Und ich wiederhole meine Frage erneut :
Was machen die Coronaimmunen in diesem Forum bei bleibender Maskenpflicht und Abstandsregel ?
Bewaffneter Widerstand ?
Ich fühle mich eigentlich mit der Frage nicht direkt angesprochen und weiß auch nicht so richtig, was sie bezwecken soll. Ich nutze eine Antwort aber noch mal zu einer Klarstellung.
Ich halte Maskenpflicht und Abstand für richtige und vernünftige Regeln. Über die Ausgestaltung im einzelnen kann man diskutieren, aber nicht über den Sinn dieser Maßnahmen an sich. Sie sind richtig und sinnvoll, auch jetzt noch oder besser, gerade jetzt noch, wo der allgemeine Schlendrian einsetzt.
Für die vielen Spinner auf ihren Hygienedemos habe ich 0 Verständnis. Der einzige mit dem ich da mitfühle ist der Opi, der seine Frau im Heim nicht besuchen durfte und von einem Voll-Honk angeschrien wurde.
Wenn die Maskenpflicht und der Abstand bleiben, na dann ist es halt so. Ich führe eh ein Leben, wo mich das nicht wahnsinnig einschränkt. Unsere Parties im Freundeskreis im privaten Garten, unsere Karten- Bowling- Brunch- und Kneipenrunden können wir ja machen und nachts im Park lasse ich nicht mehr den Technoteufel tanzen. Das betrifft mich nicht, aber ich habe 2 Söhne und die sind 19 und 21 Jahre alt und für die leide ich auch mit.
Ich muss auch nicht nach Malle fliegen, auch wenn ich es Ende April wollte. aber da hätte ich auch den Ballermann nicht gesehen, sondern in einer Finca bei Pollenca einen ruhigen Lenz gemacht. Ging nicht, schade, ärgert man sich mal, aber dann ist es auch irgendwann vorbei.
Und nun zum bewaffneten Widerstand. Nehme ich jetzt mal als Satire. Ich möchte nur das Gefühl haben, dass Maßnahmen mit der Zeit gehen, überprüft und ggfs. angepasst werden, mehr nicht. Wenn in Bayern oder bei Tönnies Hotspot ist, hat mein LK immer noch und das seit Ende April max. 1 Infizierten, aber meistens gar keinen. Das man da dann evtl. mal darüber nachdenken könnte etwas mehr zu lockern als vielleicht in der Großstadt halte ich für moralisch gerade noch vertretbar.
Aber jetzt kommt das große Aber. Ich möchte auch wieder Sport und Konzerte in Hallen sehen mit Zuschauern und ich würde mich freuen, wenn einfach mal darüber nachgedacht werden könnte, wie und ob das unter gewissen Voraussetzungen möglich ist und ich würde mich noch mehr freuen, wenn ich für diesen Wunsch nicht als asozialer, egoistischer Spinner bebrandmarkt werde und man nicht nur "Geht alles gar nicht"-Strategien verfolgen würde.
Editha: Was mir generell etwas zu kurz kommt. Das ist das differenzieren.
Beispiel: Wir regen uns z. B. über die Hygienedemos auf. Ich auch, weil ich vieles was dort propagiert wird, ablehne und mir da viel zu viele Verstrahlte dabei sind.
Zur Wahrheit gehört dann aber trotzdem dazu, dass von diesen Demos bisher keine neuen Hotspots oder signifikant erhöhte Fallzahlen ausgegangen sind, wenn ich nichts verpasst habe.
Anderes Beispiel: Die skandalösen Bilder von den saufenden Massen in der Bierstraße oder Schinkenstraße, egal, Ballermann eben. Scheint die Zahlen vor Ort auch nicht groß beeinflusst zu haben.
Dagegen ist der neue Hotspot Lleida in der katalanischen Pampa. Irgendwo in der Mitte zwischen Barcelona und Saragossa und das kann da auch nichts mit Tourismus zu tun haben, denn den gibt es dort kaum. Also muss es noch andere Ursachen geben und da ist es dann zwar leicht auf die saufenden Assis zu schimpfen, geht aber am Thema Coronaausbreitung trotzdem etwas vorbei.