Natürlich hat Gisli seinen Wert für das Spiel, aber ich sags noch mal vielleicht genauer. Für meinen Geschmack bleiben zu viele seiner Durchbruchsversuche ohne Ergebnis. Oft nur Freiwürfe oder wenn er durch ist kriegt er den Ball nicht unter. 3. Option 7er, aber da ist unsere Quote bekanntermaßen auch nicht rosig. Jedes 1:1 kostet aber Körner und birgt die Gefahr der Verletzung. Gisli kommt kaum mal ein Spiel ohne Behandlung aus. Ich weiß einfach nicht, ob es das alles in allem wert ist?

    Nehmen wir mal andere kleinere RM wie Zarabec, Hanusz oder Steins. Ich glaube keiner geht so rücksichtslos auch gegen sich selbst zu Werke wie Gisli.

    Ich würde mir etwas weniger Körperkontakt wünschen und dafür mehr Würfe aus der Bewegung heraus. Hüftwürfe, übers falsche Bein, aus dem kurzen Arm, vielleicht ein wenig mehr Jakob Holm-Style.

    Ich sammle mal die Symptome: Der Eine klagt über juckende Finger, der Zweite über eine trockene Kehle ... und allgemein scheint das Textverständnis oder der Wille sich abseits des Gelabers im SC Magdeburg-Thread konstruktiv einzubringen oder gar inhaltlich mit Beiträgen anderer Forumsmitglieder auseinanderzusetzen abgängig zu sein. Ich bin gespannt was noch dazu kommen wird. Vielleicht ein wenig Polemik?

    Wer fordert denn 100%ige Sicherheit ein? Es geht darum, dass mit einem überforderten Veranstalter und Fans die stolz auf ihre "trockene Kehle" sind (an dieser Stelle bitte kehliges Stammtisch-Gegröle und lautes Schenkelkloppfen hinzudenken) das Risiko um ein bis zwei Größenordnungen höher ist, als bei konsequenter Einhaltung des vorgegebenen 2G-Hygienekonzeptes.

    Den 1. Absatz ignoriere ich mal, weil die Gemüter etwas erhitzt sind, bzw. waren, auch bei mir.

    Zum 2. Absatz kann ich nur noch mal daran erinnern, was ich bereits sagte. Ich war nicht vor Ort, also habe ich den Einlass nicht erlebt. Das das Hygienekonzept dort schon scheiterte wusste ich nicht, aber das unter 13.000 Fanaticos die Maskenpflicht nicht durchzusetzen ist, das hätte ich auch vorher schon gewusst. Wenn sich dabei die Börderüpel und Rüpelinnen wieder negativ hervorgetan haben sollten, bin ich da sicher nicht stolz drauf, das ist mal klar.

    Ich entschuldige das auch nicht, kann es aber verstehen.

    Ist jetzt etwas quer argumentiert, gebe ich zu, aber irgendwie ist der Besuch des FF für jemanden, der auf strengstes 2G und Maske auf besteht ein wenig so, als ob jemand, der bei den Querdenkern mitmarschiert dann überrascht ist, wenn dort die halbe Politprominenz Morddrohungen bekommt und Naziparolen gegrölt werden.

    Wenn man sonst ganz fix im Kopf ist, hätte man da auch vorher schon drauf kommen können und bleibt im Zweifelsfall fern. Jedenfalls hätte ich es so gemacht.

    Ich würde auch nicht erwarten auf meine kritische Post eine ehrliche Antwort vom Veranstalter zu bekommen und auf jede andere Antwort kann ich auch verzichten, wenn überhaupt eine kommt. Mal ganz davon ab, dass das Malheur passiert ist und nicht mehr rückgängig zu machen ist. Das der Veranstalter sein Versagen öffentlich macht und allen anderen Veranstaltern gegenüber so ehrlich ist, damit sich nirgendwo ähnliche Fehler wiederholen, sorry, dafür fehlt mir auch die Phantasie. Was bleibt denn dann noch übrig, außer sich mal ordentlich was von der Seele geredet zu haben?

    Dafür, dass es Dir "eigentlich scheißegal" ist, erlaubst Du Dir eine Menge unsinnige Mutmaßungen.

