Die HBL schmückt sich gerne mit dem Marketing-Sprech "Stärkste Liga der Welt". Die Nationalmannschaft besteht aber aus vielen Spielern, die bei Mittelklasse-Vereinen spielen, die auf Schlüsselpositionen ausländische Spieler einsetzen und eben nicht int. spielen. Kühn, Kastening, Weber, Häfner und Co. sind vielleicht gute, teils erfahrene Spieler, aber int. Klasse ist das nicht. Viele Spieler haben keine oder wenig Championsleague-Erfahrung, die Auswahl für Gislason ist sehr begrenzt. Lieber einen Dänen, Jugo oder Österreicher holen, als eigenen Nachwuchs da einzusetzen, wo sie hingehören. Dieser ganze Murks mit den Nachwuchszertifikat ist doch Augenwischerei. Gestern hat man bei Firnhaber gesehen, was Top-Spieler mit ihm machen. Auch ein Bitter hat die wichtigen Paraden eben nicht gezeigt, als Teilzeit-Trainingsteilnehmer in Stuttgart fehlen ihm Top-Gegner auf int. Niveau. Erfahrung genug, davon lebt man aber nicht allein. An Juri Knorr kann man sehen, was Spielpraxis und der Schritt ins Ausland bringen können. Wenn er bei den RNL spielt, wird das der Spieler, den jeder auf Mitte sehen will. Máthé spielt bei Elverum, Spielpraxis und Championsleague. Das Deutschland in der Breite gut aufgestellt ist, ist erstens quatsch und zweitens muss ich dann alle Spieler von Coburg bis Kiel zusammenzählen, und da ist nicht viel Qualität am Start.