1. Dieser Erfolg ist eine Bestätigung für die Arbeit von Mark Schmedt und Bennet Wiegert, für den geduldigen Mannschaftsaufbau und die geringe Fluktuation.
2. Es hat sich bestätigt, dass es gut sein kann, an einem Trainer und seinem Konzept festzuhalten.
3. Das habe ich persönlich zu Beginn seiner Amtszeit nicht geglaubt - ich hatte immer so den Eindruck, dass das Konzept "ganz gut" ist, aber nicht für ganz oben ausreicht.
4. Insbesondere, wenn das Konzept vom Mainstream abweicht; so etwas geht sicherlich oft schief - es hat aber den Vorteil, dafür andere Spielertypen als die anderen Vereine zu benötigen.
5. Vielleicht ist es aber auch der Beginn einer neuen Zeit, einer neuen Art des Handballs, die sich gerade durchsetzt - das konnte man vielleicht schon bei der WM beobachten.
6. Mannschaftsentwicklungen brauchen Zeit. Am Ende dieser Entwicklungen stehen Umbrüche. Für den SCM ist diese Saison die "Win now"-Saison. Er hat eine selbstbewusste, mit dem Trainer eingespielte Mannschaft.
7. Ziel muss jetzt mindestens die Champions-League-Qualifikation sein, wenn nicht sogar die Meisterschaft.
8. Dann besteht die Chance, dauerhaft in die Dominanz Kiels und Flensburgs einzubrechen und für Jahre auf Augenhöhe zu sein, weil man für alle Topspieler (eigene und fremde) attraktiv ist.
9. In der Form von gestern werden wir Green vermissen, auch wenn Alf, dessen Meinung ich sehr schätze, nicht viel von ihm hält.