    Ja, die Tatsache, dass das DHB-Pokal Final Four als eine Veranstaltung unter 2G-Bedingungen mit durchgehender Maskenpflicht angekündigt wurde, war für mich ein Argument kurzfristig noch eine Karte zu kaufen. Die Gründe weshalb das für mich persönlich relevant war sind persönlicher Natur und die werde ich hier nicht ausbreiten, denn das spielt überhaupt keine Rolle. Die HBL als Veranstalter hat ein Hygienekonzept aufgestellt und im Vorfeld publiziert. Es ist die Aufgabe des Veranstalters die Einhaltung im Rahmen seiner Möglichkeiten sicherzustellen. Einlasskontrollen sind ein MUSS bei 2G! Die einzige Hürde dabei ist es ausreichend Personal bereit zu haben. Die HBL wusste Monate im Vorraus, dass ca. 13.000 Zuschauer in der Halle sein werden. Wenn ich annehme, dass die Kotrolle des Tickets, des Ausweises und des Impf- bzw. Genesenenstatus pro Person z.B. acht Sekunden dauert, dann ergibt sich daraus ein Arbeitsaufwand am Einlass von 13.000 x 8 Sekunden = 28,9 Stunden. Wenn ich plane alle Zuschauer innerhalb von 90 Minuten in die Halle reinzulassen, dann ergibt sich daraus, dass ich mindestens 20 Einlassschlangen benötige. Das heißt mit 6 Einlassschlangen an E2 und vermutlich 6 weiteren an E1 war das Konzept von Anfang an zum Scheitern verurteilt. Das sind keine unvorhersehbaren Umstände, sondern ein Versagen des Veranstalters mit Ansage! Dass es sich auch am Sonntag wiederholt hat, belegt für mich das fehlende Bewußtsein.

    Die HBL mache ich nicht dafür verantwortlich, dass reihenweise Zuschauer meinen die Maskenpflicht gelte nicht für sie und dass ihr persönliches Befinden über den bei Ticketkauf anerkannten Regeln stehe. Aber es ist Aufgabe des Veranstalters mehr zu tun als diesem Treiben tatenlos zuzusehen und nur ab und an eine Durchsage zu machen. Auch hier war die HBL nicht auf das zu erwartende Verhalten der Zuschauer vorbereitet.

    Aus meiner Sicht war das einfach unprofessionell. HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann wird seit Monaten nicht müde in Interviews zu Recht zu erwähnen wie wichtig Zuschauer in der Halle für das wirtschaftliche Überleben der HBL-Vereine sind und lobbyiert für Erhöhungen der zulässigen Zuschauerzahlen in den Bundesligahallen. Aber ausgerechnet beim DHB-Pokal Final Four, einem der absoluten Aushängeschilder der HBL und dem abseits der Handball-Nische meist beachteten Handball-Event des Jahres, liefert die HBL als Veranstalter allen Kritikern eine lehrbuchreife Vorlage wie ein Hygienekonezpt nicht funktioniert.

    Das Risiko unsinniger Mutmaßungen gehe ich gerne mal ein und sei es nur, damit du und der allwissende Kleinschreiber aus dem Lipperland noch mal ordentlich in die Tasten hauen könnt. :hi:

    Die überwunden geglaubte Rammelei ist nicht zurück, sondern die Kieler haben es eben auch einfach geschafft, den Angriffsfluss immer wieder im Keim zu ersticken. Das sieht dann in solchen Spielen einfach so aus.

    Die allgemeine Rückkehr von mehr Variabilität und auch gern punktuell mehr Physis: Da bin ich auch dabei, wie auch schon geschrieben. Ein zweiter physischerer Rückraumspieler auf RR kann da helfen für einfachere Tore.

    Das System ist aber nicht grundätzlich plötzlich schlecht und für die allermeisten Teams wird's erstmal noch reichen, auch wenn man sicherlich nicht gern sieht, dass die eigene Mannschaft "körperlich" unterlegen ist. Das holen sie an anderen Stellen wieder raus und darauf setzt Wiegert. Das ist auch OK, denn die Kanten mit Gardemaßen und gleichen Ergebnissen kann sich der SCM nicht leisten bzw. ist dafür der internationale Konkurrenzkampf einfach zu groß, als dass du dann die Masse an Spielern nach MD lockst, die du für die gleichen Erfolge bräuchtest.

    Das System ist eben auch Nieschen-Transferpolitik, die aber jetzt ein großes Ganzes ergeben kann.

    Die Rammelei bezieht sich ausschließlich auf Gisli und ich muss leider sagen, dass mir seine immer gleichen Attacken langsam auch in den Augen brennen.

    Es ist mir zu viel Körperkontakt, zu viel Risiko und zu wenige Aktionen mit Abschluss. Selbst bei gezogenen 7ern ist uns ja unser Luxusproblem im Wege.

    Also insgesamt spielen wir mit Flipsi und Gisli ja nicht viel anders als mit Marko und Michi damals. Das eigentliche Upgrade ist RR.

    Warum muss ein Hallensprecher in Hamburg der von den Kronauern sein, dessen Ruf, sagen wir mal, unter den Fans, die nicht Stammkunde in der Mannheimer UFO-Arena sind, etwas umstritten ist? Gibt es in ganz Deutschland nur noch Hallensprecher vom Typ Marktschreier? Dann hätten sie auch ein Original vom Hamburger Fischmarkt nehmen können.